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7. November 2013

Wo Royals und Stars Urlaub machen

Prinz Charles fährt bereits seit Jahren nach Klosters, Königin Beatrix und ihre Familie bevorzugen Lech als Winterurlaubsdomizil. Bernie Ecclestone hat ein Hotel in Gstaad, James Blunt ein Restaurant in Verbier. SnowTrex, Deutschlands führender Veranstalter für Wintersportreisen, hat für Promi-Jäger 10 Skiorte mit dem ultimativen Glamour-Faktor zusammengestellt.

Kitzbühel (Österreich)


Immobilenbesitzer in und um Kitzbühel sind unter anderem Hansi Hinterseer und Stephanie Gräfin von Pfuel. Zu den Stammgästen im Skigebiet gehören zum Beispiel Fürst Albert von Monaco, Uschi Glas, Franz Beckenbauer und der Swarovski-Clan. Auch Robbie Williams war schon da. Besonders zum Hahnenkamm-Rennen reisen die Reichen und Schönen an. Man wohnt im "Stanglwirt" in Going oder im "Q! Resort".

St. Moritz (Schweiz)


Hier hat sogar die Kanzlerin schon Urlaub gemacht. Früher kamen Marlene Dietrich und Charlie Chaplin, heute kommt die schwedische Königsfamilie. Der niederländische König Willem-Alexander und seine Máxima verbrachten hier sogar ihre Flitterwochen. Weitere prominente Urlauber: Ivana Trump, Robbie Williams und Madonna. Die Promis wohnen im "Badrutts Palace", im "Sulvretta House" oder im "Kulm Hotel".

Davos/Klosters (Schweiz)

Einmal im Jahr bekommt das Örtchen Klosters mindestens königlichen Besuch. Vor mehr als 30 Jahren hat der britische Thronfolger Prinz Charles das Skigebiet Davos Klosters zu seinem Lieblingsrevier auserkoren. Eine Kabine der Gotschnabahn ist sogar auf den Namen "Prince of Wales" getauft. Prinz William urlaubte hier auch mit seiner Kate. Man wohnt in einem eigenen Chalet, im Hotel "Chesa Grischuna" oder im "Walserhof".

Lech (Österreich)


Seit Jahrzehnten hält die frühere niederländische Königin Beatrix Lech am Arlberg die Treue - obwohl sie hier einen harten Schicksalsschlag erlebt hat: 2012 wurde ihr Sohn, Prinz Friso, von einer Lawine verschüttet, starb in diesem Jahr an den Folgen. Trotzdem kam die Familie wieder. Verbindet sie mit den Besitzern des Hotels "Gasthof Post" doch eine langjährige Freundschaft. Auch das spanische Königspaar urlaubte schon in Lech.

Gstaad (Schweiz)

St. Moritz ist für Promis, die gesehen werden wollen, Gstaad für die, die lieber unbehelligt bleiben, sagt man. Vor allem Stars der älteren Garde wussten das zu schätzen: Roger Moore, Sophia Loren, Liz Taylor. Doch auch Prinzessin Madeleine von Schweden hat die Vorzüge Gstaads erkannt. Formel-1-Chef Bernie Ecclestone kaufte gar ein Hotel. Wer keines besitzt, der residiert im "Gstaad Palace" oder im "Grand Hotel Bellevue".

Ischgl (Österreich)


Hotelerbin Paris Hilton feierte hier einst ihren 26. Geburtstag, Dieter Bohlen schätzt das "Ibiza der Alpen", wie Ischgl gern genannt wird, ebenfalls. Die Après-Ski-Partys in Ischgl haben Kultstatus. Ebenso wie die jährlichen "Top of the Mountain"-Konzerte, bei denen jedes Jahr Top-Stars der Musikszene auf der Bühne stehen - von Deep Purple über Kylie Minogue bis hin zu Alicia Keys.

Verbier (Schweiz)

Für 60.000 Euro pro Woche kann man in Verbier im "The Lodge" bei Unternehmer Richard Branson wohnen. Gespeist wird im "La Vache", dem Restaurant von Sänger James Blunt. Kronprinz Frederik von Dänemark wurde hier bereits auf der Piste gesichtet. Und Prinz Harry - knutschend mit Cressida Bones. Das Paparazzi-Foto enttarnte sie als Pärchen. Wer nicht bei Richard Branson wohnt, der kommt im "Le Chalet d'Adrien" unter.

Madonna di Campiglio (Italien)


Ob auf der Weltcup-Strecke "3-Tre" oder auf der schwarzen "Spinale direttissima" - in Madonna di Campiglio geht es rasant zu. Und zwar nicht nur auf der Piste. Einmal im Jahr, Ende Januar, treffen sich hier auch die schnellen Jungs des Formel-1-Teams von Ferrari mitsamt Anhang zu einem ausgelassenen Wochenende. In der Heimat von Alberto Tomba wurde jedoch auch schon Top-Modell Naomi Campbell gesehen.

