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4. Juni 2013

Internet statt Baumarkt

Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Garten- und Heimwerkersaison. Anstatt Werkzeuge oder Gartengeräte im nächsten Baumarkt zu kaufen, bestellen immer mehr Menschen im Internet. Jeder fünfte Internetnutzer hat bereits Heimwerkerbedarf im Web gekauft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Besonders beliebt sind die Online-Baumärkte bei den 50- bis 64-jährigen Onlinern. 28 Prozent von ihnen haben bereits Werkzeuge, Gartengeräte oder Material für die Renovierung online gekauft. „Im Internet werden nicht mehr nur Bücher und Kleidung gekauft“, sagt Tobias Arns, Experte für den Online-Handel beim BITKOM. „Ob Artikel des täglichen Bedarfs, Lebensmittel oder sogar Gartenhäuser: Immer mehr Produktkategorien werden erfolgreich im Web angeboten.“

Heimwerker- und Gartenbedarf im Web gibt es nicht nur bei großen Internet-Kaufhäusern. Auch viele Baumärkte haben eigene Online-Shops. Das Angebot reicht von Werkzeugen und Badewannen hin zu Balkonpflanzen und Rollrasen. Kleinere Waren verschicken die Online-Baumärkte als Paket, größere Bestellungen werden von einer Spedition geliefert. Die Lieferkosten betragen dann meist zwischen 30 und 35 Euro. Einige der Internet-Baumärkte bieten auch eine Mobil-Version ihres Online-Shops, die für Smartphones angepasst ist.

Heimwerker finden auf den Webseiten der Baumärkte zudem häufig Tipps und Anleitungen: Die Hilfestellungen reichen von der richtigen Benutzung von Werkzeugen, über das Verlegen von Laminat bis zum Einbau eines Fensters. Einige der Online-Baumärkte bieten sogar Video-Anleitungen zu unterschiedlichen Heimwerker-Projekten an, etwa dem Möbelbau oder dem Anlegen eines Gartenteichs. Auch Foren, in denen sich die Heimwerker und Hobby-Gärtner austauschen können, sind Teil einiger Online-Baumärkte.


Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.

9. Dezember 2012

Schnee, Eis, Glätte - Ohne Versicherung drohen teure Folgen


Vom Frost gesprengte Wasserleitungen, von Dächern rutschende Schneebretter oder Passanten, die auf spiegelglatten Gehwegen ausrutschen: Ist das Risiko solcher Schäden und Unfälle nicht ausreichend abgesichert, kann der Wintereinbruch zu teuren Folgen führen. „Die richtige Versicherungspolice kann den finanziellen Schaden zwar abfangen, doch Hausbesitzer wie auch Verkehrsunternehmen haben bestimmte Pflichten zu erfüllen, damit es erst gar nicht zu einem Schaden kommt“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Zum vorsorglichen Umgang mit Eis und Schnee gibt sie folgende Hinweise:

1. Dezember 2012

Richtige Heizungseinstellung: Mehr Wärme bei minimalen Kosten


Eine halbe Milliarde Euro könnten Nordrhein-Westfalens Bürgerinnen und Bürger bei den Energiekosten sparen – mit der richtigen Einstellung. Weil rund 90 Prozent aller Heizungen jedoch nicht optimal eingestellt sind, geht wertvolle Energie ungenutzt zum Schornstein raus.

21. November 2012

Kaum ein Bauvertrag ist ohne Mängel

Siebenundneunzig Prozent aller Verträge, die private Bauherren mit Generalunternehmern oder Bauträgern abschließen, haben Mängel. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Schlüsselfertig Bauen - Die Bauverträge mit privaten Bauherren in der Praxis", die am Dienstagabend (20. November) im Rahmen eines Symposiums in den Räumen des Deutschen Bundestags präsentiert wurde. Die Studie, herausgegeben vom Institut Privater Bauherren, belege erhebliche Lücken im Bereich des Verbraucherschutzes, betonte Thomas Penningh, Präsident des Verbands Privater Bauherren (VPB), in seiner Begrüßungsrede auf dem Symposium. Er sieht mit der Studie die seit Jahren vom VPB beobachteten Probleme beim privaten Bauen wissenschaftlich bestätigt.

