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7. November 2012

Geld ist nicht zum Verheizen da!

Zehn Energiespartipps: Die Heizungsperiode hat begonnen und es stellt sich wieder die Frage, wie heize ich richtig? Welche Temperatur ist optimal für die Gesundheit? Welche Temperatur ist für welche Räume geeignet? Und vor allem, wie kann ich Geld sparen und heize das Geld nicht zum „Fenster heraus“?

Der Leiter der Abteilung für Umwelt- und Klimaschatz des Rhein-Sieg-Kreises, Rainer Kötterheinrich, gibt zehn Energiespartipps zum richtigen Heizen: „Wichtig ist, dass eine gute Isolierung, Heizungswartung, richtiges Lüften, und eine angemessene  Raumtemperatur Hand in Hand gehen. Es gibt nicht „die“ Lösung, sondern die „Mischung macht´s.“

1. Die Raumtemperatur sollte im Wohnzimmer zwischen 18 und 20°C liegen.
Die Temperatur der Küche sollte bei 18°C liegen, da Herdplatten beim Kochen und der Backofen beim Backen, sowie die Abwärme des Kühlschranks nicht zu unterschätzende Wärmelieferanten sind. Jedes Grad weniger Raumtemperatur in den Wintermonaten spart sechs Prozent der Heizkosten. Medizinisch gesehen ist eine Temperatur von 18°C optimal für die Atemwege; eine Temperatur über 25°C kann sogar die körperliche Leistungsfähigkeit einschränken.

2. Nicht sinnlos Heizen! Wenn niemand zu Hause ist, braucht das Thermostat nicht über 16°C gedreht werden. Bei einer längeren Abwesenheit reicht eine Temperatur von ca. 12°C. An kühleren Tagen sollte die Temperatur nicht zu weit nach unten geregelt werden, damit Wände, Decken und auch die Fußböden nicht auskühlen, was die Heizkosten beim Wiederaufwärmen unnötig steigen lässt.

3. Stoßlüften, bis höchstens zehn Minuten, ist am effektivsten. In der Zeit sollte die Heizung heruntergedreht werden, da sonst die Wärme direkt nach draußen entweicht. Richtiges Lüften verhindert auch die Schimmelpilzbildung. Grundsätzlich gilt, je kälter die Temperatur desto eher bildet sich Schimmelpilz.

4. Eine qualitative Isolierung ist wichtig. Mit Abdichtbändern aus dem Supermarkt können Sie undichte Bereiche an Fenstern abdichten. Diese machen Sie am besten durch eine brennende Kerze sichtbar. Fängt die Kerze an zu flackern, ist das Fenster undicht. Nachts empfiehlt es sich, die Rollläden, Fensterläden und Vorhänge zu schließen um eine zusätzliche Isolationswirkung zu erreichen. Auch schlecht isolierte Rohrleitungen im Keller führen zu einem Energieverlust. Die Dicke der Dämmung sollte gleich dem Rohrdurchmesser sein, in der Regel jedoch mindestens 20 mm.

5. Heizkörper nicht „verstecken“! Auch wenn Heizkörper nicht immer als dekorative Wohnungseinrichtung geeignet sind, sollte der Blick auf sie nicht durch nahe stehende Möbel oder andere Dinge verdeckt sein. Diese nehmen einen nicht unerheblichen Teil der Wärme auf und verursachen somit höhere Heizkosten.

6. Heizkörper regelmäßig entlüften! Wenn die Heizung blubbert und gluckst bedeutet dies, dass Luft im Heizungskreislauf ist. Dies ist völlig normal, jedoch sollten Sie die Luft ablassen, um nicht die Heizleistung zu schmälern und die Heizkosten nach oben zu treiben. Zum Entlüften der Heizung benötigen Sie kaum handwerkliches Geschick: Nachdem das Thermostatventil geschlossen wurde, einfach mit Hilfe eines Entlüftungsschlüssels das Entlüftungsventil an der Seite der Heizung öffnen und es sofort wieder zudrehen, wenn das erste Wasser heraustritt. Sicherheitshalber sollten Sie Lappen und Eimer bereitstellen, falls doch mehr Wasser als erwartet herausfließt.