Courchevel (Frankreich)

Courchevel in den "3 Vallées", dem größten zusammenhängenden Skigebiet der Welt, wird auch als "St. Tropez mit Pisten statt Stränden" bezeichnet. Hier fühlen sich Promis wohl. Gerard Dépardieu und Roman Abramowitsch sind zum Beispiel Stammgäste. Victoria Beckham stand hier ebenfalls bereits top-gestylt auf der Piste. Man wohnt im "Le Mélézin" oder im "Cheval Blanc", in dessen Suiten Fotos von Karl Lagerfeld hängen.

Aspen (USA)


Im Winter muss Hollywood ausgestorben sein. Denn Stars und Sternchen tummeln sich dann in Colorado. Sie gehen in den Edel-Boutiquen shoppen wie Goldie Hawn beispielsweise, die in Aspen ein Chalet besitzt, Mariah Carey, Melanie Griffith und Cindy Crawford. Oder sie toben sich auf der Piste aus wie Antonio Banderas oder Paris Hilton. Wer keine eigene Bleibe besitzt, wohnt im "Ritz Carlton Club" oder im "The Little Nell".

http://www.snowtrex.de/

10. Dezember 2012

Hackern das Handwerk legen


Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner hat die Internet-Wirtschaft in die Pflicht genommen, sich stärker um die Sicherheit und Transparenz ihrer Online-Angebote zu kümmern.

29. November 2012

Mineralöle in Lebensmitteln sind unerwünscht

Nach Untersuchungen von Stiftung Warentest wurden in Schokoladenfiguren, die in einigen der untersuchten Adventskalender enthalten sind, unterschiedliche Kohlenwasserstoffgemische (Mineralöl) nachgewiesen. Die Gehalte betrugen bis zu 7 Milligramm aromatische Kohlenwasserstoffe pro Kilogramm Schokolade. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Basis der von Stiftung Warentest übermittelten Daten eine vorläufige Einschätzung des gesundheitlichen Risikos dieser Kontamination vorgenommen.

Ticketversicherungen: Teuer und überflüssig

Was bei Pauschalreisen Usus ist, hat nun auch beim Ticketverkauf für Konzert- und Sportveranstaltungen Einzug gehalten: die Rücktritt-Versicherung. Zu der werden Kunden immer öfter beim Vorverkauf via Internet gedrängt - bisweilen mit fragwürdigen Methoden. Die Policen sind teuer wie überflüssig, warnt die Verbraucherzentrale NRW.

27. November 2012

Täuschungsschutz bei Lebensmitteln verbessern

180 Fachleute diskutieren heute und morgen in Berlin, wie bei Lebensmittelverpackungen der Schutz der Verbraucher vor Täuschung verbessert werden kann. Die Veranstaltung ist ein weiterer Baustein der Initiative "Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln" von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Auf der juristischen Fachtagung tauschen sich Vertreter insbesondere aus der Lebensmittelüberwachung, von Gerichten, Universitäten und Verbänden, aus Verbraucherzentralen und aus Ministerien darüber aus, wie Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung von Lebensmitteln gewährleistet werden kann.

24. November 2012

„Lonesome George“ bleibt ausgestorben

Die Umweltschutzorganisation WWF dämpfte anlässlich der Meldung, Forscher hätten auf den Galapagos-Inseln 17 mit „Lonesome George“ verwandte Riesenschildkröten entdeckt, die Hoffnungen, die Unterart Chelonoidis nigra ssp. abingdoni sei doch nicht ausgestorben.

23. November 2012

Doha - eine Oase für den Klimaschutz?

Ab kommenden Montag verhandeln die 195 Mitgliedsstaaten der UN Klimarahmenkonvention erneut gemeinsam, wie sich der Klimawandel weltweit begrenzen lässt. Um die Erderwärmung unter der gerade noch tolerierbaren 2 Grad Schwelle zu halten, müssen die Treibhausgasemissionen um das Jahr 2015 herum ihren Höhepunkt erreichen und danach deutlich absinken. Dazu wird in Katars Hauptstadt Doha an mehr als einem halben Dutzend Verhandlungssträngen gearbeitet.

17. November 2012

Mercedesfahrer gehen kaum fremd


Premiummarken bekommen von ihren Kunden Bestnoten bei der Zufriedenheit mit ihren Autos. Das ist das Ergebnis des ADAC Kundenbarometers, einer neuen, repräsentativen Online-Umfrage unter 20 000 Personen. Die beste Bewertung erhielt BMW. Dahinter rangiert Audi. Es folgen Mini, Mercedes und Volvo. Schlusslicht im Gesamtranking ist Chevrolet. Abgefragt wurden unter anderem Fahreigenschaften, Verarbeitung, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Servicequalität. Auch „Markentreue“ war Gegenstand der Untersuchung. Ergebnis: Mercedes-Fahrer wechseln ihre Marke am seltensten (62 Prozent Markentreue). Ähnlich treue Fahrer haben VW (55 Prozent) und Suzuki (49 Prozent).