Die Autoren der Studie, die Berliner Rechtsanwälte Stefan Bentrop und Ingmar Benger, haben 117 Standardverträge untersucht, die in den Jahren 2003 bis 2012 von Generalunternehmern und Bauträgern Kunden vorgelegt wurden. Ihr Ergebnis: Gerade das Argument der Kostensicherheit, mit dem Bauträger und Generalunternehmer um Bauherren werben, trägt nicht. Im Gegenteil: "Unerwartete Zusatzausgaben aufgrund unvollständiger Leistungsbeschreibungen sind üblich", erläutert Thomas Penningh. Oft genug seien wesentliche Dinge, wie etwa Erdaushub oder Hausanschlüsse gar nicht Vertragsbestandteil.

Diese für ein bewohnbares Haus aber unverzichtbaren Leistungen müssten zusätzlich aufgebracht werden und belaufen sich schnell auf 50.000 Euro und mehr, so der VPB-Präsident. Eine Summe, die der Bauherr gleich zu Beginn aufbringen muss, und die er an anderer Stelle wieder einspart, nach Erfahrung des VPB oft im Bereich der Energieeffizienz.

Die Mängel und Unsicherheit beim Leistungsumfang werden laut Studie durch Änderungsvorbehalte verschärft, die immerhin in 76 Prozent aller Verträge enthalten waren und dem Unternehmen einseitige Änderungen am Leistungsumfang erlaubten. Bei 60 Prozent der Verträge galt außerdem der vereinbarte Festpreis nur für eine bestimmte Frist und konnte anschließend verändert werden. Selbst wenn Preisanpassungsklauseln vereinbart waren, seien sie häufig durch unzulässige Vorbehaltsregelungen wieder konterkariert worden, resümiert die Studie.

Neben dem beworbenen Festpreis ist der fixe Einzugstermin ein Argument, warum Bauherren sich für schlüsselfertige Objekte entscheiden. Auch hier bleibt die Werbung hinter der Realität zurück: Laut Studie vermieden es die Unternehmen oft, konkrete Fertigstellungstermine zu nennen. Lediglich in 17 Prozent aller Verträge waren sie vorgesehen. In 50 Prozent aller Fälle wurde die Bauzeit nur in Monaten und Wochen angegeben. Vertragsstrafen für verzögerte Fertigstellung sahen nur 26 Prozent der Verträge vor; die Strafen waren zudem sehr niedrig. Die Klauseln berauben den Bauherrn auch der Chance, weitere Schäden geltend zu machen. Die Studie belegt außerdem, wie Bauherren durch die Zahlungspläne in Generalunternehmer- Verträgen benachteiligt werden: Sie werden durch unangemessen hohe Zahlungen zur Vorkasse gedrängt.

Privater Hausbau, so erinnerte der VPB-Präsident, sei ein wesentlicher Motor der Konjunktur. "Die privaten Bauherren sind die wichtigsten Auftraggeber der mittelständischen Bauwirtschaft. Sie schreiben auch nicht europaweit aus, sondern vergeben ihre Aufträge regional. Und sie puffern mit ihren Aufträgen konjunkturelle Schwankungen ab. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Privatleute, die in der Regel mit einem Haus die größte Investition ihres Lebens planen, nicht durch ungenügenden Verbraucherschutz zur Aufgabe ihre Baupläne gezwungen werden." Der VPB-Präsident forderte die zuständigen Ministerien auf, aktiv zu werden. "Im Reiserecht haben wir heute einen hervorragenden Verbraucherschutz, im Bereich des privaten Bauens fehlt er noch - dabei ist das Risiko beim Bauen sicher deutlich existenzieller als bei einer Urlaubsreise."

