Vom Frost gesprengte Wasserleitungen, von Dächern
rutschende Schneebretter oder Passanten, die auf spiegelglatten Gehwegen ausrutschen:
Ist das Risiko solcher Schäden und Unfälle nicht ausreichend abgesichert, kann
der Wintereinbruch zu teuren Folgen führen. „Die richtige Versicherungspolice
kann den finanziellen Schaden zwar abfangen, doch Hausbesitzer wie auch
Verkehrsunternehmen haben bestimmte Pflichten zu erfüllen, damit es erst gar
nicht zu einem Schaden kommt“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Zum
vorsorglichen Umgang mit Eis und Schnee gibt sie folgende Hinweise:
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9. Dezember 2012
Schnee, Eis, Glätte - Ohne Versicherung drohen teure Folgen
9. November 2012
Tipp: Fahren bei Nebel
Nebel oder plötzlich auftretende Nebelbänke können zu gefährlichen Situationen auf den Straßen führen. Im vergangenen Jahr kam es zu mehr als 700 nebelbedingten Unfällen. Vor allem auf Landstraßen sollten Autofahrer vorsichtig sein. Gerade die schlechten Sichtverhältnisse sowie nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Abstand zum Vordermann sind die Hauptgründe für Unfälle im Nebel. Der ADAC gibt Tipps, wie man jetzt sicher durch den Herbst kommt.
- Autofahrer sollten sich auf plötzliche Sichtbehinderungen einstellen, auch tagsüber mit Abblendlicht fahren und stets bremsbereit sein.
- Ausreichend Abstand halten! Als Regel gilt: Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit. Wer zu dicht auffährt, kann sein Auto nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen, wenn der Vordermann plötzlich bremst.
- Immer am rechten Fahrbahnrand und den seitlichen Leitpfosten orientieren. Sie sind auf Autobahnen und Landstraßen in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt.
- Geschwindigkeit reduzieren! Die StVO schreibt vor: Sieht man weniger als 50 Meter (Abstand zwischen den Pfosten am Fahrbahnrand), darf man nicht schneller als 50 km/h fahren. Bei noch dichterem Nebel heißt es „Fuß vom Gas“, auch wenn damit nur noch Tempo 30 oder weniger gefahren werden kann.
- Bei Sichtweiten unter 50 Meter die Nebelschlussleuchte aktivieren. Haben sich die Sichtverhältnisse wieder gebessert, muss sie ausgeschaltet werden, um den Nachfolgeverkehr nicht unnötig zu blenden.
- Nebelfahrten sind anstrengend. Wenn die Augen durch das Starren in die Nebelwand zu brennen beginnen, sollte eine Pause eingelegt werden. Besondere Vorsicht ist dabei auf Parkplätzen geboten, da Fußgänger erst im letzten Moment zu erkennen sind.
- Während der Pausen falls notwendig Scheinwerfer und Leuchten abwischen, um Schmutz und Feuchtigkeit zu beseitigen. Auch bei der Fahrt regelmäßig die Scheibenwischer anschalten.
Quelle: www.adac.de
Andere Länder, andere Regeln
Fast jedes Land in Europa hat seine eigenen Regeln bezüglich Winterreifen. Wer eine Reise plant, sollte sich laut ADAC daher vor Abfahrt genau informieren. Bei winterlichen Straßen müssen in Deutschland geeignete Reifen aufgezogen werden – also Winter oder Ganzjahresreifen.
In Österreich herrscht ebenfalls keine generelle Winterreifenpflicht. Aber: Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht müssen bei winterlichen Straßenverhältnissen mit witterungsgerechten Pneus ausgerüstet sein. Zudem sind auch Schneeketten an den Antriebsrädern zulässig, sobald die Straßen durchgängig mit Schnee und Eis bedeckt sind.
