Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner
hat die Internet-Wirtschaft in die Pflicht genommen, sich stärker um
die Sicherheit und Transparenz ihrer Online-Angebote zu kümmern.
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10. Dezember 2012
Hackern das Handwerk legen
29. November 2012
Ausbildungsberufe im Agrarbereich
Agrarberufe haben es in sich. Wer einen
solchen Beruf ergreift, fühlt sich nicht nur verantwortlich für eine
gesunde Umwelt und die Produktion gesunder Lebensmittel, sondern
interessiert sich auch für moderne Maschinen und Computer. Denn mehr und
mehr bestimmen diese heute die Arbeit auf dem Feld, im Gewächshaus, im
Weinberg oder im Stall. Auch Kundenbetreuung und Dienstleistungen stehen
vielfach auf der Tagesordnung.
aid-Heft "Die Grünen 14 - Vierzehn Ausbildungsberufe im Agrarbereich"
44 Seiten, Bestell-Nr.: 61-3807, ISBN/EAN: 978-3-8308-1025-4, Preis: 3,00 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung
aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 0180 3 849900*, Telefax: 0228 84 99-200
*Kosten: 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Anrufe aus dem Mobilfunknetz maximal 42 Cent pro Minute. Aus dem Ausland können die Kosten abweichen.
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: http://www.aid-medienshop.de
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Telefon: 0180 3 849900*, Telefax: 0228 84 99-200
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E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: http://www.aid-medienshop.de
8. November 2012
Jeder vierte Lebensmittelbetrieb bei amtlichen Kontrollen beanstandet
Jeder vierte Lebensmittelbetrieb wird bei den amtlichen
Lebensmittelkontrollen beanstandet. Die Verbraucherorganisation foodwatch hatte
dies am Montag in einer Presseerklärung vorhergesagt, heute bestätigte das
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) die Prognose
mit der Veröffentlichung seines Jahresberichts der Lebensmittelüberwachung
2011.
"Es fällt nicht schwer, die Beanstandungsquote
vorherzusagen, weil sie Jahr für Jahr im selben, unnötig hohen Bereich liegt.
Das ist genau des Pudels Kern: Die Behörden entdecken in großer Zahl
Hygienemängel, die aber nicht abgestellt werden, solange die Kontrollergebnisse
den Kunden vorenthalten bleiben", erklärte der stellvertretende
foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.
foodwatch forderte jedes der 16 Bundesländer auf, sofort mit
der Veröffentlichung aller Lebensmittelkontrollergebnisse zu beginnen.
Rechtlich kann jede Landesregierung das dänische Smiley-System oder die in
Deutschland diskutierte Hygiene-Ampel per Landesgesetz einführen. Dabei
publizieren die Behörden nicht nur alle Kontrollergebnisse, sondern hängen sie
bei Betrieben mit Kundenverkehr direkt vor Ort im Eingangsbereich aus – somit
haben die Kunden die Möglichkeit, Schmuddelbetriebe zu erkennen. Ohne diese
Transparenz gegenüber den Verbrauchern fehlt den Dauer-Sündern unter den
Betrieben der Anreiz, sich an die gesetzlichen Vorgaben etwa bei der Hygiene zu halten.
"Meine zweite Prognose lautet: Beginnen wir heute
damit, wie in Dänemark alle Kontrollergebnisse direkt in den Betrieben
auszuhängen, dann werden sich schon in wenigen Jahren die hygienischen Zustände
verbessert haben und erheblich niedrigere Beanstandungsquoten in den
Jahresstatistiken stehen", so Wolfschmidt. Dieser Effekt hatte sich in
Dänemark schnell eingestellt: Seit Einführung des Smiley-Systems in Dänemark
vor zehn Jahren sanken die Beanstandungsquoten kontinuierlich und signifikant.
Quelle: www.foodwatch.de
Stand: 08/11/12
7. November 2012
333 Millionen Liter Schaumwein konsumiert
333 Millionen Liter Schaumwein wurden in Deutschland im Jahr
2011 konsumiert. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich
der am 9. November beginnenden Internationalen Weinmesse in München mit.
Umgerechnet entspricht der Inlandsabsatz im Jahr 2011 einer Menge von rund 445
Millionen handelsüblichen 0,75-Liter-Flaschen. Damit trank jeder potenzielle
Verbraucher rechnerisch 47 Gläser (0,1 Liter) Schaumwein.
Quelle: www.destatis.de
6. November 2012
„Ideen schützen - Innovationen fördern“
Wenn es darum geht, eine gute Idee umzusetzen, müssen
Unternehmen häufig mit hohen Kosten fertig werden. Vor allem kleine und
mittlere Unternehmen gehen bei Entwicklungsleistungen ein hohes Risiko ein,
manchmal fehlen auch schlicht die Ressourcen oder das nötige Know-How, um eine
systematische Innovationskultur zu pflegen. Um hier gegenzusteuern, den
Erfindergeist zu stärken und den Zugang zu wissenschaftlichen Ressourcen zu
erleichtern, können Interessierte allerdings auf eine Vielzahl von
Förderinstrumenten zurückgreifen.
Mit der Veranstaltung "Ideen schützen - Innovationen
fördern" wollen die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr und die
Wirtschaftsförderung der Stadt Hattingen die Themen Patentschutz,
Technologietransfer und Innovationsförderung ins Blickfeld rücken. Am Mittwoch,
21. November, geben Experten und erfahrene Unternehmer praktische Einblicke in
die Förderlandschaft. Treffpunkt ist um 17 Uhr die Avola Maschinenfabrik A.
Volkenborn (Heiskampstr. 11) in Hattingen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da die
Zahl der Teilnehmer begrenzt ist, bitten die Organisatoren um eine Anmeldung.
Ansprechpartner hierfür sowie für weitere Informationen ist Dietrich Dinges von
der EN-Agentur, Telefon 02324/5648 13, Email: dinges@en-agentur.de.
Stichwort EN-Agentur
Seit 1996 unterstützt die EN-Agentur mit Sitz in Hattingen
die Arbeit der örtlichen Wirtschaftsförderungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie ist
Dienstleister für Unternehmen, bearbeitet gemeinsam mit Partnern strategische
Vorhaben und vermarktet die Region nach Außen. Die Arbeit der Agentur erstreckt
sich im Einzelnen auf die Schwerpunkte Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung
und Regionalmarketing sowie Energieeffizienz und Klimaschutz. Internet: www.en-agentur.de.
Quelle: www.en-kreis.de
Vattenfall - Werbung abgemahnt
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH wegen irreführender Werbung abgemahnt. Unter der Marke „Vattenfall“ erschienen im Oktober großformatige Tageszeitungsanzeigen und Plakate mit dem Slogan „Für die Energiewende braucht es Versorgungssicherheit“. Aus den Anzeigen ging der Auftraggeber Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH nicht eindeutig hervor. Da zudem zeitgleich Anzeigen der Vertriebsgesellschaft in gleicher Farbgebung, Textgestaltung und Bildsprache erschienen, sieht die Verbraucherzentrale die Gefahr der Verwechslung zwischen Vertrieb und Netzbetrieb gegeben.
Nach dem Energiewirtschaftsgesetz und den Richtlinien der Bundesnetzagentur hat der Netzbetreiber aber in seiner Kommunikation die Verwechslung mit der zum gleichen Konzern gehörenden Vertriebsgesellschaft strikt zu verhindern. Diese Vorschriften sind Folge der mit der Liberalisierung des Energiemarktes eingeführten Entflechtung – englisch „Unbundling“. Die Verbraucherzent rale hat daher auch die Bundesnetzagentur von dem Vorgang und der Abmahnung in Kenntnis gesetzt.
