Das Internet spielt inzwischen auch bei vielen
Kaufentscheidungen eine bedeutende Rolle. 58 Prozent greifen auf
Preisvergleichsseiten im Web zur Entscheidungshilfe zurück. Jeder Zweite
(51 Prozent) sammelt Informationen zum gewünschten Produkt auf der
Herstellerseite. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des
Hightech-Verbands BITKOM. „Früher gab es nur wenige Möglichkeiten
Informationen über bestimmte Produkte oder die besten Preise einzuholen.
Heute können sich Verbraucher via Internet intensiv informieren“, sagt
Tobias Arns, E-Commerce-Experte des BITKOM.
Außer Tests und Hersteller-Informationen sind auch Erfahrungsberichte
anderer Verbraucher im Web gefragt. Jeder dritte Internetnutzer (35
Prozent) greift hierfür auf Blogs oder Webforen zurück. Auf
Verbraucherportalen mit Erfahrungsberichten sucht jeder Fünfte (22
Prozent) nach entsprechenden Informationen. Soziale Netzwerke werden vor
allem von jüngeren Internetnutzern als Hilfe bei der Kaufentscheidung
besucht. Jeder fünfte 14- bis 29-Jährige (19 Prozent) greift auf die
Erfahrungen seiner Netzwerke-Freunde zurück.
Bei den 30- bis 49-Jährigen
sind es nur 5 Prozent. Arns: „Informationen und Meinungen im Web über
die eigenen Angebote werden für Hersteller und Händler immer wichtiger.“
BITKOM hat hierzu einen Studienbericht „Trends im E-Commerce.
Konsumverhalten beim Online-Shopping“ veröffentlicht. Die Publikation
stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter
Internetnutzern ab 14 Jahren zusammen. Die Themen reichen von der
Nutzung verschiedener Zahlungsmöglichkeiten im Web über den Online-Kauf
mit Mobilgeräten bis zum Einfluss des Social Web auf Kaufentscheidungen.
Der Studienbericht „Trends im E-Commerce. Konsumverhalten beim
Online-Shopping“ kann kostenfrei unter folgendem Link heruntergeladen
werden: http://www.bitkom.org/de/publikationen/38338_75954.aspx
Hinweise zur Methodik: Für die Angaben zur Nutzung von
Entscheidungshilfen beim Kauf von Produkten befragte das
Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren. Alle
Angaben sind repräsentativ.
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3. Juni 2013
1. Juni 2013
E-Learning wird mobiler, persönlicher und vernetzter
Das Lernen per Computer und über das Internet wird in
den kommenden Jahren zum wichtigsten Trend im Bildungswesen. Verband man
mit E-Learning früher häufig das simple Abarbeiten von Fragen und
Antworten, so bietet die technische Entwicklung heute eine Vielzahl
neuer, oft interaktiver und sehr individueller Lernformate und Methoden.
Die Welt des E-Learning hat sich zu elektronischen Lernlösungen (Learning Solutions) weiterentwickelt, die Technik und moderne Lernmethoden vereinen. „Elektronische Lern-Angebote werden immer mobiler, persönlicher und zugleich vernetzter“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Der Arbeitskreis Learning Solutions des BITKOM hat dazu ein Positionspapier „Vom E-Learning zu Learning Solutions“ veröffentlicht, das einen Überblick über die Entwicklung des E-Learning gibt und die aktuellen Trends beim IT-unterstützten Lernen aufzeigt.
Apps für Mobilgeräte, grafisch anspruchsvolle Lernspiele mit einer spannenden Geschichte, interaktive E-Books oder Videos sorgen dafür, dass für jede Zielgruppe die Inhalte passend präsentiert werden können. Einer repräsentativen Umfrage des BITKOM zufolge hat bereits jeder zweite 14- bis 44-Jährige E-Learning genutzt. Rund jeder Dritte hat entsprechende Apps auf mobilen Geräten wie Smartphone und Tablet installiert.
Aktuelle Software erlaubt es, jedem Lernenden an seinen Lernfortschritt angepasste Inhalte zu präsentieren. Kontext-basiertes Microlearning ermöglicht zudem, „Learning on Demand“. Statt zeitaufwändig viel Wissen auf einmal anzuhäufen, wird dabei immer nur jener Inhalt vermittelt, der aktuell benötigt wird. Zugleich bieten soziale Netzwerke die Möglichkeit, sich einen bestimmten Lernstoff mit anderen gemeinsam zu erschließen. So ist es für viele Studierende heute selbstverständlich, Lerngruppen etwa bei Facebook zu gründen. „Massive Open Online Courses“ (MOOC) setzen auf die intensive Vernetzung von Anbietern, Referenten und Teilnehmern.