In der Schweiz gibt es auch keine generelle Winterreifenpflicht. Ist man aber mit Sommerreifen unterwegs und behindert den Verkehr oder verursacht gar einen Unfall drohen dem Fahrer hohe Bußgelder und eine erhebliche Mithaftung bei der Schadensregulierung.
Italien schreibt für viele Strecken von November bis April des Folgejahres generell Winterreifen vor. Vor allem in den Provinzen Mailand und Südtirol sollte auf entsprechende Beschilderung geachtet werden. Die Verpflichtung kann auch kurzfristig - ebenso wie in Frankreich („pneus neige“) – ausgesprochen werden
Auch in Luxemburg müssen Autofahrer seit dem 1.Oktober 2012 bei Eis, Schneematsch und Schnee mit Winter- oder Ganzjahresreifen unterwegs sein.
In Tschechien gilt zwischen dem 1. November und dem 31. März auf allen Straßen eine Winterreifenpflicht. Slowenien schreibt die Benutzung zwischen dem 15. November und dem 15. März sowie generell bei winterlichen Straßen vor.
In den Niederlanden, Polen, Kroatien, der Türkei, Irland und Großbritannien gibt es keine Regelung. Zur eigenen Sicherheit rät der ADAC Autofahrern dringend Winter- oder Ganzjahresreifen aufzuziehen.
Quelle: www.adac.de
6. November 2012
Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster
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Kaiserschmarren mit
Zwetschgenröster
(für 4 Personen)
150 g Weizenmehl
50 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
1/4 l Milch
1 TL Zitronensaft
1-2 Tropfen Bittermandelaroma
50 g Butter
50 g Rosinen
Puderzucker
1 Glas eingemachte Pflaumen (Füllmenge 680 g)
1 Stange Zimt
2 Nelken
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben
und gut mischen, Eier und Milch zugeben und zu einem glatten, klumpenfreien
Teig verrühren. Den Teig 10 Minuten quellen lassen, erst dann Zitronensaft und
Bittermandelaroma zugeben. 25 g Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte des
Teiges und die Hälfte der Rosinen in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze
von beiden Seiten goldbraun backen. Den „Schmarren“ mit zwei Kochlöffeln in
kleine Stücke zerreißen. Die Stücke noch einmal wenden und vermengen. Die
restliche Butter erhitzen und den Rest des Teigs genauso verarbeiten. Den
Kaiserschmarren anschließend mit Puderzucker bestreuen. Für die
Zwetschgenröster die eingemachten Pflaumen mit der Aufgussflüssigkeit in einen
Topf geben, mit den Gewürzen kurz aufkochen und zum Kaiserschmarren servieren.
Pro Person: 419 kcal (1754 kJ), 10,0 g Eiweiß, 16,0 g Fett,
59,7 Kohlenhydrate
30. Oktober 2012
Vorsicht Glatteis
Tipps zum richtigen Verhalten bei plötzlicher
Straßenglätte: Norddeutschland hat in den vergangenen Nächten seinen ersten
Frost erlebt. Ab sofort sollten Autofahrer am morgen Scheiben Freikratzen und
Straßenglätte fest mit einplanen. Damit der Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen
nicht zur Rutschpartie wird, empfehlen die Experten des ADAC
Niedersachsen/Sachsen-Anhalt eine vorausschauende Fahrweise. Besonders
gefährlich sind Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die Straße ist glatter als
bei strengem Frost, weil sich ein zusätzlicher Wasserfilm auf dem Asphalt
bilden kann. Durch den Wechsel von Tauen und Gefrieren ändert sich außerdem die
Fahrbahnbeschaffenheit ständig.
Reifglätte
Die gefürchtete Reifglätte entsteht, wenn Nebel oder feuchte
Luft bei weniger als Null Grad Bodentemperatur über die kalte Fahrbahn zieht.
Deshalb: Vorsicht bei hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigen
Fahrbahntemperaturen! Eine dunkle, feucht wirkende Fahrbahn kann bereits glatt
sein.
