Das Lernen per Computer und über das Internet wird in
den kommenden Jahren zum wichtigsten Trend im Bildungswesen. Verband man
mit E-Learning früher häufig das simple Abarbeiten von Fragen und
Antworten, so bietet die technische Entwicklung heute eine Vielzahl
neuer, oft interaktiver und sehr individueller Lernformate und Methoden.
Die Welt des E-Learning hat sich zu elektronischen Lernlösungen
(Learning Solutions) weiterentwickelt, die Technik und moderne
Lernmethoden vereinen. „Elektronische Lern-Angebote werden immer
mobiler, persönlicher und zugleich vernetzter“, sagt BITKOM-Präsident
Prof. Dieter Kempf. Der Arbeitskreis Learning Solutions des BITKOM hat
dazu ein Positionspapier „Vom E-Learning zu Learning Solutions“
veröffentlicht, das einen Überblick über die Entwicklung des E-Learning
gibt und die aktuellen Trends beim IT-unterstützten Lernen aufzeigt.
Apps für Mobilgeräte, grafisch anspruchsvolle Lernspiele mit einer
spannenden Geschichte, interaktive E-Books oder Videos sorgen dafür,
dass für jede Zielgruppe die Inhalte passend präsentiert werden können.
Einer repräsentativen Umfrage des BITKOM zufolge hat bereits jeder
zweite 14- bis 44-Jährige E-Learning genutzt. Rund jeder Dritte hat
entsprechende Apps auf mobilen Geräten wie Smartphone und Tablet
installiert.
Aktuelle Software erlaubt es, jedem Lernenden an seinen
Lernfortschritt angepasste Inhalte zu präsentieren. Kontext-basiertes
Microlearning ermöglicht zudem, „Learning on Demand“. Statt
zeitaufwändig viel Wissen auf einmal anzuhäufen, wird dabei immer nur
jener Inhalt vermittelt, der aktuell benötigt wird. Zugleich bieten
soziale Netzwerke die Möglichkeit, sich einen bestimmten Lernstoff mit
anderen gemeinsam zu erschließen. So ist es für viele Studierende heute
selbstverständlich, Lerngruppen etwa bei Facebook zu gründen. „Massive
Open Online Courses“ (MOOC) setzen auf die intensive Vernetzung von
Anbietern, Referenten und Teilnehmern.
Learning Solutions gewinnen in der privaten Weiterbildung ebenso an
Bedeutung wie in der Aus- und Weiterbildung. Schon heute setzen rund
zwei Drittel der IT-Unternehmen E-Learning ein, fast jedes fünfte (18
Prozent) will entsprechende Instrumente und Methoden künftig nutzen.
Dieses Interesse spiegelt sich auch im Umsatz der rund 250 Anbieter von
E-Learning-Lösungen in Deutschland wider. Er ist zuletzt um 22 Prozent
auf über 500 Millionen Euro gestiegen.
Das Positionspapier „Vom E-Learning zu Learning Solutions“ kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.bitkom.org/files/documents/Positionspapier_Learning_Solutions_2013.pdf
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1. Juni 2013
20. März 2013
Gesichtsscanner statt Transponder: Neue Fütterungstechnik für Pferde
Die automatische Fütterung von Pferden über Fressstände und Transponder ist für viele Pferdehalter eine unschöne Vorstellung. Trotzdem soll jedes Pferd jeden Tag eine seinem Leistungsniveau entsprechende Futtermenge zugeteilt bekommen, auch wenn sich der Besitzer für eine pferdefreundliche Gruppenhaltung entschieden hat. Denn zunehmend geht der Trend dahin, dass nicht nur Freizeitreiter, sondern auch ambitionierte Dressur- oder Springreiter ihre Pferde in Laufställen halten wollen. Aber ein "Kuhtransponder"?
Nun kommt möglicher weise noch mehr "IT" in den Stall: denn mit Hilfe von Kameras und speziellen Computerprogrammen zur Gesichtserkennung könnten in Zukunft Pferde unterschieden werden, ohne dass sie dabei die elektronische Kuhglocke um den Hals tragen müssen. Wie die Fachzeitschrift "Pferdebetrieb" berichtet, sind derzeit Systeme in der Entwicklung, bei denen die Kamera dazu das herannahende Pferd aufnimmt und die Software so lange sucht, bis ein Pferdekopf im Bild erkennbar ist. Die Bilder werden nun mit zuvor hinterlegten Daten einer Datenbank verglichen und auf Ähnlichkeit bzw. Übereinstimmung geprüft. Was einfach klingt, beruht aber auf einer komplizierten Software, denn es ist nicht ganz einfach, die typischen Unterscheidungsmerkmale eines jeden Pferdegesichts zu erkennen.
Die Gesichter von Pferden fallen durch die Zeichnungen unterschiedlich kontrastreich aus, und die Augen liegen seitlich. Außerdem unterliegen die Gesichter häufigen Veränderungen, beispielsweise durch dichtes Winterfell, Schrammen oder verschiedene Halfter. Zwar kann es zu einem geringen Anteil von Falscherkennungen kommen, diese fallen jedoch wegen der geringen Futtermengen, die ausgegeben werden, nicht sonderlich ins Gewicht. Ein Prototyp eines solchen Kraftfutterautomaten soll im Frühjahr 2013 vorgestellt werden.
Friederike Heidenhof, www.aid.de
14. Dezember 2012
Drei Viertel verschenken digitale Medien zu Weihnachten
Gut drei Viertel (78 Prozent) aller Bundesbürger machen in dieser
Weihnachtssaison Geschenke rund um Handy, digitale Medien und Internet.
Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands
BITKOM ergeben. Das beliebteste Präsent aus diesem Bereich sind Guthaben
für Handys und Smartphones, die 28 Prozent aller Deutschen verschenken.
„Viele Eltern schenken ihren Kindern zu Weihnachten eine Extraportion Handy-Kommunikation. Mit dem Guthaben können sie telefonieren, simsen oder surfen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Laut BITKOM besitzen 94 Prozent aller Teenager im Alter von 10 bis 18 Jahren ein Handy. Die meisten von ihnen nutzen Prepaid-Karten, mit denen Eltern die Kosten am einfachsten im Blick behalten können. An zweiter Stelle des Rankings der beliebtesten Geschenke im Bereich der digitalen Medien stehen Computer- und Videospiele, die 23 Prozent aller Bundesbürger verschenken wollen.
Nach den Ergebnissen der Umfrage haben Handy-Guthaben und Computerspiele die Musik-CD vom ersten Platz der Rangliste verdrängt. 22 Prozent der Bundesbürger wollen in diesem Jahr Musik-CDs verschenken, im vergangen Jahr waren es noch 26 Prozent. Das sind in absoluten Zahlen rund 2,8 Millionen weniger. Ebenfalls 22 Prozent wollen DVDs oder Bluray-Discs mit Filmen, Serien oder Dokumentationen verschenken. „Stark im Kommen sind Gutscheine bzw. Guthaben für Online-Shops und Online-Dienste“, sagt Rohleder. Bereits 12 Prozent aller Bundesbürger wollen entsprechende Präsente machen. Im Vorjahr waren es erst 10 Prozent. Mit den Gutscheinen können die Beschenkten Waren bestellen oder digitale Medien wie Musik- oder Filmdownloads sowie elektronische Bücher (E-Books) ordern. Eine weitere Alternative sind Hörbücher auf CD, die 9 Prozent verschenken wollen.
Digitale Mediendateien mit E-Books, Musik oder Filmen können aus urheberrechtlichen Gründen nicht ohne weiteres verschenkt werden. Beim Kauf, zum Beispiel eines E-Books, erwirbt der Käufer nicht das Eigentum an der Datei, sondern ein Nutzungsrecht. Dieses Nutzungsrecht ist nicht ohne weiteres übertragbar. Allerdings gibt es technische Lösungen, die das Verschenken trotzdem ermöglichen. So wird bei bestimmten Diensten der Empfänger eines digitalen Geschenks per E-Mail informiert. Über einen Link kann er die bereits bezahlte Datei auf seinen Computer bzw. sein Smartphone laden. Voraussetzung ist, dass der Empfänger beim gleichen Dienst registriert ist. Der Verschenkende hat dabei keinen Zugriff auf die Datei.
Die gängige Alternative für digitale Präsente ist das Verschenken eines Gutscheins. Wer einen bestimmten Titel verschenken will, kann ihn im Gutschein vermerken. Die Online-Händler verfügen dafür in der Regel über eine Auswahl an Grußkarten, die zum Anlass passen. Praktisch: Gutscheine können in der Regel direkt ausgedruckt werden und eignen sich damit auch als Last-Minute-Geschenk.
Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS 1.005 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.
„Viele Eltern schenken ihren Kindern zu Weihnachten eine Extraportion Handy-Kommunikation. Mit dem Guthaben können sie telefonieren, simsen oder surfen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Laut BITKOM besitzen 94 Prozent aller Teenager im Alter von 10 bis 18 Jahren ein Handy. Die meisten von ihnen nutzen Prepaid-Karten, mit denen Eltern die Kosten am einfachsten im Blick behalten können. An zweiter Stelle des Rankings der beliebtesten Geschenke im Bereich der digitalen Medien stehen Computer- und Videospiele, die 23 Prozent aller Bundesbürger verschenken wollen.
Nach den Ergebnissen der Umfrage haben Handy-Guthaben und Computerspiele die Musik-CD vom ersten Platz der Rangliste verdrängt. 22 Prozent der Bundesbürger wollen in diesem Jahr Musik-CDs verschenken, im vergangen Jahr waren es noch 26 Prozent. Das sind in absoluten Zahlen rund 2,8 Millionen weniger. Ebenfalls 22 Prozent wollen DVDs oder Bluray-Discs mit Filmen, Serien oder Dokumentationen verschenken. „Stark im Kommen sind Gutscheine bzw. Guthaben für Online-Shops und Online-Dienste“, sagt Rohleder. Bereits 12 Prozent aller Bundesbürger wollen entsprechende Präsente machen. Im Vorjahr waren es erst 10 Prozent. Mit den Gutscheinen können die Beschenkten Waren bestellen oder digitale Medien wie Musik- oder Filmdownloads sowie elektronische Bücher (E-Books) ordern. Eine weitere Alternative sind Hörbücher auf CD, die 9 Prozent verschenken wollen.
Digitale Mediendateien mit E-Books, Musik oder Filmen können aus urheberrechtlichen Gründen nicht ohne weiteres verschenkt werden. Beim Kauf, zum Beispiel eines E-Books, erwirbt der Käufer nicht das Eigentum an der Datei, sondern ein Nutzungsrecht. Dieses Nutzungsrecht ist nicht ohne weiteres übertragbar. Allerdings gibt es technische Lösungen, die das Verschenken trotzdem ermöglichen. So wird bei bestimmten Diensten der Empfänger eines digitalen Geschenks per E-Mail informiert. Über einen Link kann er die bereits bezahlte Datei auf seinen Computer bzw. sein Smartphone laden. Voraussetzung ist, dass der Empfänger beim gleichen Dienst registriert ist. Der Verschenkende hat dabei keinen Zugriff auf die Datei.
Die gängige Alternative für digitale Präsente ist das Verschenken eines Gutscheins. Wer einen bestimmten Titel verschenken will, kann ihn im Gutschein vermerken. Die Online-Händler verfügen dafür in der Regel über eine Auswahl an Grußkarten, die zum Anlass passen. Praktisch: Gutscheine können in der Regel direkt ausgedruckt werden und eignen sich damit auch als Last-Minute-Geschenk.
Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut ARIS 1.005 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.
25. November 2012
Über 80 Fernseher im Test

Schön flach und sparsam, dabei mit tollem Bild und
gutem Ton: Selbst in der Fernseher-Mittelklasse stimmt oft schon alles,
und die Spitzenmodelle lassen kaum noch Wünsche offen. „Mehr Fernseher
fürs Geld gab es noch nie“, so das Fazit der Stiftung Warentest. Die
besten Geräte in der Preisspanne von 300 bis mehreren tausend Euro
erscheinen jetzt im test Spezial Fernseher.
Überragende Bildqualität, guter Ton, viele Funktionen und edles Design zeichnen die Luxusgeräte aus. Dafür kosten sie auch rund 1.500 Euro. Aber der durchschnittliche Fernseh-Käufer gibt 800 Euro für seinen Fernseher aus. Auch in diesem Preissegment kann man jetzt gute Qualität erwarten. Wer auf die neuesten Anwendungsmöglichkeiten verzichtet, spart viel Geld ohne seinen Fernsehgenuss zu schmälern.
Vor dem Kauf ist allerdings eine gute Recherche in Bezug auf das gewünschte Gerät und dessen Qualität wichtig.
Dafür findet man im test Spezial Fernseher reichlich Material: detaillierte Prüfergebnisse in den Tabellen, Icons als Wegweiser für besondere Funktionen und im Text die Antworten auf die wichtigsten Fragen. Welche Größe optimal, welche Ausstattung unverzichtbar und welche Software nötig ist – das erklären die Experten der Stiftung Warentest.
Das test Spezial Fernseher hat 130 Seiten und ist für 7,80 Euro am Kiosk erhältlich oder kann bestellt werden unter www.test.de/fernseherheft.
„Überzieher" haben deutlich mehr Mängel
Fahrzeuge,
die über zwei Monate verspätet zur Hauptuntersuchung vorgestellt
werden, haben deutlich mehr Mängel. Zu diesem Ergebnis kommt eine
aktuelle DEKRA Auswertung. Die Sachverständigenorganisation hat
bundesweit rund 1,6 Millionen Hauptuntersuchungen an Pkw aus dem dritten
Quartal 2012 unter die Lupe genommen.
Mit der zum 1. Juli eingeführten Neuregelung bei Fristüberschreitung bekommen auch „Überzieher“ nach bestandener Hauptuntersuchung die Plakette wieder für die volle Laufzeit. Bisher wurde die Überziehungszeit mitgerechnet.
In den Monaten Juli bis September 2012 wurde die Frist zur Hauptuntersuchung bei rund 90.000 Pkw, die bei DEKRA in Deutschland geprüft wurden, um mehr als zwei Monate überschritten. Das macht einen Anteil von 5,8 Prozent aus.
Bei diesen Fahrzeugen stellten die DEKRA Prüfer eine deutlich erhöhte Mängelquote fest. Die „Überzieher“ weisen eine durchschnittlich mehr als 30 Prozent höhere Mängelzahl und bis zu 50 Prozent mehr erhebliche Mängel auf als Fahrzeuge, die fristgemäß zur Hauptuntersuchung vorgestellt wurden.
„Die Zahlen zeigen: Wenn die Frist für die Hauptuntersuchung so deutlich überzogen wird, bedeutet das deutlich mehr Mängel und ein Gefahrenpotenzial für alle Verkehrsteilnehmer“, so Bruno Möbus, Technischer Leiter bei DEKRA e.V. in Stuttgart.
Der höhere Anteil an technischen Mängeln bei den „Überziehern“ führt dazu, dass sich die durchschnittliche Prüf- und Dokumentationszeit verlängert. Bei der Neuregelung seit 1. Juli wurde deshalb von einem durchschnittlich um 20 Prozent erhöhten Aufwand für diese Fahrzeuge ausgegangen.
„Zur Ermittlung von Prüfgebühren verlangt der Verordnungsgeber grundsätzlich eine Mischkalkulation. Dabei wird ein durchschnittlicher Aufwand berechnet, um so zum Beispiel für alle Pkw-Kunden eine preisliche Gleichstellung zu sichern, unabhängig vom Fahrzeugtyp, Fahrzeugalter oder Ort der Prüfung“, so Bruno Möbus. „Deshalb wurde bereits im Rahmen der Neuregelung für die Überzieher eine höhere Gebühr vorgeschrieben, damit der notwendige Mehraufwand nicht auf die Autofahrer umgelegt werden muss, die sich vorschriftsmäßig verhalten.“
Die Sachverständigenorganisation führt die Statistiken in den nächsten Monaten fort und plant gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Institut eine umfassende Analyse der Ergebnisse.
Mit der zum 1. Juli eingeführten Neuregelung bei Fristüberschreitung bekommen auch „Überzieher“ nach bestandener Hauptuntersuchung die Plakette wieder für die volle Laufzeit. Bisher wurde die Überziehungszeit mitgerechnet.
In den Monaten Juli bis September 2012 wurde die Frist zur Hauptuntersuchung bei rund 90.000 Pkw, die bei DEKRA in Deutschland geprüft wurden, um mehr als zwei Monate überschritten. Das macht einen Anteil von 5,8 Prozent aus.
Bei diesen Fahrzeugen stellten die DEKRA Prüfer eine deutlich erhöhte Mängelquote fest. Die „Überzieher“ weisen eine durchschnittlich mehr als 30 Prozent höhere Mängelzahl und bis zu 50 Prozent mehr erhebliche Mängel auf als Fahrzeuge, die fristgemäß zur Hauptuntersuchung vorgestellt wurden.
