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6. November 2013

"Sex 'n Crime" - Mord am Hellweg

Eine Recherche der kriminellen Art hat Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin Ingrid Noll in den vergangenen zwei Tagen in Unna absolviert. Sie suchte Schauplätze und Ideen für ihre Krimikurzgeschichte, die im nächsten Jahr im 7. "Mord am Hellweg"-Krimiband erscheinen wird.

Ingrid Noll mit einem ihrer Bücher © Stadt Unna
Ingrid Noll mit einem ihrer Bücher
© Stad Unna
"Sex 'n Crime" ist das Thema der Kurzgeschichte, die in Unna spielt, und für die Ingrid Noll Unnaer Atmosphäre geschnuppert hat. Eine Stadtführung gehörte natürlich ins Programm, bei der auch Friedhöfe besichtigt wurden, so viel kann schon verraten werden.

Einen Mord wird die Geschichte natürlich auch enthalten, denn beim Krimifestival "Mord am Hellweg" ist der Name verpflichtend - Mord ist für die eigens für den Krimiband zu schreibenden Kurzgeschichten verpflichtend. Europas größtes internationales Krimifestival wird vom 20. September bis zum 15. November 2014 zum siebten Mal in der Hellweg-Region stattfinden.

Es präsentiert erneut zahlreiche nationale und internationale Krimiautoren an unterschiedlichsten ungewöhnlichen Orten in den beteiligten Städten und Gemeinden. Zum Festival erscheint begleitend der siebte Band der "Mord am Hellweg"-Anthologie mit spannenden Kurzkrimis. Insgesamt 22 geladene Autoren/innen recherchieren derzeit in der Hellweg-Region, um ihren mörderisch-spannenden Kurzkrimis einen regionalen Bezug zu geben.

Sie werden dann nächstes Jahr im Rahmen des Krimifestivals an den Ort ihres literarischen Verbrechens zurückkehren, um den Krimifans die Geschichten zu präsentieren. Ingrid Noll Ingrid Noll wurde am 29. September 1935 in Shanghai als Tochter eines deutschen Arztes geboren und wuchs in Nanjing auf. 1949 kam sie mit ihren Eltern nach Deutschland, wo sie ihr Abitur machte und an der Universität Bonn Germanistik und Kunstgeschichte studierte.

Nach der Heirat mit Peter Gullatz kümmerte sie sich um den Haushalt und ihre drei Kinder. Daher erschien ihr erster Roman "Der Hahn ist tot", trotz vieler Schriftstellerversuche erst 1991, welcher ihren Durchbruch bedeutete. Ingrid Noll gilt heute als eine der erfolgreichsten deutschen Krimi-autorinnen, deren Bücher in über 21 Sprachen übersetzt und einige davon verfilmt wurden.

Im Mittelpunkt ihrer Romane stehen scheinbar normale Frauen verschiedenen Alters, die aus verlorenem Lebensglück zu Verbrecherinnen werden. Ihre Romane zeichnen sich vor allem durch eine genaue Menschenkenntnis und eine große Portion schwarzen Humors aus. Mord am Hellweg - die Anthologie Auch 2014 wird der Mord-am-Hellweg-Krimiband ein wichtiger Bestandteil von Europas größtem internationalem Krimifestival Mord am Hellweg sein (Festivalzeitraum: 20. September bis 15. November 2014). Ein großer Veranstaltungsreigen mit ganz unterschiedlichen "kriminellen" Veranstaltungsformen und -typen wird in gut 20 Städten der Hellweg-Region über die Bühne gehen.

Von Anfang an war die Anthologie ein wesentlicher Bestandteil des Festivals Mord am Hellweg und ungewöhnlich erfolgreich (die bisherige Gesamtauflage liegt bei rund 70.000). Die Bände begeistern viele Fans alle zwei Jahre mit ihren exklusiven Krimigeschichten, die an ihnen bekannten Orten spielen. Traditionell wird die Anthologie zu Beginn des Festivals in Anwesenheit der HerausgeberInnen und einiger beteiligter AutorInnen während einer Veranstaltung am Montag nach dem Auftakt (d.h. dem 22.09.2014) in Hamm vorgestellt. Außerdem wird jede/r Autor/in während des Festivals zu einer Lesung in die Stadt eingeladen, in der ihre/seine Geschichte spielt.

