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27. November 2012

„Alltagskompetenzen so wichtig wie Mathe“


Warum die Soziologin und Ökonomin Uta Meier-Gräwe die Forderung der Landfrauen nach einem eigenständigen Unterrichtsfach „Alltags- und Lebensökonomie“ unterstützt, erläutert sie im Interview. 

Haushaltsführung, Einkaufen, Essen zubereiten, Wäschepflege, Umgang mit Geld, Versicherungen, Verträgen und Recht – ja können wir denn gar nichts mehr? 

Uta Meier-Gräwe: Produkte und Dienstleistungen werden immer komplexer. Verbraucher benötigen heute Kompetenzen, die früher nicht in diesem Maße gefordert waren. Gerade jungen Menschen fehlt oft der Durchblick. Studien belegen, dass Kinder und Jugendliche in den letzten Jahrzehnten immer weniger Fähigkeiten für die Lebens- und Alltagsbewältigung von ihren Eltern vermittelt bekommen – teilweise werden gerade Buben bewusst davon ´freigestellt´.

 

7. November 2012

Seehofer gratuliert Barack Obama

Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Horst Seehofer hat dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama zu seinem Wahlsieg gratuliert. Seehofer in seinem Glückwunschschreiben: „Ihre Wiederwahl ist ein Signal für Kontinuität in der transatlantischen Zusammenarbeit. Ich wünsche Ihnen eine glückliche Hand, Gottes Segen und viel Erfolg bei der Gestaltung der Zukunft Ihres Landes. Europa braucht die USA als starken Partner in der Welt und die USA brauchen Europa.“

Seehofer sieht große Parallelen in den Herausforderungen in Europa und den USA: „Auf beiden Seiten des Atlantiks hoffen die Menschen auf eine Politik für fiskalische Solidität, wirtschaftliches Wachstum, sozialen und regionalen Ausgleich sowie eine nachhaltige Gestaltung der Umwelt. Im Votum für Barack Obama kommt auch der Wunsch der amerikanischen Wählerinnen und Wähler nach Balance zwischen wirtschaftlicher Stärke und gesellschaftlicher Solidarität zum Ausdruck.“

Die bewährte Partnerschaft zwischen Europa und den USA bildet dabei für Bayern eine stabile und unverrückbare Grundlage. Seehofer: „Die USA sind Exportpartner Bayerns Nummer 1. Wir schätzen die Präsenz der US-Armee. Die Münchener Sicherheitskonferenz Anfang Februar wird wieder eine hervorragende Gelegenheit für die neu gebildete Administration geben, den weltweiten Sicherheitsdialog mitzugestalten."

Quelle: www.bayern.de



5. November 2012

Vermögenssteuer bedroht Mittelstand

Auf heftige Kritik des BDS Bayern stoßen die Pläne der SPD und ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück, den Mittelstand mit Steuererhöhungen zu belasten. Neue oder höhere Steuern würden die Eigenkapitalquote im Mittelstand unnötig ausdünnen.

"Wir beobachten mit Sorge, dass der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, offenbar auf Druck des linken SPD-Flügels, die Vermögensteuer wieder aus der Mottenkiste holen möchte", erklärt Ingolf F. Brauner, der Präsident des Bundes der Selbständigen (BDS) - Gewerbeverband Bayern e.V. Damit wendet sich der ehemalige NRW-Ministerpräsident von seiner früheren Politik als Bundesfinanzminister ab, nachdem - so Zitat Steinbrück im Jahr 2008 - "die Politik engagierte mittelständische Unternehmen gezielter fördern muss und sich nicht nur den großen Konzernen zuwenden darf."

90 Prozent der Einnahmen aus Betriebsvermögen


Neun Zehntel der Vermögenssteuer entfallen auf das Betriebsvermögen und eben nicht auf Statussymbole wie die immer wieder als Beispiel genannten Motorjachten oder Luxusuhren. Dies bedeutet: Mit der andiskutierten Vermögenssteuer, zu der die SPD noch zusätzlich den Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent erhöhen möchte, bedroht Steinbrück vor allem die Eigenkapitaldecke des Mittelstandes und damit auch Arbeitsplätze, so die Befürchtungen von Bayerns größtem branchenübergreifenden Mittelstandsverband.