„Die Zahlen zeigen: Wenn die Frist für die Hauptuntersuchung so deutlich überzogen wird, bedeutet das deutlich mehr Mängel und ein Gefahrenpotenzial für alle Verkehrsteilnehmer“, so Bruno Möbus, Technischer Leiter bei DEKRA e.V. in Stuttgart.
Der höhere Anteil an technischen Mängeln bei den „Überziehern“ führt dazu, dass sich die durchschnittliche Prüf- und Dokumentationszeit verlängert. Bei der Neuregelung seit 1. Juli wurde deshalb von einem durchschnittlich um 20 Prozent erhöhten Aufwand für diese Fahrzeuge ausgegangen.
„Zur Ermittlung von Prüfgebühren verlangt der Verordnungsgeber grundsätzlich eine Mischkalkulation. Dabei wird ein durchschnittlicher Aufwand berechnet, um so zum Beispiel für alle Pkw-Kunden eine preisliche Gleichstellung zu sichern, unabhängig vom Fahrzeugtyp, Fahrzeugalter oder Ort der Prüfung“, so Bruno Möbus. „Deshalb wurde bereits im Rahmen der Neuregelung für die Überzieher eine höhere Gebühr vorgeschrieben, damit der notwendige Mehraufwand nicht auf die Autofahrer umgelegt werden muss, die sich vorschriftsmäßig verhalten.“
Die Sachverständigenorganisation führt die Statistiken in den nächsten Monaten fort und plant gemeinsam mit einem wissenschaftlichen Institut eine umfassende Analyse der Ergebnisse.
23. November 2012
Starke Batterien - Günstige Modelle überzeugen
Für Autos mit moderner Start-Stopp-Technik sind herkömmliche
Nass-Batterien nicht geeignet. Das hat der ADAC in einem Test von
Starterbatterien speziell für diese Spritspartechnik zusammen mit der Stiftung
Warentest herausgefunden. Durch das häufige Anlassen sind konventionelle
Stromquellen sehr schnell überfordert. Benötigt werden vielmehr Batterien des
Typs AGM (Absorbent Glass Mat) oder EFB (Enhanced Flooded Batteries), sie
überstehen sehr viele Ladezyklen. Alle AGM- und EFB-Produkte im Test schneiden gut
ab. EFB-Batterien sind allerdings deutlich billiger als die AGM-Variante, weil
sie auf einer Nass-Batterie aufbauen und speziell für die Start-Stopp-Technik
aufgerüstet sind.
Die Batterie Moll 82070 siegt mit „sehr gut“ – nicht nur bei
den getesteten EFB-Modellen, die alle zwischen 150 und 180 Euro kosten, sondern
sie erreicht auch das beste Ergebnis über alle Typen hinweg. Die JCI/Varta E45
und die Banner Running Bull EFB erreichen ein „gut“, ebenso wie die Exide
Hybrid ECM EL 700. Diese zeigt allerdings Schwächen bei der
Energierückgewinnung. Eine für Start-Stopp passende Batterie muss Bremsenergie
kontinuierlich in Strom umwandeln und speichern können.
Wer eine AGM-Batterie benötigt, muss mit Preisen zwischen
180 und 250 Euro rechnen. Dieser Typ ist speziell für die
Start-Stopp-Technologie entwickelt und hält den Belastungen der gesteigerten
Ladezyklen Stand. Im Test erreichen alle AGM-Varianten ein „gut“: Die JCI/Varta
Plus E39, die Banner Running Bull sowie auch die Exide Micro Hybrid AGM EK700.
Getestet hat der ADAC auch herkömmliche Nassbatterien, die
rund 130 bis 150 Euro kosten. Die Banner Power Bull sowie die Bosch Silver S4
werden von den Testern sehr positiv beurteilt, beide Modelle sind besser als in
früheren Tests. Die Exide Premium EA 722 schwächelt beim Kaltstart, erreicht
aber immer noch knapp ein „gut“ - alles in allem empfehlenswerte Batterien für
herkömmliche Autos.
Der Test hat gezeigt, dass bei einem Auto mit
Start-Stopp-Technik durchaus auf die günstigeren EFB-Modelle zurückgegriffen
werden kann. Dies allerdings nur, wenn der Hersteller nicht ausdrücklich eine
AGM-Stromquelle vorschreibt. Die Lebensdauer der EFB- und AGM-Batterien ist in
der Regel dieselbe wie bei herkömmlichen Modellen: Nach vier bis fünf Jahren
müssen sie ausgetauscht werden. Weitere Informationen unter www.adac.de/batterietest.
9. November 2012
Shopping-Apps: Nur zwei sind sicher und „gut“
Einkaufen über das Smartphone – nur bei zwei von zwölf
getesteten Shopping-Apps funktioniert das gleichzeitig „gut“ und sicher.
Alle anderen Apps haben Mängel in der Funktionalität oder beim
Datenschutz – oder beides. Das berichtet die Stiftung Warentest in der
November-Ausgabe der Zeitschrift test.
Das Schlusslicht bildet die Mode-Einkaufs-App von Mango. Sie funktionierte nur „mangelhaft“ und sendete zudem Benutzernamen und Passwort unverschlüsselt – „sehr kritisch“, urteilen die Tester. Auch die Cineplex-App für Kinokarten ist beim Datenschutz „sehr kritisch“, funktionierte aber immerhin „befriedigend“.
Ein rundum positives Urteil gab es dagegen für die Apps von ebay und UCI (Kinokarten). Sie funktionieren „gut“ und senden nur die Daten, die sie wirklich für ihre Funktion brauchen. Neben den zwölf Shopping-Apps hat die Stiftung Warentest 25 weitere Apps, die beim Einkaufen helfen können, auf ihren Datenschutz überprüft, darunter Einkaufslisten-, Preisvergleich- und Gutschein-Apps. Nur zehn sind in Sachen Datenschutz „unkritisch“, 13 sind „kritisch“, die Apps MonsterDealz und MyTaxi sogar „sehr kritisch“.
Nicht einmal jede zweite der 37 Apps im Test ist damit beim Datenschutz unkritisch. Häufigste Kritikpunkte der Tester sind die ungefragte Übermittlung von Gerätekennung, Netzbetreiber und Nutzungsverhalten, oft auch an Drittanbieter in den USA sowie die unverschlüsselte Übertragung von persönlichen Daten wie Passwörtern.
Der ausführliche Test Shopping-Apps ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/apps veröffentlicht.
App-Boom geht weiter
Smartphone-Programme, sogenannte Apps, werden zunehmend
beliebter. Über 21 Millionen Deutsche, also gut jeder vierte Bundesbürger,
nutzen mittlerweile die kleinen Programme auf ihrem Mobiltelefon. Im
vergangenen Jahr waren es erst 15 Millionen. Seit 2010 hat sich die Zahl von 10
Millionen sogar mehr als verdoppelt. Durchschnittlich hat jeder
Smartphone-Besitzer dabei 23 Apps installiert, jeder Siebte (14 Prozent) sogar
mehr als 40. 2011 lag der Durchschnitt noch bei 17. Das ergab eine repräsentative
Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.
„Immer mehr Menschen nutzen Apps, um ihren Alltag und ihre Arbeit einfacher zu organisieren, um sich unterwegs zu unterhalten, zu informieren oder weiterzubilden“, sagt René Schuster, BITKOM-Präsidiumsmitglied. „Die Anzahl an Apps ist mittlerweile riesig – für beinahe jede Lebenssituation gibt es eine.“ Beliebt sind etwa Foto- und Musik-Apps. Auch Smartphone-Programme von sozialen Netzwerken oder zum Spielen werden häufig genutzt. Apps gibt es auch für Tablet-Computer und viele internetfähige Fernseher.
Zunehmende Beliebtheit von Smartphones
Die zunehmende Beliebtheit von Smartphones trägt maßgeblich zum App-Boom bei. Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO werden in diesem Jahr voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. 2011 waren es noch 16 Millionen. Das entspricht einem Anstieg von 43 Prozent. Rund 70 Prozent der in diesem Jahr in Deutschland verkauften Handys sind Smartphones. Der Boom dieser Geräte lässt auch den Umsatz wachsen. Insgesamt werden mit Mobiltelefonen 2012 in Deutschland 8,5 Milliarden Euro umgesetzt. 7,9 Milliarden Euro entfallen dabei auf Smartphones. Damit machen sie 93 Prozent am Gesamtumsatz mit Handys aus.
Zur Methodik: Die Angaben zu Verbreitung von Apps basieren auf einer Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden knapp 1.000 Menschen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ. Grundlage der Angaben zu Ab- und Umsatz mit Handys in Deutschland sind neueste Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO). EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO (www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.