Professor Jochen Glöckner, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privat- und Wirtschaftsrecht und wissenschaftlicher Beirat des Instituts Privater Bauherren, sagt in seinem Vorwort zur Studie "Jedenfalls wird vor dem Hintergrund der erheblichen Zahl ausgewerteter Formularverträge und der aufgedeckten Mängel kaum noch angenommen werden dürfen, etwaige Probleme gingen allein auf vereinzelte "schwarze Schafe" in der Branche zurück."


13. November 2012

Wie gebrauchte Immobilie zum Traumhaus wird

Nach dem Erwerb eines gebrauchten Hauses geht die Arbeit meist erst richtig los: Persönliche Vorstellungen müssen mit zahlreichen Vorgaben und Vorschriften in Einklang gebracht werden, Pläne hierzu müssen erstellt, Bauanträge eingereicht und Handwerker engagiert werden. Und vor allem darf der Umbau das Budget nicht sprengen.

Damit ein Umbau, Anbau oder Ausbau auf sicherem Fundament steht, bietet der Ratgeber „Vom gebrauchten Haus zum Traumhaus“ der Verbraucherzentrale NRW Bauherren ein solides Planungsgerüst. 

Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über sämtliche Phasen einer Baumaßnahme – von der ersten Planung und Kostenberechnung über die Finanzierungssicherung und den Bauantrag bis zur Ausschreibung der Handwerkerleistung. Gründliche Planer erfahren zudem, welche Probleme bei verschiedenen Umbauten von Keller, Fassade, Fenster, Rollläden, Treppen, Elektroinstallationen oder Heizungsanlagen drohen und wie sie sich dauerhaft beseitigen lassen. Auch für den Fall, dass ein Architekt oder Fachingenieur den Umbau begleitet, hat der Ratgeber wertvolle Tipps parat – etwa wie man den richtigen Fachmann für die Baustelle findet und auf welche Details bei Vertrag sowie Abrechnung mit Architekten und Ingenieuren geachtet werden sollte.

Der Ratgeber kostet 12,90 Euro und ist in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW erhältlich. Für zuzüglich 2,50 Euro (Porto und Ver­sand) wird er auch nach Hause geliefert.

Bestellmöglichkeiten:
Verbraucherzentrale NRW, Versandservice, Himmelgeister Straße 70, 40225 Düsseldorf, Internet: www.vz-ratgeber.de, Tel: (02 11) 38 09-555,
E-Mail: ratgeber@vz-nrw.de, Fax: (02 11) 38 09-235.

Quelle: www.vz-nrw.de


6. November 2012

Tipps zu Handwerker und Kundendiensten

Rasche Hilfe im Notfall - reell und ohne Streit

Wenn der Schlüssel innen steckt, die Waschmaschine streikt oder ein Wasserrohr geplatzt ist – ist ein Haushalt in Not. Hier muss meist ein Experte ran, um den Schaden zu beheben. Erste Hilfe bei der Suche nach einem fixen und reellen Fachmann bietet jetzt der neue Pocket-Ratgeber „Handwerker und Kundendienste – meine Rechte und Ansprüche“ der Verbraucherzentrale.

Das Buch bietet schnelle Antworten auf alle drängenden Fragen rund um eine Reparatur oder Wartung und zeigt, worauf von der Auftragsvergabe bis zur Abrechnung geachtet werden sollte. Kunden erfahren außerdem das Wichtigste über ihre Rechte, wenn der Handwerker gepfuscht hat: Er etwa mit der Reparatur in Verzug gerät oder seinen Kostenvoranschlag überschreitet. Damit Kunden nicht erst durch Schaden und Verfahren klug werden, wird in dem Ratgeber auch erklärt, wie eine gerichtliche Auseinandersetzung vermieden werden kann oder welche Strategien helfen, falls doch ein Rechtsstreit ins Haus steht.