Laut dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband lag die Eigenkapitalquote im Jahr 2012 im Mittelstand mit 18,3 Prozent auf dem höchsten Stand seit Beginn der Berechnungen 1995. "Auf dieser Eigenkapitalquote beruht die aktuell gute Wettbewerbsfähigkeit vieler Familienbetriebe In Deutschland", erklärt der Präsident des BDS Bayern. Mit dieser vergleichsweise hohen Eigenkapitalquote könnten sich Bayerns Selbständige in den derzeit wirtschaftlich unsicheren Zeiten relativ günstig refinanzieren.

Steuererhöhungen und Basel III wären eine Doppelbelastung


"Diese Kapitaldecke müssen wir schützen, denn mit der Einführung der neuen Eigenkapitalvorschriften für Kreditinstitute im Zuge von Basel III wird es ab dem Jahr 2013 auch maßgebliche Veränderungen in der Unternehmensfinanzierung geben. Wir können nur davor warnen unsere Unternehmen mit Steuererhöhungen und Basel III doppelt zu belasten", so Brauner. Die mittelständische Wirtschaft sei in Zeiten der Wirtschaftskrise 2008/2009 der Fels in der Brandung gewesen.

Ein wesentlicher Grund, dass dem Mittelstand damals nicht die Luft ausgegangen sei und Arbeitsplätze gehalten werden konnten, war die kurz vorher beschlossene Befreiung der Unternehmen von der Erbschaftssteuer. Auch von der Erhöhung der Erbschaftssteuer solle die Politik lieber die Finger lassen: "Wir unterstützen daher den Plan des bayerischen Finanzministers Söder, die Erbschaftssteuer in die Hände der Länder zu geben. Dann kann jedes Bundesland selber entscheiden, ob es seine Unternehmen fördern oder überfordern möchte", so Brauner abschließend.




2. November 2012

Discounter gleichen Verbraucherpreise an

Der preisbestimmende Discounter des Deutschen Lebensmitteleinzelhandels hat die Preise für Trinkmilch und weitere Produkte der weißen Linie nach oben angepasst. Das ist für die Milcherzeuger ein wichtiges Signal für deutlich steigende Milchpreise, meldet der Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. (VMB).

Damit reagiert der Handel auf die erfolgreich verlaufenen Preisverhandlungen der Molkereien in der jüngsten Kontraktverhandlung. Die Milchbauern erwarten nun in den nächsten Monaten ebenfalls eine deutliche Preisanhebung.

Seit Monatsbeginn sind die Preise für Trinkmilch um neun Cent angestiegen. Damit kostet fettarme Milch (1,5 % Fett) jetzt 54 Cent und Milch mit 3,5 % Fett 60 Cent. Auch die Preise für Schlagsahne, Quark und Kondensmilch wurden angehoben. So kostet Quark (500 g) jetzt 65 Cent (+ 6 Cent), Schlagsahne 42 Cent (+ 5 Cent) und Kondensmilch der verschiedenen Fettstufen wurden jeweils um 5 Cent teurer.
Unverändert bleibt in den nächsten Monaten der Preis für die Deutsche Markenbutter (250 g), für die ebenfalls ein neuer Kontrakt verhandelt wurde.

Der VMB warnt allerdings davor, angesichts der aktuellen Preisanpassungen von einer Verteuerung zu sprechen. Trinkmilch, Quark und Sahneprodukte kosten für die Verbraucher exakt wieder soviel wie bis Oktober letzten Jahres. Durch zwei negativ verlaufene Verhandlungsrunden waren die Preise deutlich zurückgegangen – zu Lasten der Milcherzeuger. Bei Deutscher Markenbutter fehlen aktuell immer noch 20 Cent pro 250 g zum Preisniveau 2011.

Die bayerischen Milcherzeuger sehen die jüngste Entwicklung erwartungsfroh. Angesichts der drastisch gestiegenen Kosten für die Milchproduktion war diese Entwicklung längst überfällig und kann auch nur ein erster Schritt sein.