„Immer mehr Menschen nutzen Apps, um ihren Alltag und ihre Arbeit einfacher zu organisieren, um sich unterwegs zu unterhalten, zu informieren oder weiterzubilden“, sagt René Schuster, BITKOM-Präsidiumsmitglied. „Die Anzahl an Apps ist mittlerweile riesig – für beinahe jede Lebenssituation gibt es eine.“ Beliebt sind etwa Foto- und Musik-Apps. Auch Smartphone-Programme von sozialen Netzwerken oder zum Spielen werden häufig genutzt. Apps gibt es auch für Tablet-Computer und viele internetfähige Fernseher.
Zunehmende Beliebtheit von Smartphones
Die zunehmende Beliebtheit von Smartphones trägt maßgeblich zum App-Boom bei. Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO werden in diesem Jahr voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. 2011 waren es noch 16 Millionen. Das entspricht einem Anstieg von 43 Prozent. Rund 70 Prozent der in diesem Jahr in Deutschland verkauften Handys sind Smartphones. Der Boom dieser Geräte lässt auch den Umsatz wachsen. Insgesamt werden mit Mobiltelefonen 2012 in Deutschland 8,5 Milliarden Euro umgesetzt. 7,9 Milliarden Euro entfallen dabei auf Smartphones. Damit machen sie 93 Prozent am Gesamtumsatz mit Handys aus.
Zur Methodik: Die Angaben zu Verbreitung von Apps basieren auf einer Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden knapp 1.000 Menschen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ. Grundlage der Angaben zu Ab- und Umsatz mit Handys in Deutschland sind neueste Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO). EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO (www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.
8. November 2012
Smartphone-Software kann noch nicht ganz mit Navis
In einem aktuellen Test hat der ADAC vier mobile Navigationsgeräte und acht Software-Lösungen für Smartphones verglichen. Hauptergebnis: Alle getesteten Navis und Software-Lösungen haben einen Schwachpunkt. Langzeitsperren von Streckenabschnitten werden in der Routenberechnung nicht berücksichtigt, Verkehrinformationen darüber werden allerdings erkannt. Die Spanne in Sachen Verkehrserkennung reicht von einer nahezu vollständigen Berücksichtigung des aktuellen Geschehens – beim Testsieger in der Routenführung, dem TomTom-Navi GO LIVE 1015 – über die bloße Anzeige der Situation (Google Maps), bis hin zum völligen Ignorieren der Verkehrssituation (Smartphone-Software GPS Navigation 2/ Skobbler). Gesamtergebnis: Alle Navis schließen mit der Bewertung „gut“ ab. Bei den getesteten Software-Lösungen für das mobile Endgerät verteilten die ADAC Experten je vier Mal die Note „gut“ und „befriedigend“.
Ein weiterer Mangel: Fast alle Testprodukte patzten bei der Berechnung der Ankunftszeit, speziell im innerstädtischen Bereich. Die Skobbler-Software ignoriert in der Routenberechnung, dass in Ortschaften oft langsam gefahren werden muss. Im realen Verkehrsgeschehen braucht man deutlich länger, als von Skobbler angegeben. Schwachpunkte bei der Navigationssoftware von Falk, die mit „befriedigend“ benotet wird: Auf den verschiedenen Smartphones startete das Programm nicht immer zuverlässig. Dies führte zu einer Abwertung. Und: Im Basispreis sind auch nur absolute Basisfunktionen enthalten. Vergleicht man dieses Produkt mit anderen Apps, müssen hier zu viele Zusatzfunktionen zugekauft werden. Probleme bei der Handhabung, eine lange Dauer bis zum ersten Satellitenkontakt sowie lange Routenberechnungszeiten der kostenlosen Software OVI Maps 2.0 ließen ebenfalls nur ein „befriedigend“ zu.
Um die Kosten bei Smartphones gering zu halten, sollte man die diversen Mobilfunk-Tarife überprüfen. Eine Datenflatrate ist empfehlenswert. Will man im Ausland mit aktuellen Verkehrsinformationen navigiert werden, fallen zusätzliche Roaming-Gebühren an. Positive Ausnahme: Das TomTom GO LIVE 1015. Bei der gebührenfreien Software-Lösung von Google Maps oder GPS Navigation 2 (Skobbler) entstehen hohe Datenmengen, da die Routen und Verkehrsinformationen online geladen werden – vor allem wenn die Satellitenansicht benutzt wird. Für Urlaubsfahrten, aber auch für Vielfahrer, stellt das Navi immer noch die beste und auch die günstigere Lösung dar. Diejenigen, die schon im Besitz eines Smartphones sind oder einen Kauf planen, werden mit einer guten Software-Lösung auskommen. Da bei den Smartphones keine Fahrzeughalterung mitgeliefert wird, bietet es sich hier an, gleich in eine robuste, fahrzeugspezifische Haltevorrichtung zu investieren.
Quelle: www.adac.de
4. November 2012
Waschtrockner - Die Platzsparer
Waschtrockner sind vor allem eins: platzsparend. Denn
die meisten kosten so viel wie zwei einzelne Geräte und verbrauchen
sogar noch mehr Strom und Wasser als Waschmaschine und Trockner
zusammen. Die Stiftung Warentest hat sechs Geräte getestet. Vier Modelle
schnitten mit „Gut“ ab, der Waschtrockner von AEG bekam die Note
„Befriedigend“ und für LG gab es nur ein „Ausreichend“. Die Ergebnisse
erscheinen in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test.
Mit Preisen zwischen 700 Euro bei Zanker und knappen 1.700 Euro bei Miele kosten die Kombinationsgeräte ungefähr so viel wie zwei einzelne der gleichen Marke. Dafür bekommt der Kunde auch eine vollwertige Waschmaschine und einen vollwertigen Trockner in einem. Im Test „gut“ abgeschnitten haben die Geräte von Bosch, Miele, Siemens und Zanker. Das AEG-Modell bekam wegen seines etwas höheren Strom- und Wasserverbrauchs nur ein „Befriedigend“.
Nur „Ausreichend“ schnitt das Kombigerät von LG ab. Der Waschtrockner ist laut und hat den Dauertest nicht überstanden. Zwei von drei geprüften Maschinen fielen nach simulierten sechs Jahren Betrieb aus. Schrauben am Lüftungskanal hatten sich gelockert. Die Halterung war kaputt und der Waschtrockner somit nicht mehr zu gebrauchen.
Der ausführliche Test Waschtrockner ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/waschmaschinen veröffentlicht.
Quelle: www.test.de
30. Oktober 2012
Yachten jetzt auf Mängel prüfen lassen
Bootsbesitzer, die ihre Yacht nach Saisonende verkaufen oder
einfach winterfit machen möchten, sollten den Zustand des Bootes jetzt prüfen
lassen. Idealerweise sollte das von einem Fachmann erledigt werden. In einem
dichten Netz von derzeit über 100 ausgewählten ADAC Prüfstationen in Europa
führen geschulte Experten nach einem standardisierten Verfahren den ADAC
Boot-Check durch. Auch in Griechenland und Italien können Skipper ihre Boote
jetzt prüfen lassen. Interessant sind die neuen Stationen in Griechenland
ebenso für Eigner, die ihr Boot in türkischen Gewässern liegen haben.
Insbesondere Einsteiger und zukünftige Eigner, die sich ein
eigenes Urteil über den Bootszustand
nicht zutrauen, sowie Skipper, deren Yacht weit weg von zu Hause liegt,
profitieren von dem Angebot. Vorteile haben aber auch alle Verkäufer, denn ihre
Angebote unterscheiden sich nach dem ADAC Boot-Check von allen anderen auf dem
Gebrauchtbootmarkt. Käufer und Verkäufer vermeiden mit dem Check zudem teure
Streitigkeiten und Auseinandersetzungen wegen Sachmängeln. Vorhandene Mängel
werden festgehalten und damit Teil des Vertrags. Der Prüfbericht garantiert
zudem, dass das Boot fachmännisch untersucht wurde, ist fälschungssicher und
somit eine solide Grundlage für einen Kaufvertrag.
| Foto; djp/towat.blogspot.de |
Der ADAC Boot-Check kann für jedes Gebrauchtboot gleich
welchen Alters – egal ob Klein-, Schlauchboot, Jetski, Motor-, Segelboot oder
Yacht –durchgeführt werden. Er bietet Käufern, Verkäufern, Maklern und Händlern
eine kostengünstige Absicherung beim Gebrauchtbootkauf. Den Check gibt es
bereits ab 99 Euro für kleinere Boote. Je nach Bootslänge ist der Preis
gestaffelt – für ein Boot zwischen zehn und elf Metern kostet der Boot-Check
beispielsweise 429,- Euro. ADAC Mitglieder erhalten drei Prozent Rabatt.