7. Heizkörpernischen sollten gedämmt werden. Sie verursachen einen großen Teil des Wärmeverlustes, da die dortigen Wände dünner sind. Heizkörperdämmplatten oder flexible Dämmfolien können je nach Abstand des Heizkörpers zur Wand Abhilfe schaffen und Ihnen bares Geld sparen. Zu beachten ist, dass der Dämmstoff so dick wie möglich gewählt wird, um optimal zu isolieren.

8. Verdunstungsgefäße oder Luftbefeuchter aufstellen! Ist die Luftfeuchtigkeit zu gering, die Luft also zu trocken, so wird die Temperatur aufgrund des subjektiven Wärmeempfindens als weniger warm empfunden. Eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent ist optimal.

9. Regelmäßige Wartung der Heizungsanlage! Hausbesitzer sollten Ihre Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachmann reinigen und warten lassen, um so überflüssigen Energieverlust zu vermeiden.

10. Während der Heizperiode sollten die Heizkörper in ungenutzten Räumen herunter geregelt werden. Die Nachtabsenkung oder -abstellung sollte richtig eingestellt sein und die Warmwassertemperatur nicht mehr als 60°Celsius betragen. Die Vorlauftemperatur im Heizkessel sollte mit dem Sollwert übereinstimmen und der Druck im Heizungssystem den richtigen Wert haben.

Infos und Ratgeber rund ums Heizen und Energiespartipps gibt´s auf dem Klimaschutzportal des Rhein-Sieg-Kreises: www.rhein-sieg-kreis.de; hier die Rubriken Bürgerservice, Umwelt & Verbraucher, CO2-Ratgeber online oder Klimaschutzportal anklicken.




Windenergie und Vogelschutz

Der Windenergie kommt bei der Energiewende und der steigenden Bedeutung des Klimaschutzes eine entscheidende Bedeutung zu. Auch im Rein-Sieg-Kreis sind seit einiger Zeit verstärkte Bemühungen um Windenergieanlagen zu beobachten. Das gilt zum einen für die Kreiskommunen, die in ihrer Bauleitplanung die planerischen Grundlagen für Vorranggebiete schaffen oder diese überarbeiten wollen. Zum anderen gilt dies für Investoren, die aufgrund verbesserter technischer Möglichkeiten der Windausnutzung vermehrt auf Standorte zurückgreifen wollen, die bisher als nicht wirtschaftlich galten. Gleichzeitig wurden auf Bundes- und Landesebene die rechtlichen Bestimmungen an diese Entwicklung angepasst und die Errichtung von Windenergieanlagen erleichtert.

„Bei der Standortwahl gilt es, besonders die Belange des Artenschutzes frühzeitig mit in alle Überlegungen einzubeziehen“ erläutert Kreisumweltdezernent Christoph Schwarz. „Hier befinden wir uns in einem typischen Spannungsfeld.“ Vor diesem Hintergrund hat der Rhein-Sieg-Kreis für seine kreisangehörigen Städte und Gemeinden eine Planungshilfe in Form einer Kreiskarte im Maßstab 1:60.000 erarbeitet, deren Ergebnisse gestern (06.11.2012) von Kreisumweltdezernent Christoph Schwarz gemeinsam mit den Abteilungsleitern Rainer Kötterheinrich und Christoph Rüter im Siegburger Kreishaus vorgestellt wurden.