29. Oktober 2012

Dein Lied für Bayern

Ministerpräsident Horst Seehofer hat den Musikwettbewerb „Dein Lied für Bayern“ gestartet. Ministerpräsident Seehofer: „Auf dem Jugendempfang im kommenden Februar werden wir live den Bayern-Hit 2013 küren. Junge Künstler wie Claudia Koreck zeigen, dass Musik und Lieder mit Bayernbezug den Zeitgeist treffen und gerade auch bei unseren Jugendlichen sehr gut ankommen. Musik aus Bayern und für Bayern ist auch, aber eben nicht nur ganz traditionell, nicht nur Volksmusik und Blaskapelle. Mit unserem Musikwettbewerb „Dein Lied für Bayern“ wollen wir die ganze Bandbreite musikalischer Kreativität für Bayern erfassen. Ich freue mich auf zahlreiche eigenkomponierte und junge ‚Lieder für Bayern‘!“

Für den nächsten Jugendempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten, der am Freitag, 22. Februar 2013 in der Residenz in München stattfindet, soll in einem Musikwettbewerb ein „Lied für Bayern“ ermittelt werden. Die Mundart-Rockerin Claudia Koreck ist Patin des Wettbewerbs.
Musikkünstlerinnen und –künstler aus Bayern können ab sofort eigenkomponierte Musikbeiträge einreichen, die sich mit dem Thema „Heimat Bayern“ befassen. Das Motto des Wettbewerbs lautet: „Dein Lied für Bayern“.

Die Gewinner werden nach einem Liveauftritt auf dem Jugendempfang ermittelt. Der Jugendempfang wird von der Bayerischen Staatskanzlei zusammen mit dem Bayerischen Jugendring organisiert.


Teilnahmebedingungen :


Wer kann teilnehmen?

Jeder Künstler, jede Künstlerin oder jede Band mit Wohnsitz in Bayern. Teilnehmen können sowohl etablierte Künstler als auch Nachwuchsmusiker (z. B. Schülerbands), Solisten oder Bands.


Wie läuft der Wettbewerb ab?

Der Wettbewerb gliedert sich in eine Vorauswahl per Internetabstimmung und eine Endabstimmung direkt auf dem Jugendempfang. Nach einer Vorauswahl durch eine Jury werden die Beiträge von 10 Künstlern zur Abstimmung auf einer Internetplattform der Bayerischen Staatskanzlei gestellt. Die drei bei der Internetabstimmung am besten bewerteten Künstler werden für einen Liveauftritt zum Jugendempfang eingeladen. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Jugendempfang wählen den Sieger.


Der Förderpreis

Den Förderpreis können nur Musiker / Musikerinnen bzw. eine Band von (durchschnittlich) unter 25 Jahren (Nachwuchskünstler) erhalten. Dieser Preis wird nur verliehen, soweit kein Nachwuchskünstler unter die ersten drei Künstler bei der Internetabstimmung kommt. In diesem Fall erhält den Förderpreis derjenige, der bei der Internetabstimmung unter den 4. – 10.-Plazierten am besten abgeschnitten hat. Sollte kein Nachwuchskünstler bei der Internetabstimmung teilnehmen, wird eine Jury aus den eingegangenen Beiträgen der Nachwuchskünstler den Preisträger bestimmen. Der Gewinner des Förderpreises wird auch für einen Auftritt zum Jugendempfang eingeladen.


Die Preise

Es werden folgende Preise vergeben:
1. Preis: 2.000 € und zusätzlich:
• späterer Live-Auftritt bei einer Veranstaltung der Staatskanzlei
• Aufnahme in die nächste Alpenpower CD-Koppelung der Donnerwetter Musik GmbH
2. Preis: 1.500 € und zusätzlich Aufnahme in den erweiterten Pool des Bandcoaching-Projekts „BY-on“
3. Preis: 1.000 €
Ggf. Förderpreis: 1.000 €


Wie kann ich an dem Wettbewerb teilnehmen?

