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24. Oktober 2012

Europas größte Kegelparty



Jetzt bloß keine ruhige Kugel schieben - "Europas größte Kegelparty" rückt immer näher: Am 17., 23. und 24. November steigt die Kultparty im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland. Wer dabei sein möchte, wenn in Münster die Kegel fallen, sollte jetzt keine ruhige Kugel schieben: Am 31. Oktober endet die Anmeldefrist für die Kegelwettbewerbe der Clubs.

Falls in einer der Partynächte eine der zehn Bahnen frei ist, können Kegelclubs noch kurzfristig vor Ort einen Start buchen. Darauf sollten sie sich allerdings nicht verlassen, denn der Andrang auf die Startplätze ist bereits groß. Sechs bis acht Freizeitkegler - nur solche sind zugelassen - treten pro Club an, jeder wirft fünf Mal in die Vollen. Die sechs besten Kegler je Club kommen in die Wertung für die Vergabe der begehrten Europapokale und Sachpreise.

Doch auch "Pumpenkönige" können mit ein wenig Glück abräumen: Die Top-Reisepreise und weitere Sachpreise werden auch in diesem Jahr unter allen teilnehmenden Kegelclubs verlost. Drei dieser Clubs, die sich auf der Kegelparty die Hauptpreise angeln, fahren auf dem Partyschiff von Müller-Touristik von Düsseldorf nach Amsterdam und zurück.

Wer sich diese Chance nicht entgehen lassen und obendrein mit Stars wie Mickie Krause, Olaf Henning und Anna-Maria Zimmermann abfeiern möchte, sollte seinen Club bis Monatsende anmelden unter www.kegelparty-muenster.de. Einzelkegler sichern sich ihren Startplatz wie immer vor Ort.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf für die Samstage jeweils für 16 Euro sowie für den Freitag für zehn Euro erhältlich. Tickets für Gruppen ab vier Personen kosten 14 Euro pro Person. An der Abendkasse gibt es Karten an den Samstagen für 19 Euro und am Freitag für 14 Euro. Karten sind online, bei Ticket to Go am Messe und Congress Centrum Halle Münsterland, Tel.: 0251 - 1625817, und in allen Eventim-Ticketbüros erhältlich.


   

17. Oktober 2012

Über die Rätsel des Universums


An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) erfahren Schüler, Studierende aller Fachbereiche und andere Interessierte am 26. und 27. Oktober Interessantes aus Astrophysik, Kosmologie und verwandten Wissenschaften: Doktoranden und Diplomanden aus dem Institut für Kernphysik laden zum jährlichen Astroseminar ein. Im Fokus stehen dieses Mal "ungelöste Mysterien des Universums". Um teilzunehmen sind keine besonderen Fachkenntnisse erforderlich. 

Beginn ist am Freitag, 26. Oktober, um 15 Uhr, im Hörsaal der Angewandten Physik, Corrensstraße 2-4. Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Erstmals bieten die Veranstalter in diesem Jahr auch eine Laborbesichtigung an, für die eine gesonderte Anmeldung nötig ist. Weitere Informationen finden sich unter http://www.uni-muenster.de/Physik.Astroseminar/index.html.

Experten von auswärtigen Forschungseinrichtungen sowie von der WWU geben Einblicke in aktuelle Fragen der Kosmologie und der Astrophysik. Beispielsweise geht es um das Higgs-Boson, dessen sensationelle Entdeckung Wissenschaftler des Kernforschungszentrums CERN im Sommer dieses Jahres bekannt gaben. Andere Themen sind unter anderem die geheimnisvolle "Dunkle Materie", nach der Physiker weltweit fahnden, sowie die Fragen, was unser Universum auseinander treibt und woher die Bausteine des Lebens kommen.

Das Astroseminar wird unter anderem unterstützt von der Klaus-Tschira-Stiftung, dem Forschungsprogramm "Laboratory Astrochemical Surface Science in Europe" (LASSIE) der Europäischen Kommission, der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sowie vom Fachbereich Physik der WWU.


