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30. Dezember 2012

Am Neujahrstag das Auto besser stehen lassen!

Vielerorts wird der Jahreswechsel kräftig gefeiert und meist bleibt es nicht beim Glas Sekt um Mitternacht. Um sich selbst und anderen das neue Jahr nicht zu verderben, rät der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V., nach dem Genuss alkoholischer Getränke öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi zu benutzen und das eigene Auto stehen zu lassen. Fahren mit Alkohol ist nicht nur gefährlich und kann teuer werden, im Fall der Fälle ist möglicherweise der Führerschein weg.

Die 0,5 Promille-Grenze sollte alkoholisierten Autofahrern Warnung genug sein. Außerdem ist in Folge eines Unfalls bereits ab 0,3 Promille der Versicherungsschutz in Gefahr. Der Automobilclub rät davon ab, sich mit Hilfe eines Alkoholtesters oder dubiosen Faustformeln an den Wert "heranzutrinken".

Schon kleine Mengen können erhebliche Folgen haben, wie der ADAC aufgelistet hat:

  •  0,2 Promille beeinträchtigen bereits die Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit des Fahrers, der seine Umwelt weniger gut wahrnehmen kann.   
  • 0,3 Promille verringern bereits das Sehvermögen, das Reaktionsvermögen und Handlungsfähigkeit lassen nach.   
  • 0,5 Promille führen zu ersten Falscheinschätzungen von Geschwindigkeiten, es beginnt die Rotlichtschwäche und die Hell-Dunkel-Anpassung der Augen verlangsamt sich deutlich. Die Sehleistung nimmt um rund 15 Prozent ab.   
  • 0,8 Promille lassen eine deutliche Konzentrationsschwäche erkennen. Die Sehleistung reduziert sich um 25 Prozent, gleichzeitig verlängert sich die Reaktionszeit um etwa 50 Prozent. Dazu lässt das räumliche Sehen stark nach.   
  • 1,0 Promille fördern die Selbstüberschätzung, der Fahrer neigt zu enthemmten Manövern bei einer starken Verengung des Blickfeldes (Tunnelblick).   
  • 1,3 Promille bewirken Sprach- und Gleichgewichtsstörungen. Der Fahrer hat enorme Orientierungsprobleme und nimmt keine Kritik mehr auf.   
  • 2,0 Promille sorgen für die doppelte Zeit der Hell-Dunkel-Anpassung der Augen. Die Selbstüberschätzung ist auf dem Höhepunkt, der Tunnelblick ausgeprägt.    
  • 3,0 Promille bedeuten eine schwere Alkoholvergiftung mit tiefer Bewusstlosigkeit und einem abrupten Gedächtnisverlust.   

Am Neujahrstag Bus und Bahn oder Taxi nutzen
Am Neujahrsmorgen ist man häufig noch nicht wieder fahrtüchtig. Der Körper baut nur etwa 0,1 Promille Alkohol pro Stunde ab.

Deswegen: Auch am Neujahrstag immer öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Mit sogenannten "Promillekillern" sollte man vorsichtig sein. Wer glaubt, sich durch eine üppige Mahlzeit eine Grundlage für seinen Alkoholgenuss schaffen zu können, irrt. Ein voller Magen kann die Aufnahme des Alkohols nicht verhindern, sondern bestenfalls verzögern. Tee und Kaffee machen nicht nüchtern, sondern wach. Und Tabletten beschleunigen den Alkoholabbau keineswegs, vielmehr können sie Übelkeit und Durchfall auslösen.

Alkoholgenuss kann teuer werden  
Fahren mit Alkohol ist gefährlich und kann teuer werden. Wer mit 0,5 Promille oder mehr am Steuer eines Kraftfahrzeugs erwischt wird, begeht eine Ordnungswidrigkeit und wird mit mindestens 500 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot zur Verantwortung gezogen. Mit mehr als 1,1 Promille am Lenkrad gilt jeder als absolut fahruntüchtig. Hohe Geldstrafen drohen, die Fahrerlaubnis wird für mindestens sechs Monate entzogen, Wiederholungstäter riskieren sogar Freiheitsstrafen.

Schäden durch Raketen und Böller

In der Silvesternacht fürchten viele Autofahrer um ihr draußen geparktes Fahrzeug. Werden die frei im Handel erhältlichen Feuerwerkskörper richtig benutzt, besteht laut ADAC jedoch keine Gefahr. Treffen ausgebrannte Raketen oder Böller die Motorhaube oder das Dach,  entstehen meist keine Schäden – dies gilt auch für Cabrios mit Stoffverdeck.

Gefährlich ist es dagegen, wenn Raketen aus kurzer Entfernung auf Autos abgefeuert werden und der Treibsatz in direktem Kontakt mit der Karosserie abbrennt. Die Folgen davon können neben Brand- und Schmauchspuren auch berstende Scheiben sein. Dass ein Fahrzeug wegen eines Feuerwerkskörper abbrennt, ist so gut wie ausgeschlossen.