Weitere Informationen und Anmeldungen zum ADAC Boot-Check
gibt es unter www.adac.de/boot-check oder unter ADAC Touring GmbH „Boot-Check“, Hansastraße 19, D 80686 München, Fax: 089 /
7676 41 50, E-Mail: boot-check@adac.de.
Quelle: www.adac.de
29. Oktober 2012
Fußballroboter erobern die Zukunft
Informatiker der Universität Bonn haben einen neuen Roboter entwickelt, dessen Quelltext und Bauplan öffentlich zugänglich ist. Er soll den Einstieg in die Humanoid-Forschung, insbesondere die TeenSize-Klasse des RoboCup, erleichtern. Die Forscher stellten den neuen Roboter kürzlich auf der IROS-Konferenz (International Conference on Intelligent Robots and Systems) in Portugal vor.
Mit seinem weißen Kopf und schwarzen Körper sieht NimbRo-OP fast wie
ein Mensch aus. 95 Zentimeter hoch erreicht er immerhin die Größe eines
Kleinkindes und zählt damit schon zu den Großen unter den Fußballrobotern.
Allerdings ist sein Gewicht von 6,6 Kilogramm deutlich geringer als das eines
Kindes Leichtbaumaterialien machen es möglich. Insgesamt 20 Antriebselemente, die die Computerbefehle
in mechanische Bewegungen umwandeln, wurden in ihm verbaut. Deshalb ist NimbRo-OP auch sehr
beweglich: Mühelos kickt er einen Fußball und kann sich auch aus der Liegendposition wie ein Mensch
aufrichten denn auch ein Fußballer fällt mal um.
Quelltext und Bauplan des Roboters sind frei zugänglich
Die Bonner Forscher nutzten verschiedene humanoide Roboter
als Ideengrundlage für ihre Entwicklung. Es
gibt auch andere sehr interessante Roboter, allerdings sind sie deutlich
kleiner als unserer, sagt Prof. Behnke. Die Größe ist jedoch wichtig, um
bestimmte Aufgaben etwa beim Roboterfußball bewältigen zu können. Außerdem
verfügt NimbRo-OP über eine spezielle
Weitwinkelkamera, um den Überblick über
das Fußballfeld zu haben, und für die schnelle Reaktion über
eine hohe Rechenleistung.
NimbRo-OP soll auch beim RoboCup antreten
Bei dem Roboter, der kürzlich auf der IROS-Konferenz
(International Conference on Intelligent Robots and Systems) in Portugal
vorgestellt wurde, handelt es sich um einen Prototypen. NimbRo-OP
ist für den Endverbraucher nicht geeignet, sagt Prof. Behnke. Die
Zielgruppe sind Wissenschaftler, die Roboter auf dieser Hard- und Software
basierend programmieren wollen. Die
Wissenschaftler der Universität Bonn möchten mit dem Roboter auch beim RoboCup antreten.
In der Entwicklung handelt es sich dabei um einen ersten
Schritt. Wir wollen mit dieser Plattform eine
Kompatibilität mit anderen Robotern erreichen, sagt der Informatiker. In den nächsten
drei Jahren soll die Entwicklung im Erkenntnistransfer-Projekt Humanoider TeenSize-Open-Platform Fußballroboter mit dem Anwendungspartner igus GmbH Köln
weitergehen. Ziel des Projektes ist, durch
einen noch intensiveren Austausch mit anderen Forschergruppen eine
Beschleunigung des Fortschritts im Bereich humanoider Roboter zu erzielen, sagt Prof. Behnke.
Noch sind Roboter den Menschen im Fußball unterlegen
Schachcomputer haben bereits unter Beweis gestellt, dass sie
die menschlichen Fähigkeiten übertreffen
können. Aber im Fußball
sind Menschen noch deutlich besser als Roboter,
berichtet der Informatiker der Universität
Bonn. Die Herausforderungen an Fußballroboter
sind groß: Sie müssen den Zustand der Umwelt etwa über Kameras und
Neigungssensoren registrieren, das Tor, Gegner und Hindernisse erkennen und
unter Einbeziehung der Team-Mitglieder Entscheidungen treffen und umsetzen. Bis sämtliche Probleme auf diesem Feld
gelöst sind, gibt es noch viel zu tun, sagt
Prof. Behnke.
Roboterfußball als Testfeld für künftige Anwendungen im Alltag
Der RoboterCup dient den Wissenschaftlern als ein
Experimentierfeld mit komplexen Herausforderungen, denn zweibeinige Roboter
können über den Fußball hinaus potenziell in vielen alltagsrelevanten
Umgebungen eingesetzt werden. Sie sind
zum Beispiel fähig, für
Menschen gemachte Werkzeuge zu nutzen und beispielsweise auch Treppen zu
erklimmen und Engstellen zu passieren, die für Rad- oder Kettenroboter
unpassierbar sind, sagt Prof. Behnke. Außerdem können sie für
die Kommunikation auch die Mimik, Gestik und Körpersprache
der Menschen nutzen.
"Uns geht es darum, das Rad nicht
immer wieder neu zu erfinden, sondern mit einer frei zugänglichen Plattform
gemeinsam mit anderen Forschern zu Lösungen zu kommen sowie Aufwand und Kosten
zu senken", sagt der Informatiker. Die
Arbeitsgruppe um Prof. Behnke ist das weltweit erfolgreichste humanoide Team
beim RoboCup, mit elf gewonnenen Einzelwettbewerben wahrscheinlich sogar das
insgesamt erfolgreichste RoboCup-Team.
Informationen zu NimbRo-OP im Internet unter: http://www.ais.uni-bonn.de/nimbro/OP
Quelle: www.uni-bonn.de
28. Oktober 2012
Reifenwechsel - Was richtig lagert, hält länger
Mit dem jetzt anstehenden Wechsel von Sommer- auf
Winterreifen stellt sich die Frage nach der richtigen Einlagerung der
Sommerpneus. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt:
- Vor dem Abmontieren sollten die Reifen mit Kreide gekennzeichnet werden („VR“ für „vorn rechts“, „HL“ für „hinten links“). Dieses Vorgehen erleichtert die Montage nach dem Winter.
- Reifen und Felgen auf Beschädigungen prüfen. Zeigen sich an der Reifenflanke Beulen oder tiefe Risse, deutet dies auf Beschädigungen der Karkasse hin. Der betreffende Reifen sollte dann sofort ausgetauscht werden.
- Den Reifendruck vor dem Einlagern um 0,5 bar erhöhen. Denn: Die Reifen verlieren den Winter über Luft. Werden sie im Frühling wieder „aktiviert“, haben sie ausreichend Druck, um bis zur Tankstelle zu kommen und den Reifendruck dann aktuell zu prüfen.
- Der Gesetzgeber fordert eine generelle Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter, empfohlen wird für Sommerreifen eine Profiltiefe von drei Millimetern. Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Spätestens im Alter von zehn Jahren sollte ein Reifen ersetzt werden.
- Reifen auf Felgen sollten übereinander liegend gestapelt oder einzeln an speziellen Wandhaken aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht, auf einem trockenen, nicht mit Öl oder Benzin verschmutzten Boden stehen. Außerdem sollten sie alle paar Wochen um ein Viertel des Umfangs gedreht werden. Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel. Keinesfalls sollte man die Reifen als Puffer an der Garagenrückwand „missbrauchen“.
Falls für das Auto neue Winterreifen nötig sind, gibt der
ADAC Winterreifentest dem Verbraucher einen guten Überblick über aktuelle
Reifenmodelle. Mehr Informationen dazu unter: www.adac.de
Wer seine Reifen nicht eigenständig wechseln möchte, der
sollte sich an einen Fachbetrieb wenden. Dort können die Pneus den Winter über
auch gegen eine Gebühr eingelagert werden.
Quelle: www.adac.de
27. Oktober 2012
Motorrad - Tipps für den Winterschlaf
Motorradfahrer müssen im kommenden Frühjahr mit unangenehmen
Überraschungen rechnen, wenn sie ihr Bike nicht ordentlich überwintern lassen.
Rost, Frostschäden, platte Reifen und leere Batterien – oft machen die Krafträder nach der kalten
Jahreszeit keine gute Figur mehr. Nicht nur der Fahrspaß wird durch
Standschäden gemindert, sondern auch der Wert des Fahrzeuges. Um Schäden
vorzubeugen, hat der ADAC einige Tipps zusammengestellt, wie Motorräder jetzt
richtig gepflegt und konserviert in den Winterschlaf geschickt werden können.