Learning Solutions gewinnen in der privaten Weiterbildung ebenso an Bedeutung wie in der Aus- und Weiterbildung. Schon heute setzen rund zwei Drittel der IT-Unternehmen E-Learning ein, fast jedes fünfte (18 Prozent) will entsprechende Instrumente und Methoden künftig nutzen. Dieses Interesse spiegelt sich auch im Umsatz der rund 250 Anbieter von E-Learning-Lösungen in Deutschland wider. Er ist zuletzt um 22 Prozent auf über 500 Millionen Euro gestiegen.
Das Positionspapier „Vom E-Learning zu Learning Solutions“ kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.bitkom.org/files/documents/Positionspapier_Learning_Solutions_2013.pdf
Die Welt des E-Learning hat sich zu elektronischen Lernlösungen (Learning Solutions) weiterentwickelt, die Technik und moderne Lernmethoden vereinen. „Elektronische Lern-Angebote werden immer mobiler, persönlicher und zugleich vernetzter“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Der Arbeitskreis Learning Solutions des BITKOM hat dazu ein Positionspapier „Vom E-Learning zu Learning Solutions“ veröffentlicht, das einen Überblick über die Entwicklung des E-Learning gibt und die aktuellen Trends beim IT-unterstützten Lernen aufzeigt.
Apps für Mobilgeräte, grafisch anspruchsvolle Lernspiele mit einer spannenden Geschichte, interaktive E-Books oder Videos sorgen dafür, dass für jede Zielgruppe die Inhalte passend präsentiert werden können. Einer repräsentativen Umfrage des BITKOM zufolge hat bereits jeder zweite 14- bis 44-Jährige E-Learning genutzt. Rund jeder Dritte hat entsprechende Apps auf mobilen Geräten wie Smartphone und Tablet installiert.
Aktuelle Software erlaubt es, jedem Lernenden an seinen Lernfortschritt angepasste Inhalte zu präsentieren. Kontext-basiertes Microlearning ermöglicht zudem, „Learning on Demand“. Statt zeitaufwändig viel Wissen auf einmal anzuhäufen, wird dabei immer nur jener Inhalt vermittelt, der aktuell benötigt wird. Zugleich bieten soziale Netzwerke die Möglichkeit, sich einen bestimmten Lernstoff mit anderen gemeinsam zu erschließen. So ist es für viele Studierende heute selbstverständlich, Lerngruppen etwa bei Facebook zu gründen. „Massive Open Online Courses“ (MOOC) setzen auf die intensive Vernetzung von Anbietern, Referenten und Teilnehmern.
Learning Solutions gewinnen in der privaten Weiterbildung ebenso an Bedeutung wie in der Aus- und Weiterbildung. Schon heute setzen rund zwei Drittel der IT-Unternehmen E-Learning ein, fast jedes fünfte (18 Prozent) will entsprechende Instrumente und Methoden künftig nutzen. Dieses Interesse spiegelt sich auch im Umsatz der rund 250 Anbieter von E-Learning-Lösungen in Deutschland wider. Er ist zuletzt um 22 Prozent auf über 500 Millionen Euro gestiegen.
Das Positionspapier „Vom E-Learning zu Learning Solutions“ kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.bitkom.org/files/documents/Positionspapier_Learning_Solutions_2013.pdf
9. November 2012
App-Boom geht weiter
Smartphone-Programme, sogenannte Apps, werden zunehmend
beliebter. Über 21 Millionen Deutsche, also gut jeder vierte Bundesbürger,
nutzen mittlerweile die kleinen Programme auf ihrem Mobiltelefon. Im
vergangenen Jahr waren es erst 15 Millionen. Seit 2010 hat sich die Zahl von 10
Millionen sogar mehr als verdoppelt. Durchschnittlich hat jeder
Smartphone-Besitzer dabei 23 Apps installiert, jeder Siebte (14 Prozent) sogar
mehr als 40. 2011 lag der Durchschnitt noch bei 17. Das ergab eine repräsentative
Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM.
„Immer mehr Menschen nutzen Apps, um ihren Alltag und ihre Arbeit einfacher zu organisieren, um sich unterwegs zu unterhalten, zu informieren oder weiterzubilden“, sagt René Schuster, BITKOM-Präsidiumsmitglied. „Die Anzahl an Apps ist mittlerweile riesig – für beinahe jede Lebenssituation gibt es eine.“ Beliebt sind etwa Foto- und Musik-Apps. Auch Smartphone-Programme von sozialen Netzwerken oder zum Spielen werden häufig genutzt. Apps gibt es auch für Tablet-Computer und viele internetfähige Fernseher.