Entstehen Schäden durch Feuerwerkskörper haftet der „Absender“ der Rakete.  Bei bloßer Unachtsamkeit zahlt dessen private Haftpflichtversicherung. Wer die nicht hat oder vorsätzlich handelt, muss privat für den entstandenen Schaden aufkommen. Ist kein Verantwortlicher auffindbar, erstattet die Teilkaskoversicherung Brand- und Explosionsschäden sowie kaputte Scheiben; für Vandalismusschaden kommt nur eine Vollkaskoversicherung auf.

Auch wenn das Schadensrisiko durch Böller sehr gering ist, rät der ADAC, das Auto über Silvester in einer Garage oder einer ruhigen Seitenstraße abzustellen. So ist es auch vor Streichen betrunkener Passanten geschützt.

Das klassische Fleischfondue

Das klassische Fleischfondue. Foto: Wirths PR


Das klassische Fleischfondue

Das Fleischfondue ist die klassische Art des Fondues und wird auch „Fondue bourguignonne“, also Burgunder Fondue, genannt. Dabei spießt man kleine Fleischstücke auf eine lange Fonduegabel und gart das Fleisch in heißem Öl.

Da das Öl beim Fondue sehr heiß wird, sollten nur Fette und Öle verwendet werden, die sich gut erhitzen lassen. Das sind in erster Linie spezielle Frittieröle und -fette, auch Erdnussöl ist sehr hitzestabil. Natürlich eignen sich auch andere Öle, die hoch erhitzt werden können, für’s Fondue. Wer den feinen Buttergeschmack mag, kann Butterschmalz verwenden.

Fleischfondue
(für 4-6 Personen)

0,5-1,0 l Speiseöl
400 g Rinderfilet
400 g Schweinefilet
400 g Putenbrust
2 Gläser Mixed Pickles (à 370 ml Abtropfgewicht)
2 Baguettes à 250 g
1 Glas Knoblauchsauce (à 250 ml)
1 Glas Cocktail-Sauce (à 250 ml)
1 Glas Mexiko-Sauce (à 250 ml)

Das Öl (die Menge richtet sich nach der Größe des Fondue-Topfes) auf dem Herd erhitzen und vorsichtig in den Fonduetopf umfüllen. Inzwischen das Fleisch kalt abbrausen, mit Küchenkrepp sorgfältig trocken tupfen, in mundgerechte Würfel schneiden und in verschiedene Schüsseln geben oder auf einer großen Platte anrichten. Das Fleisch auf Fonduegabeln spießen und im heißem Öl nach und nach kurz garen. Dazu reicht man eingelegte Mixed Pickles, frisches Baguette und verschiedene Saucen wie z. B. Knoblauchsauce, Cocktailsauce, Mexiko-Sauce. Als Beilage zum Fondue passt immer ein knackiger Salat.

Bei 6 Personen pro Person (ohne Saucen): 685 kcal (2.865 kJ), 51,7 g Eiweiß, 30,5 g Fett, 50,8 g Kohlenhydrate

Silvester-Punsch

Silvester-Punsch. Foto: Wirths PR

Silvester-Punsch

(für 4 Personen)

8 Filterbeutel Schwarzer Tee
1 1/4 l kochendes Wasser
1 Zimtstange
1/4 l Rotwein
1/4 l Weinbrand
1/2 TL gemahlene Nelken
2-3 EL aktiver Manuka-Honig (MGO 100+)

Die Teebeutel in einen Topf geben, mit kochendem Wasser übergießen, eine Zimtstange zugeben und 5 Minuten ziehen lassen. Rotwein und Weinbrand zugeben. Mit dem Nelkenpulver abschmecken und mit Manuka-Honig süßen.


Tipp: Nehmen Sie zum Süßen Manuka-Honig
Der aus Neuseeland stammende Honig hat eine außergewöhnliche Eigenschaft: er wirkt antibakteriell. Das ist besonders dann nützlich, wenn Sie mit Punsch eine drohende Erkältung abwehren wollen. Im Vergleich zu normalem Honig enthält Manuka-Honig einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). Dieser Wirkstoff ist für die starke antibakterielle „aktive“ Wirkung des Honigs verantwortlich. Das stellten Wissenschaftler der TU Dresden fest. Je höher der MGO-Gehalt, der auf der Packung angegeben wird, desto wirkungsvoller und teurer ist auch der Honig. Aktive Manuka-Honige gibt es unter www.neuseelandhaus.de und im Reformhaus.

13. Dezember 2012

Tipps rund um den Karpfen

Heimische Karpfen - Ein Genuss! © Mikhail-Mandrygin-Fotolia.com

Karpfen – Fischgenuss ohne Reue 


Es muss nicht immer Seefisch sein. Denn gerade diese Fischarten sind teilweise vom Aussterben bedroht. Eine wunderbare Alternative ist hier der Karpfen aus heimischen Gewässern. Zu Unrecht meiden viele den Karpfen als Speisefisch.

