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3. Juni 2013

Mediator werden - Ausbildungsangebote im Test




Bislang gibt es für die Ausbildung zum Mediator keine einheitlichen Standards. Entsprechend unübersichtlich ist der Markt. Die Angebote unterscheiden sich zum Teil deutlich: Man kann 450 Euro für einen Kurs bezahlen oder 9.500 Euro für ein Studium. Bei der Dauer reicht die Spannbreite von 80 Stunden bis 3.600 Stunden. Auch die Abschlüsse sind verschieden – und nicht jeder garantiert die Aufnahme in einen Branchenverband. Die Experten der Stiftung Warentest bringen auf test.de mit einer umfangreichen Marktübersicht Licht ins Dunkel, ermöglichen in einer interaktiven Datenbank Vergleiche und geben Tipps, wie man eine gute Ausbildung findet.

Ein Mediator sorgt dafür, dass Streithähne einvernehmlich und friedlich zu einer Lösung ihres Problems kommen und nicht erst vor Gericht ziehen müssen. Seit 2012 stärkt das Mediationsgesetz die außergerichtliche Konfliktlösung durch einen Dritten. Dazu braucht man fundiertes Fachwissen, aber auch Soft Skills wie Verhandlungs- und Kommunikationsfähigkeiten.

Eine Checkliste über alles, was eine gute Qualifizierung bieten sollte, gibt es kostenlos unter www.test.de/mediation_anforderungsprofil zum Download. Im Internet stellt die Stiftung Warentest auch die Ergebnisse ihrer Marktübersicht zu 145 Ausbildungsangeboten zur Verfügung. Die Nutzer können die Informationen unter www.test.de/mediation_produktfinder in der Datenbank entweder nach sechs Kriterien vorsortiert abrufen oder einzeln nach individuellen Gesichtspunkten auswählen und vergleichen. Außerdem erfahren Interessierte, welche Verbände welche Anforderungen an ihre Mitglieder stellen. Wer Mediator werden möchte, sollte sich auch darüber auf jeden Fall gründlich informieren, um unangenehme Überraschungen und ebenso teure wie zeitaufwändige Nachschulungen zu vermeiden.

25. November 2012

Über 80 Fernseher im Test


Schön flach und sparsam, dabei mit tollem Bild und gutem Ton: Selbst in der Fernseher-Mittelklasse stimmt oft schon alles, und die Spitzenmodelle lassen kaum noch Wünsche offen. „Mehr Fernseher fürs Geld gab es noch nie“, so das Fazit der Stiftung Warentest. Die besten Geräte in der Preisspanne von 300 bis mehreren tausend Euro erscheinen jetzt im test Spezial Fernseher.

Überragende Bildqualität, guter Ton, viele Funktionen und edles Design zeichnen die Luxusgeräte aus. Dafür kosten sie auch rund 1.500 Euro. Aber der durchschnittliche Fernseh-Käufer gibt 800 Euro für seinen Fernseher aus. Auch in diesem Preissegment kann man jetzt gute Qualität erwarten. Wer auf die neuesten Anwendungsmöglichkeiten verzichtet, spart viel Geld ohne seinen Fernsehgenuss zu schmälern.
Vor dem Kauf ist allerdings eine gute Recherche in Bezug auf das gewünschte Gerät und dessen Qualität wichtig.

Dafür findet man im test Spezial Fernseher reichlich Material: detaillierte Prüfergebnisse in den Tabellen, Icons als Wegweiser für besondere Funktionen und im Text die Antworten auf die wichtigsten Fragen. Welche Größe optimal, welche Ausstattung unverzichtbar und welche Software nötig ist – das erklären die Experten der Stiftung Warentest.

Das test Spezial Fernseher hat 130 Seiten und ist für 7,80 Euro am Kiosk erhältlich oder kann bestellt werden unter www.test.de/fernseherheft.


23. November 2012

Starke Batterien - Günstige Modelle überzeugen

Für Autos mit moderner Start-Stopp-Technik sind herkömmliche Nass-Batterien nicht geeignet. Das hat der ADAC in einem Test von Starterbatterien speziell für diese Spritspartechnik zusammen mit der Stiftung Warentest herausgefunden. Durch das häufige Anlassen sind konventionelle Stromquellen sehr schnell überfordert. Benötigt werden vielmehr Batterien des Typs AGM (Absorbent Glass Mat) oder EFB (Enhanced Flooded Batteries), sie überstehen sehr viele Ladezyklen. Alle AGM- und EFB-Produkte im Test schneiden gut ab. EFB-Batterien sind allerdings deutlich billiger als die AGM-Variante, weil sie auf einer Nass-Batterie aufbauen und speziell für die Start-Stopp-Technik aufgerüstet sind.


Die Batterie Moll 82070 siegt mit „sehr gut“ – nicht nur bei den getesteten EFB-Modellen, die alle zwischen 150 und 180 Euro kosten, sondern sie erreicht auch das beste Ergebnis über alle Typen hinweg. Die JCI/Varta E45 und die Banner Running Bull EFB erreichen ein „gut“, ebenso wie die Exide Hybrid ECM EL 700. Diese zeigt allerdings Schwächen bei der Energierückgewinnung. Eine für Start-Stopp passende Batterie muss Bremsenergie kontinuierlich in Strom umwandeln und speichern können.