Die Verbraucherzentrale ist überzeugt, dass die Verbraucher die angegriffene Werbung als auf den Vertrieb von Vattenfall-Produkten ausgerichtet wahrnehmen. Dadurch seien die Verbraucher über die Identität und die inhaltliche Zielrichtung des Werbenden getäuscht worden. Die irreführende Wirkung verstärke sich noch dadurch, dass die Werbung nicht nur optisch mit derjenigen des Vertriebs harmoniere. Auch in zeitlicher Hinsicht sei auffällig, dass die monierte Werbekampagne kurz vor der zu erwartenden Strompreiserhöhungswelle im November geschaltet wurde.
Die Preisanpassungsphasen seien für die Vattenfall-Vertriebsgesellschaft als Grundversorger in Hamburg hinsichtlich potentieller Kundenverluste naturgemäß besonders kritisch. Durch den gewählten Zeitpunkt dränge sich der Eindruck auf, dass Vattenfall Mittel aus dem Monopolgeschäft des Netzbetriebs für eine Werbekampagne zugunsten der Vertriebsgesellschaft des Vattenfall-Konzerns genutzt habe.
„Der Netzbetreiber Vattenfall gibt viel Geld für eine wettbewerbswidrige Werbekampagne aus und erhöht gleichzeitig am 15. Oktober die Netzentgelte. Das lassen wir nicht durchgehen“, sagt Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg.
Für die Unterzeichnung der Unterlassungserklärung hat die Verbraucherzentrale der Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH eine Frist bis 15. Novemner gesetzt und droht mit Klage für den Fall des Verstreichens der Frist.
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Belebung des Gebrauchtwagenmarkts
Um 10,3 Prozent gestiegen ist die Zahl der Besitzumschreibungen im
Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt wechselten mehr als 620
000 Gebrauchte die Besitzer. Dadurch stabilisierte sich die im
bisherigen Jahresverlauf nach wie vor positive Marktentwicklung. Bis
Ende Oktober wurden zirka 5,86 Millionen Besitzumschreibungen
registriert, das waren 2,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Damit sei die Menge der gehandelten Gebrauchten aktuell im grünen Bereich, die Qualität der Geschäfte hingegen sei es nicht, so ein Sprecher des Kfz-Gewerbes. Die Bruttogewinne stünden nicht zuletzt durch die hohe Zahl der Tageszulassungen unter Druck. Und die Standzeiten hätten sich bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich elf Tage auf 95 Tage verlängert.
Bei den Neuzulassungen brachte der Oktober mit gut 260 000 Einheiten ein leichtes Plus von 0,5 Prozent und damit eine Stabilisierung auf dem Wert des Vorjahresmonats. Die kumulierten Neuzulassungszahlen in Höhe von mehr als 2,6 Millionen Einheiten liegen mit minus 1,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.
Damit sei die Menge der gehandelten Gebrauchten aktuell im grünen Bereich, die Qualität der Geschäfte hingegen sei es nicht, so ein Sprecher des Kfz-Gewerbes. Die Bruttogewinne stünden nicht zuletzt durch die hohe Zahl der Tageszulassungen unter Druck. Und die Standzeiten hätten sich bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich elf Tage auf 95 Tage verlängert.
Bei den Neuzulassungen brachte der Oktober mit gut 260 000 Einheiten ein leichtes Plus von 0,5 Prozent und damit eine Stabilisierung auf dem Wert des Vorjahresmonats. Die kumulierten Neuzulassungszahlen in Höhe von mehr als 2,6 Millionen Einheiten liegen mit minus 1,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.
Quelle: www.kfzgewerbe.de
5. November 2012
Vermögenssteuer bedroht Mittelstand
Auf heftige Kritik des BDS Bayern stoßen die Pläne der SPD und ihres
Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, den Mittelstand mit Steuererhöhungen
zu belasten. Neue oder höhere Steuern würden die Eigenkapitalquote im
Mittelstand unnötig ausdünnen.
"Wir beobachten mit Sorge, dass der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, offenbar auf Druck des linken SPD-Flügels, die Vermögensteuer wieder aus der Mottenkiste holen möchte", erklärt Ingolf F. Brauner, der Präsident des Bundes der Selbständigen (BDS) - Gewerbeverband Bayern e.V. Damit wendet sich der ehemalige NRW-Ministerpräsident von seiner früheren Politik als Bundesfinanzminister ab, nachdem - so Zitat Steinbrück im Jahr 2008 - "die Politik engagierte mittelständische Unternehmen gezielter fördern muss und sich nicht nur den großen Konzernen zuwenden darf."
Neun Zehntel der Vermögenssteuer entfallen auf das Betriebsvermögen und eben nicht auf Statussymbole wie die immer wieder als Beispiel genannten Motorjachten oder Luxusuhren. Dies bedeutet: Mit der andiskutierten Vermögenssteuer, zu der die SPD noch zusätzlich den Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent erhöhen möchte, bedroht Steinbrück vor allem die Eigenkapitaldecke des Mittelstandes und damit auch Arbeitsplätze, so die Befürchtungen von Bayerns größtem branchenübergreifenden Mittelstandsverband.
Laut dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband lag die Eigenkapitalquote im Jahr 2012 im Mittelstand mit 18,3 Prozent auf dem höchsten Stand seit Beginn der Berechnungen 1995. "Auf dieser Eigenkapitalquote beruht die aktuell gute Wettbewerbsfähigkeit vieler Familienbetriebe In Deutschland", erklärt der Präsident des BDS Bayern. Mit dieser vergleichsweise hohen Eigenkapitalquote könnten sich Bayerns Selbständige in den derzeit wirtschaftlich unsicheren Zeiten relativ günstig refinanzieren.
"Diese Kapitaldecke müssen wir schützen, denn mit der Einführung der neuen Eigenkapitalvorschriften für Kreditinstitute im Zuge von Basel III wird es ab dem Jahr 2013 auch maßgebliche Veränderungen in der Unternehmensfinanzierung geben. Wir können nur davor warnen unsere Unternehmen mit Steuererhöhungen und Basel III doppelt zu belasten", so Brauner. Die mittelständische Wirtschaft sei in Zeiten der Wirtschaftskrise 2008/2009 der Fels in der Brandung gewesen.
Ein wesentlicher Grund, dass dem Mittelstand damals nicht die Luft ausgegangen sei und Arbeitsplätze gehalten werden konnten, war die kurz vorher beschlossene Befreiung der Unternehmen von der Erbschaftssteuer. Auch von der Erhöhung der Erbschaftssteuer solle die Politik lieber die Finger lassen: "Wir unterstützen daher den Plan des bayerischen Finanzministers Söder, die Erbschaftssteuer in die Hände der Länder zu geben. Dann kann jedes Bundesland selber entscheiden, ob es seine Unternehmen fördern oder überfordern möchte", so Brauner abschließend.
"Wir beobachten mit Sorge, dass der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, offenbar auf Druck des linken SPD-Flügels, die Vermögensteuer wieder aus der Mottenkiste holen möchte", erklärt Ingolf F. Brauner, der Präsident des Bundes der Selbständigen (BDS) - Gewerbeverband Bayern e.V. Damit wendet sich der ehemalige NRW-Ministerpräsident von seiner früheren Politik als Bundesfinanzminister ab, nachdem - so Zitat Steinbrück im Jahr 2008 - "die Politik engagierte mittelständische Unternehmen gezielter fördern muss und sich nicht nur den großen Konzernen zuwenden darf."