Aus der Planungshilfe ist ersichtlich, welche Flächen aus Sicht des Vogelschutzes für die Errichtung von Windenergieanlagen eher mehr oder eher weniger geeignet sind. Sie gibt auch Hinweise, für welche Arten vertiefende Untersuchungen erforderlich wären oder wo diese entbehrlich sind. Der Rhein-Sieg-Kreis besitzt – bedingt durch seine landschaftliche Vielfalt, seine geografische Lage und zahlreiche weitere positive Randbedingungen - für verschiedene Vogelarten eine besondere Verantwortung. Diese Arten haben einerseits hier einen Verbreitungsschwerpunkt und sind andererseits als „windkraftsensibel“ einzustufen, d.h. sie können durch Windenergieanlagen direkt bedroht werden. Als Beispiel ist hier der Rotmilan zu nennen: ca. 50 Brutpaare haben im Rhein-Sieg-Kreis ihre Heimat gefunden. „Wenn man bedenkt, dass sich die Hälfte des weltweiten Bestandes alleine in Deutschland aufhält, dann wird sehr schnell deutlich, dass hier ein besonderer Schutz gewährleistet werden muss“, so Christoph Rüter.

Die Planungshilfe des Rhein-Sieg-Kreises besitzt für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden rein empfehlenden Charakter und gibt einen grundsätzlichen Überblick darüber, wo sich vertiefende Untersuchungen zum Beispiel für Windenergie-Vorrangzonen in der Bauleitplanung lohnen. „Sie ist aber keine Vorwegnahme einer Zulassungsentscheidung“, sagt Rainer Kötterheinrich.

Insgesamt belegt die Planungshilfe, dass bei sorgfältiger Planung und Standortsuche auch der Rhein-Sieg-Kreis einen Beitrag zur Energiewende leisten kann, ohne die Belange des Vogelschutzes zu vernachlässigen.




Zurück in den Beruf, aber wie?

Wie können Frauen, die für die Familie ihre Erwerbstätigkeit reduziert oder sogar aufgegeben haben, den Weg zurück in den Beruf finden? Vielfältige Antworten auf diese Frage zeigt der Infotag Wiedereinstieg auf, der am 15. November 2012 von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Siegburger Kreishaus (Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg) stattfindet. Hierzu laden der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg sowie das jobcenter rhein-sieg ein.

Wäre Selbstständigkeit eine Idee für mich? Welche arbeitsrechtlichen Gesichtspunkte gilt es beim Wiedereinstieg zu berücksichtigen? Und hält die Bewerbungsmappe einem professionellen Check stand? Verschiedene Workshops und Vorträge geben hierzu konkrete Antworten sowie Hilfestellungen und Informationen für die ersten Schritte zurück in den Beruf. Zahlreiche Weiterbildungsträger, Institutionen und Netzwerke bieten einen Überblick über Möglichkeiten der beruflichen (Neu-)Orientierung, der Fort- und Weiterbildung und des Wiedereinstiegs sowie der Existenzgründung.

„Die Erfahrung zeigt, dass die Rückkehr ins Berufsleben für Frauen häufig mit einer Vielzahl von Fragen verbunden ist, die sich nicht selten als Hürde für einen Wiedereinstieg erweisen. Nutzen Sie daher die Chance, sich bei unserer ganztätigen Veranstaltung umfassend zu informieren und die Weichen für einen beruflichen Neustart zu stellen“, so Irmgard Schillo, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises.

Der Besuch des Infotages ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Kinder bis zum Grundschulalter wird eine Betreuung im Eltern-Kind-Arbeitszimmer der Kreisverwaltung angeboten.

Ausführliche Informationen zum Programm des Infotages gibt ein Faltblatt, das bei den Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, der Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis sowie bei der Agentur für Arbeit und in den Geschäftsstellen des jobcenters rhein-sieg erhältlich ist. Darüber hinaus kann das Infoblatt auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/gleichstellung (rechte Spalte) heruntergeladen werden.

Quelle: www.rhein-sieg-kreis.de


27. Oktober 2012

Unser Dorf hat Zukunft

Thier im Oberbergischen Kreis und Vossenack im Kreis Düren haben von Umweltminister Johannes Remmel die Goldmedaillen im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft erhalten“ und dürfen sich nun offiziell Golddorf nennen. Außerdem übergab der Minister an zwölf Dörfer aus dem Rheinland die Auszeichnung in Silber und acht in Bronze, zusätzlich wurden dreizehn Sonderpreise vergeben.