Wer eine AGM-Batterie benötigt, muss mit Preisen zwischen 180 und 250 Euro rechnen. Dieser Typ ist speziell für die Start-Stopp-Technologie entwickelt und hält den Belastungen der gesteigerten Ladezyklen Stand. Im Test erreichen alle AGM-Varianten ein „gut“: Die JCI/Varta Plus E39, die Banner Running Bull sowie auch die Exide Micro Hybrid AGM EK700.

Getestet hat der ADAC auch herkömmliche Nassbatterien, die rund 130 bis 150 Euro kosten. Die Banner Power Bull sowie die Bosch Silver S4 werden von den Testern sehr positiv beurteilt, beide Modelle sind besser als in früheren Tests. Die Exide Premium EA 722 schwächelt beim Kaltstart, erreicht aber immer noch knapp ein „gut“ - alles in allem empfehlenswerte Batterien für herkömmliche Autos.

Der Test hat gezeigt, dass bei einem Auto mit Start-Stopp-Technik durchaus auf die günstigeren EFB-Modelle zurückgegriffen werden kann. Dies allerdings nur, wenn der Hersteller nicht ausdrücklich eine AGM-Stromquelle vorschreibt. Die Lebensdauer der EFB- und AGM-Batterien ist in der Regel dieselbe wie bei herkömmlichen Modellen: Nach vier bis fünf Jahren müssen sie ausgetauscht werden. Weitere Informationen unter www.adac.de/batterietest.


14. November 2012

Neue Urteile bringen Steuervorteile


Soll es in diesem Jahr noch ein neuer Schreibtisch oder Tablet PC sein, müssen Arbeitnehmer eines beachten: Die Ausgaben für Arbeitsmittel sollten 487,90 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer nicht überschreiten. Nur dann lassen sich die Kosten sofort abschreiben. Finanztest hat in der Dezember-Ausgabe Steuertipps zusammengestellt und zeigt, wofür es sich noch lohnt, bis Silvester Geld auszugeben, um seine Steuerlast 2012 zu senken.

Manche Ausgaben sollten Steuerzahler aufs neue Jahr verschieben, zum Beispiel wenn sie den Höchstbetrag für Handwerkerarbeiten im Haushalt von 6 000 Euro schon ausgegeben haben. Denn dann ist keine Steuerersparnis mehr für 2012 drin. Für Eltern ist es wichtig, kurz vor Jahresende zu prüfen, ob sie im Jahr 2012 die Höchstgrenzen für ihre Kinderbetreuungskosten ausschöpfen. Für jedes Kind bis zum 14. Lebensjahr können sie bis zu 6 000 Euro für Babysitter, Kita oder Hort geltend machen. Zwei Drittel davon zählen als Sonderausgaben. Um den Höchstbetrag zu erreichen, können Eltern schon im Dezember Kosten für 2013 bezahlen.

Der ausführliche Artikel Steuertipps zum Jahresende ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/steuertipps veröffentlicht.

Quelle: www.test.de


13. November 2012

Gutscheine - Was Sie wissen sollten

Ein unpassender Gutschein kann genauso ärgerlich sein wie ein scheußlicher Schlips. Was viele nicht wissen: auch Gutscheine kann man weiter verschenken oder verkaufen, denn dem Geschäft ist es egal, wer den Gutschein einlöst. Die Zeitschrift Finanztest hat rechtzeitig vor Weihnachten, wissenswerte Informationen rund um den Gutschein zusammengestellt. Ein wichtiges Thema sind dabei die Fristen.

Grundsätzlich gilt ein Gutschein drei Jahre. Aber es gibt Ausnahmen. Kleine Geschäfte können ihre Einlösefrist kürzer halten als ein großer Onlinehändler, und Theater können sie auf eine Spielzeit beschränken. Läuft ein solcher befristeter Gutschein ab, muss der Anbieter den Geldwert des Gutscheins erstatten, wenn die dreijährige Verjährungsfrist noch nicht vorbei ist.

Dabei muss er allerdings nicht den vollen Wert auszahlen, sondern kann den Gewinn, den er bei rechtzeitiger Einlösung gemacht hätte, behalten. Da muss der Kunde mit 15 bis 25 Prozent Abzug rechnen. Schnäppchenjäger, die über Gutscheinportale im Internet wie Groupon und DailyDeal Rabattgutscheine kaufen, sollten gründlich vergleichen und prüfen, ob der versprochene Rabatt auch wirklich einer ist.

Und schließlich sagt Finanztest, was auf jedem Gutschein stehen sollte: Wer ihn ausgestellt hat, welches Produkt oder welche Leistung versprochen wird, der Wert und – sofern der Gutschein befristet ist – eine Einlösefrist.

Der ausführliche Artikel „Gutscheine“ ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/gutscheine veröffentlicht.



Quelle: www.test.de


Geschlossene Immobilienfonds: 40 von 58 Fonds fallen durch


Von 58 aktuell angebotenen geschlossenen Immobilienfonds fallen 40 durch. Nur 8 sind „befriedigend“, kein einziger ist „sehr gut“ oder „gut“. Bei der Untersuchung der Stiftung Warentest fielen 36 Fonds schon durch die Vorprüfung, weil sie aufgrund ihrer Konstruktion für Anleger viel zu riskant sind. Von den restlichen 22 Fonds sind weitere 4 „mangelhaft“. „Das Ergebnis ist für die Branche kein Ruhmesblatt“, heißt es in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest, in der die Untersuchung veröffentlicht ist.