90 Prozent der Einnahmen aus Betriebsvermögen
Neun Zehntel der Vermögenssteuer entfallen auf das Betriebsvermögen und eben nicht auf Statussymbole wie die immer wieder als Beispiel genannten Motorjachten oder Luxusuhren. Dies bedeutet: Mit der andiskutierten Vermögenssteuer, zu der die SPD noch zusätzlich den Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent erhöhen möchte, bedroht Steinbrück vor allem die Eigenkapitaldecke des Mittelstandes und damit auch Arbeitsplätze, so die Befürchtungen von Bayerns größtem branchenübergreifenden Mittelstandsverband.
Laut dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband lag die Eigenkapitalquote im Jahr 2012 im Mittelstand mit 18,3 Prozent auf dem höchsten Stand seit Beginn der Berechnungen 1995. "Auf dieser Eigenkapitalquote beruht die aktuell gute Wettbewerbsfähigkeit vieler Familienbetriebe In Deutschland", erklärt der Präsident des BDS Bayern. Mit dieser vergleichsweise hohen Eigenkapitalquote könnten sich Bayerns Selbständige in den derzeit wirtschaftlich unsicheren Zeiten relativ günstig refinanzieren.
Steuererhöhungen und Basel III wären eine Doppelbelastung
"Diese Kapitaldecke müssen wir schützen, denn mit der Einführung der neuen Eigenkapitalvorschriften für Kreditinstitute im Zuge von Basel III wird es ab dem Jahr 2013 auch maßgebliche Veränderungen in der Unternehmensfinanzierung geben. Wir können nur davor warnen unsere Unternehmen mit Steuererhöhungen und Basel III doppelt zu belasten", so Brauner. Die mittelständische Wirtschaft sei in Zeiten der Wirtschaftskrise 2008/2009 der Fels in der Brandung gewesen.
Ein wesentlicher Grund, dass dem Mittelstand damals nicht die Luft ausgegangen sei und Arbeitsplätze gehalten werden konnten, war die kurz vorher beschlossene Befreiung der Unternehmen von der Erbschaftssteuer. Auch von der Erhöhung der Erbschaftssteuer solle die Politik lieber die Finger lassen: "Wir unterstützen daher den Plan des bayerischen Finanzministers Söder, die Erbschaftssteuer in die Hände der Länder zu geben. Dann kann jedes Bundesland selber entscheiden, ob es seine Unternehmen fördern oder überfordern möchte", so Brauner abschließend.
Quelle: www.bds-bayern.de
Regionale Projekte werden gefördert
Mit rund 34,5 Millionen Euro unterstützt das Wirtschaftsministerium Investitionen in Unternehmen, in touristische und wirtschaftsnahe Infrastruktur und so genannte Regionale Wachstumsprojekte. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Damit konnten 72 Anträge aus den Bereichen der einzelbetrieblichen Investitionsförderung, der touristischen und wirtschaftsnahen Infrastruktur sowie regionale Wachstumsprojekte berücksichtigt werden. Das teilte Wirtschaftsminister Jörg Bode heute in Hannover mit.
So seien 42 Anträge zur einzelbetrieblichen Förderung mit einem Zuschussvolumen von rund 14,3 Mio. Euro bewilligt worden. Bode: „Aufgrund der durch das Land unterstützten Investitionen entstehen über 640 neue Arbeitsplätze und 93 neue Ausbildungsplätze. Die Projekte haben insgesamt ein Volumen von über 132 Mio. Euro - Geld, das nun in Niedersachsen investiert wird."
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Tourismus. Hier werden 18 Projekte mit rund 12,2 Mio. Euro unterstützt. Mit dem Geld wird unter anderem in Goslar die Erlebniswelt zum UNESCO-Weltkulturerbe der Oberharzer Wasserwirtschaft und der Bau der Seebrücke in Hooksiel unterstützt sowie das Meerwassererlebnisbad auf Juist, das Schwimmbad auf Spiekeroog und die Jod-Sole-Terme in Bad Bevensen neu gestaltet. Außerdem werden der Leine-Heide-Radweg und der Weserradweg im Landkreis Northeim sowie Radweg auf dem Elbdeich im Gebiet der Gemeinde Amt Neuhaus weiter ausgebaut.
„Ob Tourismus oder einzelne Unternehmen - mit unseren Investitionszuschüssen wollen wir gezielt dort fördern, wo wir auch in Zukunft Wachstum und mehr qualifizierte Arbeitsplätze erwarten", so der Wirtschaftsminister.
Des Weiteren wird die Erschließung von 8 Gewerbegebieten in Ganderkesee, Nordenham, Osnabrück, Schortens, Cloppenburg, Berne, Oldenburg und Cappeln mit einem Volumen von 4,6 Mio. € gefördert. Außerdem werden die Projekte „Businessplan Wind-Wasserstoff" in den Landkreisen Cuxhaven, Stade und Harburg und „Gesund im Harz" der Landkreise Goslar und Osterode im Harz mit etwa 150.000 Euro unterstützt. Bode: „Mit der Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur und der Bildung neuer Netzwerke investieren wir in die Zukunft Niedersachsens. Solche Projekte sind die Basis für die Ansiedlung von Unternehmen in unserem Land."
Quelle: www.mw.niedersachsen.de
2. November 2012
Hoteliers und Gastronomen blicken auf erfolgreichen Sommer zurück
Trotz der schwierigen europäischen Wirtschaftslage hat sich die deutsche
Wirtschaft bisher als relativ robust erwiesen. Dies gilt auch für das
Gastgewerbe, das im Sommer 2012 weiterhin positive Wachstumsraten
erzielen konnte. So setzten die Betriebe von Januar bis August 2012
nominal 2,3 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Dabei profitierte
die Branche von der stabilen Binnennachfrage und dem starken
Deutschlandtourismus. Gleichwohl sind die Abwärtsrisiken für die
Konjunktur weiterhin groß. Das spüren auch die Hoteliers und
Gastronomen, wie die aktuelle "DEHOGA-Konjunkturumfrage Sommer 2012 -
Ausblick Winter 2012/13" zeigt.
49,7 Prozent der Hoteliers bezeichnen ihre Geschäftslage im Sommer 2012 laut Umfrage als gut, für lediglich 9,7 Prozent der Befragten lief die Saison schlecht. Die positive Stimmung resultiert aus dem stabilen Geschäftsreiseverkehr und der Zunahme der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Aber auch die Ferien- und Wellnesshotellerie konnte trotz des relativ schlechten Wetters von der stabilen Binnennachfrage profitieren. So stieg die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie von Januar bis August 2012 laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf stolze 278,7 Millionen. "Deutschland als Reiseland liegt in der Gunst der Gäste aus nah und fern ganz vorne", so Fischer. "Wenn dieser Trend anhält, kann in diesem Jahr ein neuer Rekord aufgestellt werden: Die Marke von 400 Millionen Gästeübernachtungen kann geknackt werden!"
37,7 Prozent der Hoteliers konnten ihren Umsatz im Sommer 2012 erhöhen, 26,8 Prozent mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Dennoch bleibt die Ertragslage weiter angespannt. Steigende Betriebskosten und wenig Spielraum bei der Preisgestaltung führten bei 42,7 Prozent der Unternehmen zu sinkenden Erträgen. Nur knapp jeder vierte Betrieb konnte höhere Gewinne erwirtschaften.
Die sich abschwächende Konjunktur sorgt jedoch für gedämpfte Erwartungen bei den Hoteliers hinsichtlich der kommenden Monate. Nur 12,6 Prozent erwarten besser Geschäfte als in der Vorjahressaison. 30,2 Prozent gehen von schlechteren Geschäften aus. "Erfreulich ist, dass die hohe Investitionsbereitschaft der Betriebe auch im Winter anhält", sagte Fischer.