Auf Modellebene sind die BMW X3-Fahrer am zufriedensten mit ihrem Auto. Unter allen Modellen, die in die Statistik eingeflossen sind, bekommt das SUV aus München die meisten Punkte (80,7 von 100). Dass der X3 so gut abschneidet, liegt vor allem daran, dass BMW die Kritik seiner Kunden annimmt. In der ersten X3-Baureihe wurden noch die Federung und ungenügende Materialqualität moniert. Dass die Münchner inzwischen nachgebessert und alle Mängel behoben haben, wird jetzt mit der führenden Position unter allen abgefragten Modellen belohnt. Auch Audi schneidet auf der Modelle-Ebene gut ab. Durchgehend Spitzen-Bewertungen erhielten A1, A3 und A5 in den Fahrzeugklassen „Kleinwagen“, „untere Mittelklasse“ sowie „Mittelklasse“. Die Erwartungen an den Kleinstwagen erfüllte der Smart fortwo als Sieger in seiner Klasse am besten.

Eine echte Image- und Markenoffensive kombiniert mit einem optimierten Qualitätsmanagement muss dagegen Chevrolet leisten. Die Marke kommt mit 60 von 100 möglichen Zufriedenheitspunkten im Gesamtmarkenranking auf den letzten Platz. Die Befragten kritisieren unter anderem die Motoren, eine schlechte Verarbeitung und den teils hohen Verbrauch ihrer Autos. Der Chevrolet Matiz bildet auch im Segment der Kleinstwagen das Schlusslicht.

Das ADAC Kundenbarometer nimmt die Hersteller im Sinne des Verbraucherschutzes noch stärker in die Pflicht. Das Clubmagazin ADAC Motorwelt berichtet im Novemberheft ausführlich über die neue Zufriedenheitsstudie.


Quelle: www.adac.de



16. November 2012

Auf Airbag allein ist kein Verlass


20 Prozent der tödlich verunglückten Fahrzeuginsassen trugen im vergangenen Jahr keinen Gurt. Die Experten der ADAC Unfallforschung gehen davon aus, dass ein Großteil davon angeschnallt überlebt hätten. Um die dramatischen Folgen für „Gurtmuffel“ zu zeigen, hat der Club jetzt Crashversuche mit 64 km/h und 30 km/h durchgeführt.

Sind Frontpassagiere angeschnallt, sind sie bei Tempo 64 in einem modernen Fahrzeug gut geschützt. Das ändert sich – trotz Airbag – aber dramatisch, wenn die Insassen ohne Gurt unterwegs sind. Lebensgefährliche Verletzungen an Brust und Kopf sind die Folge, dauerhafte Schädigungen der unteren Extremitäten sehr wahrscheinlich. Auch der Unfall in der Stadt mit 30 km/h läuft angegurtet glimpflich ab. Ohne Gurt sind auch hier schlimme Verletzungen zu erwarten. Ein derartiger Unfall entspricht für die beteiligten Personen immerhin einem Sturz aus vier Metern Höhe. Dass der Airbag bei derartig niedrigen Geschwindigkeiten nicht zwingend ausgelöst wird, macht die Situation noch prekärer.

Gerade die Unfälle bei niedriger Geschwindigkeit und „gurtlos“ sind nicht zu unterschätzen. Ein eigentlich harmloser Unfall verursacht schwerste Verletzungen. Die Knie der Beteiligten würden ohne Gurt ins Armaturenbrett rammen. Die Brust schlägt auf das Lenkrad, der Kopf stößt gegen die Scheibe.

Der ADAC fordert, dass Gurtwarner flächendeckend eingesetzt werden müssen. In der Typgenehmigung der Fahrzeuge sind die Warner immer noch nicht verpflichtend vorgeschrieben. Sie sollten außerdem auf allen Plätzen im Auto verbaut sein. Ferner müssen bessere Gurte (mit Straffer und Kraftbegrenzer) auch auf der Rückbank eingebaut sein. Um die Zahl der Toten und Schwerverletzten zu reduzieren, muss durch Crashtests und andere Verbraucherschutzkampagnen eine noch höhere Anschnallrate (derzeit 98 Prozent) erreicht werden.

Wer als Fahrer oder Beifahrer nicht angeschnallt ist, riskiert übrigens ein Verwarngeld von 30 Euro. Der Fahrer eines Autos sollte auch im Eigeninteresse darauf achten, dass alle Insassen des Autos angeschnallt sind. Schließlich kann ein unangeschnallter Heckpassagier für den Fahrer zur tödlichen Gefahr werden, da er bei einem Crash unkontrolliert auf den Fahrzeuglenker prallt. 



Quelle: www.adac.de



15. November 2012

Löschung der Punkte bei Reform richtig


Die Pkw-Maut ist vorerst vom Tisch – die Punktereform kommt im Jahr 2014. Während bei der von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer angestoßenen Punktereform noch Details zu klären sind, hat der CSU-Politiker bei der Diskussion um die Einführung einer Pkw-Maut für Klarheit gesorgt und der Straßengebühr für diese Legislaturperiode eine Absage erteilt. 