Von den 58 Fonds im Test genügten zwei Drittel den Grundanforderungen an ein solides Finanzkonzept nicht, weil sie z. B. Anlegern mehr als 20 Prozent ihrer Anlagesumme für Kosten der Fondsgesellschaft abzogen. Der beste Fonds der Untersuchung ist der „befriedigende“ FHH Immobilien 12 Studieren & Wohnen, mit dem man ab 50.000 Euro in Studentenapartments in Hamburg und Frankfurt am Main investiert.

Allein im ersten Halbjahr 2012 investierten Anleger mehr als 733 Millionen Euro in langjährige geschlossene Fonds für Immobilienprojekte in Deutschland. Solche Fonds investieren in Büro- oder Wohnhäuser, Seniorenheime, Hotels oder Einkaufszentren. Anlegern, die sich mit Beträgen ab 10.000 Euro beteiligen, werden jährliche Ausschüttungen sowie ein attraktiver Schlussgewinn aus dem Verkauf der Immobilien zum Ende der Laufzeit in Aussicht gestellt. Doch eine Garantie dafür, dass die Anlage rentabel ist, gibt es nicht. Jeder geschlossene Fonds kann schiefgehen, wenn Mieteinnahmen geringer ausfallen oder Flächen leer stehen. Im schlimmsten Fall erhalten Anleger keine Gewinne, sondern müssen bis zur Höhe ihres eingesetzten Geldes für Verluste ihrer Anlagegesellschaft haften.

Die Stiftung Warentest rät, nur dann in geschlossene Immobilienfonds zu investieren, wenn man vermögend ist und notfalls auch den Verlust der Anlage verkraften kann.

Der ausführliche Test Geschlossene Immobilienfonds ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/geschlossene-immobilienfonds veröffentlicht.


Quelle: www.test.de



Jedes vierte Parkhaus durchgefallen


Parkhäuser in deutschen Städten lassen häufig zu wünschen übrig: Oftmals sind sie zu eng, zu dunkel oder zu teuer. Das hat der aktuelle ADAC Test von 40 Parkhäusern in zehn Städten ergeben. Keiner der Kandidaten konnte die Note „sehr gut“ erreichen. Insgesamt vergaben die ADAC Tester elf Mal die Wertung „gut“. Für 19 Testobjekte reichte es nur zu einem „ausreichend“, acht mussten mit „mangelhaft“ benotet werden, für zwei blieb nur ein „sehr mangelhaft“. Den Autofahrern macht dabei vor allem die unzureichende Parkplatzbreite in vielen Parkhäusern zu schaffen. Die bisher vorgeschriebene Breite von nur 2,30 Meter reicht laut ADAC längst nicht mehr aus. Um den immer breiter werdenden Autos Rechnung zu tragen, fordert der Club eine Anpassung der Garagenverordnungen der Länder auf eine Mindestbreite der Parkplätze von 2,50 Meter.

Der Testsieger mit der Note „gut“ kommt aus Potsdam. Das Parkhaus Luisenplatz/Sanssouci besticht durch Übersichtlichkeit und Helligkeit. Aber auch die gute Beschilderung und die schräg angeordneten, breiten Parkplätze zeichnen das Haus aus. Ganz anders beim Verlierer in Mannheim: Das Parkhaus N6 (neues Parkhaus) kommt nicht über ein „sehr mangelhaft“ hinaus. Vor allem die extrem schmalen Parkplätze mit teilweise nur 2,17 Meter Breite schlugen als K.O.-Kriterium negativ zu Buche. Doch das ist nicht das einzige Manko: Die Einfahrt zu eng, Rampen und Fahrbahn zu schmal, die Parkplätze mit vielen Pfeilern garniert und obendrein schlecht beleuchtet, ohne Parkplätze für Eltern mit Kindern und mit nur einem Parkplatz für Behinderte. Ein Lichtblick: Das benachbarte Parkhaus N6 (altes Parkhaus) desselben Betreibers wird derzeit saniert und Mitte Dezember wiedereröffnet.

Die häufigsten Mängel waren fehlende Sonderstellplätze für Eltern mit Kindern, zu wenige und nicht barrierefrei angebundene Parkplätze für Behinderte, abgenutzte Markierungen und nicht vorhandene Fußwege. Bei weiteren drei Parkhäusern griff wegen einer zu geringen Einfahrtshöhe von weniger als 1,90 Metern das K.O.-Kriterium, das heißt, die Häuser wurden abgewertet. Besonders ärgerlich: Nicht einmal in relativ neuen, modernen Parkhäusern war man vor Mängeln sicher. Umgekehrt präsentierten sich ältere, aber sanierte Häuser durchaus benutzerfreundlich. Auf dem Prüfstand waren Testobjekte in Bonn, Braunschweig, Chemnitz, Darmstadt, Duisburg, Kiel, Mainz, Mannheim, Potsdam und Regensburg. Untersucht wurde nach den Kriterien Sicherheit, Befahrbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Tarif. 