Zunehmende Beliebtheit von Smartphones
Die zunehmende Beliebtheit von Smartphones trägt maßgeblich zum App-Boom bei. Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO werden in diesem Jahr voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. 2011 waren es noch 16 Millionen. Das entspricht einem Anstieg von 43 Prozent. Rund 70 Prozent der in diesem Jahr in Deutschland verkauften Handys sind Smartphones. Der Boom dieser Geräte lässt auch den Umsatz wachsen. Insgesamt werden mit Mobiltelefonen 2012 in Deutschland 8,5 Milliarden Euro umgesetzt. 7,9 Milliarden Euro entfallen dabei auf Smartphones. Damit machen sie 93 Prozent am Gesamtumsatz mit Handys aus.
Zur Methodik: Die Angaben zu Verbreitung von Apps basieren auf einer Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden knapp 1.000 Menschen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ. Grundlage der Angaben zu Ab- und Umsatz mit Handys in Deutschland sind neueste Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO). EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO (www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.
„Immer mehr Menschen nutzen Apps, um ihren Alltag und ihre Arbeit einfacher zu organisieren, um sich unterwegs zu unterhalten, zu informieren oder weiterzubilden“, sagt René Schuster, BITKOM-Präsidiumsmitglied. „Die Anzahl an Apps ist mittlerweile riesig – für beinahe jede Lebenssituation gibt es eine.“ Beliebt sind etwa Foto- und Musik-Apps. Auch Smartphone-Programme von sozialen Netzwerken oder zum Spielen werden häufig genutzt. Apps gibt es auch für Tablet-Computer und viele internetfähige Fernseher.
Zunehmende Beliebtheit von Smartphones
Die zunehmende Beliebtheit von Smartphones trägt maßgeblich zum App-Boom bei. Nach Prognosen des Marktforschungsinstituts EITO werden in diesem Jahr voraussichtlich 23 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. 2011 waren es noch 16 Millionen. Das entspricht einem Anstieg von 43 Prozent. Rund 70 Prozent der in diesem Jahr in Deutschland verkauften Handys sind Smartphones. Der Boom dieser Geräte lässt auch den Umsatz wachsen. Insgesamt werden mit Mobiltelefonen 2012 in Deutschland 8,5 Milliarden Euro umgesetzt. 7,9 Milliarden Euro entfallen dabei auf Smartphones. Damit machen sie 93 Prozent am Gesamtumsatz mit Handys aus.
Zur Methodik: Die Angaben zu Verbreitung von Apps basieren auf einer Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden knapp 1.000 Menschen ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ. Grundlage der Angaben zu Ab- und Umsatz mit Handys in Deutschland sind neueste Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO). EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO (www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.
7. November 2012
Cybermobbing - Jeder dritte Schüler bereits Opfer
Mehr als jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren war in Nordrhein-Westfalen bereits einmal Opfer einer Cybermobbing-Attacke. Dabei wurde laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK)
jeder fünfte betroffene Schüler im Internet oder per Handy direkt
bedroht oder beleidigt. Jeder Sechste litt unter Verleumdungen und bei
elf Prozent kam es zu einem Missbrauch der Internetidentität. Gemeinsam
mit dem Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der
Bielefelder Polizei informierte die Kasse heute über Hilfen und
Strategien im Umgang mit Cybermobbing.
Für Opfer von Cybermobbing-Attacken gibt die Polizei folgende Tipps:
"Schon früher haben Jugendliche auf dem Schulhof gestritten oder in der Clique
gelästert. Aber heute gibt es einen fatalen Unterschied: Das Netz
vergisst nichts und ist grenzenlos", erläutert Ulrich Adler, Leiter
regionales Vertragswesen der TK in NRW, die neue Qualität des Mobbings. Deshalb ergänzte die TK ihr Aufklärungsportal "www.gewalt-gegen-kinder.de" um das Kapitel "Cybermobbing".
"Die Forsa-Studie bestätigt auch unsere Erfahrungen: Cybermobbing
ist kein Randphänomen, sondern weitverbreitete Realität", sagt Monika
Atorf, Kriminaloberkommissarin aus Bielefeld. Angesichts der Verbreitung
des Internets sei dies keine Überraschung. "Schließlich ist für
Jugendliche das Internet heutzutage selbstverständlicher Alltag", weiß
die Expertin der Polizei.
