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3. Juni 2013

Mediator werden - Ausbildungsangebote im Test




Bislang gibt es für die Ausbildung zum Mediator keine einheitlichen Standards. Entsprechend unübersichtlich ist der Markt. Die Angebote unterscheiden sich zum Teil deutlich: Man kann 450 Euro für einen Kurs bezahlen oder 9.500 Euro für ein Studium. Bei der Dauer reicht die Spannbreite von 80 Stunden bis 3.600 Stunden. Auch die Abschlüsse sind verschieden – und nicht jeder garantiert die Aufnahme in einen Branchenverband. Die Experten der Stiftung Warentest bringen auf test.de mit einer umfangreichen Marktübersicht Licht ins Dunkel, ermöglichen in einer interaktiven Datenbank Vergleiche und geben Tipps, wie man eine gute Ausbildung findet.

Ein Mediator sorgt dafür, dass Streithähne einvernehmlich und friedlich zu einer Lösung ihres Problems kommen und nicht erst vor Gericht ziehen müssen. Seit 2012 stärkt das Mediationsgesetz die außergerichtliche Konfliktlösung durch einen Dritten. Dazu braucht man fundiertes Fachwissen, aber auch Soft Skills wie Verhandlungs- und Kommunikationsfähigkeiten.

Eine Checkliste über alles, was eine gute Qualifizierung bieten sollte, gibt es kostenlos unter www.test.de/mediation_anforderungsprofil zum Download. Im Internet stellt die Stiftung Warentest auch die Ergebnisse ihrer Marktübersicht zu 145 Ausbildungsangeboten zur Verfügung. Die Nutzer können die Informationen unter www.test.de/mediation_produktfinder in der Datenbank entweder nach sechs Kriterien vorsortiert abrufen oder einzeln nach individuellen Gesichtspunkten auswählen und vergleichen. Außerdem erfahren Interessierte, welche Verbände welche Anforderungen an ihre Mitglieder stellen. Wer Mediator werden möchte, sollte sich auch darüber auf jeden Fall gründlich informieren, um unangenehme Überraschungen und ebenso teure wie zeitaufwändige Nachschulungen zu vermeiden.

2. Juni 2013

Wo die meisten IT-Azubis ausgebildet werden

Die Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin haben im Vergleich der Bundesländer den höchsten Anteil an IT-Azubis. In Bremen wurden 2012 rund 4 Prozent aller Auszubildenden in IT-Berufen wie Fachinformatiker, Informatikkaufmann oder IT-System-Elektroniker ausgebildet. In Hamburg sind es 3,8 Prozent, in Berlin 3,4 Prozent. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. Bei den Flächenländern liegen Sachsen (3,3 Prozent), sowie Hessen und Nordrhein-Westfalen (beide 3,2 Prozent) vorne. Auf den hinteren Plätzen stehen Thüringen (1,8 Prozent), Brandenburg (1,7 Prozent) und Sachsen-Anhalt (1 Prozent). „IT-Spezialisten sind in allen Branchen gefragt, etwa im Maschinenbau oder in der Automobilindustrie, nicht nur in den klassischen ITK-Unternehmen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Gut  ausgebildete Fachkräfte sind ein zentraler Standortfaktor. Die Ausbildung in IT-Berufen ist damit eine wichtige Investition in die Zukunft.“

Der bundesweite Durchschnitt der IT-Azubis an der Gesamtzahl aller Auszubildenden beträgt 2,8 Prozent. Damit sind die acht IT-Berufe unter den rund 350 Ausbildungsberufen leicht überdurchschnittlich vertreten. Die Ausbildung zum Fachinformatiker gehört zu den Top-20-Ausbildungsberufen überhaupt. „Wer sich als junger Mensch heute für einen IT-Beruf entscheidet, der entscheidet sich für eine zukunftssichere Wachstumsbranche“, so Kempf.

In absoluten Zahlen liegt Nordrhein-Westfalen im Länder-Ranking mit 10.275 IT-Azubis an der Spitze. Auf Platz zwei folgt mit deutlichem Abstand Bayern (6.911) vor Baden-Württemberg (5.416). Insgesamt gibt es bundesweit 39.843 Auszubildende in den verschiedenen IT-Berufen, das sind rund 3 Prozent mehr als noch 2011. Am beliebtesten ist dabei der Ausbildungsberuf des Fachinformatikers, auf dessen beide Fachrichtungen „Anwendungsentwicklung“ und „Systemintegration“  zusammen 26.003 Stellen entfallen. Dies entspricht mehr als der Hälfte aller IT-Ausbildungsplätze. Mit deutlichem Abstand folgen die IT-System-Elektroniker (5.028) sowie die kaufmännischen Berufe IT-System-Kaufmann (4.500) und Informatikkaufmann (3.273). Auf die Systeminformatiker entfallen 539 Lehrstellen, auf insbesondere für wissenschaftliche Einrichtungen konzipierte Mathematisch-Technischen Softwareentwickler weitere 500 Lehrstellen.

29. November 2012

Ausbildungsberufe im Agrarbereich

Agrarberufe haben es in sich. Wer einen solchen Beruf ergreift, fühlt sich nicht nur verantwortlich für eine gesunde Umwelt und die Produktion gesunder Lebensmittel, sondern interessiert sich auch für moderne Maschinen und Computer. Denn mehr und mehr bestimmen diese heute die Arbeit auf dem Feld, im Gewächshaus, im Weinberg oder im Stall. Auch Kundenbetreuung und Dienstleistungen stehen vielfach auf der Tagesordnung.

