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18. Oktober 2012

Alternative Konzepte für Pensionspferdehalter


Alternative Betriebskonzepte für Pensionspferdehalter sind Thema beim Rheinischen Pferdetag, der am 31. Oktober zeitgleich in Kleve und in Rommerskirchen-Sinsteden stattfindet. Beide Veranstaltungen beginnen um 9.15 Uhr und dauern bis 16.30 Uhr. In Haus Riswick in Kleve stehen vormittags Vorträge auf dem Programm, nachmittags gibt es eine Betriebsbesichtigung. Im Landwirtschaftsmuseum im Kulturzentrum Rommerskirchen-Sinsteden  findet die Betriebsbesichtigung vormittags statt, dort werden die Vorträge am Nachmittag gehalten.

Veranstalter des Rheinischen Pferdetages sind die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen und die Rheinischen Kreispferdezuchtvereine. Der Pferdetag richtet sich an Pferdehalter, Züchter, Betriebsleiter von Pferdebetrieben sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leitungsfunktion in Pferdebetrieben. Die Teilnahmegebühr beträgt einschließlich Tagungsunterlagen und Verpflegung für Landwirte und landwirtschaftliche Arbeitnehmer aus NRW 75 Euro und 100 Euro für sonstige Teilnehmer. Anmeldungen bis spätestens 24. Oktober sind zu richten an Fax: 0800 5263329. Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich online anzumelden, gibt es im Internet unter www.landwirtschaftskammer.de
 in der Rubrik Weiterbildung.



Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen www.lwk.nrw.de


5. Oktober 2012

Infektiöse Blutarmut: 106 Tiere sind negativ getestet

In Sachen infektiöser Blutarmut, mit der sich ein 17 Jahre alter Wallach von einem Reiterhof in Amern infiziert hatte, liegen weitere Untersuchungsergebnisse vor. Danach konnte auf dem betroffenen Reiterhof sowie bei den übrigen Pferden im Sperrbezirk  kein weiteres Pferd mit infektiöser Anämie festgestellt werden. "106 Blutproben sind negativ. Eine Blutprobe eines Pferdes im Sperrbezirk war nicht auswertbar. Das betroffene Pferd muss nochmals untersucht werden", sagt Dr. Helmut Theißen, Leiter des Kreis-Veterinäramtes Viersen. Das Veterinäramt hat die Untersuchungsergebnisse den Pferdehöfen mitgeteilt.

"Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse, kann die strikte Aufstallpflicht im Sperrbezirk gelockert werden", sagt Amtsveterinär Dr. Theißen. Hofnahe Weiden und Trainingsplätze dürfen wieder genutzt werden. Ausnahme: Die Lockerung gilt nicht für den Reiterhof, in dem das nachgeprobte Pferd untergebracht ist. Alle Sperrmaßnahmen im Sperrbezirk können erst nach einer weiteren Blutuntersuchung aufgehoben werden. Die zweite Untersuchung erfolgt in drei Monaten. Hintergrund: Die Seuche infektiöse Blutarmut hat eine lange Inkubationszeit.

Ein erster Fall der "Infektiösen Blutarmut" bei Einhufern war im August in Willich-Anrath aufgetreten, ausgelöst durch ein in einer Klinik im Rhein-Sieg-Kreis gehaltenes Blutspende-Pferd. Die Behörden hatten entschieden, alle Pferde untersuchen zu lassen, die im Zeitraum September 2009 bis Juni 2012 durch einen Aufenthalt in der Klinik möglicherweise Kontakt zum Auslösepferd hatten. Insgesamt 2039 Pferde sind betroffen, fünf Pferde stehen auf Reiterhöfen im Kreis Viersen. Die Untersuchung dieser Pferde hat ergeben, dass ein Ergebnis positiv ist und drei Ergebnisse negativ sind. Ein Ergebnis steht noch aus.

Quelle; www.kreis-viersen.de