Mobber
im Internet begehen Straftaten. Jede Beleidigung, Bedrohung, das
Ausspähen von Daten oder Nachstellung im Netz hat Konsequenzen. Das
Strafgesetzbuch sieht für Fälle von Beleidigungen eine Freiheitsstrafe
bis zu einem Jahr oder Geldstrafe vor. Bei Erpressungen liegt das
Strafmaß sogar bei bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.
Laut TK-Studie
nutzen 99 Prozent der Befragten das weltweite Netz. Täglich surfen 69
Prozent der nordrhein-westfälischen Schüler länger als eine Stunde im
Internet, 63 Prozent sind in sozialen Netzwerken aktiv, 36 Prozent in
Chatrooms.
Die Opfer einer Cybermobbing-Attacke
sind nicht nur wütend (70 Prozent), verzweifelt (24 Prozent) oder
fühlen sich hilflos (22 Prozent), sondern leiden auch unter körperlichen
Folgen. Von Schlafstörungen berichten 17 Prozent, Kopfschmerzen nennen
10 Prozent und Bauchschmerzen acht Prozent als Reaktion auf Cybermobbing. "Auf Grundlage der Forsa-Umfrage müssen wir davon ausgehen, dass rund 400.000 Schülern allein in NRW bisher Opfer von Cybermobbing geworden sind. Angesichts dieser Daten besteht dringender Handlungsbedarf. Als Krankenkasse wollen wir mit dem neuen Baustein Cybermobbing im Portal 'www.gewalt-gegen-kinder.de' helfen", unterstreicht Ulrich Adler.
Auch die Polizei Bielefeld ist der Ansicht, dass Aufklärung und Information über Cybermobbing verbessert werden müssen. Vor allem, um schon die Anfänge von Cybermobbing
zu vermeiden. Bereits im Vorfeld können Schülerinnen und Schüler darauf
achten, ihre Privatsphäre zu schützen. Denn ein leichtfertiger Umgang
mit persönlichen Daten wie Wohnadresse, eMail-Adresse, private Fotos,
Passwörter und Telefonnummer öffnet Cybermobbern Tür und Tor.
Für Opfer von Cybermobbing-Attacken gibt die Polizei folgende Tipps:
- bleibe ruhig und mobbe niemals zurück
- hole dir Hilfe von erwachsenen Vertrauenspersonen (z.B. Eltern oder Lehrer) und entscheidet gemeinsam über das weitere Vorgehen
- sichere Beweise (SMS, eMails, Bilder)
- melde Belästigungen indem du oder deine Eltern Kontakt mit dem Anbieter der Plattform aufnehmen
- sofern die Möglichkeit besteht, sperre Personen die dich belästigen
Hilfe
finden Betroffene zudem bei Beratungsstellen vor Ort. Entsprechende
Adressen gibt es beim Kommissariat für Kriminalprävention und
Opferschutz der Bielefelder Polizei, Tel.: 05 21 / 54 5-0.
Hintergrund:
Für
die Forsa-Umfrage wurden im Jahr 2011 in Nordrhein-Westfalen 1.000
deutschsprachige Schüler zwischen 14-20 Jahren telefonisch interviewt.
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6. November 2012
Computerspiele - was Sie wissen sollten
Gebildete Menschen spielen besonders häufig Computerspiele. Mehr als ein
Drittel aller Abiturienten und Akademiker (36 Prozent) nutzt
Computerspiele. Bei den Menschen mit Realschulabschluss sind es noch 32
Prozent, bei denen mit Hauptschulabschluss lediglich 26 Prozent. Auch
Frauen entdecken Computerspiele zunehmend für sich. Jede vierte von
ihnen (28 Prozent) spielt.
Vor vier Jahren waren es nur 22 Prozent. Das
ergibt eine Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Das
Klischee, wonach Computerspieler meist männlich und eher wenig gebildet
sind, ist grundverkehrt“, sagt Tobias Arns, Gaming-Experte beim BITKOM.
„Der Anteil der Spieler ist unter Abiturienten und Akademikern am
höchsten.“ Jeder dritte Deutsche (35 Prozent) über 14 Jahren ist ein
Gamer. 2008 war es nur etwas mehr als jeder Vierte (28 Prozent).
Abiturienten und Akademiker schätzen Computerspiele zudem
besonders positiv ein. Jeder zweite von ihnen ist der Ansicht, dass sie
die Geschicklichkeit und das logische Denkvermögen verbessern. Menschen
mit Hauptschulabschluss stimmen dieser Aussage dagegen seltener zu (44
Prozent).