Blitzeis
Eisregen, umgangssprachlich auch Blitzeis genannt, entsteht,
wenn Regen unter Null Grad Celsius auf die deutlich kältere Fahrbahn trifft.
Das Wasser gefriert sofort und bildet eine harte, glasige zusammenhängende
Eisschicht. Deshalb: Vorsicht bei einsetzendem Regen.
Eisglätte
Überfrierende Nässe oder Eisglätte bildet sich, meist
örtlich begrenzt, bei sinkender Temperatur durch das Gefrieren von Pfützen oder
Schmelzwasser. Deshalb: Vorsicht bei Feuchtigkeit.
Schneeglätte
Schneeglätte entsteht durch das Festfahren von Schnee oder
durch Gefrieren von Schneematsch. Deshalb: Vorsicht bei plötzlich weißer
Fahrbahn.
Allgemein gilt:
Signale für Glätte sind leisere Abrollgeräusche der Reifen,
eine unnatürlich weich werdende Lenkung und ein Durchdrehen der Antriebsräder.
Besondere Vorsicht ist morgens und abends geboten, wenn der Winterdienst noch
nicht oder nicht mehr im Einsatz ist. In der Nacht haben es Stellen mit hoher
Luftfeuchtigkeit beispielsweise an Flüssen und Seen oder in Wäldern in sich.
Brücken und Kuppen können dann gefährlich glatt sein. Große Aufmerksamkeit ist
auch auf ungeräumten Nebenstraßen nötig sowie auf Straßenabschnitten vor und
nach Landkreisgrenzen und Ortsschildern, weil hier andere Winterdienste
zuständig sein könnten.
Um bei Glätte heil anzukommen, sollten sich Autofahrer ein
Zeitpolster schaffen und längere Fahrzeiten einplanen sowie Schleichwege
meiden. Zur Sicherheit trägt auch ein besonders großer Abstand zum
vorausfahrenden Fahrzeug bei.
In der kalten Jahreszeit müssen Fahrzeugführer besonders
behutsam und sensibel mit dem Gaspedal umgehen. Denn wer plötzlich oder
ruckartig Gas gibt oder wegnimmt, provoziert ein Ausbrechen und Rutschen des
Wagens. Empfehlenswert ist eine kurze Bremsprobe nach wenigen Metern Fahrtstrecke.
Diese gibt ein Gefühl für die veränderten Straßenverhältnisse. Aber Achtung:
Vorher unbedingt in den Rückspiegel schauen!
Quelle: www.adac.de
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28. Oktober 2012
Reifenwechsel - Was richtig lagert, hält länger
Mit dem jetzt anstehenden Wechsel von Sommer- auf
Winterreifen stellt sich die Frage nach der richtigen Einlagerung der
Sommerpneus. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt:
- Vor dem Abmontieren sollten die Reifen mit Kreide gekennzeichnet werden („VR“ für „vorn rechts“, „HL“ für „hinten links“). Dieses Vorgehen erleichtert die Montage nach dem Winter.
- Reifen und Felgen auf Beschädigungen prüfen. Zeigen sich an der Reifenflanke Beulen oder tiefe Risse, deutet dies auf Beschädigungen der Karkasse hin. Der betreffende Reifen sollte dann sofort ausgetauscht werden.
- Den Reifendruck vor dem Einlagern um 0,5 bar erhöhen. Denn: Die Reifen verlieren den Winter über Luft. Werden sie im Frühling wieder „aktiviert“, haben sie ausreichend Druck, um bis zur Tankstelle zu kommen und den Reifendruck dann aktuell zu prüfen.
- Der Gesetzgeber fordert eine generelle Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter, empfohlen wird für Sommerreifen eine Profiltiefe von drei Millimetern. Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Spätestens im Alter von zehn Jahren sollte ein Reifen ersetzt werden.