All das erfordert eine qualifizierte Ausbildung. Schulabgänger, die diese Herausforderung suchen, haben gute Berufsaussichten, denn in der Agrarbranche werden dringend Nachwuchskräfte gesucht. Die Auswahl unter den Agrarberufen ist groß - vierzehn sehr unterschiedliche Berufe zählen dazu: Fachkraft Agrarservice, Fischwirt/-in, Forstwirt/-in, Gärtner/-in, Hauswirtschafter/-in, Landwirt/-in, Landwirtschaftlich-technische/r und Milchwirtschaftliche/r Laborant/-in, Milchtechnologe/-in, Pferdewirt/-in, Revierjäger/-in, Tierwirt/-in, Brenner/-in und Winzer/-in. Da lohnt es sich genauer hinzuschauen.

Das aid-Heft "Die Grünen 14" informiert über die Tätigkeiten und den Ausbildungsverlauf und beschreibt, welche Fähigkeiten und Interessen man für die jeweiligen Berufe mitbringen sollte. Jugendliche, die gerade eine Ausbildung absolvieren, kommen zu Wort und schildern, warum sie diesen Beruf gewählt haben. Das Heft nennt zudem wichtige Ansprechpartner, weiterführende Recherchequellen sowie Internetadressen, unter denen man sich die Berufe auch im Film anschauen kann.
www.aid.de

aid-Heft "Die Grünen 14 - Vierzehn Ausbildungsberufe im Agrarbereich"
44 Seiten, Bestell-Nr.: 61-3807, ISBN/EAN: 978-3-8308-1025-4, Preis: 3,00 EUR (Rabatte ab 10 Heften), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 EUR gegen Rechnung

aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 0180 3 849900*, Telefax: 0228 84 99-200
*Kosten: 9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Anrufe aus dem Mobilfunknetz maximal 42 Cent pro Minute. Aus dem Ausland können die Kosten abweichen.
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: http://www.aid-medienshop.de


21. November 2012

Entscheidungshilfe für Abiturienten

Bibliothek 2
Studieren. © Foto: Lukas Rydygel /Flickr/www.flickr.com/photos/lugat/2093686723/

Soll ich studieren – und wenn ja, was und wo?

Was kommt nach dem Abi? Soll ich studieren – und wenn ja, was und wo? Spätestens in der Oberstufe brennen diese Fragen vielen Schülerinnen und Schülern unter den Nägeln. Mit dem Ziel, Studieninteressenten eine bessere Orientierung zu geben, hat das nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerium jetzt den "StudiFinder" online gestellt. Der Online-Self-Assessment (OSA)-Test liefert durch gezielte Fragen zu persönlichen Interessen, Neigungen und beruflichen Präferenzen Vorschläge zum passenden Studiengang. Auf dieses Angebot aufbauend hält die Universität Bonn für Studieninteressierte ein vertieftes Informations- und Beratungsangebot bereit, den kostenlosen „Studienscout Academicus“. Zum Wintersemester sind hier bereits für 32 Bonner Studienfächer Selbsttests verfügbar. Die Palette reicht inzwischen von Agrarwissenschaften über Medizin bis Volkswirtschaftslehre.

„Gerade mit Blick auf den doppelten Abiturjahrgang hat die richtige Studienentscheidung noch mehr an Bedeutung für kommende Studienanfänger gewonnen. Voraussetzung für eine gute Wahl ist eine solide Informationsgrundlage“, ist der Prorektor für Studium und Studienreform der Universität Bonn, Prof. Dr. Volkmar Gieselmann, überzeugt. Mit dem Onlineportal „Studienscout Academicus“ hält die Universität Bonn darum für studierwillige Uni-Neulinge alle wichtigen Informationen rund um das Studium sowie relevante Daten und Fakten über ihre Studiengänge bereit.

Die sogenannten Online-Self-Assessments (OSA) ermöglichen den Vergleich der eigenen Fähigkeiten mit den Anforderungen von inzwischen 32 verschiedenen Studienfächern. Damit ist ein Großteil des grundständigen Studienangebots der Universität Bonn im Studienscout-Academicus-Portal abgebildet, für die noch fehlenden Fächer sind die Angebote bereits in der Entwicklung.

Bei Online-Self-Assessments können sich Studieninteressierte kostenlos über Inhalte und Anforderungen von Studienfächern informieren und prüfen, ob ihre persönlichen Interessen, Erwartungen und Kenntnisse dazu passen. Interessenten bearbeiten dazu Aufgaben und Fragen über das Internet und erhalten direkt im Anschluss eine detaillierte Rückmeldung. An der Universität Bonn gibt es zwei Möglichkeiten, an einem OSA teilzunehmen: entweder über einen Direktlink oder über einen personalisierten Account. Dieser Zugang ermöglicht es, das OSA zu unterbrechen und zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Wie man ein OSA am besten nutzt, wird auch in einem neuen Podcast auf www.uni-bonn.tv dargestellt.

Weitere Informationen:
http://www.studienscout.uni-bonn.de und www.studifinder.de