Unter Schülern und Studenten liegt die positive Einschätzung von Computerspielen sogar bei 77 Prozent. „Viele Computerspiele fordern eine schnelle Auffassungsgabe, strategisches Vorgehen und hohe Konzentration. Außerdem wird oft die Geschicklichkeit trainiert“, sagt Arns.
Zwei Drittel der Bundesbürger (67 Prozent) wollen Computerspiele auch im Schulunterricht thematisieren. Hier spricht sich ebenfalls die Mehrheit (73 Prozent) der Abiturienten und Hochschulabsolventen dafür aus.
Zur Methodik: Für die Angaben zur Nutzung von Games befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM deutschlandweit knapp 1.000 Personen. Basis der Angaben zu den Einstellungen zu Computerspielen ist eine repräsentative Erhebung des Instituts Aris für den BITKOM. Befragt wurden 1.004 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Alle Daten sind repräsentativ.
Unter Schülern und Studenten liegt die positive Einschätzung von Computerspielen sogar bei 77 Prozent. „Viele Computerspiele fordern eine schnelle Auffassungsgabe, strategisches Vorgehen und hohe Konzentration. Außerdem wird oft die Geschicklichkeit trainiert“, sagt Arns.
Zwei Drittel der Bundesbürger (67 Prozent) wollen Computerspiele auch im Schulunterricht thematisieren. Hier spricht sich ebenfalls die Mehrheit (73 Prozent) der Abiturienten und Hochschulabsolventen dafür aus.
Zur Methodik: Für die Angaben zur Nutzung von Games befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM deutschlandweit knapp 1.000 Personen. Basis der Angaben zu den Einstellungen zu Computerspielen ist eine repräsentative Erhebung des Instituts Aris für den BITKOM. Befragt wurden 1.004 Personen ab 14 Jahren in Deutschland. Alle Daten sind repräsentativ.
19. Oktober 2012
Tipps fürs sichere Datenlöschung und Entsorgung von Altgeräten
Gut 20 Millionen alte und ungenutzte Computer verstauben in
deutschen Haushalten. Fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent) hortet zu Hause
mindestens einen alten PC oder ein altes Notebook, jeder zehnte gar zwei oder
mehr Rechner. Im Schnitt lagert in jedem zweiten Haushalt ein ausrangierter
Computer. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands
BITKOM ergeben.
„Ältere Computer könnten oft noch sinnvoll eingesetzt werden,
zudem enthalten sie wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertbar sind“, sagt
BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Über 80 Prozent der verwendeten Materialien
sind recyclingfähig. „Zwar sind die Rohstoffmengen in jedem einzelnen Computer
gering, Millionen Geräte können aber
einen wichtigen Beitrag zum Ressourcen- und Umweltschutz leisten.“
Warum werden ausgemusterte Computer von Verbrauchern noch zu
Hause aufbewahrt? Die Hauptgründe: Jeder zweite (50 Prozent) Betroffene hebt
ihn als Ersatz für den neuen PC auf; gut jedem fünften (21 Prozent) ist die
Entsorgung zu aufwändig; jeder neunte (11 Prozent) weiß nicht, wie er private Daten
auf seinem Altgerät löscht. Weiteren 6 Prozent fehlen Informationen, wie sie
die alten Rechner entsorgen können.
Vor dem Verkauf, der Weiter- oder Rückgabe alter Rechner
sollten alle privaten Daten gelöscht werden. Dabei ist folgendes zu beachten:
Auf die richtige Technik setzen
Nutzer sollten gezielt einzelne Daten oder die gesamte Festplatte mit einer speziellen Software löschen. Der Datenträger sollte mindestens dreimal überschrieben werden, sensible Daten mindestens siebenmal. Für den privaten Gebrauch reichen oft Software-Lösungen, die es auch als Freeware kostenlos gibt. Am zuverlässigsten ist die physikalische Zerstörung des Datenträgers, etwa durch Schreddern. Auch bei optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Flash-Medien wie USB-Sticks empfiehlt es sich, den Datenträger zu zerstören.
Defekte Datenträger löschen
Auch defekte Datenträger sollten vor ihrer Entsorgung zerstört werden. Bei ihnen können viele Dateien rekonstruiert werden.
„Do-it-yourself“ oder Dienstleister
Prinzipiell kann des Löschen oder Vernichten des Datenträgers selbst vorgenommen werden. Es gibt auch Unternehmen, die auf das Datenlöschen spezialisiert sind.