• Eingereicht werden können nur eigene Kompositionen. Grundsätzlich sind alle musikalischen Stilrichtungen zugelassen.
• Der Musikbeitrag muss als Audiodatei in gängigem Format (wav 16 bit oder mp3 mit 256 kb/s) auf CD eingereicht werden. Ein Video ist optional.
• Ferner sind ein Bild der Band/des Künstlers/der Künstlerin, Informationen zur Bandbesetzung, der Liedtext und ein kurzes schriftliches Statement zum Hintergrund des Musikbeitrages einzureichen.
• Die Rechteinhaber geben ihr schriftliches Einverständnis, dass der Wettbewerbsbeitrag für die Internetabstimmung öffentlich im Internet aufgeführt und auf eine kostenlose CD-Dokumentation für die Teilnehmer des Jugendempfangs gekoppelt wird sowie für begleitende Öffentlichkeitsarbeit des Veranstalters, wie z.B. Videos, Pressemitteilungen und Webseiten genutzt werden kann. Hierfür wird ein Formular auf den Internet-Seiten der Bayerischen Staatskanzlei (www.dein-lied-fuer-bayern.de) und der Donnerwetter Musik GmbH (www.donnerwetter-musik.de) zum Download bereitgestellt. Bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
• Der Musikbeitrag und die oben genannten Zusatzinformationen sowie das ausgefüllte und unterschriebene Formblatt müssen bis Montag , 10.12.2012 bei folgender Adresse eingehen :
Donnerwetter Musik GmbH
Hubert-Beckers-Str. 6
80997 München


Was ist sonst zu beachten?

• Die eingegangenen Musikbeiträge werden nicht zurückgesandt.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Die Veranstalter

Der Musikwettbewerb wird veranstaltet von der Bayerischen Staatskanzlei in Zusammenarbeit mit der Agentur Donnerwetter Musik GmbH, die für die organisatorische Abwicklung auch Ansprechpartner ist (Telefon: 089-81320331, Email: info@donnnerwetter-musik.de) .
Weitere Informationen unter www.dein-lied-fuer-bayern.de

Quelle: www.bayern.de



28. Oktober 2012

Karotten – süße Rüben

Karotte, Möhre oder Gelbe Rübe: hinter all diesen Namen versteckt sich das beliebte, süßschmeckende Wurzelgemüse. Auf den Märkten werden in der Regel so genannte Bundkarotten mit Grün und die Waschkarotten ohne Grün angeboten.
Im Gegensatz zu anderen Rüben ist die Karotte der beste heimische Beta-Carotin-Spender. Diese Vorstufe des Vitamin A fördert das Wachstum bei Kindern und stärkt die Sehkraft sowie das Immunsystem. Damit das fettlösliche Beta-Carotin gut für den Körper verfügbar ist, sollten rohe oder gekochte Karotten immer mit etwas Öl, Butter oder Sahne verzehrt werden. Neben Beta-Carotin enthalten Karotten auch Ballaststoffe, die für eine gute Verdauung sorgen.

Tipps rund um die Karotten

 Achten Sie beim Einkauf von Bundkarotten auf ein frisches Grün. Schlaffes, welkes Grün weist auf schon ältere, nährstoffärmere Karotten hin.
  • Zuhause das Grün entfernen, da es den Karotten auf Dauer das Wasser entzieht und sie schrumpeln lässt.
  • Die wichtigsten Nährstoffe der Karotte finden sich in der Nähe der Schale: Junge Karotten deshalb einfach mit Schale essen; ältere Exemplare mit dem Messer schaben oder mit einem Sparschäler vorsichtig schälen.
  • Eingeschlagen in ein feuchtes Tuch bleiben die Karotten im Gemüsefach des Kühlschrankes bis zu zwei Wochen knackig frisch.
  • Karotten eignen sich auch gut zum Einfrieren: Karotten dazu klein schneiden, 3 Minuten blanchieren und portionsweise einfrieren. Auf diese Weise sind Karotten 8-10 Monate haltbar.
  • Karotten können auch in so genannten Sandmieten im Keller bis zu fünf Monate gelagert werden: Dazu frische Karotten ohne Grün in einer Kiste mit feuchten Sand eingraben, ohne dass sich die Wurzeln gegenseitig berühren. Auf diese Weise bleiben die Karotten haltbar und schmecken selbst nach 5 Monaten frisch. 


Aus Gelbe Rüben können Sie eine schmackhafte Karotten-Orangen-Suppe zubereiten.