Damit übernimmt Ramsauer eine Position des ADAC, der sich immer wieder klar gegen eine solche Zwangsabgabe für alle deutschen Haushalte ausgesprochen hat. Eine Straßennutzungsgebühr käme einer Steuererhöhung für die finanziell ohnehin stark belasteten Autofahrer gleich.

ADAC Präsident Peter Meyer: „Es bleibt zu wünschen, dass notorische Mautbefürworter wie Bayerns Ministerpräsident Seehofer der Einsicht des Bundesverkehrministers folgen. Anstatt neue Sondersteuern bei den Autofahrern einzutreiben, sollte die Politik die vorhandenen Mittel gezielt einsetzen, um die Straßeninfrastruktur voran zu bringen".

Kommen wird hingegen eine Punktereform zum 1. Februar 2014. Ab diesem Zeitpunkt sollen Punkte für Delikte gelöscht werden, die nicht verkehrssicherheitsrelevant sind. Im Flensburger Register sollen nach den Plänen des Verkehrsministeriums künftig nur noch solche Delikte erfasst werden, die unmittelbar die Verkehrssicherheit gefährden. Verstöße gegen die Umweltzone, Sonntagsfahrverbote oder Fahrtenbuchauflagen ziehen dementsprechend keine Punkte mehr nach sich.

Dieser sinnvolle Schritt lichtet das Punktekonto vieler Verkehrssünder. Was an Eintragungen stehen bleibt, wird entsprechend einer Umrechnungstabelle auf die neue Punktesystematik umgestellt. Der ADAC steht diesem Vorhaben positiv gegenüber, da die Punktereform das Hauptaugenmerk noch stärker auf Verstöße gegen die Verkehrssicherheit richtet.



Quelle: www.adac.de



13. November 2012

Unhaltbare Zustände in der Tierhaltung

Unhaltbare Zustände fanden die Veterinäre des Kreises Borken in den vergangenen Wochen bei einem Tierhalter aus Legden vor. Dieser war offenkundig nicht mehr in der Lage, die 29 auf seinem Hof untergebrachten Pferde zu versorgen. Außerdem konnte er eine angemessene Haltung der Tiere in den bevorstehenden Wintermonaten nicht sicherstellen.

Das war Grund genug für den Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Borkener Kreisverwaltung, dem Tierhalter mittels Ordnungsverfügung aufzugeben, den Großteil der Tiere zu verkaufen. Darauf reagierte dieser aber nicht, so dass die Kreisveterinäre heute (13.11.2012) alle Pferde aus dem Bestand nehmen ließen. Die Tiere sind nun vorläufig in zwei anderen Ställen untergebracht worden und sollen in Kürze veräußert werden.




7. November 2012

Cybermobbing - Jeder dritte Schüler bereits Opfer

Mehr als jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren war in Nordrhein-Westfalen bereits einmal Opfer einer Cybermobbing-Attacke. Dabei wurde laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) jeder fünfte betroffene Schüler im Internet oder per Handy direkt bedroht oder beleidigt. Jeder Sechste litt unter Verleumdungen und bei elf Prozent kam es zu einem Missbrauch der Internetidentität. Gemeinsam mit dem Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Bielefelder Polizei informierte die Kasse heute über Hilfen und Strategien im Umgang mit Cybermobbing.

"Schon früher haben Jugendliche auf dem Schulhof gestritten oder in der Clique gelästert. Aber heute gibt es einen fatalen Unterschied: Das Netz vergisst nichts und ist grenzenlos", erläutert Ulrich Adler, Leiter regionales Vertragswesen der TK in NRW, die neue Qualität des Mobbings. Deshalb ergänzte die TK ihr Aufklärungsportal "www.gewalt-gegen-kinder.de" um das Kapitel "Cybermobbing".

"Die Forsa-Studie bestätigt auch unsere Erfahrungen: Cybermobbing ist kein Randphänomen, sondern weitverbreitete Realität", sagt Monika Atorf, Kriminaloberkommissarin aus Bielefeld. Angesichts der Verbreitung des Internets sei dies keine Überraschung. "Schließlich ist für Jugendliche das Internet heutzutage selbstverständlicher Alltag", weiß die Expertin der Polizei.

Mobber im Internet begehen Straftaten. Jede Beleidigung, Bedrohung, das Ausspähen von Daten oder Nachstellung im Netz hat Konsequenzen. Das Strafgesetzbuch sieht für Fälle von Beleidigungen eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe vor. Bei Erpressungen liegt das Strafmaß sogar bei bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Laut TK-Studie nutzen 99 Prozent der Befragten das weltweite Netz. Täglich surfen 69 Prozent der nordrhein-westfälischen Schüler länger als eine Stunde im Internet, 63 Prozent sind in sozialen Netzwerken aktiv, 36 Prozent in Chatrooms.