Quelle: www.adac.de

Krankenversicherung: Zwei Drittel der gesetzlichen Kassen bieten neue Extras

Von alternativen Arzneimitteln bis Zahnreinigung – zwei Drittel von 87 gesetzlichen Krankenkassen bieten viele Extras. Darunter sind auch Kostenzuschüsse bei Osteopathie oder künstlicher Befruchtung. Eine Übersicht über die Extraleistungen der Krankenkassen bietet die Stiftung Warentest in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest.

Viele Kassen geben auch etwas zur professionellen Zahnreinigung dazu, für die der Versicherte den Zahnarzt frei wählen kann. Die Heimat BKK zum Beispiel, zahlt 50 Euro im Jahr, die BKK der Thüringer Energieversorgung bis zu 60 Euro. Das häufigste neue Extra ist jedoch der Zuschuss für die alternative Behandlungsmethode der Osteopathie. Schon 36 der 87 Kassen im Test beteiligen sich an den Kosten. Viele übernehmen 80 Prozent der Rechnung, begrenzen den Zuschuss aber auf beispielsweise sechsmal 60 Euro im Jahr. Zahlreiche Kassen übernehmen nun auch die Kosten für alternative Arzneimittel, zum Beispiel die Globuli in der homöopathischen Behandlung. Bislang mussten sich Versicherte dafür in einen Wahltarif ihrer Kasse einschreiben oder die Medikamente aus eigener Tasche bezahlen.

Mit diesen Zusatzleistungen schöpfen die Kassen ihren Spielraum aus, der ihnen das Versorgungsstrukturgesetz ermöglicht. Seit es im Januar in Kraft getreten ist, haben schon 49 von 87 Kassen, die von der Stiftung Warentest regelmäßig untersucht werden, ihr Angebot erweitert.

Der ausführliche Test „Extras der gesetzlichen Krankenversicherungen“ ist in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/krankenkassen veröffentlicht.


Quelle: www.test.de



10. November 2012

Internet-Reiseportale: Von neun Portalen sind drei „gut“


Es gibt etliche Reiseportale im Internet. Fernwehgeplagte verbringen viele Stunden mit Vergleichen und Buchen, und das in bis zu 50 Portalen. Die Stiftung Warentest hat sich neun der Portale angesehen und große Unterschiede festgestellt. Nur drei Vermittlungsportale für Pauschalreisen bekamen die Note „Gut“. Interessant: Das Reiseangebot kommt bei allen Portalen fast ausschließlich aus einer Datenbank.

Die Datenbank mit Angeboten von Traveltainment wird nicht nur in über 11.000 Reisebüros genutzt, sondern auch von allen großen Online-Reiseportalen, wie auch von den neun Portalen, die in der November-Ausgabe der Zeitschrift test untersucht wurden. Unterschiede gab es dennoch, vor allem beim Service. Fast alle Portale versprechen eine schnelle und sachgerechte Beratung – diese kann dann, wie beim Leipziger Portal Ab-in-den-Urlaub auch schon einmal zu wünschen übrig lassen: 17-mal mussten die Tester anrufen, um jemanden zu erreichen, und alle drei E-Mail-Anfragen wurden erst nach zweieinhalb Wochen mit einem Formschreiben beantwortet.

Manche konnten es besser, und so gab es im Prüfpunkt „Buchen“, zu dem die Beratung gehört, weit gestreute Ergebnisse. Ebenfalls sehr verschieden: die Reiseinformationen, die „gut“ bis „ausreichend“ waren. Schließlich gab es Noten für die Website. Hier lagen alle Anbieter im Mittelfeld. Mängel in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen waren nur in geringem Maße vorhanden. Die drei besten Anbieter sind Lastminute.de, Travelscout24.de und Travelchannel.de.

Der ausführliche Test von Internet-Reiseportalen ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/reiseportale veröffentlicht.

9. November 2012

Shopping-Apps: Nur zwei sind sicher und „gut“


Einkaufen über das Smartphone – nur bei zwei von zwölf getesteten Shopping-Apps funktioniert das gleichzeitig „gut“ und sicher. Alle anderen Apps haben Mängel in der Funktionalität oder beim Datenschutz – oder beides. Das berichtet die Stiftung Warentest in der November-Ausgabe der Zeitschrift test.

Das Schlusslicht bildet die Mode-Einkaufs-App von Mango. Sie funktionierte nur „mangelhaft“ und sendete zudem Benutzernamen und Passwort unverschlüsselt – „sehr kritisch“, urteilen die Tester. Auch die Cineplex-App für Kinokarten ist beim Datenschutz „sehr kritisch“, funktionierte aber immerhin „befriedigend“.

Ein rundum positives Urteil gab es dagegen für die Apps von ebay und UCI (Kinokarten). Sie funktionieren „gut“ und senden nur die Daten, die sie wirklich für ihre Funktion brauchen. Neben den zwölf Shopping-Apps hat die Stiftung Warentest 25 weitere Apps, die beim Einkaufen helfen können, auf ihren Datenschutz überprüft, darunter Einkaufslisten-, Preisvergleich- und Gutschein-Apps. Nur zehn sind in Sachen Datenschutz „unkritisch“, 13 sind „kritisch“, die Apps MonsterDealz und MyTaxi sogar „sehr kritisch“.