Namhafte deutschsprachige KrimiautorInnen werden für diese Anthologie erneut zur Recherche in die Städte am Hellweg geschickt, um anschließend zum Ort eine Krimigeschichte zu schreiben. Für 2014 haben die Herausgeber den Schwerpunkt "Sex'n Crime" gesetzt. Der Arbeitstitel der Anthologie lautet "Sexy.Hölle.Hellweg. - Mord am Hellweg VII". Die Anthologie wird vom Westfälischen Literaturbüro in Unna e.V. (Herbert Knorr) und der Kreisstadt Unna, Bereich Kultur (Sigrun Krauß) gemeinsam mit dem Kriminalschriftsteller Reinhard Jahn (H. P. Karr) lektoriert und herausgegeben. Der Band erscheint im Spätsommer 2014 im Grafit-Verlag, Dortmund. Es sind 22 Beiträge vorgesehen.

Hintergrund:
Mord am Hellweg VII ist ein Projekt der Kulturregion Hellweg mit/oder in den Kreisen, Städten und Gemeinden Ahlen, Bad Sassendorf, Bergkamen, Bönen, Dortmund, Fröndenberg, Gelsenkirchen, Hagen, Hamm, Herdecke, Holzwickede, Kamen, Lüdenscheid, Lünen, Schwerte, Soest, Oelde, Unna, Unna (Kreis), Wickede (Ruhr) und in Zusammenarbeit mit der HanseTourist Unna, den Bürger- und Kulturzentren "Rohrmeisterei Schwerte", der "Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung" Herdecke, dem Tagungs- und Kongresszentrum Bad Sassendorf, der Evangelischen Akademie Villigst im Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW , MELANGE (Gesellschaft zur Förderung der Salon- und Kaffeehauskultur e.V.) und dem Literaturmuseum Westfalen (Kulturgut Haus Nottbeck).

Projektleitung Kreisstadt Unna, Kulturbetriebe, Bereich Kultur, Sigrun Krauß M.A., Lindenplatz 1, 59423 Unna, Fon: (02303) 10 37 20, Fax: (02303) 10 37 99, E-Mail: sigrun.krauss@stadt-unna.de, Homepage: www.stadt-unna.de Westfälisches Literaturbüro in Unna e.V., Dr. Herbert Knorr, Nicolaistraße 3, 59423 Unna, Fon: (02303) 96 38 50, Fax: (02303) 96 38 51, E-Mail: post@wlb.de, Homepage: www.wlb.de Förderer (Stand 11/13) Land Nordrhein-Westfalen, Sparkasse UnnaKamen.

8. November 2012

Kulturbörse und Jugendkulturfestival feiern Premiere

Musik und Tanz, Gesang und Theater, Workshops und Informationsstände - quasi in jedem Winkel des LWL Industriemuseums Henrichshütte wird am Freitag, 23. November, ein Angebot zu finden sein. Die Gebläsehalle ist an diesem Tag Schauplatz von gleich zwei Premieren: Sowohl die Kulturbörse EN als auch das Jugendkulturfestival erleben ihre erste Auflage. "Beide Veranstaltungen werden den Besuchern vor Augen führen, wie vielfältig, bunt und kreativ es in unseren neun Städten zugeht. Die Angebote laden direkt zum Mitmachen ein oder lassen den Betrachter staunen", kündigt Jutta Erdmann, Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, an. Bei ihr und den übrigen Mitgliedern des Organisationsteams laufen momentan alle Fäden zusammen.

Los geht es am 23. November um 11 Uhr. Dann präsentieren Kultureinrichtungen und Kulturschaffende an insgesamt 35 Ständen ihre vielschichtigen und generationsübergreifenden Angebote. Dabei sind unter anderen Museen, Musikschulen und Kulturvereine sowie bildende Künstler, die Workshops für Kinder anbieten. Parallel dazu läuft ein abwechselungsreiches Bühnenprogramm. "Während uns die Rückmeldungen darüber, wer dabei sein möchte, bereits vorliegen, basteln wir momentan noch am Ablauf, wann wer wie auftreten wird", berichtet Erdmann. Fünf Stunden haben die Besucher Zeit, sich umfassend über das kulturelle Leben zwischen Breckerfeld und Wetter, Witten und Herdecke zu informieren.