- Reifen auf Felgen sollten übereinander liegend gestapelt oder einzeln an speziellen Wandhaken aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht, auf einem trockenen, nicht mit Öl oder Benzin verschmutzten Boden stehen. Außerdem sollten sie alle paar Wochen um ein Viertel des Umfangs gedreht werden. Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel. Keinesfalls sollte man die Reifen als Puffer an der Garagenrückwand „missbrauchen“.
Falls für das Auto neue Winterreifen nötig sind, gibt der
ADAC Winterreifentest dem Verbraucher einen guten Überblick über aktuelle
Reifenmodelle. Mehr Informationen dazu unter: www.adac.de
Wer seine Reifen nicht eigenständig wechseln möchte, der
sollte sich an einen Fachbetrieb wenden. Dort können die Pneus den Winter über
auch gegen eine Gebühr eingelagert werden.
Quelle: www.adac.de
27. Oktober 2012
Motorrad - Tipps für den Winterschlaf
Motorradfahrer müssen im kommenden Frühjahr mit unangenehmen
Überraschungen rechnen, wenn sie ihr Bike nicht ordentlich überwintern lassen.
Rost, Frostschäden, platte Reifen und leere Batterien – oft machen die Krafträder nach der kalten
Jahreszeit keine gute Figur mehr. Nicht nur der Fahrspaß wird durch
Standschäden gemindert, sondern auch der Wert des Fahrzeuges. Um Schäden
vorzubeugen, hat der ADAC einige Tipps zusammengestellt, wie Motorräder jetzt
richtig gepflegt und konserviert in den Winterschlaf geschickt werden können.
Trotzdem sind vorrangig die Hinweise des Herstellers in der Bedienungsanleitung
zu beachten.
Reinigung und Pflege: Vor einem längeren Abstellen sollte
das Fahrzeug gründlich gereinigt werden. Dazu einen Schwamm oder Lappen
benutzen, da Hochdruckreiniger empfindliche Teile, wie Steckverbindungen oder
Lager beschädigen könnten. Damit auf den Oberflächen keine Rückstände von
Reinigern nachwirken, mit klarem Wasser abspülen und gründlich abtrocknen.
Spezielle für Rahmen und Verkleidung entwickelte Pflegemittel erhalten die
Oberflächen optimal bis zum nächsten Frühjahr. Empfohlen wird, die Mittel
sparsam und dünn aufzutragen. Blanke Stellen können mit einem ölgetränkten
Lappen behandelt werden. (Bremsscheiben ausgenommen)
Batteriepflege: Wenn das Motorrad kühl und trocken
abgestellt wird, reicht es, die eingebaute Batterie mit einem
Erhaltungsladegerät zu überwintern. Dadurch bleiben alle Einstellungen des
Bordcomputers erhalten. Andernfalls die ausgebaute Batterie trocken und
frostsicher lagern und regelmäßig sowie vor dem Wiedereinbau komplett aufladen.
Nur geeignete Ladegeräte verwenden.
Reifen: Druckstellen an Reifen verhindern einen
reibungslosen Start im nächsten Jahr. Damit das nicht passiert, den Druck um 0,5
bar erhöhen, die Maschine oder zumindest die Räder so unterbauen, dass keine
Standplatten an den Reifen entstehen können.
Volltanken: Um Korrosionsschäden im Tank zu vermeiden, ist
es wichtig, dass dieser komplett mit E5-Kraftstoff befüllt ist, bevor das
Motorrad eingemottet wird. So wird vermieden, dass Wasser im inneren
kondensiert. Besitzer von Vergasermaschinen sollten den Benzinhahn auf der
letzten Fahrt schließen, bevor der Motor abgestellt wird. So kann das Fahrzeug
laufen, bis der Vergaser leer ist. Alternativ kann die Schwimmkammer mittels
Ablassschraube entleert werden. Das Benzin muss bei diesem Vorgang aufgefangen
und anschließend in den Tank zurückgegossen werden.