Auch die Mehrzahl der Gastronomen blickt trotz des teilweise schlechten Sommerwetters positiv auf das zurückliegende Halbjahr. 31,3 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut, 48,8 Prozent als befriedigend. Für 20,3 Prozent der Betriebe liefen die Geschäfte dagegen schlechter. Insgesamt konnten 61,7 Prozent der Unternehmen ihre Umsätze stabil halten oder ausbauen. Steigende Kosten haben jedoch dafür gesorgt, dass die Erträge bei fast der Hälfte der Gastronomen gesunken sind. Trotzdem stellt die aktuelle Umfrage das zweitbeste Ergebnis für eine Sommersaison seit zehn Jahren dar.
Risikofaktor für die Gastronomen bleibt auch weiterhin die unsichere Wirtschaftsentwicklung. So gehen nur 17,3 Prozent der Befragten von besseren Geschäften im kommenden Winter aus. 29,1 Prozent der Betriebe prognostizieren schlechtere Geschäfte. "Wachstumsimpulse erhoffen sich die Betriebe insbesondere vom Weihnachts- und Jahresendgeschäft", betonte Fischer. Zusätzliche Belastungen werden jedoch durch den nach wie vor spürbaren Preisauftrieb bei Lebensmitteln und im Energiebereich erwartet.
"Trotz aller Belastungen hat die Hotellerie und Gastronomie wie kaum eine andere Branche sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geschaffen", sagte Fischer. Im August 2012 waren es laut Bundesagentur für Arbeit 913.800 Stellen - so viel wie noch nie zuvor. Innerhalb von zehn Jahren gab es somit eine Steigerung um 14 Prozent, während der Zuwachs in der Gesamtwirtschaft in der gleichen Zeit nur bei 5 Prozent lag.
Der DEHOGA Bundesverband prognostiziert ungeachtet der sich abschwächenden Konjunkturdynamik für das Gastgewerbe für 2012 weiterhin ein nominales Plus von 2,5 Prozent.
49,7 Prozent der Hoteliers bezeichnen ihre Geschäftslage im Sommer 2012 laut Umfrage als gut, für lediglich 9,7 Prozent der Befragten lief die Saison schlecht. Die positive Stimmung resultiert aus dem stabilen Geschäftsreiseverkehr und der Zunahme der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Aber auch die Ferien- und Wellnesshotellerie konnte trotz des relativ schlechten Wetters von der stabilen Binnennachfrage profitieren. So stieg die Zahl der Übernachtungen in der Hotellerie von Januar bis August 2012 laut Statistischem Bundesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf stolze 278,7 Millionen. "Deutschland als Reiseland liegt in der Gunst der Gäste aus nah und fern ganz vorne", so Fischer. "Wenn dieser Trend anhält, kann in diesem Jahr ein neuer Rekord aufgestellt werden: Die Marke von 400 Millionen Gästeübernachtungen kann geknackt werden!"
37,7 Prozent der Hoteliers konnten ihren Umsatz im Sommer 2012 erhöhen, 26,8 Prozent mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Dennoch bleibt die Ertragslage weiter angespannt. Steigende Betriebskosten und wenig Spielraum bei der Preisgestaltung führten bei 42,7 Prozent der Unternehmen zu sinkenden Erträgen. Nur knapp jeder vierte Betrieb konnte höhere Gewinne erwirtschaften.
Die sich abschwächende Konjunktur sorgt jedoch für gedämpfte Erwartungen bei den Hoteliers hinsichtlich der kommenden Monate. Nur 12,6 Prozent erwarten besser Geschäfte als in der Vorjahressaison. 30,2 Prozent gehen von schlechteren Geschäften aus. "Erfreulich ist, dass die hohe Investitionsbereitschaft der Betriebe auch im Winter anhält", sagte Fischer.
Auch die Mehrzahl der Gastronomen blickt trotz des teilweise schlechten Sommerwetters positiv auf das zurückliegende Halbjahr. 31,3 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen ihre Geschäftslage als gut, 48,8 Prozent als befriedigend. Für 20,3 Prozent der Betriebe liefen die Geschäfte dagegen schlechter. Insgesamt konnten 61,7 Prozent der Unternehmen ihre Umsätze stabil halten oder ausbauen. Steigende Kosten haben jedoch dafür gesorgt, dass die Erträge bei fast der Hälfte der Gastronomen gesunken sind. Trotzdem stellt die aktuelle Umfrage das zweitbeste Ergebnis für eine Sommersaison seit zehn Jahren dar.
Risikofaktor für die Gastronomen bleibt auch weiterhin die unsichere Wirtschaftsentwicklung. So gehen nur 17,3 Prozent der Befragten von besseren Geschäften im kommenden Winter aus. 29,1 Prozent der Betriebe prognostizieren schlechtere Geschäfte. "Wachstumsimpulse erhoffen sich die Betriebe insbesondere vom Weihnachts- und Jahresendgeschäft", betonte Fischer. Zusätzliche Belastungen werden jedoch durch den nach wie vor spürbaren Preisauftrieb bei Lebensmitteln und im Energiebereich erwartet.
"Trotz aller Belastungen hat die Hotellerie und Gastronomie wie kaum eine andere Branche sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geschaffen", sagte Fischer. Im August 2012 waren es laut Bundesagentur für Arbeit 913.800 Stellen - so viel wie noch nie zuvor. Innerhalb von zehn Jahren gab es somit eine Steigerung um 14 Prozent, während der Zuwachs in der Gesamtwirtschaft in der gleichen Zeit nur bei 5 Prozent lag.
Der DEHOGA Bundesverband prognostiziert ungeachtet der sich abschwächenden Konjunkturdynamik für das Gastgewerbe für 2012 weiterhin ein nominales Plus von 2,5 Prozent.
Quelle: www.dehoga-bundesverband.de
1. November 2012
Bekämpfung der Schwarzarbeit
Ab dem heutigen Tag arbeiten Niedersachsen und
Sachsen-Anhalt eng in der Schwarzarbeitsbekämpfung zusammen. Die von
Niedersachsen bereits 2009 eingerichtete Datenbank zur Erfassung von handwerks-
und gewerberechtlichen Ordnungswidrigkeiten wird nun gemeinsam mit
Sachsen-Anhalt genutzt. „Damit können wir schneller und umfassender die Daten
länderübergreifend austauschen. Das erleichtert den Nachweis von Schwarzarbeit
und hilft Wiederholungstäter oder landesübergreifend operierende Täter
aufzuspüren", erklärte Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode.
Die Anwendung wurde speziell für diese Aufgabe vom
Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen
entwickelt und den Kommunen kostenlos von den Ländern zur Verfügung gestellt.
Angesichts des erheblichen Umfangs von Schwarzarbeit und des
enormen volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Schadens steht die
Bekämpfung der Schwarzarbeit weiterhin im Fokus der Niedersächsischen
Landesregierung. „Schwarzarbeitsbekämpfung bedeutet, Unternehmer und
Arbeitnehmer vor der rechtswidrig arbeitenden Konkurrenz zu schützen und damit
gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Sie bedeutet auch mehr
Verbraucherschutz, denn nur diejenigen, die auch nachweislich eine Ausbildung
für bestimmte Leistungen haben, dürfen diese auch erbringen", sagte Bode.
Neben der Verbesserung der Rahmenbedingungen für legale
Arbeit, sind auch die Einleitung eines Bewusstseinswandels in der Bevölkerung
und die Ahndung der Schwarzarbeit wichtige Bausteine bei der Eindämmung. „Es
muss jedem klar sein, dass diejenigen, die schwarz arbeiten oder arbeiten
lassen, gegen die Grundregeln unseres Sozialstaates verstoßen", betonte
der Minister.
Unter der Internetadresse www.mw.niedersachsen.de/schwarzarbeitsbekaempfung können weitere
Informationen zum Thema „Schwarzarbeit" abgerufen werden.