Links:
 Webseiten zum Astroseminar
     
 Anmeldung zum Seminar
     
 Anmeldung zur Laborführung


16. Oktober 2012

Essstörungen – Die heimliche Sucht!


"Essstörungen - Die heimliche Sucht!" So lautet das Thema eines Seminars, das die Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken im kommenden Monat für interessierte Angehörige von Betroffenen durchführt. Stattfinden wird es am Freitag, 23.11.2012, von 16 bis 21 Uhr und am Samstag, 24.11.2012, von 9 bis 14 Uhr in der Villa van Delden in Ahaus. Anmeldungen sind bis zum 15.11.2012 möglich bei Christel Sondermann von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Kreisverwaltung, Telefon 02861/82-1088, E-Mail: c.sondermann@kreis-borken.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro inklusive Tagungsgetränke.

Christel Sondermann wird als Diplom-Sozialarbeiterin und Fachtherapeutin für Menschen mit Essstörungen selbst auch - gemeinsam mit der Bewegungstherapeutin und Heilprakterin Barbara Bittler-Hassenstein - die Seminarleitung übernehmen. Wie sie berichtet, stehen hinter einer Essstörung die Suche nach einer eigenen Identität, das Erleben von Abhängigkeit und der Wunsch nach Selbstbestimmung.

"Diese ständigen inneren Konflikte bedingen langwierige, tiefgehende Auseinandersetzungen in der Familie und im Freundeskreis", beschreibt sie die Problematik, die Angehörige oft mit Gefühlen der Ohnmacht und Ratlosigkeit erleben. In dem Seminar in Ahaus sollen folglich gemeinsam Perspektiven für Wege aus einer solchen Lebenskrise erarbeitet werden. Christel Sondermann: "Wir möchten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anregungen dafür geben, einen neuen Zugang zur eigenen Balance zu entdecken und somit zur Gesundung der Betroffenen beizutragen." Selbstverständlich würden die Gesprächsinhalte des Seminars vertraulich behandelt.

Informationen zum Thema gibt es auch im Internet unter www.kreis-borken.de/suchtvorbeugung.


14. Oktober 2012

Europas größte Kegelparty


Sie sind echte Bayern - und trotzdem international. Das liegt zum einen an Charles, dem Amerikaner am Saxophon, zum anderen an den bis zu 140 Auftritten pro Jahr in ganz Deutschland, in Österreich und in Norditalien. Die Joe Williams Band ist der Top-Act auf großen Volksfesten und Partys. Nach vielen Jahren im Geschäft gibt es auch für die sieben Musiker aus dem Allgäu noch eine Premiere: Erstmals spielen sie im November auf "Europas größter Kegelparty" im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland.

Drei Abende steigt Münsters große Sause, am 17., 23. und 24. November 2012  ist es soweit. Wer feiern, flirten und tanzen will, darf sich wieder auf einen abwechslungsreichen Mix von Rock und Pop über Electro und Black Music bis hin zu Schlager und Oktoberfest-Musik freuen. Letzteres erwartet die Feierfreudigen im Erdinger Biergarten in der Messehalle Mitte, direkt zwischen Autoscooter und Kegelbahnen.

Hier wird sich die neue Kegelparty-Band zweifellos schnell wohlfühlen. Eine Aufwärmphase brauchen Joe Williams und seine Mitstreiter nicht. Beispiel Stuttgart, ein Festzelt auf den Cannstatter Wasen, gefüllt mit über 3.000 Besuchern: Nach wenigen Augenblicken stehen die schon auf den Bierbänken. Dabei geht es mit Klassikern wie "Sweet Caroline" und "Simply the best" vergleichsweise ruhig los, es folgen Reggae-Nummern, aktuelle Chartstürmer und natürlich die Hits zum Mitmachen - da wird dann das Lasso rausgeholt und das "rote Pferd" besungen. Und ein selbstbewusstes "Uns zieht koaner die Lederhosen aus" gibt es obendrein.
2010 ist die Joe Williams Band zur "Partyband des Jahres" gewählt worden. "Das liegt auch an unserem ausgefeilten Repertoire", sagt Joe. Der Bandleader, der am Schlagzeug sitzt, und seine Mitstreiter verstehen ihr Handwerk. "Unsere Medleys sind professionell arrangiert, wir suchen den Kontakt zum Publikum und lassen den Funken von der Bühne überspringen", erklärt er sein Rezept.