Den Ratgeber „Handwerker und Kundendienste“ gibt es für 8,90 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg an der Kirchenallee 22 (Montag bis Freitag, 10 – 18 Uhr). Zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand kann man das Buch auch per Telefon (040) 24832-104 oder im Internet unter www.vzhh.de bestellen.

Quelle: www.vzhh.de
Stand: 23/10/12




1. November 2012

Last-Minute-Tipps zur Heizsaison

Wenn sich die Heizung durch Blubbern oder Plätschern bemerkbar macht, ist dies ein deutliches Anzeichen für Luft im Heizkörper. Dadurch ver-schlechtert sich die Wärmeleistung. Mit einem einfachen Vierkantschlüssel lässt sich die Entlüftungsschraube öffnen und die Luft entweicht. Aber Vorsicht: Austretendes Heizungswasser ist häufig stark verschmutzt. „Handwerklich geschickte Personen können die Entlüftungsschraube durch einen automatischen Entlüfter ersetzen“, empfiehlt Norbert Fleige, Berater an der Energie- und Klimahotline der Verbraucherzentrale Hamburg.

Auch Verhaltensänderungen und ein bewusster Umgang bewirken viel. Je nach Raumnutzung sind unterschiedliche Temperaturen erforderlich. Allerdings sollten dann auch die Türen zwischen den Räumen möglichst geschlossen sein.

„Thermostatventile, die älter als 15 Jahre sind, sollten erneuert werden“, so der Energieexperte. „Ihre Regelgenauigkeit ist nicht mehr gegeben und sie arbeiten nach dieser Zeit meist nicht mehr zuverlässig“. Moderne Thermostatventile haben eine Regelgenauigkeit von 1 Grad. Besonders in ungedämmten Wohnungen sind programmierbare Thermostatventile vorteilhaft, da  genaue Heizzeiten und Temperaturen einstellbar sind.
Damit die Thermostate korrekt arbeiten können, dürfen sie nicht durch Vorhänge oder Verkleidungen verdeckt sein.

Der zweite Blick sollte in den Heizungskeller gehen: Sind alle Heizungsrohre und Armaturen gedämmt? „Ein Meter ungedämmte Rohrleitung erhöht die jährlichen Heizkosten um acht bis zehn Euro“, warnt Norbert Fleige. Mit etwas Geschick kann eine Rohrdämmung selbst angebracht werden.

Wird die Zirkulationspumpe über eine Zeitschaltuhr geregelt? Wenn nicht, gibt es für wenige Euro entsprechende Geräte im Baumarkt. Die Pumpe muss nicht rund um die Uhr laufen.

Viele Heizkessel haben noch eine nicht angepasste Werkseinstellung, die nicht auf das jeweilige Gebäude eingestellt und deshalb ineffizient ist. Wer sich nicht in die Gebrauchsanweisung vertiefen möchte, sollte einen Handwerker in Anspruch nehmen. Am effektivsten ist ein hydraulischer Abgleich, bei dem der Handwerker die einzelnen Komponenten des Heizsystems aufeinander abstimmt.

Eine regelmäßige Inspektion der Heizungsanlage gehört laut Energie-
einsparverordnung (EnEV) zu den Pflichten des Betreibers und muss von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Ein Wartungsvertrag kann das unkompliziert regeln. Muster-Wartungsverträge für Öl- und Gasheizungen gibt es bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Wer eine Brennwertheizung besitzt, kann zudem von den Experten der Verbraucherzentrale einen Check durchführen lassen, bei dem die richtige Einstellung und Effizienz des Gerätes geprüft wird. Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium fällt hierfür lediglich ein Kostenbeitrag von 30 Euro an.