Als zu fett ist der heimische Fisch lange Zeit in Verruf geraten. Karpfen an sich ist allerdings nicht fett. Vielmehr seine üppige Zubereitung, z. B. als Weihnachtskarpfen in viel Butter gebraten, haben aus dem Karpfen ein kalorienreiches Festessen gemacht. Mit leicht verdaulichem Eiweiß ist der Karpfen eine gesunde und bekömmliche Mahlzeit. Seine mehrfach ungesättigten Fettsäuren können die Blutgefäße schützen und sogar den Blutdruck günstig beeinflussen. „So schonen Sie mit dem Verzehr von heimischen Karpfen die Umwelt und leisten einen genussvollen Beitrag für Ihre Gesundheit“, so Claudia Steinert, Referentin für Ernährung und Verbraucher beim Bayerischen Bauernverband.

Tipps rund um den Karpfen
  • Achten Sie beim Einkauf auf Karpfen aus heimischen Gewässern. Diese sind gesund  und  schmackhaft und mussten nicht um die halbe Welt reisen.
  • Frische Karpfen erkennen Sie an klaren, prallen, glänzenden Augen. Frischer Fisch riecht angenehm und nicht fischig.
  • Versuchen Sie einmal einen geschröpften Karpfen. Dazu werden beim Karpfen auf beiden Seiten vom Kopf ab in Richtung Schwanz tiefe Einschnitte im Abstand von 3 bis 4 mm in das Filet geschnitten. Dadurch zersetzen sich beim Braten die großem Y-Gräten des Karpfens und er wird dadurch praktisch grätenfrei.
  •  Im Kühlschrank lässt sich frischer Karpfen maximal 2 - 3 Tage aufbewahren.
  • Tiefgekühlt ist Karpfen bis zu zwei Monate haltbar.    


Rezept: Karpfenfilet in Kartoffelkruste

Zutaten:
4 Portionen Karpfenfilet
Salz, Pfeffer, Muskat, Zitronensaft
4 Kartoffeln
Mehl
2 Eiweiß
Butterschmalz zum Backen
Karpfenfilets mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und mit Zitronensaft beträufeln. Die Kartoffeln fein raspeln und abtropfen lassen. Die gewürzten Karpfenfilets der Reihe nach in Mehl, Eiweiß und Kartoffeln wälzen und in einer Pfanne mit Butterschmalz ausbacken. Dazu passt Salat der Saison.


Karpfen – ein großer Fisch für Bayern
Der Fisch für das traditionelle Festtagsessen spielt gerade Franken und in der
Oberpfalz eine wichtige Rolle: Hier werden jedes Jahr rund die Hälfte aller deutschen Speisekarpfen erzeugt. Außerdem sind die Fischweiher für viele landwirtschaftliche Betriebe ein wertvolles Zusatzeinkommen – und: die Gewässer zieren die schöne Kulturlandschaft Bayerns und sind Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Erzeuger und Vermarkter heimischer Fische finden Sie unter www.teichgenossenschaft-oberpfalz.de, www.teichgenossenschaft-aischgrund.de, www.einkaufen-auf-dem-bauernhof.com.

11. Dezember 2012

Silvester-Karpfen

Silvester-Karpfen.                                         Foto: Wirths PR

Silvester-Karpfen

(für 4 Personen)

7. Dezember 2012

Anti-Kater-Drinks mit Artischocke

2 pikante Anti-Kater-Drinks mit Artischocke. Foto: Wirths PR

2 pikante Anti-Kater-Drinks mit Artischocke
(Rezepte für 1 Person)


Katerkiller
0,2 l Tomatensaft
3 EL Schoenenberger Artischockensaft
Saft 1/2 Zitrone
weißer Pfeffer
Selleriesalz

Tomatensaft, Artischockensaft und Zitronensaft gut verquirlen, mit Pfeffer und Selleriesalz pikant abschmecken. Gut gekühlt servieren.

49 kcal (205 kJ), 2,0 g Eiweiß, 0,3 g Fett, 7,5 g Kohlenhydrate


Regenerator
0,1 l Gemüsesaft
0,1 l Möhrensaft
2 EL Artischockensaft (Reformhaus oder Apotheke)
weißer Pfeffer
1 Prise Selleriesalz
Petersilie

Die gekühlten Säfte gut verquirlen, mit Pfeffer und Selleriesalz kräftig würzen. In einem Glas mit Petersilienrand servieren.

39 kcal (163 kJ), 1,6 g Eiweiß, 0,1 g Fett, 7,9 g Kohlenhydrate


Katerkiller Artischocke
Wer kennt nicht den "Kater“, der sich nach feucht-fröhlichem Feiern häufig einstellt? Seine Folgen lassen sich am besten mit frischer Luft, Wechselduschen, Ruhe und strikter Abstinenz kurieren.
Wer vorbeugen will, kann zur Artischocke greifen. Denn bei reichlichem Essen und Trinken hilft sie als Katerkiller. Ihre Wirkstoffe regen den Gallenfluss an und unterstützen so die Entgiftungstätigkeit der Leber. Sie fördern zudem die Fettverdauung und verhindern Völlegefühl und Blähungen. Da Artischockensaft (gibt es in Apotheken und Reformhäusern) bitter schmeckt, am besten mit Wasser oder Tomatensaft verdünnen.