Auch in Nord- und Westdeutschland ist die Joe Williams Band unterwegs, zum Beispiel beim Karneval in Köln. Das Publikum sei jenseits des Weißwurstäquators oft sogar "besser drauf" als im Süden, findet er, "vielleicht weil wir als bayerische Band im Norden exotischer wirken". Auf die Premiere im November freut er sich: "Europas größte Kegelparty kenne ich seit vielen Jahren, deshalb ist es schön, dass es jetzt auch in Münster mit einem Auftritt klappt".

Wer nicht nur feiern, sondern auch kegeln möchte, sollte seinen Club bis zum 31. Oktober unter www.kegelparty-muenster.de anmelden. Einzelkegler buchen ihre Starts wie immer vor Ort.    


13. Oktober 2012

Die Nähmaschine


Die Geschichte der Nähmaschine: Am kommenden Sonntagnachmittag (14.10.2012) surrt im kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden, Butenwall 4, die Nähmaschine. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung "Nähmaschinen - Maschinen die Mode machen" wird Fachfrau Marlis Wenzel in der Zeit von 14 - 17 Uhr zeigen, wie man mit ein wenig Übung einfache Gebrauchsstücke nähen kann. Wenn es auch keine "Haute couture" ist, so erfahren interessierte Museumsbesucher auf diese ganz praktische Weise doch Vieles über die Funktionsweise der Nähmaschine. Der Museumseintritt kostet für Erwachsene 2 und für Familien 4 Euro.

Die Geschichte der Nähmaschine
 

Wie alle Maschinen hat auch die Nähmaschine eine längere Entwicklungszeit hinter sich, berichtet Museumsleiterin Dr. Annette Menke. Früher benutzten die Menschen Gräten zum Nähen. Später waren es dann Nadeln aus spitzen Knochen oder Horn. Erst im 14. Jahrhundert gelang es, aus Stahl eine Nadel herzustellen. Sie war jahrhundertelang das wichtigste Werkzeug für die Herstellung von Kleidern. Bis 1830 nähte man mit der Hand. Der Beruf des Schneiders war sehr geachtet und der Name eines guten Schneiders bedeutete den Damen der Gesellschaft einiges. Ein geübter Schneider konnte 30 Stiche in der Minute machen. Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts beschäftigte man sich damit, die Nähnadel durch eine Maschine zu bewegen.

Erster Nähmaschinenfabrikant der Welt war der Franzose Barthélemy Thimonnier. Er entwickelte 1829/30 sein patentiertes Nähmaschinengrundmodell Couseuse, dem weitere bessere Modelle folgten. Im Jahre 1846 baute ein Amerikaner namens Elias Howe eine Nähmaschine, die die Näharbeit von vier bis sechs Handnäherinnen leistete. Gerechterweise muss man Howe als den Erfinder der Doppelsteppstich-Nähmaschine bezeichnen. Man geht auch bis zur heutigen Zeit davon aus, dass Howe die eigentliche Entwicklung der Nähmaschine zu verdanken ist.

Es ist das Verdienst der von Isaac Merritt Singer 1851 gegründeten Fima Singer & Co., dass die ersten Nähmaschinen nach Howes Idee fabrikmäßig hergestellt wurden. Der Unternehmensinhaber machte somit die Nähmaschine populär und sorgte auch für dementsprechenden Absatz. Eine weitere Erfindung dieser Firma ist der Verkauf auf Abzahlung: Edward Clark, Partner von Singer, entwarf 1856 den Ratenkaufplan, den Prototyp für Ratenzahlungsverkäufe. Zu damaliger Zeit war das für viele Frauen die einzige Möglichkeit, zu einer Nähmaschine zu kommen.