Die Opfer einer Cybermobbing-Attacke sind nicht nur wütend (70 Prozent), verzweifelt (24 Prozent) oder fühlen sich hilflos (22 Prozent), sondern leiden auch unter körperlichen Folgen. Von Schlafstörungen berichten 17 Prozent, Kopfschmerzen nennen 10 Prozent und Bauchschmerzen acht Prozent als Reaktion auf Cybermobbing. "Auf Grundlage der Forsa-Umfrage müssen wir davon ausgehen, dass rund 400.000 Schülern allein in NRW bisher Opfer von Cybermobbing geworden sind. Angesichts dieser Daten besteht dringender Handlungsbedarf. Als Krankenkasse wollen wir mit dem neuen Baustein Cybermobbing im Portal 'www.gewalt-gegen-kinder.de' helfen", unterstreicht Ulrich Adler.

Auch die Polizei Bielefeld ist der Ansicht, dass Aufklärung und Information über Cybermobbing verbessert werden müssen. Vor allem, um schon die Anfänge von Cybermobbing zu vermeiden. Bereits im Vorfeld können Schülerinnen und Schüler darauf achten, ihre Privatsphäre zu schützen. Denn ein leichtfertiger Umgang mit persönlichen Daten wie Wohnadresse, eMail-Adresse, private Fotos, Passwörter und Telefonnummer öffnet Cybermobbern Tür und Tor.


Für Opfer von Cybermobbing-Attacken gibt die Polizei folgende Tipps: 
  • bleibe ruhig und mobbe niemals zurück
  • hole dir Hilfe von erwachsenen Vertrauenspersonen (z.B. Eltern oder Lehrer) und entscheidet gemeinsam über das weitere Vorgehen
  • sichere Beweise (SMS, eMails, Bilder)
  • melde Belästigungen indem du oder deine Eltern Kontakt mit dem Anbieter der Plattform aufnehmen
  • sofern die Möglichkeit besteht, sperre Personen die dich belästigen

Hilfe finden Betroffene zudem bei Beratungsstellen vor Ort. Entsprechende Adressen gibt es beim Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Bielefelder Polizei, Tel.: 05 21 / 54 5-0.
  

Hintergrund:

Für die Forsa-Umfrage wurden im Jahr 2011 in Nordrhein-Westfalen 1.000 deutschsprachige Schüler zwischen 14-20 Jahren telefonisch interviewt. 

Quelle: www.tk.de
Stand: 30/10/12


Die Sicherungsverwahrung ist keineswegs überflüssig!


Heute diskutierten die Abgeordneten des Niedersächsischen Landtags in der aktuellen Stunde das Thema „Sicherheit für die Bevölkerung - Sicherungsverwahrung für Schwerverbrecher". Dazu sagte der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann heute (07.11.12) im Niedersächsischen Landtag: „Ausgehend von der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte vom 17. Dezember 2009 hat uns das Bundesverfassungsgericht mit Entscheidung vom 4. Mai 2011 aufgegeben, die Sicherungsverwahrung neu auszurichten. Es gilt das Abstandsgebot zu erfüllen und damit eine ausreichende Besserstellung von Sicherungsverwahrten gegenüber Strafgefangenen zu gewährleisten. All dies stellt unser neues Gesetz zum Vollzug der Sicherungsverwahrung sicher."

Aber die Bevölkerung habe einen Anspruch auf wirksamen staatlichen Schutz vor Rückfalltaten gefährlicher Gewalt- oder Sexualstraftäter. „Die Verpflichtung des Staates zum Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit der Bürgerinnen und Bürger hat Vorrang vor dem individuellen Freiheitsinteresse eines verurteilten Straftäters. Die Sicherungsverwahrung ist deshalb keineswegs überflüssig, denn es wird immer einige wenige Täter geben, die sie mit Therapien nicht von weiteren Taten abbringen können. Für diese Tätergruppe ist die Sicherungsverwahrung gedacht und unabdingbar", so der Minister weiter.

Derzeit gibt es in Niedersachsen 38 Sicherungsverwahrte. Der größte Teil sitzt in der Justizvollzugsanstalt Celle ein. Eine neue Einrichtung speziell für Sicherungsverwahrte entsteht momentan in Rosdorf bei Göttingen.

„Wir wollen die größtmögliche Sicherheit für die Bevölkerung gewährleisten und die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts erfüllen. Deshalb entsteht ein Neubau auf dem Gelände der modernsten und sichersten Vollzugseinrichtung in Niedersachsen", sagte Busemann abschließend.





Urteil im Mordfall Tobias rechtskräftig

Das Landgericht Stuttgart hat den Angeklagten wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt, besondere Schuldschwere festgestellt und die Unterbringung des Angeklagten in der Sicherungsverwahrung angeordnet.

Nach den Feststellungen des Landgerichts tötete der heute 48 Jahre alte Angeklagte am 30. Oktober 2000 den elfjährigen Tobias nahe des Dörschachweihers südlich von Weil im Schönbuch mit 38 Messerstichen. Der Angeklagte hatte dorthin eine Fahrradtour unternommen und bemerkte zufällig den ihm bis dahin unbekannten Jungen beim Angeln im Weiher. Er entschloss sich, sexuelle Handlungen an dem Jungen vorzunehmen und lockte diesen mit einem Vorwand hinter eine nahe gelegene Hütte.