Quelle: www.adac.de
25. Oktober 2012
Erster Schnee: Sommerreifen ab sofort tabu
Wer jetzt noch mit Sommerreifen unterwegs ist, kann gehörig
ins Schlingern geraten. Denn: Bei winterlichen Straßenverhältnissen, und die
sind am Wochenende in einigen Regionen Deutschlands zu erwarten, muss die
Bereifung den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Wer sich nicht daran
hält, gefährdet laut ADAC nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern muss im
schlimmsten Fall auch mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kommt es aufgrund
der Sommerreifen zu einem Unfall, kann dies zur teilweisen oder vollständigen
Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit führen.
Ohne Winterreifen erwischt zu werden, kostet 40 Euro und
„bringt“ dem Autofahrer zusätzlich einen Punkt ein. Wird der Verkehr infolge
falscher Bereifung behindert, sind 80 Euro sowie ein Punkt fällig. Sommerreifen
sind bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte verboten. Eine
Beschränkung der „Winterreifenpflicht“ auf bestimmte Monate besteht in
Deutschland allerdings nicht.
Sommerreifen verursachen laut ADAC im Winter einen längeren
Bremsweg, verringern die Fahrstabilität in Kurven und gefährden so die
Fahrsicherheit. Außerdem sind verschneite oder vereiste Steigungen für Autos
mit Sommerreifen meist nicht mehr zu bewältigen. Wenn der Autofahrer von einem
akuten Wintereinbruch überrascht wird und sein Fahrzeug noch nicht „auf Winter“
umgerüstet hat, sollte er sich gut überlegen, ob er das Auto nicht lieber
stehen lässt. Wird man auf längeren
Fahrten vom Schnee überrascht, ist nach Möglichkeit die Autobahn zu nutzen.
Dort ist der Winterdienst zuerst aktiv.
Für die Winterreifen gilt: Unbedingt das Profil prüfen! Zwar
gilt wie für Sommerreifen auch die gesetzlich vorgeschriebene
Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Nach Ansicht des ADAC sind allerdings
Winterreifen mit einer Profiltiefe von unter vier Millimeter nur sehr bedingt
wintertauglich. Diese sollten dann durch neue Pneus ersetzt werden. Wer aus
einem Top-Angebot auswählen möchte, sollte rechtzeitig zuschlagen. Denn die
besten Produkte – zum Beispiel die empfehlenswerten Winterreifen aus dem großen
ADAC Reifentest – sind meist sehr schnell vergriffen.
Quelle: www.adac.de
24. Oktober 2012
So überwintern Cabrios und Oldtimer am besten
Wer Cabrio oder Oldtimer mit Saisonkennzeichen ausgestattet
hat, steht jetzt vor der Aufgabe, sein Fahrzeug in die Winterpause zu schicken.
Damit im Frühjahr keine bösen Überraschungen lauern, rät der ADAC
Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. zumindest einen Tag zu investieren, um sein
Gefährt für die Überwinterung fit zu machen.
Karosserie innen
Neben der Reinigung mit Schwamm und Staubsauger sollte man
alle losen Bodenbeläge, auch aus dem Kofferraum, herausnehmen. Stößt man
hierbei auf feuchte oder modrige Stellen, sollte die Ursache erforscht und
beseitigt werden (Gummiprofile des Verdecks, Schiebedachentwässerung
prüfen).
Ledersitze behandelt man am besten mit handelsüblichen
Pflegemitteln. Dabei sollten die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers beachtet
wer-den.
Karosserie außen
Lack: Nach Hand- oder Maschinenwäsche die Lack-Oberfläche
penibel kontrollieren: Reste von Vogelkot, Ausscheidungen von Insekten sowie
Absonderungen von Baumharzen sind teilweise schwer erkennbar, sie können sich
aber bei längerer Einwirkungszeit bis aufs Blech durchfressen. Bei der
Gelegenheit sogleich Steinschlagschäden ausbessern!
Der Auftrag von Hartwachs pflegt den Lack.