Für die umweltgerechte Entsorgung alter und defekter Computer und Akkus gibt es seit Jahren bewährte Rückgabemöglichkeiten:
Entsorgung über Recyclinghöfe
Defekte und alte Computer können bei den kommunalen Abfallsammelstellen kostenlos abgegeben werden. Die Standorte dieser Recyclinghöfe erfährt man bei seinem örtlichen, kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieb. Von dort gehen die Geräte in die Verantwortung der Hersteller über, die für eine umweltgerechte Entsorgung oder Wiederaufbereitung durch zertifizierte Recyclingunternehmen sorgen.
Rücknahme-Aktionen
Zudem gibt es meist zeitlich begrenzte Rücknahme-Aktionen auf Initiative von Herstellern und dem Handel in Kooperation mit Umweltorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bei solchen Aktionen spenden häufig die beteiligten Unternehmen für jedes zurückgegebene Gerät einen Betrag an Umwelt-, Sozial- und andere Hilfsprojekte.
Entsorgung von defekten Akkus
Altakkus und Batterien dürfen nicht in den Hausmüll geworfen werden. Wer seinen alten Computer-Akku durch einen neuen ersetzt und so den Rechner weiter nutzt, muss den Alt-Akku ordnungsgemäß entsorgen. Dazu kann man ihn bei den örtlichen Recyclinghöfen abgeben oder in dem Laden abgeben, wo der neue Akku gekauft wurde.
Auf die richtige Technik setzen
Nutzer sollten gezielt einzelne Daten oder die gesamte Festplatte mit einer speziellen Software löschen. Der Datenträger sollte mindestens dreimal überschrieben werden, sensible Daten mindestens siebenmal. Für den privaten Gebrauch reichen oft Software-Lösungen, die es auch als Freeware kostenlos gibt. Am zuverlässigsten ist die physikalische Zerstörung des Datenträgers, etwa durch Schreddern. Auch bei optischen Datenträgern wie CDs, DVDs oder Flash-Medien wie USB-Sticks empfiehlt es sich, den Datenträger zu zerstören.
Defekte Datenträger löschen
Auch defekte Datenträger sollten vor ihrer Entsorgung zerstört werden. Bei ihnen können viele Dateien rekonstruiert werden.
„Do-it-yourself“ oder Dienstleister
Prinzipiell kann des Löschen oder Vernichten des Datenträgers selbst vorgenommen werden. Es gibt auch Unternehmen, die auf das Datenlöschen spezialisiert sind.
Für die umweltgerechte Entsorgung alter und defekter Computer und Akkus gibt es seit Jahren bewährte Rückgabemöglichkeiten:
Entsorgung über Recyclinghöfe
Defekte und alte Computer können bei den kommunalen Abfallsammelstellen kostenlos abgegeben werden. Die Standorte dieser Recyclinghöfe erfährt man bei seinem örtlichen, kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieb. Von dort gehen die Geräte in die Verantwortung der Hersteller über, die für eine umweltgerechte Entsorgung oder Wiederaufbereitung durch zertifizierte Recyclingunternehmen sorgen.
Rücknahme-Aktionen
Zudem gibt es meist zeitlich begrenzte Rücknahme-Aktionen auf Initiative von Herstellern und dem Handel in Kooperation mit Umweltorganisationen und sozialen Einrichtungen. Bei solchen Aktionen spenden häufig die beteiligten Unternehmen für jedes zurückgegebene Gerät einen Betrag an Umwelt-, Sozial- und andere Hilfsprojekte.
Entsorgung von defekten Akkus
Altakkus und Batterien dürfen nicht in den Hausmüll geworfen werden. Wer seinen alten Computer-Akku durch einen neuen ersetzt und so den Rechner weiter nutzt, muss den Alt-Akku ordnungsgemäß entsorgen. Dazu kann man ihn bei den örtlichen Recyclinghöfen abgeben oder in dem Laden abgeben, wo der neue Akku gekauft wurde.
Zur Methodik: Methodik: Das Marktforschungsinstitut Aris
befragte im November im Auftrag des BITKOM 500 Personen ab 14 Jahren in
Deutschland. Die Befragung ist repräsentativ.