Dort forderte der Angeklagte den Jungen unter Vorhalt eines Butterflymessers auf, seine Hose herunterzuziehen. Als der Junge indes laut und anhaltend zu schreien begann, befürchtete der Angeklagte, seine Tat würde nicht unentdeckt bleiben, und beschloss, den Jungen für immer zum Schweigen zu bringen und ihn zu erstechen. Mit dem mitgeführten Messer stach er sodann mehrfach wuchtig auf den Jungen ein, der innerhalb kürzester Zeit verstarb. Bei dem Angeklagten lag ausweislich der Feststellungen des sachverständig beratenen Landgerichts seit vielen Jahren eine schwere Störung der Sexualpräferenz mit pädophiler und sadomasochistischer Triebfixierung vor, die jedoch zu keiner relevanten Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit bei der Tat führte.

Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten, mit der er insbesondere die Beurteilung der Schuldfähigkeit durch das Landgericht beanstandet, als offensichtlich unbegründet verworfen. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

Beschluss vom 24. Oktober 2012 - 1 StR 483/12

Landgericht Stuttgart – Urteil vom 16. Mai 2012, 1 Ks 114 Js 74190/11

Karlsruhe, den 7. November 2012




6. November 2012

Hobbyköche aus aller Welt treten gegeneinander an

Zum 13. internationalen Kochturnier lädt das internationale Begegnungszentrum der Universität Münster, die "Brücke", am Montag, 12. November, ab 19 Uhr ein. Jeder, der Interesse und Spaß am Kochen hat, ist herzlich eingeladen, ein leckeres Gericht seines Landes vorzubereiten.

Die Jury vom münsterschen Adolph-Kolping-Berufskolleg wird zusammen mit dem Publikum Preise an die besten Koch-Teams verleihen. Teams, die Lust haben mitzukochen, können sich unter der E-Mail-Adresse vdv193@uni-muenster.de oder telefonisch unter 0251 83-22229 informieren und anmelden. Wer nicht kochen, aber mitprobieren möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.


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Links:
 * http://www.uni-muenster.de/DieBruecke/
   Die "Brücke"
   
 * http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/diebruecke/bruecke-programm_ws20122013.pdf
   Semesterprogramm der Brücke


Vattenfall - Werbung abgemahnt


Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH wegen irreführender Werbung abgemahnt. Unter der Marke „Vattenfall“ erschienen im Oktober großformatige Tageszeitungsanzeigen und Plakate mit dem Slogan „Für die Energiewende braucht es Versorgungssicherheit“. Aus den Anzeigen ging der Auftraggeber Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH nicht eindeutig hervor. Da zudem zeitgleich Anzeigen der Vertriebsgesellschaft in gleicher Farbgebung, Textgestaltung und Bildsprache erschienen, sieht die Verbraucherzentrale die Gefahr der Verwechslung zwischen Vertrieb und Netzbetrieb gegeben.

Nach dem Energiewirtschaftsgesetz und den Richtlinien der Bundesnetzagentur hat der Netzbetreiber aber in seiner Kommunikation die Verwechslung mit der zum gleichen Konzern gehörenden Vertriebsgesellschaft strikt zu verhindern. Diese Vorschriften sind Folge der mit der Liberalisierung des Energiemarktes eingeführten Entflechtung – englisch „Unbundling“. Die Verbraucherzent rale hat daher auch die Bundesnetzagentur von dem Vorgang und der Abmahnung in Kenntnis gesetzt.

Die Verbraucherzentrale ist überzeugt, dass die Verbraucher die angegriffene Werbung als auf den Vertrieb von Vattenfall-Produkten ausgerichtet wahrnehmen. Dadurch seien die Verbraucher über die Identität und die inhaltliche Zielrichtung des Werbenden getäuscht worden. Die irreführende Wirkung verstärke sich noch dadurch, dass die Werbung nicht nur optisch mit derjenigen des Vertriebs harmoniere. Auch in zeitlicher Hinsicht sei auffällig, dass die monierte Werbekampagne kurz vor der zu erwartenden Strompreiserhöhungswelle im November geschaltet wurde.

Die Preisanpassungsphasen seien für die Vattenfall-Vertriebsgesellschaft als Grundversorger in Hamburg hinsichtlich potentieller Kundenverluste naturgemäß besonders kritisch. Durch den gewählten Zeitpunkt dränge sich der Eindruck auf, dass Vattenfall Mittel aus dem Monopolgeschäft des Netzbetriebs für eine Werbekampagne zugunsten der Vertriebsgesellschaft des Vattenfall-Konzerns genutzt habe.

„Der Netzbetreiber Vattenfall gibt viel Geld für eine wettbewerbswidrige Werbekampagne aus und erhöht gleichzeitig am 15. Oktober die Netzentgelte. Das lassen wir nicht durchgehen“, sagt Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg.