Quelle: www.mw.niedersachsen.de
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31. Oktober 2012
Sparkassen Unna und Kamen fusionieren
Mit einem deutlichen "JA" hat der Kreistag am 30. Oktober offiziell den
Weg frei gemacht für die Fusion der Kreis- und Stadtsparkasse Unna mit
der Städtischen Sparkasse Kamen.
Formell besiegelt wird das Verfahren mit einer ab dem 1. Januar 2013 geltenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung. Damit tritt das Kamener Geldinstitut dem bereits bestehenden Zweckverband des Kreises Unna, der Kreisstadt Unna und der Gemeinde Holzwickede bei.
Die Bilanzsumme der Sparkasse Unna beträgt aktuell rund 1,6 Milliarden Euro. sie gehört damit zu den mittelgroßen Sparkassen innerhalb des Sparkassen- und Giroverbandes. Die Sparkasse Kamen weist eine Bilanzsumme von 600 Millionen Euro aus und ist damit eher zu den kleinen Sparkassen zu rechnen.
Ziel der Fusion der beiden Sparkassen ist die Sicherung einer starken und in der Region verwurzelten Sparkasse als Partner der heimischen Wirtschaft.
Formell besiegelt wird das Verfahren mit einer ab dem 1. Januar 2013 geltenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung. Damit tritt das Kamener Geldinstitut dem bereits bestehenden Zweckverband des Kreises Unna, der Kreisstadt Unna und der Gemeinde Holzwickede bei.
Die Bilanzsumme der Sparkasse Unna beträgt aktuell rund 1,6 Milliarden Euro. sie gehört damit zu den mittelgroßen Sparkassen innerhalb des Sparkassen- und Giroverbandes. Die Sparkasse Kamen weist eine Bilanzsumme von 600 Millionen Euro aus und ist damit eher zu den kleinen Sparkassen zu rechnen.
Ziel der Fusion der beiden Sparkassen ist die Sicherung einer starken und in der Region verwurzelten Sparkasse als Partner der heimischen Wirtschaft.
Quelle: kreis-unna.de
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Ziele, Visionen und Menschen nicht aus dem Auge verlieren
Projekte haben Konjunktur. Immer mehr Unternehmen haben etliche davon
zur gleichen Zeit, meist mit engen zeitlichen Vorgaben, und setzen
immense Ressourcen für deren Gelingen ein. Unzählige Projektmanager
werden ausgebildet und Teams zusammengestellt.
Doch im gleichen Maße, in
dem Projekte zu einer Modeerscheinung vor allem in großen Unternehmen
und Konzernen werden, scheitern auch immer mehr von ihnen. "Das kostet
Abermillionen Euro und frustriert Entscheider, Manager und Mitarbeiter",
weiß Projektexpertin und Projektcoach Cornelia Kiel.
"Es gibt Unternehmen, bei denen laufen mehrere Hundert Projekte gleichzeitig. Insbesondere in der IT-Wirtschaft, im produzierenden Gewerbe und in der Automobilindustrie könnte man manchmal den Eindruck gewinnen, dass betriebsame Geschäftigkeit den Projektmotor mehr antreibt als eine durchdachte und nachhaltige Strategie", so Kiel. Sie ist seit vielen Jahren in genau diesen Branchen als Projektmanagerin und Coach unterwegs und hilft, Projekte nicht nur sauber zu planen, sondern auch erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Dabei setzt sie vor allem auf die harmonische Verbindung von Unternehmenszielen und Visionen, Menschen und den eingesetzten Methoden inklusive intelligenter IT.
Ihrer Meinung nach werden gerade die Ziele des Unternehmens und die mitwirkenden Menschen außer Acht gelassen. "Es werden Unsummen für das Projektmanagement, für die besten Methoden, die modernste Software und die Projektressourcen ausgegeben", so ihre Beobachtung. Doch die genaue Analyse der Ziele, der Integration in die Gesamtstrategie und das Einbeziehen der Mitarbeiter, werde oft vergessen. Kiels Fazit: Die meisten Projekte scheitern nicht am Geld oder an deren Umsetzung, sondern schon ganz zu Beginn, in der Planungsphase. Es fehle meist am Gesamtüberblick und daran, wie sich einzelne Projekte in das Große und Ganze ein- und anpassen. Gelebt werde "Projektkleinstaaterei statt Visions- und Sinnstiftung auf allen Ebenen".
Ein externer Projektcoach könne helfen, aber auch das sei nur "die halbe Miete". Vielmehr müsse ein strategisches Umdenken in den Unternehmen einsetzen. "Besser wenige Dinge richtig machen, genau beobachten und nachjustieren im Interesse der Gesamtstruktur als jedes Projekt einzeln zum Erfolgsgaranten hochstilisieren", mahnt Kiel. Leider gewinne oft die Effizienz gegen die Effektivität. Aber Projekte seien eben kein Selbstzweck, sondern im besten Falle Fortschrittstreiber. Und Fortschritt brauche eine Strategie und komme nun mal ohne die Menschen nicht aus.
Kiel mahnt die Unternehmen zu mehr Innehalten und einer besseren Projektmoderation - von der Planungsphase bis zum Debriefing. Denn, so der Projekt-Coach, manchmal sei Zeit eben auch dann Geld, wenn Dinge entschleunigt würden. Weitere Informationen gibt es unter www.pins-performance.de.
Hintergrund
Cornelia Kiel ist der Lotse zum Projekterfolg und eine der führenden Expertinnen rund um die Themen Projektmanagement und Change-Management in IT-Organisationen im deutschsprachigen Raum. Als Projektcoach unterstützt und begleitet sie seit fast zwanzig Jahren mittlere und große Unternehmen aus der Automobilbranche, der IT- und Finanzwirtschaft sowie aus den Bereichen Mobilität und Logistik bei der Einführung von Projektmanagement-Prozessen.
Sie ist mehrfach ausgezeichnete Spitzentrainerin, gefragte Rednerin und zertifizierter Projektmanagement-Fachmann nach den Richtlinien der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM / IPMA). Als studierte IT'lerin, ausgebildeter Performance-Coach und lizenzierte Moderatorin setzt sie eigene Maßstäbe im Umgang mit Menschen und Prozessen auch in komplexen Projekten. Ihr Projektmanagement-Credo: ziel- und lösungsorientiert an der Sache, wertschätzend und einbeziehend bei den Menschen, ergebnisorientiert, strategisch und betriebswirtschaftlich denkend und handelnd im Sinne der Unternehmen. Ihre Projektmoderationen sind genau wie ihre Trainings und Coachings strukturiert, konzeptionell und analytisch, aber auch humorvoll, inspirierend und unterhaltsam. Ihr Expertise und reichhaltigen Praxis-Erfahrungen bringt sie in zahlreiche Fachverbände und Spezialistengremien ein.
Weitere Informationen unter www.pins-performance.de
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| Cornelia Kiel |
"Es gibt Unternehmen, bei denen laufen mehrere Hundert Projekte gleichzeitig. Insbesondere in der IT-Wirtschaft, im produzierenden Gewerbe und in der Automobilindustrie könnte man manchmal den Eindruck gewinnen, dass betriebsame Geschäftigkeit den Projektmotor mehr antreibt als eine durchdachte und nachhaltige Strategie", so Kiel. Sie ist seit vielen Jahren in genau diesen Branchen als Projektmanagerin und Coach unterwegs und hilft, Projekte nicht nur sauber zu planen, sondern auch erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Dabei setzt sie vor allem auf die harmonische Verbindung von Unternehmenszielen und Visionen, Menschen und den eingesetzten Methoden inklusive intelligenter IT.