Um 16 Uhr wird aus der Kulturbörse EN dann das Jugendkulturfestival, ab diesem Zeitpunkt ist der Nachwuchs für das Programm verantwortlich. Präsentiert wird, was von und in den Städten in den letzten Monaten im Zusammenhang mit dem Landesprogramm "Kulturrucksack" auf die Beine gestellt wurde. "Dank der erfolgreichen Bewerbung des Kreises und der Städte im Rahmen dieses Landesprogramms standen 2012 erstmals gut 71.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen kulturelle Angebote zu eröffnen", erläutert Landrat Dr. Arnim Brux den Hintergrund. Er ist stolz, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis eine von 29 Pilotregionen in Nordrhein-Westfalen ist.

Kreis und Städte haben das Geld genutzt, um für und mit Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren Veranstaltungen und Projekte der kulturellen Bildung auf die Beine zu stellen und vorhandene Strukturen weiterzuentwickeln. Das Leitmotiv lautete "Zukunftserwartung - Zukunftsangst". "Den Jugendlichen wurde in insgesamt 36 Projekten ein hohes Maß an Eigeninitiative und Mitbestimmung eingeräumt, viele haben ganz neue Talente entdeckt", berichtet Erdmann.

Aktivitäten waren die jungen Menschen beispielsweise in den Bereichen Musik, Tanz, Literatur, bildende Kunst oder Theater. So gab es ein Coaching von Rock- und Popbands, die Produktion eines Hip-Hop-Samplers, Graffiti-Projekte und Jugendliche wirkten an den Wittener Tagen der Kammermusik mit. Eines von vielen Tanzprojekten war der Bollywood-Tanzkurs. "Motto. Man nehme eine Prise Hollywood und einen Löffel indischen Tanz, rühre kräftig um und gebe noch einen Schuss Jazzdance hinzu. Nach Belieben mit Hip-Hop, Ballett, Salsa, Bauchtanz ergänzen, abschmecken und mit viel Spaß genießen", skizziert Erdmann.

Ähnlich schwungvoll das brasilianische Tanztheater Capoeira mit seiner Mischung aus Kampf, Tanz, Akrobatik und Musik. Entstanden ist Capoeira vor mehr als 400 Jahren als afrobrasilianische Sklaven zur Selbstverteidigung und Befreiung Kampftechniken entwickelten und diese mit tänzerischen Elementen und Musik tarnten. Des Weiteren wurde eine Gruppe von Kindern auf Entdeckungstour zu Tempeln und Moscheen, Kirchen und Synagogen geschickt. Ziel war es, die verschiedenen Religionen und Gotteshäuser im Umkreis kennen zu lernen und in einem großen Reisetagebuch festzuhalten. "Schon diese wenigen Beispiele zeigen: Ein Besuch des Jugendkulturfestivals wird sich lohnen", wirbt Erdmann.

Stichwort "Bedeutung kultureller Bildung"


Die Bedeutung der kulturellen Bildung für die Persönlichkeitsbildung, für die Entwicklung der Kreativität und für den Wissenserwerb wird zunehmend anerkannt. Entsprechende Erkenntnisse haben unter anderem Projekte wie ´Jedem Kind ein Instrument´ oder ´Kultur und Schule´ geliefert. "Damit die positiven Effekte zum Tragen kommen, ist es entscheidend, Kindern und Jugendlichen die Tür zu Kunst und Kultur so früh und so weit wie möglich zu öffnen", nennt Brux die Motive für die seinerzeitige Bewerbung um den "Kulturrucksack". Die Teilnahme sei insbesondere deshalb interessant, weil das Landesprogramm mit den 10 bis 14-jährigen die Kinder und Jugendlichen im Auge habe, für die Angebote der kulturellen Bildung vergleichsweise rar sind. "Und", so der Landrat, "diese wenigen Angebote treffen auf eine Altersgruppe, die sich schwer tut mit den gängigen Formen der kulturellen Bildung." Hier haben Kreis und Städte jetzt gemeinsam angesetzt und mit neuen Ideen und bewährten Strukturen Interesse geweckt.




6. November 2012

„Ideen schützen - Innovationen fördern“


Wenn es darum geht, eine gute Idee umzusetzen, müssen Unternehmen häufig mit hohen Kosten fertig werden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen gehen bei Entwicklungsleistungen ein hohes Risiko ein, manchmal fehlen auch schlicht die Ressourcen oder das nötige Know-How, um eine systematische Innovationskultur zu pflegen. Um hier gegenzusteuern, den Erfindergeist zu stärken und den Zugang zu wissenschaftlichen Ressourcen zu erleichtern, können Interessierte allerdings auf eine Vielzahl von Förderinstrumenten zurückgreifen.