Karotten-Orangen-Suppe


Zutaten:
1 Zwiebel                   4 unbehandelte Orangen
5 Zehen Knoblauch   1 Becher Sahne
1 kg Karotten             1 Becher Crème fraîche
1 Stück Ingwer           2 l Gemüsebrühe
4 Kartoffeln                Salz, Pfeffer, Thymian, Zucker

Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauchzehen und Ingwer in Olivenöl anschwitzen.
Geschnittene Kartoffeln und Karotten hinzufügen und mit einer Prise Zucker bestäuben. Unter Rühren glasig dünsten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. ½ Stunde köcheln lassen. Anschließend fein pürieren. Geriebene Orangenschale (nur von zwei Orangen), Saft der Orangen und Sahne hinzufügen, nochmals pürieren und die Suppe nicht mehr kochen lassen.
Mit Pfeffer, Salz und Thymian abschmecken.
Die Suppe in Teller füllen und mit einem Löffel Crème fraîche anrichten.




26. Oktober 2012

Martinsgans – Eine schnatternde Tradition


Laterne! Laterne! Sonne, Mond und Sterne! – Am 11. November gehen in Bayern nicht nur die Kinder mit ihren bunten Laternen durch die Straßen – die Zeit der St. Martins-Umzüge läutet auch die Saison für die alljährlichen traditionellen Gänseessen ein. Am besten für das traditionelle St. Martins-Essen eignen sich  Qualitätsgänse von der heimischen Weide.

Die Gesellschaft für Konsumforschung bestätigt diesen starken Bezug: 90 Prozent des Gänsefleisches, das jährlich verspeist wird, wird im November und Dezember gekauft. Der Bedarf ist dabei meist viel höher als die Zahl der Gänse, die in Deutschland ausgebrütet und aufgezogen werden. Unser Selbstversorgungsgrad: Knapp 18 Prozent. Viele Gänse werden deshalb zum Beispiel aus Ungarn oder Polen importiert. Bei der Auswahl des Gänsebratens heißt beim Einkauf die entscheidende Frage: Frisch oder gefroren? Dabei kann man in der Regel sicher sein: Tiefkühlgänse stammen in der Regel aus Mastanlagen in Osteuropa. Heimische Gänse, wie etwa aus Bayern, werden erst pünktlich zum Start der Saison geschlachtet und in der Regel als frische Ware angeboten.

Weidemastgänse: Qualität aus Bayern

Gänse aus Bayern stammen für gewöhnlich aus der Weidemast. Das heißt, die Gänse haben, seit sie im Mai geschlüpft sind, den überwiegenden Teil ihres Lebens auf der Weide verbracht. Dort grasen sie an der frischen Luft den ganzen Sommer bis sie kurz vor St. Martin oder dem zweiten traditionellen Gänse-Termin, den Weihnachtsfeiertagen, geschlachtet werden. Frisches Futter und frische Luft sorgen auch für bessere Fleischqualität im Vergleich zu Tiefkühlgänsen aus Osteuropa.

Regionales Gänsefleisch steht damit auch für aromatischen Geschmack und echten Genuss.
In Bayern gibt es rund 2600 Gänsehalter. Die Empfehlung des Bayerischen Bauernverbandes:
Fragen Sie nach regionalem Geflügel oder kaufen Sie direkt beim Erzeuger im Hofladen oder auf den Bauernmärkten.

Wo es in Ihrer Nähe Bauernmärkte und/oder Hofläden gibt, erfahren Sie bei uns im Internet unter: www.einkaufen-auf-dem-bauernhof.com und www.bauernmaerkte-in-bayern.de


Woher kommt der Brauch der Martinsgans?

Am 11. November kommt traditionell eine frisch gebratene, resche Gans auf den Tisch, am liebsten serviert mit Klößen, Blaukraut und einer deftigen braunen Soße. Was steckt hinter diesem kulinarischen Brauch? Und stimmt es tatsächlich, dass Martinsgänse Glück bringen?

Der Brauch der Martinsgans hat seine Wurzel im Kreislauf des Bauern- und Kirchenjahres: Im Mittelalter läutete der Martinstag den Beginn der 40-tägigen vorweihnachtlichen Fastenzeit ein. Am letzten Tag vor Beginn dieser Fastenzeit konnten die Menschen noch einmal richtig schlemmen.

Zudem war der Martinstag Termin für Pachtzahlungen. Bezahlt wurde dabei in Naturalien, auch in Gänsen, da die bevorstehende Winterzeit das Durchfüttern der Tiere schwierig machte. Zugleich war der Martinstag einem heutigen Kündigungstermin vergleichbar, Gesinde wurde entlassen und mit einer Gans beschenkt sowie Mägde und Knechte neu eingestellt.