Für die Unterzeichnung der Unterlassungserklärung hat die Verbraucherzentrale der Vattenfall Stromnetz Hamburg GmbH eine Frist bis 15. Novemner gesetzt und droht mit Klage für den Fall des Verstreichens der Frist.


Quelle: www.vzhh.de
Stand: 06/11/12



Hohe Dynamik beim Krippenausbau


Der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann kommentiert die heute in Berlin veröffentlichten Zahlen zum Ausbaustand bei der Kinderbetreuung für unter Dreijährige:

„Die Zahlen vom 1. März 2012 sind bereits heute veraltet, auch wenn sie zeigen, dass Niedersachsen im Ländervergleich weiter aufgeholt hat. Im November 2012 stehen wir schon bei 52.049 Betreuungsplätzen für unter Dreijährige in Niedersachsen. Das entspricht einer Betreuungsquote von rund 28 Prozent. Für die Altersgruppe der ein- bis unter dreijährigen Kinder liegen wir sogar bei einer Betreuungsquote von über 38 Prozent. Um unser Ausbauziel zu erreichen, müssen wir bis 1. August 2013 gemeinsam mit den Kommunen noch rund 9.900 zusätzliche Plätze schaffen. Dieses Ziel werden wir aufgrund der Ausbaudynamik der letzten acht Monate auf jeden Fall erreichen. Seit Beginn des Ausbauprogramms wurde in Niedersachsen die Einrichtung von rund 30.000 neuen Plätzen durch Landes- und Bundesmittel gefördert.

Wir haben den Ausbau in den vergangenen Monaten mit erheblicher Dynamik vorangetrieben. Allein seit März 2012 haben wir rund 10.000 neue Plätze bewilligen können. Dazu haben ergänzend zum bisherigen Förderprogramm die 53,2 Mio. Euro zusätzlichen Landesmittel beigetragen, die seit März 2012 zur Verfügung stehen. Aus dem Fiskalpakt rechnen wir noch einmal mit zusätzlich 54,7 Mio. Euro, die wir ebenfalls in enger Abstimmung mit den niedersächsischen Kommunen zielgerichtet und kurzfristig für die Schaffung neuer Plätze in Krippen und in der Kindertagespflege einsetzen werden. Im Übrigen haben wir uns heute im Landeskabinett für eine unbürokratische und schnelle Lösung zur Bereitstellung der Fiskalpaktmittel ohne Anrufung des Vermittlungsausschusses ausgesprochen. Die nunmehr bevorstehende Einigung zwischen Bund und Ländern ist ein wichtiges Signal für den weiteren Krippenausbau in Deutschland wie in Niedersachsen.

Insgesamt stehen damit in Niedersachsen rund 330 Mio. Euro Fördermittel für Investitionen in neue Krippen- und Tagespflegeplätze zur Verfügung. Die Kommunen werden von uns außerdem stufenweise weiter bei den Betriebskosten entlastet. Das Land wird seinen Anteil an den Personalkosten für Krippen von derzeit 43 Prozent stufenweise auf 52 Prozent steigern. Einen entsprechenden Gesetzentwurf bringen die Regierungsfraktionen von CDU und FDP in dieser Woche in den Landtag ein.

Im Mittelpunkt steht für uns nicht das Erreichen einer bestimmten Quote, die bekanntlich nur ein landes- und bundesweiter Durchschnittswert ist. Wir müssen die unterschiedlichen Bedürfnisse der Eltern in den verschiedenen Regionen unseres Landes berücksichtigen. Uns geht es darum, dass die Eltern in den einzelnen Kommunen einen Betreuungsplatz für ihr Kleinkind erhalten, wenn sie dies wünschen. Insbesondere in den städtischen Ballungsräumen liegt die Betreuungsquote heute bereits bei deutlich über 35 Prozent. Mittelfristig streben wir an, den Ausbau entsprechend des tatsächlichen Bedarfs in den Kommunen fortzusetzen in Richtung einer Quote von 40 Prozent für Niedersachsen."





Etwa jeder zehnte Grundschüler wird von einem Mann unterrichtet

Knapp ein Drittel (30,4 Prozent) der über 155 000 hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein‑Westfalen (ohne zweiten Bildungsweg) sind Männer. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltmännertags (3.11.2012) mitteilt, lag der Männeranteil damit um 0,4 Prozentpunkte unter dem im Schuljahr 2010/11 und 2,5 Prozentpunkte unter dem im Schuljahr 2005/06.

Wie die Grafik zeigt, hat an allen Regelschulformen die Männerquote beim Lehrpersonal zwischen 2005/06 und 2011/12 abgenommen. Bei der Unterrichtung der jüngsten Schülerinnen und Schüler sind Männer deutlich unterrepräsentiert: Der Lehreranteil an Grundschulen ist zwischen 2005 (10,9 Prozent) und 2011 (9,4 Prozent) stetig gesunken.