Heute ist der Kauf einer Maschine, die inzwischen beim Discounter zu bekommen ist, kein Luxus mehr. Die aktuellen Nähmaschine ist nahezu zu einem Verbrauchsartikel geworden. Derweil sind die "alten Schätze" unserer Vorfahren im Museum zu besichtigen. Wer sich also für Nähmaschinen, ihre Technik und Geschichte interessiert und dabei noch jemandem beim Nähen über die Schulter schauen möchte, ist am Sonntag im Hamaland-Museum genau richtig.

Die Öffnungszeiten des Museums lauten: dienstags - sonntags 10 - 17 Uhr (Kontakt: Telefon: 02564 / 39180, E-Mail: hamaland-museum@kreis-borken.de).




10. Oktober 2012

Wie sich ein Vamp in ein Landmädel verwandelt


Mit knappem Top und kurzer Jeans begann Marthe Niemöller ihre Show. Drei Minuten später war sie von Kopf bis Fuß ein echtes Mädchen vom Land: Bekleidet mit Strohhut, kariertem Hemd, Latzhose und Gummistiefeln ließ sie sich in einer Schubkarre von der Bühne des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland fahren. Dieser "Striptease verkehrt herum" kam an bei der begeisterten Landjugend: Sie machten die 20-Jährige zur neuen Miss Bullenball. Und einen Mister Bullenball gibt es auch. Er heißt Johannes Langehaneberg.

4.000 Partygäste aus Stadt und vor allem Land feierten zu Livemusik der Show- und Partyband Royal Flash und dem Mix, den die DJs auflegten. Dieser reichte wieder von Schlager über Rockklassiker bis hin zu Partyhits und Clubsounds. Ein erster Höhepunkt war die Wahl der Miss und des Mister Bullenball. Die fünf Kandidatinnen und Kandidaten wärmten sich zunächst beim Milchkannenstemmen des Landwirtschaftlichen Wochenblatts und beim Ritt auf dem Provinzial-Bullen auf.

Dann waren sie bereit für die schwierigste Prüfung, nämlich das Publikum in der Großen Halle so richtig mitzureißen. Die Mister-Kandidaten hatten es etwas leichter, ihre Aufgabe war vorgegeben. Sie sollten zeigen, dass auch Jungs vom Land Rhythmus im Blut haben: Ein Standardtanz war gefragt. Bernd Kiekebusch, 21 Jahre aus Olfen, und Johannes Langehaneberg, 19 aus Coesfeld, legten beide einen Discofox aufs Parkett. Am Ende schlug das Applaus-Messgerät bei Johannes ein wenig stärker aus.

Von den drei Kandidatinnen war Kreativität gefordert - und alle Drei zeigten tolle Auftritte. Sophie Osterkemper, 19 aus Werne, tanzte und animierte zu einem Partymix, der vom "Roten Pferd" bis zu "Schatzi, schenk mir ein Foto" reichte. Anna Mekes, Studentin aus Münster mit Wurzeln in Vreden, hatte ihre Cheerleader-Kolleginnen mitgebracht - eine echte Premiere für den Bullenball. Viel Applaus gab es für die 21-Jährige. Doch den Beifall übertraf noch Marthe Niemöller. Die 20-Jährige, die auf einem Kotten in Schleswig-Holstein aufgewachsen ist und jetzt in Münster studiert, begeisterte mit ihrer originellen Idee. Die Verwandlung vom Vamp zur Landwirtin zu Joe Cockers "You can leave your hat on" kam bei den Landjugendlichen riesig an. Nachdem Marthe bereits nach dem Milchkannenstemmen und dem Bullenreiten vorne lag, entschied sie die Miss-Wahl eindrucksvoll für sich.

Das Mitmachen hat sich gelohnt: Die neuen Titelträger und die Finalisten haben Partyreisen nach Köln und zum Hafengeburtstag nach Hamburg mit Müller-Touristik gewonnen.


Stand: 07/10/12