Minister Remmel gratulierte allen Gewinnern sehr herzlich und bedankte sich für den vor allem ehrenamtlichen Einsatz zur Entwicklung der dörflichen Gemeinschaften: „Die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger schaffen in unseren ländlichen Räumen eine Gemeinschaft aus Jung und Alt, im Einsatz für Freizeitangebote und Arbeitsplätze oder für den Schutz von Natur und Kultur. Eben das beschreibt auch der Titel des Wettbewerb ‚Unser Dorf hat Zukunft’. Jedes einzelne Gewinnerdorf hat uns hervorragende Ideen präsentiert für die weitere Entwicklung des ländlichen Raums. Heute und zukünftig stehen die nachhaltige Entwicklung und ein koordiniertes bürgerschaftliches Engagement noch stärker als früher im Vordergrund“.

Aus dem Landesteil Rheinland hatten 380 Dörfer an den Kreiswettbewerben teilgenommen, davon qualifizierten sich 22 für den Landeswettbewerb. Sie bekamen heute neben Ehrentafeln und Urkunden auch Geldpreise überreicht: 1500 Euro für die Golddörfer, 750 Euro für die Silbergewinner und je 500 Euro für die Bronzedörfer. Die Golddörfer werden zudem das Land Nordrhein-Westfalen im nächsten Jahr beim Bundeswettbewerb vertreten. Neben diesen Preisen wurden herausragende Leistungen in Naturschutz und Denkmalpflege durch Sonderpreise der NRW-Stiftung für Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege prämiert. Weitere Sonderpreise erhielten einzelne Dörfer für das Engagement im Naturschutz, die Erhaltung der Kulturlandschaft, die Denkmalpflege, die Pflege des Ortsbildes, für Energie und Tourismus und das Engagement im sozialen Bereich.

Alle Auszeichnungen sind zu finden im Internet unter www.umwelt.nrw.de. Weitere Informationen zum Wettbewerb sind zu finden unter www.dorfwettbewerb.de.


Quelle: www.nrw.de


24. Oktober 2012

Der NSU und der Verfassungsschutz


Dr. Eva Högl, MdB, Sprecherin der SPD-Bundesfraktion im Untersuchungsausschuss „Terrorgruppe NSU“ und Hans Leyendecker, Journalist der Süddeutschen Zeitung, referieren auf einem Diskussionsabend an der Universität zu Köln über die rechtsextreme-terroristische Vereinigung NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) und ihre möglichen Verbindungen zum Verfassungsschutz.

Die Veranstaltung wird durch den KAV (Kölner Anwaltsverein) und den Verein zur Förderung des Instituts für Strafrecht und Strafprozessrecht ausgerichtet.

Die NSU wird verdächtigt, die Neonazi-Mordserie in den Jahren 2000 - 2006 an ausländischen Gewerbetreibenden, das Nagelbomben- Attentat in Köln im Jahre 2004 sowie den Polizistenmord in Heilbronn im Jahre 2007 begangen zu haben. Bei einem Polizeieinsatz im November 2011 kamen die NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ums Leben. Ein weiteres NSU-Mitglied Beate Zschäpe stellte sich Tage später der Polizei. Das Terror-Trio Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe steht somit im Verdacht, mehr als zehn Jahre ungehindert durch die Bundesrepublik gezogen und zahlreiche Verbrechen ausgeübt zu haben.

Immer wieder berichten Medien, die Verfassungsschutzbehörden hätten in dieser Zeit zumindest über V-Spitzel Kontakt zu den NSU Mitgliedern gehabt. Was war bei der NSU die Rolle des Verfassungsschutzes? Wo liegen die rechtlichen Grenzen für V-Spitzel und für den Verfassungsschutz? Haben sich V-Spitzel und Verfassungsschutz strafbar gemacht? Hätten die NSU-Straftaten verhindert werden können?