Nicht einmal jede zweite der 37 Apps im Test ist damit beim Datenschutz unkritisch. Häufigste Kritikpunkte der Tester sind die ungefragte Übermittlung von Gerätekennung, Netzbetreiber und Nutzungsverhalten, oft auch an Drittanbieter in den USA sowie die unverschlüsselte Übertragung von persönlichen Daten wie Passwörtern.

Der ausführliche Test Shopping-Apps ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/apps veröffentlicht.

8. November 2012

Matratzen: Nur eine ist bequem für alle


Nicht jede Matratze ist für alle Körperformen geeignet. Auf vielen Matratzen liegen schon normal gebaute Menschen nicht optimal. Doch ein Modell im Test überraschte mit „guten“ Liegeeigenschaften für alle geprüften Körpertypen. Die Stiftung Warentest untersuchte für die November-Ausgabe der Zeitschrift test 15 Kaltschaummatratzen zu Preisen von 69 bis 990 Euro. Insgesamt schnitten drei Matratzen mit „Gut“, sechs mit „Befriedigend“ und vier mit „Ausreichend“ ab.

Für vier statt bisher zwei Körperformen wählten die Tester Personen aus, die alle Matratzen testeten – in Rücken- und in Seitenlage. Nur eine passte für alle Körperformen. Dennoch findet jeder Vertreter der vier Typen mindestens eine Matratze im Test, auf der er gut liegen kann – auch wenn jemand schwer und schrankförmig oder klein und birnenförmig ist.

Für die Qualität einer Matratze sind nicht nur die Liegeeigenschaften, sondern auch die Haltbarkeit wichtig. Körperfeuchte und -wärme lassen eine Matratze schneller altern: Die Matratzen werden weicher – Liegekuhlen können sich bilden. Manchmal wird die Matratze im Mittelteil sogar dünner.
Alle Matratzen sollten wenigstens im Neuzustand die vom Anbieter angegebene Härte erreichen. Doch nur selten stimmten Herstellerangaben und Messwerte überein.

Der ausführliche Test Matratzen ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/matratzen veröffentlicht.


Smartphone-Software kann noch nicht ganz mit Navis


In einem aktuellen Test hat der ADAC vier mobile Navigationsgeräte und acht Software-Lösungen für Smartphones verglichen. Hauptergebnis: Alle getesteten Navis und Software-Lösungen haben einen Schwachpunkt. Langzeitsperren von Streckenabschnitten werden in der Routenberechnung nicht berücksichtigt, Verkehrinformationen darüber werden allerdings erkannt. Die Spanne in Sachen Verkehrserkennung reicht von einer nahezu vollständigen Berücksichtigung des aktuellen Geschehens – beim Testsieger in der Routenführung, dem TomTom-Navi GO LIVE 1015 – über die bloße Anzeige der Situation (Google Maps), bis hin zum völligen Ignorieren der Verkehrssituation (Smartphone-Software GPS Navigation 2/ Skobbler). Gesamtergebnis: Alle Navis schließen mit der Bewertung „gut“ ab. Bei den getesteten Software-Lösungen für das mobile Endgerät verteilten die ADAC Experten je vier Mal die Note „gut“ und „befriedigend“.

Ein weiterer Mangel: Fast alle Testprodukte patzten bei der Berechnung der Ankunftszeit, speziell im innerstädtischen Bereich. Die Skobbler-Software ignoriert in der Routenberechnung, dass in Ortschaften oft langsam gefahren werden muss. Im realen Verkehrsgeschehen braucht man deutlich länger, als von Skobbler angegeben. Schwachpunkte bei der Navigationssoftware von Falk, die mit „befriedigend“ benotet wird: Auf den verschiedenen Smartphones startete das Programm nicht immer zuverlässig. Dies führte zu einer Abwertung. Und: Im Basispreis sind auch nur absolute Basisfunktionen enthalten. Vergleicht man dieses Produkt mit anderen Apps, müssen hier zu viele Zusatzfunktionen zugekauft werden. Probleme bei der Handhabung, eine lange Dauer bis zum ersten Satellitenkontakt sowie lange Routenberechnungszeiten der kostenlosen Software OVI Maps 2.0 ließen ebenfalls nur ein „befriedigend“ zu.

Um die Kosten bei Smartphones gering zu halten, sollte man die diversen Mobilfunk-Tarife überprüfen. Eine Datenflatrate ist empfehlenswert. Will man im Ausland mit aktuellen Verkehrsinformationen navigiert werden, fallen zusätzliche Roaming-Gebühren an. Positive Ausnahme: Das TomTom GO LIVE 1015. Bei der gebührenfreien Software-Lösung von Google Maps oder GPS Navigation 2 (Skobbler) entstehen hohe Datenmengen, da die Routen und Verkehrsinformationen online geladen werden – vor allem wenn die Satellitenansicht benutzt wird. Für Urlaubsfahrten, aber auch für Vielfahrer, stellt das Navi immer noch die beste und auch die günstigere Lösung dar. Diejenigen, die schon im Besitz eines Smartphones sind oder einen Kauf planen, werden mit einer guten Software-Lösung auskommen. Da bei den Smartphones keine Fahrzeughalterung mitgeliefert wird, bietet es sich hier an, gleich in eine robuste, fahrzeugspezifische Haltevorrichtung zu investieren.


