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24. Oktober 2012
Europas größte Kegelparty
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17. Oktober 2012
Über die Rätsel des Universums
An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU)
erfahren Schüler, Studierende aller Fachbereiche und andere Interessierte am
26. und 27. Oktober Interessantes aus Astrophysik, Kosmologie und verwandten Wissenschaften:
Doktoranden und Diplomanden aus dem Institut für Kernphysik laden zum
jährlichen Astroseminar ein. Im Fokus stehen dieses Mal "ungelöste
Mysterien des Universums". Um teilzunehmen sind keine besonderen
Fachkenntnisse erforderlich.
Beginn ist am Freitag, 26. Oktober, um 15 Uhr, im
Hörsaal der Angewandten Physik, Corrensstraße 2-4. Der Eintritt ist frei. Aus
organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich. Erstmals bieten die
Veranstalter in diesem Jahr auch eine Laborbesichtigung an, für die eine
gesonderte Anmeldung nötig ist. Weitere Informationen finden sich unter http://www.uni-muenster.de/Physik.Astroseminar/index.html.
Experten von auswärtigen Forschungseinrichtungen sowie von
der WWU geben Einblicke in aktuelle Fragen der Kosmologie und der Astrophysik.
Beispielsweise geht es um das Higgs-Boson, dessen sensationelle Entdeckung
Wissenschaftler des Kernforschungszentrums CERN im Sommer dieses Jahres bekannt
gaben. Andere Themen sind unter anderem die geheimnisvolle "Dunkle Materie",
nach der Physiker weltweit fahnden, sowie die Fragen, was unser Universum
auseinander treibt und woher die Bausteine des Lebens kommen.
Das Astroseminar wird unter anderem unterstützt von der
Klaus-Tschira-Stiftung, dem Forschungsprogramm "Laboratory Astrochemical
Surface Science in Europe" (LASSIE) der Europäischen Kommission, der
Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
sowie vom Fachbereich Physik der WWU.
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16. Oktober 2012
Essstörungen – Die heimliche Sucht!
"Essstörungen - Die heimliche Sucht!" So lautet
das Thema eines Seminars, das die Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises
Borken im kommenden Monat für interessierte Angehörige von Betroffenen
durchführt. Stattfinden wird es am Freitag, 23.11.2012, von 16 bis 21 Uhr und
am Samstag, 24.11.2012, von 9 bis 14 Uhr in der Villa van Delden in Ahaus.
Anmeldungen sind bis zum 15.11.2012 möglich bei Christel Sondermann von der
Fachstelle für Suchtvorbeugung der Kreisverwaltung, Telefon 02861/82-1088,
E-Mail: c.sondermann@kreis-borken.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 35 Euro
inklusive Tagungsgetränke.
Christel Sondermann wird als Diplom-Sozialarbeiterin und Fachtherapeutin für Menschen mit Essstörungen selbst auch - gemeinsam mit der Bewegungstherapeutin und Heilprakterin Barbara Bittler-Hassenstein - die Seminarleitung übernehmen. Wie sie berichtet, stehen hinter einer Essstörung die Suche nach einer eigenen Identität, das Erleben von Abhängigkeit und der Wunsch nach Selbstbestimmung.
"Diese ständigen inneren Konflikte bedingen langwierige, tiefgehende Auseinandersetzungen in der Familie und im Freundeskreis", beschreibt sie die Problematik, die Angehörige oft mit Gefühlen der Ohnmacht und Ratlosigkeit erleben. In dem Seminar in Ahaus sollen folglich gemeinsam Perspektiven für Wege aus einer solchen Lebenskrise erarbeitet werden. Christel Sondermann: "Wir möchten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Anregungen dafür geben, einen neuen Zugang zur eigenen Balance zu entdecken und somit zur Gesundung der Betroffenen beizutragen." Selbstverständlich würden die Gesprächsinhalte des Seminars vertraulich behandelt.
Informationen zum Thema gibt es auch im Internet unter www.kreis-borken.de/suchtvorbeugung.
14. Oktober 2012
Europas größte Kegelparty
Sie sind echte Bayern - und trotzdem international. Das
liegt zum einen an Charles, dem Amerikaner am Saxophon, zum anderen an den bis
zu 140 Auftritten pro Jahr in ganz Deutschland, in Österreich und in
Norditalien. Die Joe Williams Band ist der Top-Act auf großen Volksfesten und
Partys. Nach vielen Jahren im Geschäft gibt es auch für die sieben Musiker aus
dem Allgäu noch eine Premiere: Erstmals spielen sie im November auf
"Europas größter Kegelparty" im Messe und Congress Centrum Halle
Münsterland.
Drei Abende steigt Münsters große Sause, am 17., 23. und 24.