20. Oktober 2012

Auf den Autobahnen droht der Kollaps


Volle Autobahnen, kilometerlange Staus und vergeudete Zeit – schon heute bekommen die Autofahrer in Deutschland tagtäglich die Folgen der verfehlten Verkehrsinfrastrukturpolitik zu spüren. Aussicht auf Besserung besteht nicht – im Gegenteil. Wie eine jetzt in Berlin veröffentlichte Studie des ADAC zeigt, werden bis zum Jahr 2025 die überlasteten Autobahnabschnitte angesichts immer größerer Verkehrsmengen auf insgesamt 2000 Kilometer anwachsen. Im Jahr 2010, so die Analyse, betrug die betroffene Netzlänge noch rund 1600 Kilometer.

Mit der Studie, die Intraplan Consult im Auftrag des ADAC durchgeführt hat, wollte der Automobilclub herausfinden, wie sich die Verkehrsqualität im deutschen Autobahnnetz zwischen 2010 und 2025 verändern wird. Dabei wurde für die Prognose nicht nur die Fertigstellung zahlreicher Neu- und Ausbauprojekte bis zum Jahr 2025 unterstellt, sondern auch eine 10-prozentige Kapazitätserhöhung für alle Autobahnabschnitte angenommen.

Dramatisch wird sich die Verkehrssituation in den kommenden Jahren in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen zuspitzen. In Niedersachsen wird sich die Zahl der überlasteten Autobahnabschnitte sogar mehr als verdoppeln. Nordrhein-Westfalen, schon heute das Bundesland mit den häufigsten und längsten Staus, wird auch künftig mit Abstand am stärksten betroffen sein. Von den 1600 Kilometer Autobahn, deren Verkehrsqualität im Analysejahr 2010 mit mangelhaft oder ungenügend bewertet wurde, entfallen rund 950 Kilometer auf die einstelligen Autobahnen A 1 bis A 9. Diese Strecken sind deswegen so bedeutsam, weil auf ihnen ein Großteil des Fernverkehrs abgewickelt wird. Rund zwei Drittel der Kapazitätsengpässe, die für das Jahr 2025 prognostiziert werden, befinden sich auf den Autobahnen A 1 bis A 12. Abhilfe kann hier in erster Linie der sechs- bzw. achtstreifige Ausbau der überlasteten Abschnitte schaffen.

Vor diesem Hintergrund fordert der ADAC erneut, dringend die Investitionen in die Fernstraßeninfrastruktur zu erhöhen. „Der Bund muss deutlich mehr Finanzmittel zur Verfügung stellen und seiner Verantwortung für die Bundesfernstraßen gerecht werden“, sagt ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. „Dabei muss ganz gezielt in Projekte mit dem größten verkehrlichen und gesamtwirtschaftlichen Nutzen investiert werden“, so Becker. Insgesamt sind mindestens sieben Milliarden Euro pro Jahr notwendig, um den Bau und den Erhalt der Fernstraßen zu gewährleisten. Im Haushalt 2013 sind allerdings nicht einmal fünf Milliarden Euro für die Autobahnen eingeplant.




19. Oktober 2012

Rübenernte - Spätherbst versüßt die Rüben

In den bayerischen Rübenanbauregionen in Südbayern und Franken ist die Ernte angelaufen. Die Zuckerproduzenten erwarten ähnlich gute Erträge wie im vorangegangenen Jahr, allerdings wegen des feuchten Wetters mit geringerem Zuckeranteil in den Rüben.

"Doch der goldene Spätherbst lässt hoffen", wie Johann Graf vom Bayerischen Bauernverband sagt. „In den nächsten Tagen ist viel Sonne vorhergesagt – das macht die Rüben süß.“ Rund ein Drittel der Feldfrüchte seien bislang gerodet, für den Rest käme die spätherbstliche Sonne gerade recht.

Die Rübenanbaufläche in Bayern umfasst 65 000 Hektar. Laut Verband der bayerischen Zuckerrübenanbauer (Anzahl: 10.500) werden heuer Erträge von rund 80 Tonnen pro Hektar erwartet, in den fränkischen Anbaugebieten etwas weniger. Die Zuckergehalte schwanken regional und liegen zwischen 15, 8 und 19 Prozent.

