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25. November 2012

BUND will mehr Bürgerbeteiligung


Prof. Dr. Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender.
Foto: Julia Puder / BU
Bei ihrer Jahreshauptversammlung im hessischen Bad Hersfeld haben die rund 130 Delegierten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine frühzeitige und ergebnisoffene Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an allen Bau- und Planungsvorhaben gefordert. Dabei müssten Transparenz und die gleichberechtigte Prüfung von Alternativen gewährleistet sein.

Die Delegierten aus allen Bundesländern forderten, das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu erhalten und den schnellen naturverträglichen Ausbau regenerativer Energien fortzusetzen. Ausnahmeregelungen für energieintensive Industrien bei der EEG-Umlage und den Netzentgelten seien zu streichen.

„Damit die Energiewende zum Erfolg wird, müssen die Bundesregierung und insbesondere Bundesumweltminister Peter Altmaier die Vorteile, die eine zukunftsorientierte Energiepolitik mit sich bringt, deutlicher herausstellen“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger in Bad Hersfeld. „Der Abschied von der risikoreichen Atomenergie muss bis 2015 abgeschlossen sein und zu einem europäischen Atomausstieg werden. Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende ist auch die Verabschiedung eines Energiespargesetzes, das den Energieverbrauch in Deutschland um jährlich zwei Prozent verringert“, sagte Weiger.

20. Oktober 2012

Auf den Autobahnen droht der Kollaps


Volle Autobahnen, kilometerlange Staus und vergeudete Zeit – schon heute bekommen die Autofahrer in Deutschland tagtäglich die Folgen der verfehlten Verkehrsinfrastrukturpolitik zu spüren. Aussicht auf Besserung besteht nicht – im Gegenteil. Wie eine jetzt in Berlin veröffentlichte Studie des ADAC zeigt, werden bis zum Jahr 2025 die überlasteten Autobahnabschnitte angesichts immer größerer Verkehrsmengen auf insgesamt 2000 Kilometer anwachsen. Im Jahr 2010, so die Analyse, betrug die betroffene Netzlänge noch rund 1600 Kilometer.

Mit der Studie, die Intraplan Consult im Auftrag des ADAC durchgeführt hat, wollte der Automobilclub herausfinden, wie sich die Verkehrsqualität im deutschen Autobahnnetz zwischen 2010 und 2025 verändern wird. Dabei wurde für die Prognose nicht nur die Fertigstellung zahlreicher Neu- und Ausbauprojekte bis zum Jahr 2025 unterstellt, sondern auch eine 10-prozentige Kapazitätserhöhung für alle Autobahnabschnitte angenommen.

Dramatisch wird sich die Verkehrssituation in den kommenden Jahren in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen zuspitzen. In Niedersachsen wird sich die Zahl der überlasteten Autobahnabschnitte sogar mehr als verdoppeln. Nordrhein-Westfalen, schon heute das Bundesland mit den häufigsten und längsten Staus, wird auch künftig mit Abstand am stärksten betroffen sein. Von den 1600 Kilometer Autobahn, deren Verkehrsqualität im Analysejahr 2010 mit mangelhaft oder ungenügend bewertet wurde, entfallen rund 950 Kilometer auf die einstelligen Autobahnen A 1 bis A 9. Diese Strecken sind deswegen so bedeutsam, weil auf ihnen ein Großteil des Fernverkehrs abgewickelt wird. Rund zwei Drittel der Kapazitätsengpässe, die für das Jahr 2025 prognostiziert werden, befinden sich auf den Autobahnen A 1 bis A 12. Abhilfe kann hier in erster Linie der sechs- bzw. achtstreifige Ausbau der überlasteten Abschnitte schaffen.

Vor diesem Hintergrund fordert der ADAC erneut, dringend die Investitionen in die Fernstraßeninfrastruktur zu erhöhen. „Der Bund muss deutlich mehr Finanzmittel zur Verfügung stellen und seiner Verantwortung für die Bundesfernstraßen gerecht werden“, sagt ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. „Dabei muss ganz gezielt in Projekte mit dem größten verkehrlichen und gesamtwirtschaftlichen Nutzen investiert werden“, so Becker. Insgesamt sind mindestens sieben Milliarden Euro pro Jahr notwendig, um den Bau und den Erhalt der Fernstraßen zu gewährleisten. Im Haushalt 2013 sind allerdings nicht einmal fünf Milliarden Euro für die Autobahnen eingeplant.




14. Oktober 2012

Arnold Schwarzenegger schlägt mit dem Buch zurück

Als hätte man es geahnt – irgendwann Ex-Mr. Universum zurück. Dass es ausgerechnet mit einem Buch sein muss – naja, warum nicht. Weltstar Arnold Schwarzenegger hat seine Autobiographie "Total Recall" auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert.

12. Oktober 2012

Das Maritim Konferenzhotel in Darmstadt


Seit August 2012 investiert das Maritim Konferenzhotel in Darmstadt in das Wohl seiner Gäste, die sich ab März 2013 auf neu gestaltete Zimmer freuen dürfen. Aber nicht nur das: Auch das Schwimmbad, das Restaurant, die Raucherlounge und weitere Einrichtungen werden überholt und erstrahlen bald in neuem Design und frischen Farben.

Die Investitionssumme im zweistelligen Millionenbereich verteilt sich auf zwei Bauphasen: Im ersten Bauabschnitt, der bis zum 7. Dezember geht, werden 235 Zimmer renoviert. Die restlichen 117 Zimmer werden ab 8. Dezember erneuert. Bis auf die Zeit zwischen dem 26. November und 7. Dezember 2012, wo das Hotel geschlossen wird, läuft der Hotelbetrieb weiter.

Die Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen sorgen für neuen Luxus und bieten allen Komfort, den man sich als Gast wünscht. "Wir sind alle sehr froh darüber, dass die Renovierungsarbeiten begonnen haben und in relativ kurzer Zeit abgeschlossen sein werden. Im Verlauf der Jahre ändert sich natürlich der Geschmack: neue Farben sind modern, der Einrichtungsstil ändert sich und nicht zuletzt erwartet man als Gast auch zeitgemäße Annehmlichkeiten. Bei all diesen Änderungen bleibt es dann nicht aus, dass man als Hotel mit der Zeit geht und sich einen modernen Anstrich gibt", freut sich Hoteldirektor Wolfgang Meyer.

Das Maritim Konferenzhotel Darmstadt mit seinen 352 Zimmern und Suiten liegt unmittelbar am Hauptbahnhof. Dank der sehr guten Verkehrsanbindung und der schnellen Erreichbarkeit der Frankfurter Messe eignet es sich für Geschäftsreisende und Privatreisende gleichermaßen.

Die Maritim Hotelgesellschaft ist die führende deutsche Hotelkette und in sieben Ländern im Ausland vertreten: Mauritius, Ägypten, Türkei, Malta, Spanien, China und Lettland. Die starke Position des Unternehmens in der First-Class-Hotellerie soll durch kontinuierliches Wachstum weiter gefestigt werden. Mehr Informationen unter www.maritim.de