November 2012 ist es soweit. Wer feiern, flirten und tanzen will, darf sich wieder
auf einen abwechslungsreichen Mix von Rock und Pop über Electro und Black Music
bis hin zu Schlager und Oktoberfest-Musik freuen. Letzteres erwartet die
Feierfreudigen im Erdinger Biergarten in der Messehalle Mitte, direkt zwischen
Autoscooter und Kegelbahnen.
Hier wird sich die neue Kegelparty-Band zweifellos schnell
wohlfühlen. Eine Aufwärmphase brauchen Joe Williams und seine Mitstreiter
nicht. Beispiel Stuttgart, ein Festzelt auf den Cannstatter Wasen, gefüllt mit
über 3.000 Besuchern: Nach wenigen Augenblicken stehen die schon auf den
Bierbänken. Dabei geht es mit Klassikern wie "Sweet Caroline" und "Simply
the best" vergleichsweise ruhig los, es folgen Reggae-Nummern, aktuelle
Chartstürmer und natürlich die Hits zum Mitmachen - da wird dann das Lasso
rausgeholt und das "rote Pferd" besungen. Und ein selbstbewusstes
"Uns zieht koaner die Lederhosen aus" gibt es obendrein.
2010 ist die Joe Williams Band zur "Partyband des
Jahres" gewählt worden. "Das liegt auch an unserem ausgefeilten
Repertoire", sagt Joe. Der Bandleader, der am Schlagzeug sitzt, und seine
Mitstreiter verstehen ihr Handwerk. "Unsere Medleys sind professionell
arrangiert, wir suchen den Kontakt zum Publikum und lassen den Funken von der
Bühne überspringen", erklärt er sein Rezept.
Auch in Nord- und Westdeutschland ist die Joe Williams Band
unterwegs, zum Beispiel beim Karneval in Köln. Das Publikum sei jenseits des
Weißwurstäquators oft sogar "besser drauf" als im Süden, findet er,
"vielleicht weil wir als bayerische Band im Norden exotischer
wirken". Auf die Premiere im November freut er sich: "Europas größte
Kegelparty kenne ich seit vielen Jahren, deshalb ist es schön, dass es jetzt
auch in Münster mit einem Auftritt klappt".
Wer nicht nur feiern, sondern auch kegeln möchte, sollte
seinen Club bis zum 31. Oktober unter www.kegelparty-muenster.de anmelden.
Einzelkegler buchen ihre Starts wie immer vor Ort.
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13. Oktober 2012
Die Nähmaschine
Die Geschichte der Nähmaschine: Am kommenden Sonntagnachmittag (14.10.2012) surrt im
kreiseigenen Hamaland-Museum in Vreden, Butenwall 4, die Nähmaschine. Im Rahmen
der aktuellen Sonderausstellung "Nähmaschinen - Maschinen die Mode
machen" wird Fachfrau Marlis Wenzel in der Zeit von 14 - 17 Uhr zeigen,
wie man mit ein wenig Übung einfache Gebrauchsstücke nähen kann. Wenn es auch
keine "Haute couture" ist, so erfahren interessierte Museumsbesucher
auf diese ganz praktische Weise doch Vieles über die Funktionsweise der
Nähmaschine. Der Museumseintritt kostet für Erwachsene 2 und für Familien 4
Euro.
Die Geschichte der Nähmaschine
Wie alle Maschinen hat auch die Nähmaschine eine längere
Entwicklungszeit hinter sich, berichtet Museumsleiterin Dr. Annette Menke.
Früher benutzten die Menschen Gräten zum Nähen. Später waren es dann Nadeln aus
spitzen Knochen oder Horn. Erst im 14. Jahrhundert gelang es, aus Stahl eine
Nadel herzustellen. Sie war jahrhundertelang das wichtigste Werkzeug für die
Herstellung von Kleidern. Bis 1830 nähte man mit der Hand. Der Beruf des
Schneiders war sehr geachtet und der Name eines guten Schneiders bedeutete den
Damen der Gesellschaft einiges. Ein geübter Schneider konnte 30 Stiche in der
Minute machen. Erst in der Mitte des 18. Jahrhunderts beschäftigte man sich
damit, die Nähnadel durch eine Maschine zu bewegen.
Erster Nähmaschinenfabrikant der Welt war der Franzose
Barthélemy Thimonnier. Er entwickelte 1829/30 sein patentiertes
Nähmaschinengrundmodell Couseuse, dem weitere bessere Modelle folgten. Im Jahre
1846 baute ein Amerikaner namens Elias Howe eine Nähmaschine, die die Näharbeit
von vier bis sechs Handnäherinnen leistete. Gerechterweise muss man Howe als
den Erfinder der Doppelsteppstich-Nähmaschine bezeichnen. Man geht auch bis zur
heutigen Zeit davon aus, dass Howe die eigentliche Entwicklung der Nähmaschine
zu verdanken ist.