Zucker entsteht als Produkt der Fotosynthese, bei der die Rübe die Energie des Sonnenlichtes nutzt und auf diese Weise Energie gewinnt. Aus Kohlendioxid und Wasser baut sie so Zucker auf und die Sonnenenergie wird praktisch in "Zuckerenergie" umgewandelt. Für ein Kilogramm Zucker benötigt man sieben bis acht Rüben, das entspricht in etwa einer Anbaufläche von einem Quadratmeter.

Ein Hektar Zuckerrüben bindet zudem 35 Tonnen Kohlendioxid und setzt 26 Tonnen Sauerstoff frei – das reicht für insgesamt für 120 Menschen jährlich zum Atmen. Durch ihren hohen Energieanteil sind Rüben ein interessanter Rohstoff für die Energieerzeugung. So lassen sich von einem Hektar Rüben etwa 7000 Liter Bioethanol herstellen, womit ein Auto gut 80.000 Kilometer weit fahren kann. Zudem fallen wertvolle Eiweißfuttermittel an, welche die Landwirtschaft unabhängiger von Importen macht.

Das Multitalent Rübe rückt der Bayerische Bauernverband aktuell im Rahmen seiner Kampagne „Landwirtschaft – von heute, für morgen“ in den Mittelpunkt. So wurde zum Beispiel zu Beginn der Rübenernte das Motiv „Zuckerstreuer“ in der Zuckerfabrik Plattling enthüllt.

Alle Informationen zum "Zuckerstreuer" und zur gesamten Kampagne: www.landwirtschaft-fuer-morgen.de
 

Quelle: www.bayerischerbauernverband.de
Stand: 17/10/12


16. Oktober 2012

Billig tanken - Wo Sprit am günstigen ist

Auch wenn sich die Kraftstoffpreise in Deutschland insgesamt immer noch auf sehr hohem Niveau bewegen, so gibt es derzeit doch erhebliche regionale Unterschiede. Wie die aktuelle ADAC Analyse der Kraftstoffpreise an Markentankstellen in 20 deutschen Städten zeigt, profitieren davon vor allem die Autofahrer in Freiburg. In der Stadt im Breisgau ist sowohl Super E10 mit 1,567 Euro als auch Diesel mit 1,457 Euro günstiger als in jeder anderen untersuchten Stadt.

Anders in Kiel: In der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt müssen die Fahrer von Benziner-Pkw derzeit am meisten für ihren Kraftstoff bezahlen. Ein Liter Super E10 kostet hier 1,632 Euro und damit 6,5 Cent mehr als in Freiburg. Diesel ist in München besonders teuer. Für einen Liter muss man im Schnitt 1,508 Euro berappen, das sind 5,1 Cent mehr als in der preiswertesten Stadt.

Laut ADAC gibt es jedoch nicht nur regionale Preisdifferenzen, auch am  Wohnort selbst können die Kraftstoffpreise bisweilen erheblich voneinander abweichen. Diese Unterschiede sollten die Autofahrer nach Empfehlung des Clubs nutzen. Weitere Informationen zu den Kraftstoffpreisen in Deutschland und im europäischen Ausland findet man unter www.adac.de/tanken
.

Quelle: www.adac.de


12. Oktober 2012

Kalender-Girls: Bauernmädchen frech-fröhlich


Ja, es wird wieder heiß in Bayern: Rund 200 sexy Mädels haben sich für den Jungbauernkalender 2013 beworben und mittlerweile sind alle Fotos im Kasten. Mal ehrlich, wer möchte da noch Bauer sucht Frau sehen? Geshootet wurde in Oberfranken zwischen farbenprächtigen Blumen im Bauerngarten, frecher Schafherde und vor historischen Bauernhäusern. So entstand für jeden Monat des Jahres eine Aufnahme. Durchgeführt wurde das Fotoshooting vom Wiener Werbefotograf Udo Titz.

Übrigens: Der Kalender erschien 2001 zum ersten Mal und ist mittlerweile ein heiß begehrtes Kultobjekt - die Auflage des Jungbauernkalenders ist allerdings limitirt. Aktuelle Infos zum Kalender: www.jungbauernkalender.de