Unterbodenschutz: Besonders bei älteren Baujahren lohnt sich
ein Check von Unterboden und Radhäusern: Haben die Schutzschichten Verletzungen
oder - höchste Alarmstufe - Ablösungen bzw. Korrosions-Spuren? Eine fundierte
Diagnose setzt freilich Hebebühne, gute Beleuchtung und Dampfstrahler-Einsatz
voraus.
Cabrioverdeck: Rissbildung, aufgeplatzte Nähte? Einmal pro
Jahr sollte man das schon genauer in Augenschein nehmen. Den Gummiprofilen tut
auf jeden Fall eine Behandlung mit speziellen Produkten (z.B. Silicon)
gut.
Mit Shampoo ans Verdeck? Im Regelfall wird es nur trocken
oder feucht abgebürstet (in Fahrzeug-Längsrichtung, von vorne nach hinten),
allenfalls mit klarem Wasser abgespritzt. Zur Fleckenentfernung sollte man nur
das verwenden, was der Fahrzeughersteller empfiehlt. Die Ruhezeit verbringt das
Auto dann mit geschlossener Kapuze.
Technik
Ist in Kürze ohnehin eine Inspektion fällig? Dann lieber
vorziehen: Der Arbeitsumfang enthält zum einen sinnvolle
Stilllegungs-"Elemente", zum anderen erkennt der Fachmann natürlich
besser, was aktuell oder in Kürze reparaturbedürftig ist. Auch die ADAC Prüfzentren
sind hierfür eine gute Adresse ("Gebrauchtwagenuntersuchung",
"Winter-Check"). Schließlich soll die nächste Saison nicht unbedingt
mit Werkstatt-Terminen wegen tropfender Wasserpumpe oder mürbem Auspufftopf
beginnen.
Motor: Genutztes Öl enthält korrosionsfördernde
Bestandteile, also Wechseln. Nicht gut ist es (für die Schmierung zwischen
Kolben und Zylinderwand), den Motor ab und zu kurz laufen zu lassen. Das
Einfüllen eines speziellen Korrosionsschutzöls ist nur bei mehrjähriger
Ruhepause notwendig.
Kühlsystem: Frostschutzfaktor prüfen, ggf. ergänzen.
Kraftstoffsystem: Tank auffüllen, um Rostbildung im Inneren
zu verhindern (entfällt bei Kunststofftanks)
Batterie: Sie altert immens rasch, wenn sie nicht
nachgeladen wird. Abhilfe schafft ein spezielles
"Erhaltungs"-Ladegerät. Oder man hängt die Batterie spätestens alle 6
Monate einige Stunden ans Standard-Ladegerät.
Fahrwerk: Am besten Auto aufbocken, das entlastet Reifen und
Radaufhängung. Zumindest sollte aber der Luftdruck im Reifen auf 3-4 bar erhöht
werden.
Sonstiges: Handbremse nicht anziehen - die Beläge könnten
"festkleben". Autofenster zur Durchlüftung einen Spaltbreit
öffnen.
Der richtige Lagerort
Auch wenn man sich nur in den wenigsten Fällen den Abstellplatz
aussuchen kann: Einige Tipps hierzu:
- Optimal ist ein klimatisierter Raum, in dem Temperatur (ca.15 Grad) und Luftfeuchte (relative Luftfeuchte von ca. 40%, messbar mit dem Hygrometer) konstant eingehalten werden - so wird eine Kondenswasserbil-dung (Hohlräume!) weitgehend vermieden. Textilien, Gummi und Leder fühlen sich in dem Umfeld ebenfalls recht wohl.
- Zu meiden wäre auf jeden Fall ein schlecht durchlüfteter Lagerort, der als Folge der heimischen Witterungsverhältnisse immer zu feucht ist.
- Gegen das Einstauben hilft im Übrigen ein Baumwolltuch. Kunstfaserstoffe oder gar Plastikfolien sollte man wegen der mangelhaften Feuchtigkeits-Durchlässigkeit nicht verwenden.
Quelle: www.adac.de
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