Ihrer Meinung nach werden gerade die Ziele des Unternehmens und die mitwirkenden Menschen außer Acht gelassen. "Es werden Unsummen für das Projektmanagement, für die besten Methoden, die modernste Software und die Projektressourcen ausgegeben", so ihre Beobachtung. Doch die genaue Analyse der Ziele, der Integration in die Gesamtstrategie und das Einbeziehen der Mitarbeiter, werde oft vergessen. Kiels Fazit: Die meisten Projekte scheitern nicht am Geld oder an deren Umsetzung, sondern schon ganz zu Beginn, in der Planungsphase. Es fehle meist am Gesamtüberblick und daran, wie sich einzelne Projekte in das Große und Ganze ein- und anpassen. Gelebt werde "Projektkleinstaaterei statt Visions- und Sinnstiftung auf allen Ebenen".
Ein externer Projektcoach könne helfen, aber auch das sei nur "die halbe Miete". Vielmehr müsse ein strategisches Umdenken in den Unternehmen einsetzen. "Besser wenige Dinge richtig machen, genau beobachten und nachjustieren im Interesse der Gesamtstruktur als jedes Projekt einzeln zum Erfolgsgaranten hochstilisieren", mahnt Kiel. Leider gewinne oft die Effizienz gegen die Effektivität. Aber Projekte seien eben kein Selbstzweck, sondern im besten Falle Fortschrittstreiber. Und Fortschritt brauche eine Strategie und komme nun mal ohne die Menschen nicht aus.
Kiel mahnt die Unternehmen zu mehr Innehalten und einer besseren Projektmoderation - von der Planungsphase bis zum Debriefing. Denn, so der Projekt-Coach, manchmal sei Zeit eben auch dann Geld, wenn Dinge entschleunigt würden. Weitere Informationen gibt es unter www.pins-performance.de.
Hintergrund
Cornelia Kiel ist der Lotse zum Projekterfolg und eine der führenden Expertinnen rund um die Themen Projektmanagement und Change-Management in IT-Organisationen im deutschsprachigen Raum. Als Projektcoach unterstützt und begleitet sie seit fast zwanzig Jahren mittlere und große Unternehmen aus der Automobilbranche, der IT- und Finanzwirtschaft sowie aus den Bereichen Mobilität und Logistik bei der Einführung von Projektmanagement-Prozessen.
Sie ist mehrfach ausgezeichnete Spitzentrainerin, gefragte Rednerin und zertifizierter Projektmanagement-Fachmann nach den Richtlinien der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM / IPMA). Als studierte IT'lerin, ausgebildeter Performance-Coach und lizenzierte Moderatorin setzt sie eigene Maßstäbe im Umgang mit Menschen und Prozessen auch in komplexen Projekten. Ihr Projektmanagement-Credo: ziel- und lösungsorientiert an der Sache, wertschätzend und einbeziehend bei den Menschen, ergebnisorientiert, strategisch und betriebswirtschaftlich denkend und handelnd im Sinne der Unternehmen. Ihre Projektmoderationen sind genau wie ihre Trainings und Coachings strukturiert, konzeptionell und analytisch, aber auch humorvoll, inspirierend und unterhaltsam. Ihr Expertise und reichhaltigen Praxis-Erfahrungen bringt sie in zahlreiche Fachverbände und Spezialistengremien ein.
Weitere Informationen unter www.pins-performance.de
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30. Oktober 2012
Bierabsatz nahezu unverändert
Im dritten Quartal 2012 setzten die in Deutschland ansässigen
Brauereien und Bierlager insgesamt rund 26,2 Millionen Hektoliter Bier ab. Wie
das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging damit der
Bierabsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum leicht um 0,1 %
zurück. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus
Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) eingeführte Bier nicht enthalten.
Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola,
Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – machten im dritten Quartal
2012 mit 1,3 Millionen Hektolitern 5,1 % des gesamten Bierabsatzes aus.
83,5 % des gesamten Bierabsatzes waren für den
Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Der Inlandsabsatz sank im
Vergleich zum dritten Quartal 2011 um 0,2 % auf 21,8 Millionen Hektoliter.
Steuerfrei (Exporte und Haustrunk) wurden 4,3 Millionen Hektoliter Bier
abgesetzt (+ 0,8 %). Davon gingen 3,1 Millionen Hektoliter (– 1,5 %) in
EU-Länder, 1,2 Millionen Hektoliter (+ 8,0 %) in Drittländer und 0,04 Millionen
Hektoliter (– 5,1 %) unentgeltlich als Haustrunk an die Beschäftigten der
Brauereien.
Quelle: www.destatis.de
21. Oktober 2012
Was kostet uns der Strom?
Die Deutschen entwickeln zunehmend ein Kostenbewusstsein für
Strom. Inzwischen wissen 40 Prozent, wie viel ihr Haushalt für Strom ausgibt.
Bei einer Umfrage im Januar 2010 wusste nur jeder Siebte (14 Prozent), wie hoch
die Stromrechnung seines Haushaltes ausfällt. Das ergeben Umfragen im Auftrag
des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Strompreiserhöhungen der jüngsten Zeit und
die heftigen Diskussionen um die Energiewende haben offenbar das Kostenbewusstsein
der Verbraucher erhöht“, kommentiert BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard
Rohleder die Umfrageergebnisse.
Am besten sind Senioren ab 65 Jahre informiert:
Bei ihnen liegt der Anteil bei 47 Prozent. Bei den Jüngeren unter 30 Jahren
sind es nur 27 Prozent. Auch wenn nur eine Minderheit der Einwohner ihre
Stromkosten kennt: Laut aktueller Umfrage versuchen fast alle, ihren
Strombedarf zu verringern. So geben 95 Prozent an, sie schalten nicht mehr
Elektro-Geräte ein als nötig.
Heute haben die Betreiber der Übertragungsnetze offiziell
bekannt gegeben, dass die Ökostrom-Umlage für das kommende Jahr auf fast 5,3
Cent pro Kilowattstunde steigen wird. Gleichzeitig sinkt jedoch der Strompreis
an der Strombörse. „Die Energiewende kann nur mit intelligenten Netzen
gelingen: Moderne Mess- und Regeltechnik ermöglicht die effiziente
Energienutzung, sorgt für Preistransparenz, verringert den Ausbaubedarf an
Stromleitungen und senkt damit die Kosten“, so Rohleder.
Deutschland habe die Chance, dank der Energiewende zum
Technologie- und Marktführer bei erneuerbaren Energien und
Smart-Grid-Technologien zu werden. Zusätzlich zu intelligenter Erzeugung und
Verteilung spielt eine innovative Verbrauchssteuerung eine wichtige Rolle: Wenn
der Stromverbrauch an die schwankende Erzeugung angepasst wird, kann der Strom
aus erneuerbaren Quellen effizienter genutzt werden. Bei der Verringerung des
Strombedarfs können intelligente Stromzähler helfen, die den Verbrauch messen
und ineffiziente Geräte identifizieren. Sie ermöglichen zudem einen guten
Überblick über die eigenen Stromkosten. Rohleder: „Derzeit wird leider fast
ausschließlich über die Risiken der Energiewende gesprochen, die Vorteile und
Chancen werden vernachlässigt.“
Zur Methodik: Die Angaben basieren auf einer Erhebung des
Instituts Aris im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden 500 Menschen ab 14 Jahren in
Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.