Quelle: www.adac.de



Fach­arzt-Termin­service der Krankenkassen: Schnelle Termine


Warum lange warten und in Telefon­schleifen fest­hängen, wenn die Krankenkasse sich um einen Termin beim Fach­arzt kümmert? Von den 25 größten gesetzlichen Kassen bieten 16 ihren Mitgliedern einen solchen Service an. Wie gut das klappt, hat die Stiftung Warentest ausprobiert. Sie schickte für die Oktober-Ausgabe von Finanztest 80 geschulte Test­personen ins Rennen, die über die Service­hotline ihrer Kasse versuchen sollten, ohne Über­weisung einen Termin beim Spezialisten – in diesem Fall Neurologen bzw. Ortho­päden – zu bekommen. Der Service klappte oft ganz gut, und im Vergleich zu normalen Warte­zeiten hatten die Tester ihren Termin sogar etwas schneller.

18 Tage beträgt laut einer Studie des BKK-Bundes­verbands die durch­schnitt­liche Warte­zeit auf einen Termin beim Ortho­päden –für Kassenpatienten oft noch länger. Mit dem Fach­arzt-Termin­service der Krankenkassen warteten die Testpatienten der Stiftung Warentest im Schnitt nur 13 Tage. Extra­kosten fallen dafür nicht an, außer Telefon­gebühren. Die meisten Hotlines sind aber kostenfrei.

Am erfolg­reichsten waren die Test­kunden bei der DAK Gesundheit, der mhplus BKK und bei der SBK. Alle Tester erhielten hier einen Termin beim gewünschten Spezialisten.
Mehr Informationen über den Facharzt-Terminservice der Krankenkassen sind in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/thema/gesetzliche-krankenkassen veröffent­licht.



Quelle: www.test.de



7. November 2012

Schoenenberger überzeugt bei ÖKO-TEST

Zum wiederholten Male wurde der naturreine Heilpflanzensaft Spitzwegerich von Schoenenberger von Öko-Test mit der Note „sehr gut“ (Öko-Test 11/2012) bewertet. Der Testsieger zeichnet sich besonders durch die perfekte Kombination und die Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen aus, welche den Hustenreiz mildern und entzündete Schleimhäute beruhigen und besänftigen.

Von Öko-Test mit „sehr gut“
(Öko-Test 11/2012)
 ausgezeichnet.
© Wirths PR / Schoenenberger

Zudem wirkt das altbewährte Hustenmittel adstringierend und antibakteriell, was auf die enthaltenen Flavonoide und Gerbstoffe zurückgeführt wird. Übrigens: Flavonoide, Gerb- und Schleimstoffe zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen, die unser Körper für die verschiedensten Stoffwechselvorgänge braucht.

Im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten enthält der Saft weder Dextromethorphan oder Pentoxyverin, die beide die Reaktionsfähigkeit und Fahrtüchtigkeit einschränken, noch Paraben, das als bedenklich gilt. Das liegt daran, dass Schoenenberger Heilpflanzensäfte auf natürliche Weise hergestellt werden und deshalb frei von Zuckerzusatz, Konservierungsmitteln, Alkohol oder ähnlichen unerwünschten Stoffen sind. Daher eignet sich der Heilpflanzensaft Spitzwegerich ideal für die natürliche, sanfte Behandlung von Husten und Hustenreiz auch bei Kindern.

Schoenenberger naturreiner Heilpflanzensaft Spitzwegerich in Bio-Qualität ist in Reformhäusern, Apotheken und Biogeschäften erhältlich.


4. November 2012

Riester-Renten­versicherung: Nur 5 von 29 sind „gut“


Eine Riester-Renten­versicherung lohnt sich, wenn die Angebote der Versicherer wirk­lich „gut“ sind. Doch die Qualität der Angebote fällt je nach Versicherung sehr unterschiedlich aus. Bei dem aktuellen Test von klassischen Riester-Renten­versicherungen hat die Stiftung Warentest nur 5 von 29 Angeboten mit „Gut“ bewertet. Die garan­tierte Mindest­rente fällt bei güns­tigen Angeboten knapp 17 Prozent besser aus, als bei ungüns­tigen. Erwirt­schaftete Über­schüsse der Versicherer können die garan­tierte Rente zwar noch steigern, doch die sind ungewiss. Kunden können sich nicht darauf verlassen.

So beträgt der Unterschied zwischen der höchsten und nied­rigsten Garan­tierente für einen 37-jährigen Modell­kunden über einen Zeitraum von 15 Jahren insgesamt 4.140 Euro. Und auf die garan­tierte Rente kommt es an, um die Alters­vorsorge über­haupt realistisch planen zu können. Von den 29 Angeboten für eine klassische Riester-Versicherung waren nur die Tarife der Huk24, Alte Leipziger, Debeka, Hanno­versche und Hanse Merkur „gut“, kein einziger „sehr gut“.

Versicherer, die hohe Abschluss- und Verwaltungs­kosten verlangen, können ihren Kunden bei Vertrags­abschluss keine ordentliche Mindest­rente zusagen. Im Test sind teure Verträge leicht zu erkennen, denn je besser das Urteil über die Renten­zusage ausfällt, umso geringer sind die Kosten. Deshalb ist die garan­tierte Rente, neben Anla­geerfolg, Trans­parenz und Flexibilität, für den Kunden ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl.

Der ausführ­liche Test Riester-Renten­versicherung ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/riester-versicherung veröffent­licht.