Fragen zum richtigen Heizen und zum Brennwert-Check beantwortet die anbieterunabhängige Energie- und Klimahotline der Verbraucherzentrale unter der Telefonnummer 040/248 32 250. Die telefonische Beratung ist kostenlos. Es kann auch ein persönlicher Beratungstermin vereinbart werden (Beratungsstellen in St.Georg, Bergedorf, Fuhlsbüttel und Harburg).

Hinweis: Die Telefonhotline wird von der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, die persönliche Beratung wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

Quelle: www.vzhh.de


30. Oktober 2012

Wärmedämmung - Vom Keller bis zum Dach

Wer beim Hausbau Energie sparen und die Umwelt schonen will, kommt um eine gute Wärmedämmung nicht herum. Hierbei stellt sich die Frage nach dem richtigen Dämmstoff. Der aktualisierte Ratgeber „Wärmedämmung“ der Verbraucherzentrale liefert zur Qual der Wahl alle wichtigen Informationen.

Auf 182 Seiten erfährt der Leser alles Erforderliche über Auswahlkriterien, Materialkennwerte wie Wärmeleitfähigkeit oder Feuchteverhalten, Normen sowie über die Details der Dämmstoffarten. Die Dämmstoffsteckbriefe bieten alle wichtigen Daten zu Herstellung, Gebrauch, Beseitigung, Druckfestigkeit, Temperaturzahl, Wärmespeicherzahl und Kosten zu den unterschiedlichen Dämmstoffen, seien es pflanzliche, mineralische, synthetische oder tierische wie Wolle. Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem geeigneten Wärme-, Feuchte- und Brandschutz sowie der Luftdichtigkeit bei einzelnen Bauteilen – von der Bodenplatte bis zum Dach. Hierzu werden Beispiele gegeben und technische Daten und Preise genannt. Ein ausführliches Glossar im Anhang erläutert abschließend alle Fachbegriffe.

Den Ratgeber „Wärmedämmung“ gibt es für 9,90 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg an der Kirchenallee 22 (Montag bis Freitag, 10 – 18 Uhr). Zuzüglich 2,50 Euro für Porto und Versand kann man das Buch auch per Telefon (040) 24832-104 oder im Internet unter www.vzhh.de bestellen.


19. Oktober 2012

Riester-Bausparen: Wüstenrot ist Testsieger

Bei einem Test von Riester-Bausparverträgen ist Wüstenrot der klare Testsieger. Bei drei von vier Modellfällen liegt die Bausparkasse mit ihrem Tarif an der Spitze einer Untersuchung der Zeitschrift Finanztest. Wie die Zeitschrift in ihrer November-Ausgabe berichtet, schlagen Riester-Bausparverträge konventionelle Verträge, da die Top-Tarife im Test genauso gut sind wie ungeförderte Angebote, zusätzlich aber viele Tausend Euro Förderung bringen.

Den Siegertarif von Wüstenrot gibt es ab 50.000 Euro Bausparsumme. Die Aachener Bausparkasse und die Alte Leipziger bieten aber „gute“ Alternativen, die auch für kleine Sparbeiträge geeignet sind.

Je nach Tarif sichern sich Bausparer für ihre künftige Hausfinanzierung ein Darlehen zu einem Zinssatz von 2,75 bis 4,25 Prozent. Dieser Zinssatz ist ihnen garantiert, auch wenn sie ihr Darlehen erst in sieben oder zehn Jahren benötigen. Kein anderes Finanzprodukt bietet diese Sicherheit eines Bausparvertrages.

Die Stiftung Warentest hatte alle 21 Bausparkassen aufgefordert, für vier Modellfälle den jeweils günstigsten Riester-Tarif und die optimale Bausparsumme anzugeben. Neun Bausparkassen nahmen am Test teil. Drei hatten keinen Riester-Tarif im Angebot, die übrigen neun Bausparkassen verweigerten die Teilnahme an der Untersuchung.

Der ausführliche Test Riester-Bausparen ist in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/riester-bausparen veröffentlicht.


Quelle: www.test.de