Es ist das Verdienst der von Isaac Merritt Singer 1851
gegründeten Fima Singer & Co., dass die ersten Nähmaschinen nach Howes Idee
fabrikmäßig hergestellt wurden. Der Unternehmensinhaber machte somit die
Nähmaschine populär und sorgte auch für dementsprechenden Absatz. Eine weitere
Erfindung dieser Firma ist der Verkauf auf Abzahlung: Edward Clark, Partner von
Singer, entwarf 1856 den Ratenkaufplan, den Prototyp für Ratenzahlungsverkäufe.
Zu damaliger Zeit war das für viele Frauen die einzige Möglichkeit, zu einer
Nähmaschine zu kommen.
Heute ist der Kauf einer Maschine, die inzwischen beim
Discounter zu bekommen ist, kein Luxus mehr. Die aktuellen Nähmaschine ist
nahezu zu einem Verbrauchsartikel geworden. Derweil sind die "alten
Schätze" unserer Vorfahren im Museum zu besichtigen. Wer sich also für
Nähmaschinen, ihre Technik und Geschichte interessiert und dabei noch jemandem
beim Nähen über die Schulter schauen möchte, ist am Sonntag im Hamaland-Museum
genau richtig.
Die Öffnungszeiten des Museums lauten: dienstags - sonntags
10 - 17 Uhr (Kontakt: Telefon: 02564 / 39180, E-Mail: hamaland-museum@kreis-borken.de).
Quelle: www.kreis-borken.de
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10. Oktober 2012
Wie sich ein Vamp in ein Landmädel verwandelt
Mit knappem Top und kurzer Jeans begann Marthe Niemöller
ihre Show. Drei Minuten später war sie von Kopf bis Fuß ein echtes Mädchen vom
Land: Bekleidet mit Strohhut, kariertem Hemd, Latzhose und Gummistiefeln ließ
sie sich in einer Schubkarre von der Bühne des Messe und Congress Centrums
Halle Münsterland fahren. Dieser "Striptease verkehrt herum" kam an
bei der begeisterten Landjugend: Sie machten die 20-Jährige zur neuen Miss
Bullenball. Und einen Mister Bullenball gibt es auch. Er heißt Johannes
Langehaneberg.
4.000 Partygäste aus Stadt und vor allem Land feierten zu
Livemusik der Show- und Partyband Royal Flash und dem Mix, den die DJs
auflegten. Dieser reichte wieder von Schlager über Rockklassiker bis hin zu
Partyhits und Clubsounds. Ein erster Höhepunkt war die Wahl der Miss und des
Mister Bullenball. Die fünf Kandidatinnen und Kandidaten wärmten sich zunächst
beim Milchkannenstemmen des Landwirtschaftlichen Wochenblatts und beim Ritt auf
dem Provinzial-Bullen auf.
Dann waren sie bereit für die schwierigste Prüfung, nämlich
das Publikum in der Großen Halle so richtig mitzureißen. Die Mister-Kandidaten
hatten es etwas leichter, ihre Aufgabe war vorgegeben. Sie sollten zeigen, dass
auch Jungs vom Land Rhythmus im Blut haben: Ein Standardtanz war gefragt. Bernd
Kiekebusch, 21 Jahre aus Olfen, und Johannes Langehaneberg, 19 aus Coesfeld,
legten beide einen Discofox aufs Parkett. Am Ende schlug das Applaus-Messgerät
bei Johannes ein wenig stärker aus.
Von den drei Kandidatinnen war Kreativität gefordert - und
alle Drei zeigten tolle Auftritte. Sophie Osterkemper, 19 aus Werne, tanzte und
animierte zu einem Partymix, der vom "Roten Pferd" bis zu
"Schatzi, schenk mir ein Foto" reichte. Anna Mekes, Studentin aus
Münster mit Wurzeln in Vreden, hatte ihre Cheerleader-Kolleginnen mitgebracht -
eine echte Premiere für den Bullenball. Viel Applaus gab es für die 21-Jährige.
Doch den Beifall übertraf noch Marthe Niemöller. Die 20-Jährige, die auf einem
Kotten in Schleswig-Holstein aufgewachsen ist und jetzt in Münster studiert,
begeisterte mit ihrer originellen Idee. Die Verwandlung vom Vamp zur Landwirtin
zu Joe Cockers "You can leave your hat on" kam bei den
Landjugendlichen riesig an. Nachdem Marthe bereits nach dem Milchkannenstemmen
und dem Bullenreiten vorne lag, entschied sie die Miss-Wahl eindrucksvoll für
sich.
Das Mitmachen hat sich gelohnt: Die neuen Titelträger und
die Finalisten haben Partyreisen nach Köln und zum Hafengeburtstag nach Hamburg
mit Müller-Touristik gewonnen.
Stand: 07/10/12
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