Trotzdem sind vorrangig die Hinweise des Herstellers in der Bedienungsanleitung
zu beachten.
Reinigung und Pflege: Vor einem längeren Abstellen sollte
das Fahrzeug gründlich gereinigt werden. Dazu einen Schwamm oder Lappen
benutzen, da Hochdruckreiniger empfindliche Teile, wie Steckverbindungen oder
Lager beschädigen könnten. Damit auf den Oberflächen keine Rückstände von
Reinigern nachwirken, mit klarem Wasser abspülen und gründlich abtrocknen.
Spezielle für Rahmen und Verkleidung entwickelte Pflegemittel erhalten die
Oberflächen optimal bis zum nächsten Frühjahr. Empfohlen wird, die Mittel
sparsam und dünn aufzutragen. Blanke Stellen können mit einem ölgetränkten
Lappen behandelt werden. (Bremsscheiben ausgenommen)
Batteriepflege: Wenn das Motorrad kühl und trocken
abgestellt wird, reicht es, die eingebaute Batterie mit einem
Erhaltungsladegerät zu überwintern. Dadurch bleiben alle Einstellungen des
Bordcomputers erhalten. Andernfalls die ausgebaute Batterie trocken und
frostsicher lagern und regelmäßig sowie vor dem Wiedereinbau komplett aufladen.
Nur geeignete Ladegeräte verwenden.
Reifen: Druckstellen an Reifen verhindern einen
reibungslosen Start im nächsten Jahr. Damit das nicht passiert, den Druck um 0,5
bar erhöhen, die Maschine oder zumindest die Räder so unterbauen, dass keine
Standplatten an den Reifen entstehen können.
Volltanken: Um Korrosionsschäden im Tank zu vermeiden, ist
es wichtig, dass dieser komplett mit E5-Kraftstoff befüllt ist, bevor das
Motorrad eingemottet wird. So wird vermieden, dass Wasser im inneren
kondensiert. Besitzer von Vergasermaschinen sollten den Benzinhahn auf der
letzten Fahrt schließen, bevor der Motor abgestellt wird. So kann das Fahrzeug
laufen, bis der Vergaser leer ist. Alternativ kann die Schwimmkammer mittels
Ablassschraube entleert werden. Das Benzin muss bei diesem Vorgang aufgefangen
und anschließend in den Tank zurückgegossen werden.
Quelle: www.adac.de
Sicher unterwegs mit guten Sitzen
2011 verunglückten laut Statistischem Bundesamt 24 Kinder im
Alter bis 12 Jahre im Pkw tödlich, 953 wurden schwer verletzt. Um die
Sicherheit von Kindern im Auto zu erhöhen testet der ADAC zusammen mit der
Stiftung Warentest regelmäßig neue Kindersitzmodelle. Im zweiten Test 2012
standen 13 Produkte auf dem Prüfstand. Sechsmal wird die Note „gut“, fünfmal
die Note „befriedigend“, einmal „ausreichend“ vergeben – ein Sitz fällt bei der
Schadstoffanalyse durch und erhält nur ein „mangelhaft“.
In allen Klassen – unterteilt nach Alter, Gewicht und Größe
der Kinder – gibt es gute Sitze, die bei Sicherheit und Handhabung punkten und
dadurch Unfallfolgen mildern können. So ist der Graco Junior Baby mit und ohne
Basis bei den Babyschalen „empfehlenswert“ - beide Varianten erreichten beim
Frontalcrash die beste Beurteilung. In der Kategorie I (Kinder zwischen 1 und 4
Jahren) liegen der Römer Duo Plus und der Kiwy SPF 1 Isofix vorne. Der Kiddy
Guardianfix Pro 2 überzeugt bei Sicherheit sowie Bedienung und erreicht die
Spitzennote in der Klasse I/II/III (für 1-12 Jährige). Der Takata Maxi Isofix
(Klasse II/III für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren) zeichnet sich vor allem
durch eine geringe Verletzungsgefahr beim Seitencrash aus und liegt daher
vorne. Diesen Sitz sowie den Römer beurteilten die Tester besonders positiv:
die Köpfe werden sehr gut abgestützt, die Verbindung zum Fahrzeug ist solide,
die Größeneinstellung ist einfach und die Handhabung vorbildlich.
Der mit der schlechtesten Note bewertete Bébécar Easymaxi EL
kann zwar bei der Sicherheitsprüfung überzeugen, rasselt aber aufgrund eines
hohen Schadstoffwertes durch. Der getestete Sitzbezug enthält
gesundheitsschädliche Stoffe, die im engen Körperkontakt für Kinder schädlich
sein können. Tendenziell werden Kindersitzbezüge schadstoffärmer nachdem 2011
dieses Kriterium im Clubtest eingeführt wurde – ein Erfolg der
Verbraucherschützer.
Laut ADAC eignen sich immer mehr Produkte zur Befestigung
mit Isofix. Generell sind die Gefahren von Fehleinbauten und das Verletzungsrisiko
damit geringer, allerdings bestehen auch hier Qualitätsunterschiede. Da ein
Isofix-Kindersitz nicht in jedes Fahrzeug passt, sollten Eltern ihr Auto vor
dem Sitzkauf mit der Typliste des Sitzherstellers vergleichen und prüfen, ob
der dafür notwendige Verankerungspunkt vorhanden ist; Bedienung und Einbau vom
Verkäufer erklären lassen und die Bedienungsanleitung genau befolgen. Wichtig
ist der richtige Gurtverlauf. Alle ADAC Kindersitztestergebnisse sind unter www.adac.de/kindersitztest zu finden.
Quelle: www.adac.de
24. Oktober 2012
Datenschutz - Mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones
Viele Verbraucher verzichten auf die Nutzung eines
Smartphones oder laden bewusst keine Apps herunter, weil sie kein Vertrauen in
deren Sicherheit haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage,
die heute von der Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“ des Nationalen
IT-Gipfels in Berlin vorgelegt wurde. 28 Prozent der Bundesbürger sind bereits
im Besitz eines internetfähigen Smartphones. Nach Angaben des Branchenverbandes
Bitkom wurden im Jahr 2011 allein in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones
verkauft, ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, deren Ministerium
sich an der Unterarbeitsgruppe beteiligt und Mitinitiator der Umfrage war,
sieht sich durch die Ergebnisse in ihrer Forderung nach mehr Sicherheit und
Datenschutz bestätigt: „Investitionen in mehr Sicherheit nützen nicht nur den
Verbrauchern – sie können auch Wachstumsimpulse für die Anbieter auslösen. Auf
Dauer werden sich nur Internet-Angebote auf dem Markt behaupten können, bei
denen die Nutzer auf die Sicherheit
ihrer Daten vertrauen können.“ Es sei unverständlich, dass immer neue Geräte,
neue Software und neue Anwendungen auf den Markt kämen – die Sicherheitsvorkehrungen
dieser Dynamik aber hinterherhinken. „Niemand würde ernsthaft auf die Idee
kommen, ein Auto ohne die neuesten Sicherheitsstandards auf den Markt zu
bringen. Bei Smartphones und Apps ist dies leider noch nicht
selbstverständlich“, kritisierte Aigner. „Bei der Transparenz, den
Voreinstellungen und den Kontrollmöglichkeiten sehe ich noch großen
Nachholbedarf.“
Die von TNS Emnid durchgeführte Umfrage (4000 Befragte)
verdeutlicht, dass ein Großteil der Verbraucher erwartet, dass die mobilen
Geräte bereits im Kaufzustand sicher und alle Daten geschützt sind. Zwar wären
viele Verbraucher bereit, für eine umfassende Sicherheit mehr zu zahlen.
Allerdings sind 95 Prozent derer, die nicht zu Mehrausgaben bereit sind, der
Ansicht, dass Smartphones bereits ab Werk die notwendige Sicherheitsausstattung
aufweisen müssen. Auch bei der Nutzerfreundlichkeit von Smartphones und ihren
Anwendungen haben die Anbieter Nachbesserungsbedarf: So gibt fast ein Drittel
der Nichtnutzer an, die Technik sei ihnen schlicht „zu kompliziert“.