Männeranteile am Lehrpersonal in Nordrhein‑Westfalen

Die höchste Männerquote verzeichneten mit 45,3 Prozent die Gymnasiallehrkräfte; im Schuljahr 2005/06 lag der Wert noch über der 50-Prozent-Marke (51,8 Prozent). Der Männeranteil beim Lehrpersonal an Gesamtschulen lag 2011 bei 40,9 Prozent, an Hauptschulen bei 35,8 Prozent und an Freien Waldorfschulen bei 34,6 Prozent. An den Realschulen betrug der Lehreranteil 32,5 Prozent und an Förderschulen 25,1 Prozent.

Quelle: www.it.nrw.de

5. November 2012

Mehr Fläche zum Lehren, Lernen und Forschen

Nach nur neun Monaten Bauzeit hat die Hochschule Niederrhein das Richtfest des Neubaus auf dem Campus in Mönchengladbach gefeiert. „Die Landesregierung bestreitet mit über 15 Millionen Euro aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm den Großteil der Kosten an dem Neubau. Gute Lehre und Forschung brauchen auch eine gute Infrastruktur. Deshalb ist das gut angelegtes Geld“, betonte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze in ihrem Grußwort. Gemeinsam investieren das Land, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) und die Hochschule Niederrhein rund 20 Millionen Euro in den Neubau.

Ministerin Schulze dankte den Beteiligten der Hochschule Niederrhein und des BLB.NRW für die geleistete Arbeit. „An der Hochschule Niederrhein wurden die Ärmel aufgekrempelt, um gute Studienbedingungen für den doppelten Abiturjahrgang zu schaffen“, lobte Ministerin Svenja Schulze. „Das ist vorbildlich!“ Mit dem Richtfest für den Neubau des Multigebäudes ist die bauliche Erweiterung der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach exakt im Zeitplan. „Ich freue mich über den planmäßigen Baufortschritt. Wenn alles so bleibt, steht dem Fertigstellungstermin des Gebäudes im Frühjahr 2013 nichts im Wege“, so Dr. Armin Lövenich, Leiter der Duisburger Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW.

Durch den Neubau entstehen 900 Quadratmeter zusätzliche Fläche für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. „Der Campus Mönchengladbach bekommt mit dem Neubau des Multigebäudes mehr Platz zum Lehren, Lernen und Forschen“, freute sich Ministerin Schulze. Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg sagte: „Wir sind froh, dass der Neubau des Multigebäudes so zügig vorangeschritten ist, denn wir brauchen die zusätzlichen Flächen dringend, um unseren Studierenden weiterhin optimale Studienvoraussetzungen bieten zu können.“

Quelle: www.nrw.de




Wohnungsmarkt – Entlastung für Studenten


Mit der steigenden Studiennachfrage wächst auch der Bedarf nach be­zahlbaren Wohnungen für Studierende. Knapp ein Drittel der Studieren­den in Nordrhein-Westfalen wohnen bei ihren Eltern, rund zehn Prozent wohnen in einem Studentenwohnheim. Die übrigen suchen auf dem privaten Wohnungsmarkt. Dieser wird in vielen Hochschulregionen in Nordrhein-Westfalen immer enger und oftmals auch teurer. Mit einem eigenen Programm in Höhe von 50 Millionen Euro jährlich will die Landesregierung gegensteuern, was mehr als eine Verdoppelung des bisherigen Fördervolumens bedeutet.

„Das Programm kommt rechtzeitig, damit die Studierenden in der Phase besonders hoher Studiennachfrage davon profitieren können. Es ist ein wichtiges Signal, um die Wohnraumsituation für Studierende zu entschärfen. Wir fördern gezielt preiswerten studentischen Wohnraum und sorgen zugleich für den absehbaren demografischen Wandel in unserer Gesellschaft vor“, erklärte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Bauminister Michael Groschek ergänzte: „Durch die Verdoppelung der bisherigen Förderangebote für studentisches Wohnen im Rahmen der Wohnraumförderung wird nicht nur die studentische Wohnungsnot ge­mildert, sondern werden auch neue Impulse für Stadtquartiere gesetzt. Aber wir müssen auch weit nach vorne schauen: In einigen Jahren wird die Nachfrage nach studentischem Wohnraum wieder rückläufig sein. Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die Gebäude in Zukunft auch von anderen Zielgruppen genutzt werden können, also planen wir beispielsweise schon heute barrierefreie Studentenwohnungen für die Senioren von morgen.“

Für den studentischen Wohnungsbau wird die Landesregierung in den nächsten Jahren jährlich 50 Millionen Euro als zinsgünstige Förder­darlehen zur Verfügung stellen. Es steht sowohl den Studentenwerken als auch Wohnungsunternehmen und privaten Investoren offen. Rund 750 studentische Wohnheimplätze können damit pro Jahr neu gebaut werden. Das Wohnungsbauförderungsprogramm für studentisches Wohnen startet Anfang 2013.


Quelle: www.nrw.de