Quelle: www.bitkom.org
20. Oktober 2012
Auf den Autobahnen droht der Kollaps
Volle Autobahnen, kilometerlange Staus und vergeudete Zeit –
schon heute bekommen die Autofahrer in Deutschland tagtäglich die Folgen der
verfehlten Verkehrsinfrastrukturpolitik zu spüren. Aussicht auf Besserung
besteht nicht – im Gegenteil. Wie eine jetzt in Berlin veröffentlichte Studie
des ADAC zeigt, werden bis zum Jahr 2025 die überlasteten Autobahnabschnitte
angesichts immer größerer Verkehrsmengen auf insgesamt 2000 Kilometer
anwachsen. Im Jahr 2010, so die Analyse, betrug die betroffene Netzlänge noch
rund 1600 Kilometer.
Mit der Studie, die Intraplan Consult im Auftrag des ADAC
durchgeführt hat, wollte der Automobilclub herausfinden, wie sich die
Verkehrsqualität im deutschen Autobahnnetz zwischen 2010 und 2025 verändern
wird. Dabei wurde für die Prognose nicht nur die Fertigstellung zahlreicher
Neu- und Ausbauprojekte bis zum Jahr 2025 unterstellt, sondern auch eine
10-prozentige Kapazitätserhöhung für alle Autobahnabschnitte angenommen.
Dramatisch wird sich die Verkehrssituation in den kommenden
Jahren in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen zuspitzen. In Niedersachsen wird
sich die Zahl der überlasteten Autobahnabschnitte sogar mehr als verdoppeln.
Nordrhein-Westfalen, schon heute das Bundesland mit den häufigsten und längsten
Staus, wird auch künftig mit Abstand am stärksten betroffen sein. Von den 1600
Kilometer Autobahn, deren Verkehrsqualität im Analysejahr 2010 mit mangelhaft
oder ungenügend bewertet wurde, entfallen rund 950 Kilometer auf die
einstelligen Autobahnen A 1 bis A 9. Diese Strecken sind deswegen so bedeutsam,
weil auf ihnen ein Großteil des Fernverkehrs abgewickelt wird. Rund zwei
Drittel der Kapazitätsengpässe, die für das Jahr 2025 prognostiziert werden,
befinden sich auf den Autobahnen A 1 bis A 12. Abhilfe kann hier in erster
Linie der sechs- bzw. achtstreifige Ausbau der überlasteten Abschnitte
schaffen.
Vor diesem Hintergrund fordert der ADAC erneut, dringend die
Investitionen in die Fernstraßeninfrastruktur zu erhöhen. „Der Bund muss deutlich
mehr Finanzmittel zur Verfügung stellen und seiner Verantwortung für die
Bundesfernstraßen gerecht werden“, sagt ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich
Klaus Becker. „Dabei muss ganz gezielt in Projekte mit dem größten
verkehrlichen und gesamtwirtschaftlichen Nutzen investiert werden“, so Becker.
Insgesamt sind mindestens sieben Milliarden Euro pro Jahr notwendig, um den Bau
und den Erhalt der Fernstraßen zu gewährleisten. Im Haushalt 2013 sind
allerdings nicht einmal fünf Milliarden Euro für die Autobahnen eingeplant.
Quelle: www.presse.adac.de
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18. Oktober 2012
Deutscher ITK-Markt wächst um 2,8 Prozent
Der Hightech-Verband BITKOM hebt seine Prognose für den
deutschen ITK-Markt deutlich an. Der Umsatz mit Produkten und Diensten der
Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird in
diesem Jahr um 2,8 Prozent auf 152 Milliarden Euro zulegen. Im Frühjahr war
noch ein Anstieg um 1,6 Prozent erwartet worden. „Die vielen Innovationen von
neuen Tablet Computern hin zu Smart Grids sorgen für eine starke Nachfrage im
ITK-Markt“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Privatverbraucher und
Industrie investieren derzeit vermehrt in neue Geräte und Lösungen. Der positive
Trend bei den BITKOM-Unternehmen wirkt stabilisierend auf die
Gesamtkonjunktur.“ Grundlage der Markteinschätzung sind aktuelle Prognosen des
European Information Technology Observatory (EITO).
Die Informationstechnologie wächst der BITKOM-Prognose zufolge
um 2,3 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. Der Softwaremarkt legt kräftig um 4,4
Prozent auf 16,9 Milliarden Euro zu. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen wie
Outsourcing und Wartung wächst um 2,1 Prozent auf 34,9 Milliarden Euro. Der
Hardwaremarkt ist mit 1,1 Prozent ebenfalls im Plus, entwickelt sich aufgrund
des anhaltenden Preisverfalls aber etwas schwächer. Dagegen setzt sich der Boom
bei Tablet Computern fort. Der Umsatz wird um 41 Prozent auf 1,6 Milliarden
Euro steigen. Das Geschäft mit Desktop-PCs ist zwar mit minus 0,7 Prozent
rückläufig, aber der Rückgang fällt deutlich geringer aus, als noch im März
erwartet. Damals rechnete man mit einem Minus von 4,4 Prozent. In Stückzahlen
gerechnet ergibt sich sogar ein Absatzplus um 2,6 Prozent auf nun 5,4 Millionen
PCs.
Besser als erwartet entwickelt sich auch die
Unterhaltungselektronik. In diesem Segment werden die Umsätze um 2,3 Prozent
auf 12,9 Milliarden Euro zulegen. Der positive Trend geht insbesondere zurück
auf die starke Nachfrage nach TV-Geräten im Sportjahr 2012 sowie das trotz der
Eurokrise in Deutschland weiterhin günstige Konsumklima.
In der Telekommunikation erwartet der BITKOM ein kräftiges
Umsatzwachstum von 3,4 Prozent auf 66,4 Milliarden Euro. Entscheidend dafür ist
der boomende Smartphone-Absatz. Der Umsatz legt um 45,7 Prozent auf 7,9
Milliarden Euro zu. Sieben von zehn in Deutschland verkauften Mobiltelefonen
sind inzwischen Smartphones. Bei den Telekommunikationsdiensten ist die
Entwicklung wie schon in der Vergangenheit sehr uneinheitlich. Während das
Geschäft mit mobilen Datendiensten um 13 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro
zulegt, geht der Umsatz mit mobilen Gesprächen um 4 Prozent auf 12,8 Milliarden
Euro zurück. Das Geschäft mit Sprachdiensten im Festnetz reduziert sich sogar
um 7,5 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. „Grund sind nicht allein der
Wettbewerb, sondern auch die scharfen Eingriffe der staatlichen
Regulierungsbehörden“, so BITKOM-Präsident Kempf. Seit Jahren sinken die
Termininierungsentgelte im Inland und die Roaming-Gebühren im Ausland. „Das mag
populär sein und kurzfristig die Kunden freuen. Dem Markt werden aber auf diese
Weise Mittel entzogen, die für Investitionen in den Breitbandausbau im Festnetz
und im Mobilfunk fehlen“, betont Kempf.