Für Dr. Karsten Ottenberg, Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe
„Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet“ des IT-Gipfels und
Vorsitzender der Geschäftsführung Giesecke & Devrient GmbH sind Sicherheit
und Vertrauen zentrale Voraussetzung für eine breite Nutzung der neuen
Technologien. Beides seien Themen, bei denen die deutsche Industrie auch
international punkten könne. „In vielen technologischen Flaggschiffen auf dem
Mobilfunk-Markt steckt deutsche Spitzentechnologie. In der Arbeitsgruppe des
IT-Gipfels beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir neben den
technologischen Aspekten auch ein modernes, angemessenes regulatorisches
Rahmenwerk schaffen können, um in Deutschland und aus Deutschland heraus unsere
Vorstellungen international zur Geltung zu bringen", so Ottenberg. Wie die
Umfrage zeige, sei Sicherheit dabei ein wichtiges Argument für die Auswahl
eines Smartphones.
Aigner sieht Anbieter in der Bringschuld
Nachdem die Bundesregierung mit der Einführung der
Button-Regelung zum Schutz vor Internet-Kostenfallen und der Möglichkeit der
Drittanbieter-Sperre bei Telefonrechnungen die Rahmenbedingungen für sicheres
mobiles Internet massiv verbessert hat, sieht Aigner nun die Anbieter – vom
Gerätehersteller bis zum App-Programmierer – in der Bringschuld: „Die Anbieter
müssen die Verbraucher mit hohen Sicherheitsvorkehrungen effektiv vor
Datenmissbrauch schützen.“ Vor allem bei Apps sieht Aigner Nachholbedarf.
Teilweise greifen Apps auch auf Daten zu, die sie gar nicht benötigen. Aigner
forderte, Verbraucher müssten „jederzeit die volle Kontrolle über ihre
Smartphone-Daten haben“. Auch vorinstallierte Apps müssten auf einfachem Weg
wieder zu deinstallieren sein.
Aigner bekräftigte, sich im Rahmen der laufenden Gespräche
über die geplante EU-Datenschutz-Grundverordnung weiter für die Verpflichtung
zu datenschutzfreundlichen Voreinstellungen und zur Berücksichtigung des
Datenschutzes im Produkt-Design einzusetzen. „Verbraucherfreundliche
Voreinstellungen sind gerade bei Smartphones für das Verbrauchervertrauen von
großer Bedeutung“, so Aigner. Bisher müssen sich die Verbraucher in der Regel
mühsam durchklicken, um herauszufinden, auf welche Daten eine App zugreifen
kann oder wie sie eine PIN zur Sperrung des Handys aktivieren können. Die
Unternehmen müssten künftig die Geräte so ausgestalten, dass die Verbraucher
zum Beispiel vor dem Zugriff einer App auf ihre Kontakte, ihren Standort oder
andere vertrauliche Bereiche gefragt werden, ob sie diesen Zugriff erlauben
wollen. Derzeit wird es häufig dem App-Anbieter überlassen, ob er die Nutzer
ausreichend informiert.
Weitere Ergebnisse der Umfrage zu Smartphones
86 Prozent der Befragten halten Sicherheit und Datenschutz
für wichtig bis sehr wichtig, für 45 Prozent sind sie ein wesentliches
Kriterium bei der Kaufentscheidung. Über ein Drittel derer, die kein Smartphone
nutzen, nennen fehlendes Vertrauen als Grund für die Nichtnutzung. 80 Prozent
der Befragten geben an, auf bestimmte Anwendungen zu verzichten, um sich vor
Gefahren bei der Smartphone-Nutzung zu schützen. Nur wenige nutzen bisher das
Smartphone für mobile Bankgeschäfte oder mobiles Bezahlen. Als Hauptgrund
werden Zweifel an der Sicherheit genannt. Zwei Drittel lehnen den Zugriff
Dritter auf ihr Smartphone generell ab, der Rest der Nutzer will dies nur dann
gestatten, wenn er zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Deutlich erkennbar ist
auch der Wunsch nach mehr Transparenz: 87 Prozent der Befragten wollen vor der
Installation einer App wissen, auf welche konkreten Daten die Anbieter sowie
Dritte zugreifen.
Der IT-Gipfel und die Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“
Der Nationale IT-Gipfel ist ein vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie ausgerichteter und seit 2006 jährlich stattfindender
Kongress, der Konzepte entwickelt, wie die Bundesrepublik Deutschland als
IT-Standort gestärkt werden kann. Am 13. November 2012 findet der siebte
nationale IT-Gipfel in Essen statt. Im Zentrum der Unterarbeitsgruppe „Mobile
Sicherheit“ steht die Frage, wie Sicherheit, Datenschutz und Vertrauen im
mobilen Internet (Smartphones) gestärkt werden können. Sie ist Teil der
Arbeitsgruppe 4 „Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet“.
Weitere Informationen im Internet:
- Hintergrundpapier zur Umfrage „Sicherheit und Datenschutz bei
Smartphones“: www.bmelv.de/smartphonesicherheit_hintergrund
- Link zur
Broschüre „Mobile Sicherheit – Ortung – Datenschutz“: www.bmelv.de/tipps-mobile-internetnutzung
- Hinweise zu
Sicherheit und Datenschutz in der digitalen Welt: www.surfer-haben-rechte.de
- Tipps speziell
– aber nicht nur – für Jugendliche: www.watchyourweb.de
Quelle: www.bmelv.de
So überwintern Cabrios und Oldtimer am besten
Wer Cabrio oder Oldtimer mit Saisonkennzeichen ausgestattet
hat, steht jetzt vor der Aufgabe, sein Fahrzeug in die Winterpause zu schicken.
Damit im Frühjahr keine bösen Überraschungen lauern, rät der ADAC
Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V. zumindest einen Tag zu investieren, um sein
Gefährt für die Überwinterung fit zu machen.
Karosserie innen
Neben der Reinigung mit Schwamm und Staubsauger sollte man
alle losen Bodenbeläge, auch aus dem Kofferraum, herausnehmen. Stößt man
hierbei auf feuchte oder modrige Stellen, sollte die Ursache erforscht und
beseitigt werden (Gummiprofile des Verdecks, Schiebedachentwässerung
prüfen).
Ledersitze behandelt man am besten mit handelsüblichen
Pflegemitteln. Dabei sollten die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers beachtet
wer-den.
Karosserie außen
Lack: Nach Hand- oder Maschinenwäsche die Lack-Oberfläche
penibel kontrollieren: Reste von Vogelkot, Ausscheidungen von Insekten sowie
Absonderungen von Baumharzen sind teilweise schwer erkennbar, sie können sich
aber bei längerer Einwirkungszeit bis aufs Blech durchfressen. Bei der
Gelegenheit sogleich Steinschlagschäden ausbessern!
Der Auftrag von Hartwachs pflegt den Lack.
Unterbodenschutz: Besonders bei älteren Baujahren lohnt sich
ein Check von Unterboden und Radhäusern: Haben die Schutzschichten Verletzungen
oder - höchste Alarmstufe - Ablösungen bzw. Korrosions-Spuren? Eine fundierte
Diagnose setzt freilich Hebebühne, gute Beleuchtung und Dampfstrahler-Einsatz
voraus.
Cabrioverdeck: Rissbildung, aufgeplatzte Nähte? Einmal pro
Jahr sollte man das schon genauer in Augenschein nehmen. Den Gummiprofilen tut
auf jeden Fall eine Behandlung mit speziellen Produkten (z.B. Silicon)
gut.
Mit Shampoo ans Verdeck? Im Regelfall wird es nur trocken
oder feucht abgebürstet (in Fahrzeug-Längsrichtung, von vorne nach hinten),
allenfalls mit klarem Wasser abgespritzt. Zur Fleckenentfernung sollte man nur
das verwenden, was der Fahrzeughersteller empfiehlt. Die Ruhezeit verbringt das
Auto dann mit geschlossener Kapuze.
Technik
Ist in Kürze ohnehin eine Inspektion fällig? Dann lieber
vorziehen: Der Arbeitsumfang enthält zum einen sinnvolle
Stilllegungs-"Elemente", zum anderen erkennt der Fachmann natürlich
besser, was aktuell oder in Kürze reparaturbedürftig ist. Auch die ADAC Prüfzentren
sind hierfür eine gute Adresse ("Gebrauchtwagenuntersuchung",
"Winter-Check"). Schließlich soll die nächste Saison nicht unbedingt
mit Werkstatt-Terminen wegen tropfender Wasserpumpe oder mürbem Auspufftopf
beginnen.
Motor: Genutztes Öl enthält korrosionsfördernde
Bestandteile, also Wechseln. Nicht gut ist es (für die Schmierung zwischen
Kolben und Zylinderwand), den Motor ab und zu kurz laufen zu lassen. Das
Einfüllen eines speziellen Korrosionsschutzöls ist nur bei mehrjähriger
Ruhepause notwendig.