Quelle: www.test.de



Wasch­trockner - Die Platz­sparer


Wasch­trockner sind vor allem eins: platz­sparend. Denn die meisten kosten so viel wie zwei einzelne Geräte und verbrauchen sogar noch mehr Strom und Wasser als Wasch­maschine und Trockner zusammen. Die Stiftung Warentest hat sechs Geräte getestet. Vier Modelle schnitten mit „Gut“ ab, der Wasch­trockner von AEG bekam die Note „Befriedigend“ und für LG gab es nur ein „Ausreichend“. Die Ergeb­nisse erscheinen in der Oktober-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Mit Preisen zwischen 700 Euro bei Zanker und knappen 1.700 Euro bei Miele kosten die Kombinations­geräte ungefähr so viel wie zwei einzelne der gleichen Marke. Dafür bekommt der Kunde auch eine voll­wertige Wasch­maschine und einen voll­wertigen Trockner in einem. Im Test „gut“ abge­schnitten haben die Geräte von Bosch, Miele, Siemens und Zanker. Das AEG-Modell bekam wegen seines etwas höheren Strom- und Wasser­verbrauchs nur ein „Befriedigend“.

Nur „Ausreichend“ schnitt das Kombigerät von LG ab. Der Wasch­trockner ist laut und hat den Dauer­test nicht über­standen. Zwei von drei geprüften Maschinen fielen nach simulierten sechs Jahren Betrieb aus. Schrauben am Lüftungs­kanal hatten sich gelo­ckert. Die Halterung war kaputt und der Wasch­trockner somit nicht mehr zu gebrauchen.

Der ausführ­liche Test Wasch­trockner ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/waschmaschinen veröffent­licht.



Quelle: www.test.de



Die besten Fleisch­salate sind die preisgüns­tigsten


Die besten Fleisch­salate bieten die Handels­marken von Discountern sowie eines Supermarktes und sie kosten im Vergleich zur klassischen Markenware oft weit weniger als die Hälfte. Insgesamt reichen die Qualitäts­urteile für 24 Fleisch­salate, darunter vier fett­reduzierte und drei Bioprodukte, von „Gut“ bis „Mangelhaft“. Veröffent­licht sind sie in der Oktober-Ausgabe der Zeit­schrift test.

Fleisch­salat zählt zu den Fein­kost­produkten und wird diesem Anspruch auch über­wiegend gerecht. 12 von 24 Produkten sind „gut“, zehn sind „befriedigend“ und je eins „ausreichend“ und „mangelhaft“. Ganz vorne stehen die Handels­marken eines Supermarktes und von Discountern. 100 Gramm „guter“ Delikatess Fleisch­salat der Marken Ja! von Rewe und Vitakrone von Lidl kosten 26 Cent, die gleiche Menge Wonnemeyer von Aldi (Süd) nur 22 Cent. Für den ebenfalls „guten“ Fleisch­salat von Mövenpick zahlt man 79 Cent pro 100 Gramm.

Im Test fand sich kein Hinweis darauf, dass minderwertiges Fleisch einge­setzt wird. Kein Fleisch­salat kommt ohne Zusatz­stoffe aus, einer enthielt sogar den Geschmacks­verstärker Glutamat. Drei Anbieter setzten Alternativen mit Glutaminsäure ein, acht Salate haben zugesetztes Aroma. Von den „guten“ Produkten setzen Aldi (Süd) und Aldi (Nord) die wenigsten Zusatz­stoffe ein.

Fleisch­salate sind Kalorienbomben, die Produkte im Test bestehen im Durch­schnitt zu einem Drittel aus Fett. Die fett­reduzierten Fleisch­salate haben im Schnitt nur 15 Prozent Fett. „Gut“ sind die fett­reduzierten Geflügel­fleisch­salate von Lidl/Linessa und Weight Watchers für 45 bzw. 99 Cent pro 100 Gramm.
Der ausführ­liche Test Fleischsalate ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/thema/fleisch veröffent­licht.


Quelle: www.test.de



Fotokalender: Große Qualitäts­unterschiede


Nicht alle Fotokalender halten, was sie versprechen, stellte die Stiftung Warentest fest, die für einen Test Fotokalender in Auftrag gab: Aldi und Ross­mann lieferten jeweils einen Fehl­druck, Photo­grapherbook benötigte im Schnitt nur 3 Tage, während Printeria erst nach 15 Tagen lieferte. Die Preise für einen Kalender in DIN A3 im Digital­druck schwankten zwischen ca. 15 Euro und rund 28 Euro.

Wer einen Fotokalender basteln will, kann sich heut­zutage das Ausschneiden und Aufkleben sparen. Praktischer ist der Druck bei einem Fotod­ienst inklusive Lieferung nach Hause. Anbieter gibt es viele: in Drogerien und Elektronikmärkten, beim Lebens­mittel­discounter und bei Internetfirmen. Die Stiftung Warentest hat die Bild- und Materialqualität untersucht, den Angebots­umfang, die eigentliche Kalenderer­stellung mit der Downloadsoftware, die Bestell­abwick­lung und die Website.