Mit der Veranstaltung "Ideen schützen - Innovationen fördern" wollen die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr und die Wirtschaftsförderung der Stadt Hattingen die Themen Patentschutz, Technologietransfer und Innovationsförderung ins Blickfeld rücken. Am Mittwoch, 21. November, geben Experten und erfahrene Unternehmer praktische Einblicke in die Förderlandschaft. Treffpunkt ist um 17 Uhr die Avola Maschinenfabrik A. Volkenborn (Heiskampstr. 11) in Hattingen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist, bitten die Organisatoren um eine Anmeldung. Ansprechpartner hierfür sowie für weitere Informationen ist Dietrich Dinges von der EN-Agentur, Telefon 02324/5648 13, Email: dinges@en-agentur.de.

Stichwort EN-Agentur


Seit 1996 unterstützt die EN-Agentur mit Sitz in Hattingen die Arbeit der örtlichen Wirtschaftsförderungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie ist Dienstleister für Unternehmen, bearbeitet gemeinsam mit Partnern strategische Vorhaben und vermarktet die Region nach Außen. Die Arbeit der Agentur erstreckt sich im Einzelnen auf die Schwerpunkte Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung und Regionalmarketing sowie Energieeffizienz und Klimaschutz. Internet: www.en-agentur.de.





31. Oktober 2012

Sparkassen Unna und Kamen fusionieren

Mit einem deutlichen "JA" hat der Kreistag am 30. Oktober offiziell den Weg frei gemacht für die Fusion der Kreis- und Stadtsparkasse Unna mit der Städtischen Sparkasse Kamen.

Formell besiegelt wird das Verfahren mit einer ab dem 1. Januar 2013 geltenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung. Damit tritt das Kamener Geldinstitut dem bereits bestehenden Zweckverband des Kreises Unna, der Kreisstadt Unna und der Gemeinde Holzwickede bei.

Die Bilanzsumme der Sparkasse Unna beträgt aktuell rund 1,6 Milliarden Euro. sie gehört damit zu den mittelgroßen Sparkassen innerhalb des Sparkassen- und Giroverbandes. Die Sparkasse Kamen weist eine Bilanzsumme von 600 Millionen Euro aus und ist damit eher zu den kleinen Sparkassen zu rechnen.

Ziel der Fusion der beiden Sparkassen ist die Sicherung einer starken und in der Region verwurzelten Sparkasse als Partner der heimischen Wirtschaft.


Quelle: kreis-unna.de

18. Oktober 2012

Gefahr von Wildunfällen jetzt besonders groß

Autofahrer haben es bei herbstlichem oder gar winterlichem Wetter nicht leicht. Regen, Nebel, Schnee und rutschige oder glatte Straßen machen das Fahren in den dunkleren Monaten nicht zum Vergnügen. Dazu kommt noch der Wildwechsel von Rehen oder auch Wildschweinen. Sie überqueren auf dem Weg zu ihren Futterplätzen die Straßen und haben schon so manchen Autofahrer erschreckt. Damit es beim Schrecken bleibt, gibt Kreis-Jagdberater Dietrich Junge einige Verhaltenstipps:

  • Die meisten Wildunfälle lassen sich durch vorausschauende Fahrweise vermeiden. Gerade an beschilderten Wildwechseln und an Waldrändern gilt: Runter vom Gas und Augen auf. Besondere Vorsicht ist an Waldrändern und Lichtungen geboten.
  • Nachts schreckt Fernlicht das Wild ab. Läuft doch mal ein Tier auf die Fahrbahn, gibt es nur eins: Bremsen, Fernlicht aus, hupen.
  • Kommt es doch zu einem Wildunfall, muss nach einem Zusammenprall auf jeden Fall die Polizei verständigt werden. Das gilt selbstverständlich auch, wenn das Tier "nur" verletzt wurde und weggelaufen ist. Die Polizei informiert dann den für das Gebiet zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Dieser entscheidet, was mit dem Tier weiter geschieht bzw. wie und wo eine Suche stattfindet.
  • Auf keinen Fall darf das Tier ins Auto geladen und abtransportiert werden.

Übrigens: Grundsätzlich muss der Verkehrsteilnehmer für den Wildschaden nicht haften, es sei denn, er hat den Unfall z.B. fahrlässig verursacht. Die Kosten für den Schaden am Fahrzeug übernimmt in aller Regel die Kfz-Versicherung.