Die insgesamt erfreulichen Umsatzzahlen sorgen für weitere
Impulse auf dem Arbeitsmarkt. Nach aktuellen Zahlen waren 2011 in der
ITK-Branche 876.000 Personen beschäftigt. Das ist ein Anstieg um 3,6 Prozent
oder 28.000 verglichen mit dem Vorjahr. „Vor allem ein starkes Plus im vierten Quartal
hat hier noch einmal für einen kräftigen Schub gesorgt“, sagt Kempf. 2012
erwartet der BITKOM einen weiteren Anstieg um 1,2 Prozent auf dann 886.000
Beschäftigte. „Die ITK-Unternehmen werden in diesem Jahr 10.000 Arbeitsplätze
schaffen“, betont Kempf. „Die BITKOM-Branche stabilisiert nicht nur die
Konjunktur, sie gibt auch dem Arbeitsmarkt zusätzliche Impulse.“
Für 2013 geht der BITKOM von einem Wachstum des deutschen
ITK-Marktes um 1,6 Prozent auf dann 154,3 Milliarden Euro aus. Die
Informationstechnik wird voraussichtlich um 3 Prozent auf 74,9 Milliarden Euro
zulegen. Der Umsatz mit Unterhaltungselektronik geht leicht um 1,2 Prozent auf
12,7 Milliarden Euro zurück. Gründe sind unter anderem der weitere Preisverfall
sowie eine Verschiebung der Konsumausgaben in ITK-nahe Produktwelten. „Die
Konsumenten greifen immer öfter zu Alleskönnern wie Smartphones oder Tablets“,
sagt Kempf. Der Telekommunikationsmarkt soll um 0,5 Prozent auf 66,7 Milliarden
Euro wachsen. Wichtig ist BITKOM-Präsident Kempf vor allem eines: „Wir müssen
steigende Umsätze in neue Arbeitsplätze umsetzen können. Dazu brauchen wir
attraktive Rahmenbedingungen am Technologiestandort Deutschland und ein
leistungsfähiges Bildungswesen, das den Nachwuchs auf Berufswege in der IT
vorbereitet.“
Hinweis zur Methodik: Den Marktprognosen liegen neueste
Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) zugrunde.
EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der
Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO
(www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit
den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.
Quelle: www.bitkom.org
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17. Oktober 2012
Unternehmen haben Kodex für Geodatendienste umgesetzt
Die Anbieter von Geodatendiensten wie Google Street View
haben eine zentrale Anlaufstelle für den Datenschutz im Internet geschaffen.
Unter der Webadresse www.geodatendienstekodex.de können Bürger
ermitteln, welche Aufnahmen von Häusern, Grundstücken oder Fassaden online zu
finden sind. Sofern die Nutzer ihre Privatsphäre beeinträchtigt sehen, können
sie gegen die Abbildungen mit wenigen Klicks Widerspruch einlegen und diese
unkenntlich machen lassen. Der Service ist ein zusätzliches Angebot, denn
innerhalb einzelner Dienste ist ein Widerspruch ebenfalls möglich. „Der Start
des Online-Portals für Geodatendienste zeigt, dass die Wirtschaft ihrer
Selbstverpflichtung zum Datenschutz nachkommt“, sagte BITKOM-Präsident Prof.
Dieter Kempf. Neben der Verpixelung von Fassaden auf Antrag von Hausbesitzern
und Mietern verpflichten sich die Anbieter, Gesichter von Personen und Kfz-Kennzeichen
automatisch unkenntlich zu machen. Zudem informieren die Anbieter im Voraus
über geplante Neuaufnahmen und ahnden Verstöße gegen den Kodex.
Mit der Freischaltung des Online-Portals löst die IT-Branche
eine Zusage an die Politik ein. Nach einer breiten öffentlichen Debatte um
Geodatendienste hatten die Unternehmen unter dem Dach des BITKOM zugesichert,
entsprechende Regelungen auf freiwilliger Basis zu schaffen. „Die
Selbstregulierung ist der richtige Weg, da wir nicht für jeden neuen Online-Dienst
ein neues Gesetz brauchen“, betonte Kempf. Den Datenschutz-Kodex für
Geodatendienste haben folgende Unternehmen unterzeichnet: Google, Microsoft,
Nokia, Deutsche Telekom, Deutsche Post, Encourage Directories und Panolife. Um
die praktische Umsetzung sowie die Einhaltung des Kodex zu gewährleisten,
gründeten die Unternehmen den Verein „Selbstregulierung Informationswirtschaft
e.V.“ (www.sriw.de). „Die IT-Branche hat das Ziel, den Verbraucher- und
Datenschutz in der digitalen Welt zu fördern“, sagte Kempf. Der Verein
Selbstregulierung Informationswirtschaft werde dazu einen wichtigen Beitrag
leisten. Nach dem Kodex für Geodatendienste könnten auf dieser Plattform
innerhalb kurzer Zeit weitere Vereinbarungen getroffen werden.
Aktuell gibt es mit Google nur einen Anbieter, der einen
Geodatendienst mit Panoramaaufnahmen in Deutschland betreibt. „Die Unternehmen
halten sich im Moment mit der Einführung neuer sowie der Aktualisierung oder
Erweiterung bestehender Dienste zurück“, sagte Kempf. Der Grund sei die aus
Sicht der IT-Branche teilweise überzogene Kritik an den Geodatendiensten und
die Sorge vor einem erneuten Aufflammen der Diskussion. Kempf: „Es ist
bedauerlich, dass mal wieder innovative und heute millionenfach genutzte Dienste
in Deutschland ausgebremst werden.“
Quelle: www.bitkom.org
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16. Oktober 2012
Arbeitgeber lassen Mitarbeiter beim Thema IT-Sicherheit allein
Viele Arbeitgeber vernachlässigen den Schutz vor
Computerkriminalität und lassen ihre Mitarbeiter mit dem Thema IT-Sicherheit
allein. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands
BITKOM unter Erwerbstätigen ergeben. Danach sagt ein Fünftel (21 Prozent) der
Beschäftigten, dass ihr Arbeitgeber keinerlei Vorgaben zur Verhinderung von
Computerkriminalität macht. Das können zum Beispiel Regeln für die Benutzung
von Passwörtern oder den Umgang mit externen Datenträgern wie USB-Sticks sein.
Ein weiteres Fünftel (19 Prozent) gibt an, dass ihnen entsprechende Regeln
nicht bekannt sind. „Vier von zehn Beschäftigten bekommen in Sachen
IT-Sicherheit nicht die notwendige Unterstützung von ihren Arbeitgebern“, sagte
BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf zum Start der IT-Sicherheitsmesse it-sa in
Nürnberg. „Vor allem viele kleine und mittelständische Unternehmen
unterschätzen die Risiken durch Computer- und Internetkriminalität.“ Der
richtige Umgang der Mitarbeiter mit Computern, mobilen Geräten und Internet sei
eine zentrale Voraussetzung, um die Gefahren für die Unternehmen einzudämmen.
Laut der Umfrage sagt nur jeder zweite Erwerbstätige, dass
es in seinem Betrieb Richtlinien für die Benutzung von Passwörtern gibt. 41
Prozent der Unternehmen verfügen über Vorgaben für den Umgang mit externen
Datenträgern. Dazu zählen insbesondere USB-Sticks, die besonders gefährlich
sein können. „USB-Sticks sind ein beliebtes Werbegeschenk und dienen häufig als
Träger von Viren oder anderen Schadprogrammen“, sagte Kempf. Bei vier von zehn
Erwerbstätigen gibt es Vorgaben zum Surfen im Internet inklusive der Nutzung
sozialer Medien, ein Drittel (35 Prozent) hat Richtlinien zum Umgang mit
Spam-E-Mails bekommen. Spam-Mails enthalten häufig infizierte Dateianhänge oder
führen über Links zu Webseiten mit Schadsoftware. Nur ein Drittel (31 Prozent)
der befragten Erwerbstätigen erhält von seinem Arbeitgeber Regeln für den
Umgang mit mobilen Endgeräten wie Smartphones, Notebooks oder Tablet Computern.
„Ein Großteil der sensiblen Daten befindet sich heute auf mobilen Geräten“,
sagte Kempf. „Zum Schutz von mobilen Geräten ist eine eigene
Sicherheitsstrategie notwendig.“
Das Thema mobile Sicherheit ist ein Schwerpunkt der
IT-Sicherheitsmesse it-sa, die vom 16. bis 18. Oktober in Nürnberg stattfindet.
Weitere Themen sind die Sicherheit industrieller Anlagen, mehr Sicherheit durch
Cloud Computing und der Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Veranstalter
erwarten rund 350 Aussteller und ca. 6.000 Fachbesucher.
Quelle: www.bitkom.org
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