Ergebnis: die besten Fotokalender im Test kommen aus Cewe-Laboren, die unter anderem für dm, FotoInsight, OnlineFoto­service, Promarkt und Saturn drucken. Über­haupt tummeln sich auf dem Markt insgesamt nur eine Hand­voll Groß­labore: neben Cewe sind dies Allcop, Fujifilm und Orwo. Auch beim Angebots­umfang konnten die Anbieter mit Cewe punkten. Sie bieten die meisten Wahl­möglich­keiten.
Die Oktober-Ausgabe von test empfiehlt allen, die zu Weih­nachten Fotokalender verschenken wollen, spätestens im Oktober oder November zu bestellen, weil die Labore dann noch nicht so ausgelastet sind.

Auch wichtig zu wissen: Die Rück­gabe eines Kalenders bei Nicht­gefallen oder Tipp­fehlern ist nicht bei allen Anbietern möglich, bei tech­nischen Mängeln hingegen schon.

Der ausführ­liche Test Fotokalender ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/fotodienste veröffent­licht.



Quelle: www.test.de



Cars­haring: Wenigfahrer sparen mehr als 1.000 Euro jähr­lich

Wer nur gelegentlich ein Auto braucht und weniger als 7.500 km im Jahr fährt, kann durch Carsharing bis zu 1.000 Euro jährlich sparen. Die Verfügbarkeit ist meist „sehr gut“ und der Zustand der Autos bei vielen Anbietern „gut“, die Aufnahmebeiträge sind oft gering und zahlreiche Anbieter verlangen keinen oder nur einen geringen Monatsbeitrag. Auch die Anbieter ohne Mietstationen können eine gute Alternative zum eigenen PKW sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der Oktober-Ausgabe der Zeit­schrift test, für die sie neun Carsharing-Anbieter getestet hat.

„Carsharing ist eine prima Idee und funk­tioniert auch in der Praxis“, ist das Fazit der Tester, die fünf von neun Anbietern mit „gut“ bewerten, die anderen vier sind „befriedigend“. Unter den Klassikern mit festen Stationen schneiden Greenwheels, Flinkster und Stadtmobil am besten ab. Sie überzeugen mit sehr gutem tech­nischem Zustand der Autos, einer vielfältigen Fahrzeugflotte oder dem problemlosen Anmelden, Buchen und Fahren. Beim klassischen Carsharing kann man Autos spontan buchen, aber auch Wochen oder Monate im Voraus ordern.

Bei den Anbietern ohne Miet­station mit Fahrzeugflotten in mehreren Städten liegt Car2go, das Sharing-Angebot von Daimler und Europcar, vorne. Die Autos dieser Anbieter stehen für den spontanen Abruf inner­halb des Geschäftsgebiets einfach dort, wo der letzte Nutzer sie abge­stellt hat. Mit GPS und Mobil­funk kann der nächste Kunde sie schnell aufspüren und sofort nutzen. Parkgebühren sind hier in den Mietkosten schon enthalten.

Der ausführ­liche Test Carsharing ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/carsharing veröffentlicht.

Quelle: www.test.de
Stand: 27/09/12

„Gutes“ Sonnenblumenöl muss nicht teuer sein


Ein „gutes“ Sonnenblumenöl ist schon für 1,49 Euro pro Liter zu haben, die gleiche Menge eines „mangelhaften“ Bio-Öls aus Sonnenblumenkernen kostet hingegen 8,50 Euro. Bei einem Test von 16 raffinierten und 12 kaltgepressten Sonnenblumenölen fand die Stiftung Warentest 13 „gute“, 13 „befriedigende“, ein „ausreichendes“ sowie ein „mangelhaftes“ Öl. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der November-Ausgabe der Zeitschrift test.

13 der 28 Testkandidaten schneiden „gut“ ab, vor allem raffinierte, günstige Öle. Bei den kaltgepressten, die im Vergleich fast alle deutlich teurer sind, stellten die Tester sehr viel häufiger Fehler beim Verkosten fest. Typisch für sie ist ein deutlich nussiges, kerniges Aroma. Fünf hatten aber einen leicht schalig-modrigen, holzigen oder verbrannten Geruch und Geschmack. Ein kaltgepresstes, mit Wasserdampf behandeltes Bio-Sonnenblumenöl für 8,50 Euro pro Liter schmeckte stark ranzig, oxidiert und alt. Außerdem schnitt es auch in der chemischen Qualität schlecht ab. Das Urteil der Tester: “Mangelhaft“.

Auch unter den raffinierten Sonnenblumenölen gab es ein teures Schlusslicht, das nicht nur wegen seines unausgewogenen, leicht oxidierten und leicht ranzigen Geruchs und Geschmacks negativ auffiel. Es hatte auch den höchsten Gehalt an ungesunden Transfettsäuren und enthielt einen durch die Raffination entstandenen Schadstoff. Insgesamt war dieses Bio-Öl damit nur „ausreichend“.

Weichmacher, Lösemittel, Schwermetalle und Arsen fanden die Prüfer nicht. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Pestizide haben die Hersteller im Griff. Bei allen raffinierten Ölen wiesen die Tester aber Schadstoffe nach, die bei der Raffination entstehen können. In einigen Ölen wiesen die Tester auch Mineralöle nach.

Nur ein natives Bio-Sonnenblumenöl eignet sich besonders zum Braten.
Der ausführliche Test Sonnenblumenöl ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/sonnenblumenoel veröffentlicht.



Quelle: www.test.de