Andere Regeln als bei Wild gelten für Haustiere. Verursacht ein Hund oder eine Katze einen Unfall, kommt der Halter für den Schaden auf. Allerdings muss auch hier die Polizei eingeschaltet werden. Schwierig wird es, wenn der Verkehrsteilnehmer einem Tier ausweicht und dadurch einen Schaden verursacht. Kann er nicht nachweisen, dass das Tier Schuld war, zahlt seine Kfz-Versicherung unter Umständen nicht.


Quelle: kreis-unna.de


17. Oktober 2012

Aus Geldmangel Verzicht auf Medikamente?


Wie häufig können sich Mitbürgerinnen und Mitbürger im Kreis Unna keine Arzneimittel mehr leisten und was bedeutet dies für ihre Gesundheit? Dies ist die zentrale Frage eines Projektes, an dem sich das Kreis-Gesundheitsamt beteiligt.

"In Fröndenberg, Kamen, Lünen, Schwerte, Selm, Unna und Werne werden ab sofort die Nutzer der Tafeln Schwerte und Unna anonym befragt, ob sie schon einmal auf den Kauf von Arzneimitteln verzichten mussten, wenn Sie vom Arzt kein Rezept für ein verschreibungspflichtiges Medikament erhalten haben", erklärt die Amtsapothekerin des Kreises, Birgit Habbes.

Seit 2004 dürfen nicht-rezeptpflichtige aber apothekenpflichtige Arzneimittel, wie z.B. Schmerzmittel, Nasentropfen oder Mittel gegen Fußpilz in der Regel nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt werden. "Dies führte dazu, dass gerade Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben, immer häufiger auf den Kauf solcher Medikamente verzichteten" unterstreicht Amtsapothekerin Habbes.

Bisher liegen kaum Erkenntnisse darüber vor, was dies für die Gesundheit des Betroffenen und auch für die Gesellschaft insgesamt bedeutet. Die jetzt anlaufende Untersuchung soll Licht in das Dunkel bringen, um die Diskussion über die Versorgung der sozial Benachteiligten mit Arzneimitteln der Selbstmedikation voranzubringen.

Ziel es ist zu erfassen, wie groß die Problematik wirklich ist und auf welche Produkte die Menschen verzichten (müssen). Dazu wurde ein Fragebogen im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg erstellt, in dem im Jahr 2011 bereits eine Pilotstudie durchgeführt wurde.

Der Fragebogen liegt in deutscher, russischer und türkischer Sprache vor und kann in den nächsten zwei Wochen von den Nutzern der Tafeln an allen Standorten und Ausgabestellen vor Ort ausgefüllt werden.


Quelle: www.kreis-unna.de


14. Oktober 2012

Der Kreis Unna

Der Kreis Unna ist das geografische Herz Nordrhein-Westfalens und die Brücke zwischen der Metropole Ruhr und Westfalen. Mit seinen zehn Städten und Gemeinden bildet der Kreis Unna einen attraktiven Lebensraum für rund 415.000 Menschen und ist als Logistikstandort Nr. 1 in NRW auch in der Wirtschaftswelt eine gute Adresse.

Ob seiner kulturellen Schätze wie etwa Schloss Cappenberg in Selm und dem weltweit einmaligen Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna gilt der Kreis als "feine grüne Mitte". Unterstrichen wird dies durch die Lage im Schnittpunkt von Sauerland, Münsterland und Soester Börde sowie den offiziellen Titel "fahrradfreundlicher Kreis".Vorsorgemaßnahmen ein. 

Die Familie und die weiteren Kontaktpersonen wurden bereits von der Gesundheitsbehörde des Kreises informiert und prophylaktisch mit einem Antibiotikum behandelt. 

Quelle: www.kreis-unna.de


Junger Mann an Meningitis erkrankt


Ein 19-jähriger Mann aus Lünen ist an Meningitis erkrankt.Das teilt die Gesundheitsbehörde des Kreises Unna mit.

Der Berufsschüler erkrankte am 10. Oktober und wird seit Freitag, 12. Oktober in einem Dortmunder Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt.
Nach Auskunft der dort behandelnden Ärzte ist sein Zustand stabil und er sei auf dem Weg der Besserung.

Das daraufhin eingeschaltete Kreisgesundheitsamt Unna leitete die notwendigen Vorsorgemaßnahmen ein. Die Familie und die weiteren Kontaktpersonen wurden bereits von der Gesundheitsbehörde des Kreises informiert und prophylaktisch mit einem Antibiotikum behandelt.

Informationen zur Meningitis-Erkrankung gibt es auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de.