Quelle: www.bitkom.org
18. Oktober 2012
Deutscher ITK-Markt wächst um 2,8 Prozent
Der Hightech-Verband BITKOM hebt seine Prognose für den
deutschen ITK-Markt deutlich an. Der Umsatz mit Produkten und Diensten der
Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird in
diesem Jahr um 2,8 Prozent auf 152 Milliarden Euro zulegen. Im Frühjahr war
noch ein Anstieg um 1,6 Prozent erwartet worden. „Die vielen Innovationen von
neuen Tablet Computern hin zu Smart Grids sorgen für eine starke Nachfrage im
ITK-Markt“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Privatverbraucher und
Industrie investieren derzeit vermehrt in neue Geräte und Lösungen. Der positive
Trend bei den BITKOM-Unternehmen wirkt stabilisierend auf die
Gesamtkonjunktur.“ Grundlage der Markteinschätzung sind aktuelle Prognosen des
European Information Technology Observatory (EITO).
Die Informationstechnologie wächst der BITKOM-Prognose zufolge
um 2,3 Prozent auf 72,8 Milliarden Euro. Der Softwaremarkt legt kräftig um 4,4
Prozent auf 16,9 Milliarden Euro zu. Das Geschäft mit IT-Dienstleistungen wie
Outsourcing und Wartung wächst um 2,1 Prozent auf 34,9 Milliarden Euro. Der
Hardwaremarkt ist mit 1,1 Prozent ebenfalls im Plus, entwickelt sich aufgrund
des anhaltenden Preisverfalls aber etwas schwächer. Dagegen setzt sich der Boom
bei Tablet Computern fort. Der Umsatz wird um 41 Prozent auf 1,6 Milliarden
Euro steigen. Das Geschäft mit Desktop-PCs ist zwar mit minus 0,7 Prozent
rückläufig, aber der Rückgang fällt deutlich geringer aus, als noch im März
erwartet. Damals rechnete man mit einem Minus von 4,4 Prozent. In Stückzahlen
gerechnet ergibt sich sogar ein Absatzplus um 2,6 Prozent auf nun 5,4 Millionen
PCs.
Besser als erwartet entwickelt sich auch die
Unterhaltungselektronik. In diesem Segment werden die Umsätze um 2,3 Prozent
auf 12,9 Milliarden Euro zulegen. Der positive Trend geht insbesondere zurück
auf die starke Nachfrage nach TV-Geräten im Sportjahr 2012 sowie das trotz der
Eurokrise in Deutschland weiterhin günstige Konsumklima.
In der Telekommunikation erwartet der BITKOM ein kräftiges
Umsatzwachstum von 3,4 Prozent auf 66,4 Milliarden Euro. Entscheidend dafür ist
der boomende Smartphone-Absatz. Der Umsatz legt um 45,7 Prozent auf 7,9
Milliarden Euro zu. Sieben von zehn in Deutschland verkauften Mobiltelefonen
sind inzwischen Smartphones. Bei den Telekommunikationsdiensten ist die
Entwicklung wie schon in der Vergangenheit sehr uneinheitlich. Während das
Geschäft mit mobilen Datendiensten um 13 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro
zulegt, geht der Umsatz mit mobilen Gesprächen um 4 Prozent auf 12,8 Milliarden
Euro zurück. Das Geschäft mit Sprachdiensten im Festnetz reduziert sich sogar
um 7,5 Prozent auf 11,3 Milliarden Euro. „Grund sind nicht allein der
Wettbewerb, sondern auch die scharfen Eingriffe der staatlichen
Regulierungsbehörden“, so BITKOM-Präsident Kempf. Seit Jahren sinken die
Termininierungsentgelte im Inland und die Roaming-Gebühren im Ausland. „Das mag
populär sein und kurzfristig die Kunden freuen. Dem Markt werden aber auf diese
Weise Mittel entzogen, die für Investitionen in den Breitbandausbau im Festnetz
und im Mobilfunk fehlen“, betont Kempf.