Kühlsystem: Frostschutzfaktor prüfen, ggf. ergänzen.
Kraftstoffsystem: Tank auffüllen, um Rostbildung im Inneren
zu verhindern (entfällt bei Kunststofftanks)
Batterie: Sie altert immens rasch, wenn sie nicht
nachgeladen wird. Abhilfe schafft ein spezielles
"Erhaltungs"-Ladegerät. Oder man hängt die Batterie spätestens alle 6
Monate einige Stunden ans Standard-Ladegerät.
Fahrwerk: Am besten Auto aufbocken, das entlastet Reifen und
Radaufhängung. Zumindest sollte aber der Luftdruck im Reifen auf 3-4 bar erhöht
werden.
Sonstiges: Handbremse nicht anziehen - die Beläge könnten
"festkleben". Autofenster zur Durchlüftung einen Spaltbreit
öffnen.
Der richtige Lagerort
Auch wenn man sich nur in den wenigsten Fällen den Abstellplatz
aussuchen kann: Einige Tipps hierzu:
- Optimal ist ein klimatisierter Raum, in dem Temperatur (ca.15 Grad) und Luftfeuchte (relative Luftfeuchte von ca. 40%, messbar mit dem Hygrometer) konstant eingehalten werden - so wird eine Kondenswasserbil-dung (Hohlräume!) weitgehend vermieden. Textilien, Gummi und Leder fühlen sich in dem Umfeld ebenfalls recht wohl.
- Zu meiden wäre auf jeden Fall ein schlecht durchlüfteter Lagerort, der als Folge der heimischen Witterungsverhältnisse immer zu feucht ist.
- Gegen das Einstauben hilft im Übrigen ein Baumwolltuch. Kunstfaserstoffe oder gar Plastikfolien sollte man wegen der mangelhaften Feuchtigkeits-Durchlässigkeit nicht verwenden.
Quelle: www.adac.de
22. Oktober 2012
Autotest Toyota GT86
Der Toyota GT86, der im ADAC Autotest die Gesamtnote 2,9
erhält, macht durch sein Design und die dicken Doppelauspuffrohre einen auf
Dynamik. Der Boxermotor (von Subaru – der GT86 ist mit dem Subaru BRZ nahezu
baugleich) leistet 200 Pferdestärken. Damit ist der Sport-Japaner keineswegs
übermotorisiert. Wer die Leistung aber nutzen will, muss den Motor kräftig
drehen lassen, da das ohnehin nicht üppige Drehmoment zwischen 3000 und 5000
Touren einbricht. Der rote Bereich beginnt erst bei rund 7500/min. Der
Verbrauch des vom Club gefahrenen Testfahrzeugs: 7,8 Liter Superbenzin. Das ist
recht viel.
Kein Wunder, dass der Toyota im ADAC EcoTest insgesamt nur
drei von fünf möglichen Umweltsternen bekommt. Grund: Der ermittelte
Kohlendioxidausstoß liegt bei hohen 214 g/km – damit erreicht der GT86 nur 18
der möglichen 60 Punkte. Das überrascht, zumal die Marke Toyota in der
automobilen Umwelttechnik gern Zeichen setzt. Wenigstens bei den Schadstoffen
sieht es besser aus: mit 42 von 50 möglichen Punkten.
Ein dickes Lob kassiert die Lenkung: Sie hat Sportwagenqualitäten,
ist präzise und direkt und sorgt mit dem knackig abgestimmten Fahrwerk für ein
exzellentes Kurvenverhalten. Der GT86 freut sich förmlich auf die nächste
Straßenbiegung, wo die beiden vorne Sitzenden in tiefen Schalensitzen den
Zentrifugalkräften trotzen. Auch im ADAC Ausweichtest macht der Wagen eine gute
Figur: ESP gehört zur Serienausstattung. Der Bremsweg aus 100 km/h fällt mit 40
Metern allerdings zu lang aus. Der Preis des Japaners: 30 000 Euro.
Die Alltagstauglichkeit ist eingeschränkt: Das Ein- und
Aussteigen ist etwas mühsam, auch die maximale Zuladung erweist sich mit 420 kg
als gering. Auf dem Dach sind keine Lasten erlaubt.
Quelle: www.adac.de
21. Oktober 2012
Deutschland sucht immer noch seinen Liebling
Der Countdown läuft. Noch bis zum 31. Oktober können die
rund 17 Millionen Leser der ADAC Motorwelt und die Nutzer von adac.de unter den
Neuerscheinungen des Jahres ihr Lieblingsauto wählen.
Der ADAC sucht zum neunten Mal bei Deutschlands größter
Autowahl das »Lieblingsauto der Deutschen«. 52 Automodelle von 28 Marken stehen
zur Wahl. Nur komplett neue Fahrzeugtypen, die 2012 auf den Markt gekommen sind
oder noch kommen, können gewählt werden. Wenig eigenständige Ableger, wie
Kombis, Modellüberarbeitungen und Exoten wurden bei der Auswahl nicht
berücksichtigt. In diesem Jahr stellen sich auch neun reine Elektrofahrzeuge
der Herausforderung.
Die renommierte Auszeichnung spiegelt - einmalig in
Deutschland - die Meinung hunderttausender potenzieller Autokäufer wider. Dem
Sieger wird am 17. Januar 2013 der ADAC Preis »Gelber Engel« 2013 in der
Kategorie »Auto« verliehen. Europas größter Club vergibt seine Auszeichnung
zudem in vier weiteren Kategorien:
»Innovation und Umwelt«, »Zukunft«,
»Qualität« sowie
»Persönlichkeit«. Die Gewinner werden in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche
vor 400 hochkarätigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Industrie präsentiert.
Quelle: www.presse.adac.de
Was kostet uns der Strom?
Die Deutschen entwickeln zunehmend ein Kostenbewusstsein für
Strom. Inzwischen wissen 40 Prozent, wie viel ihr Haushalt für Strom ausgibt.
Bei einer Umfrage im Januar 2010 wusste nur jeder Siebte (14 Prozent), wie hoch
die Stromrechnung seines Haushaltes ausfällt. Das ergeben Umfragen im Auftrag
des Hightech-Verbands BITKOM. „Die Strompreiserhöhungen der jüngsten Zeit und
die heftigen Diskussionen um die Energiewende haben offenbar das Kostenbewusstsein
der Verbraucher erhöht“, kommentiert BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard
Rohleder die Umfrageergebnisse.
Am besten sind Senioren ab 65 Jahre informiert:
Bei ihnen liegt der Anteil bei 47 Prozent. Bei den Jüngeren unter 30 Jahren
sind es nur 27 Prozent. Auch wenn nur eine Minderheit der Einwohner ihre
Stromkosten kennt: Laut aktueller Umfrage versuchen fast alle, ihren
Strombedarf zu verringern. So geben 95 Prozent an, sie schalten nicht mehr
Elektro-Geräte ein als nötig.
Heute haben die Betreiber der Übertragungsnetze offiziell
bekannt gegeben, dass die Ökostrom-Umlage für das kommende Jahr auf fast 5,3
Cent pro Kilowattstunde steigen wird. Gleichzeitig sinkt jedoch der Strompreis
an der Strombörse. „Die Energiewende kann nur mit intelligenten Netzen
gelingen: Moderne Mess- und Regeltechnik ermöglicht die effiziente
Energienutzung, sorgt für Preistransparenz, verringert den Ausbaubedarf an
Stromleitungen und senkt damit die Kosten“, so Rohleder.
Deutschland habe die Chance, dank der Energiewende zum
Technologie- und Marktführer bei erneuerbaren Energien und
Smart-Grid-Technologien zu werden. Zusätzlich zu intelligenter Erzeugung und
Verteilung spielt eine innovative Verbrauchssteuerung eine wichtige Rolle: Wenn
der Stromverbrauch an die schwankende Erzeugung angepasst wird, kann der Strom
aus erneuerbaren Quellen effizienter genutzt werden. Bei der Verringerung des
Strombedarfs können intelligente Stromzähler helfen, die den Verbrauch messen
und ineffiziente Geräte identifizieren. Sie ermöglichen zudem einen guten
Überblick über die eigenen Stromkosten. Rohleder: „Derzeit wird leider fast
ausschließlich über die Risiken der Energiewende gesprochen, die Vorteile und
Chancen werden vernachlässigt.“
Zur Methodik: Die Angaben basieren auf einer Erhebung des
Instituts Aris im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden 500 Menschen ab 14 Jahren in
Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.
Quelle: www.bitkom.org
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