Ort:            

Hörsaal B im Hörsaalgebäude,
Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln

Wann:        

31. Oktober 2012, 19.30 - 21.30 Uhr




18. Oktober 2012

Alternative Konzepte für Pensionspferdehalter


Alternative Betriebskonzepte für Pensionspferdehalter sind Thema beim Rheinischen Pferdetag, der am 31. Oktober zeitgleich in Kleve und in Rommerskirchen-Sinsteden stattfindet. Beide Veranstaltungen beginnen um 9.15 Uhr und dauern bis 16.30 Uhr. In Haus Riswick in Kleve stehen vormittags Vorträge auf dem Programm, nachmittags gibt es eine Betriebsbesichtigung. Im Landwirtschaftsmuseum im Kulturzentrum Rommerskirchen-Sinsteden  findet die Betriebsbesichtigung vormittags statt, dort werden die Vorträge am Nachmittag gehalten.

Veranstalter des Rheinischen Pferdetages sind die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und die Rheinischen Kreispferdezuchtvereine. Der Pferdetag richtet sich an Pferdehalter, Züchter, Betriebsleiter von Pferdebetrieben sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leitungsfunktion in Pferdebetrieben. Die Teilnahmegebühr beträgt einschließlich Tagungsunterlagen und Verpflegung für Landwirte und landwirtschaftliche Arbeitnehmer aus NRW 75 Euro und 100 Euro für sonstige Teilnehmer. Anmeldungen bis spätestens 24. Oktober sind zu richten an Fax: 0800 5263329. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online anzumelden, gibt es im Internet unter www.landwirtschaftskammer.de
 in der Rubrik Weiterbildung.



Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen www.lwk.nrw.de


16. Oktober 2012

Elektroschrott richtig entsorgen


Elektro-Schrott muss fachgerecht entsorgt werden. Darauf weist der Abfallbetrieb des Kreises Viersen hin. Schrotthändler dürfen Altgeräte wie Kühlschränke, Computer, Waschmaschinen und Kaffeemaschinen nicht mitnehmen. E-Schrott darf nur noch von den Kommunen eingesammelt oder über die Hersteller und Händler der Geräte entsorgt werden. 

Seit 2006 gibt es die Pflicht, Altgeräte getrennt zu sammeln und nicht mehr zum Haus- oder Sperrmüll zu geben. Diese Regelung hat der Gesetzgeber 2012 verschärft.

Hintergrund: Elektroschrott gelangt immer noch auf dubiosen Wegen in Länder ohne reguläre Verwertungsanlagen. Dort nehmen Menschen, häufig Kinder, die Geräte unter für Menschen und Umwelt äußerst problematischen Umständen auseinander. "Giftstoffe gelangen in die Umwelt, und ein Großteil der wertvollen Bestandteile geht verloren", sagt Reinhard Wernitz, Betriebsleiter des Abfallbetriebes Kreis Viersen. Aber auch in Deutschland entfernen nicht autorisierte Sammler illegal z. B. Kompressoren aus alten Kühlschränken, ohne dass das FCKW aus dem Kühlkreislauf abgesogen wird. Jedes Mal entsteht ein Schaden für die Umwelt: Rund 130 Gramm des ozonschädigenden FCKWs gelangen in die Atmosphäre.

Seit 2006 holen die Kommunen Elektrogroßgeräte nach Anmeldung vor Ort ab. Für Elektrokleingeräte gibt es in jeder Stadt oder Gemeinde im Kreis Viersen Rückgabestellen. "Informationen über Anmeldung und Rückgabestellen in der jeweiligen Kommune stehen im örtlichen Müllkalender", so Wernitz. Zusätzlich können private Haushalte ausrangierte Elektrogeräte an der Kleinanlieferstelle am Entsorgungsstandort in Süchteln, Hindenburgstraße 160, abgeben. Im Gewerbegebiet Münchheide in Willich, Hanns-Martin-Schleyer-Straße 1, sowie Am Selder 9 in Kempen bieten die Wertstoffhöfe zusätzliche Abgabemöglichkeiten für Groß- und Kleingeräte für ihre Bürger.  

"Die Entsorgung von E-Schrott ist für den Bürger kostenlos", sagt Wernitz. Für Haushalte und Gewerbebetriebe gibt es Auskunft beim Abfallbetrieb des Kreises Viersen, Telefon 02162/391212.