Die insgesamt erfreulichen Umsatzzahlen sorgen für weitere
Impulse auf dem Arbeitsmarkt. Nach aktuellen Zahlen waren 2011 in der
ITK-Branche 876.000 Personen beschäftigt. Das ist ein Anstieg um 3,6 Prozent
oder 28.000 verglichen mit dem Vorjahr. „Vor allem ein starkes Plus im vierten Quartal
hat hier noch einmal für einen kräftigen Schub gesorgt“, sagt Kempf. 2012
erwartet der BITKOM einen weiteren Anstieg um 1,2 Prozent auf dann 886.000
Beschäftigte. „Die ITK-Unternehmen werden in diesem Jahr 10.000 Arbeitsplätze
schaffen“, betont Kempf. „Die BITKOM-Branche stabilisiert nicht nur die
Konjunktur, sie gibt auch dem Arbeitsmarkt zusätzliche Impulse.“
Für 2013 geht der BITKOM von einem Wachstum des deutschen
ITK-Marktes um 1,6 Prozent auf dann 154,3 Milliarden Euro aus. Die
Informationstechnik wird voraussichtlich um 3 Prozent auf 74,9 Milliarden Euro
zulegen. Der Umsatz mit Unterhaltungselektronik geht leicht um 1,2 Prozent auf
12,7 Milliarden Euro zurück. Gründe sind unter anderem der weitere Preisverfall
sowie eine Verschiebung der Konsumausgaben in ITK-nahe Produktwelten. „Die
Konsumenten greifen immer öfter zu Alleskönnern wie Smartphones oder Tablets“,
sagt Kempf. Der Telekommunikationsmarkt soll um 0,5 Prozent auf 66,7 Milliarden
Euro wachsen. Wichtig ist BITKOM-Präsident Kempf vor allem eines: „Wir müssen
steigende Umsätze in neue Arbeitsplätze umsetzen können. Dazu brauchen wir
attraktive Rahmenbedingungen am Technologiestandort Deutschland und ein
leistungsfähiges Bildungswesen, das den Nachwuchs auf Berufswege in der IT
vorbereitet.“
Hinweis zur Methodik: Den Marktprognosen liegen neueste
Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) zugrunde.
EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der
Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO
(www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit
den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.
Quelle: www.bitkom.org
Labels:
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Technik,
Wirtschaft,
Wissen
Tablet Computer im Dauerboom
Die Nachfrage nach Tablet Computern beschleunigt sich
weiter. In diesem Jahr werden in Deutschland 3,2 Millionen Tablet Computer
verkauft, gut eine Million mehr als noch im Vorjahr. Das ist ein Anstieg um 52
Prozent verglichen mit 2011, als der Absatz 2,1 Millionen Geräte betrug. Dies
berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen des
European Information Technology Observatory (EITO).
Der Umsatz mit Tablet
Computern wird demnach in diesem Jahr auf 1,6 Milliarden Euro steigen, das ist
ein Plus von 41 Prozent verglichen mit 2011. Parallel ist der
Durchschnittspreis eines Tablet Computers von 524 Euro um rund fünf Prozent auf
500 Euro gesunken. Die Tablet-Verkäufe entwickeln sich noch stärker als von
BITKOM im Frühjahr angenommen. Damals war noch ein Umsatzplus von knapp 19
Prozent auf 1,3 Milliarden Euro erwartet worden. Die verkaufte Stückzahl sollte
um 29 Prozent auf 2,7 Millionen Stück steigen.
„Neue Modellgenerationen und zusätzliche Anbieter haben die
Nachfrage angekurbelt“, heißt es beim BITKOM. Untersuchungen der
Marktforschungsinstitute IDC und Gartner kommen unabhängig voneinander aktuell
zu dem Ergebnis, dass der Marktanteil von Apples iPad bei rund 60 Prozent
liegt, die Konkurrenz der verschiedenen Tablets mit dem Goolge-Betriebsystem
Android kommt demnach auf einen Anteil von knapp einem Drittel. Zusätzlichen
Schwung kann der Markt durch die neuen Microsoftgeräte erhalten.
Der Tablet-Boom macht sich auch auf dem gesamten PC-Markt
bemerkbar. Die Umsätze mit Notebooks sind den EITO-Prognosen zufolge leicht
rückläufig (minus 2,2 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro). Der Umsatz mit Desktop
PCs liegt mit 2,4 Milliarden Euro fast unverändert (minus 0,7 Prozent) auf
Vorjahresniveau.
Hinweis zur Methodik: Den Marktprognosen liegen neueste
Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO) zugrunde.
EITO liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der
Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO (www.eito.com) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit
mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.
Quelle: www.bitkom.org
17. Oktober 2012
Unternehmen haben Kodex für Geodatendienste umgesetzt
Die Anbieter von Geodatendiensten wie Google Street View
haben eine zentrale Anlaufstelle für den Datenschutz im Internet geschaffen.
Unter der Webadresse www.geodatendienstekodex.de können Bürger
ermitteln, welche Aufnahmen von Häusern, Grundstücken oder Fassaden online zu
finden sind. Sofern die Nutzer ihre Privatsphäre beeinträchtigt sehen, können
sie gegen die Abbildungen mit wenigen Klicks Widerspruch einlegen und diese
unkenntlich machen lassen. Der Service ist ein zusätzliches Angebot, denn
innerhalb einzelner Dienste ist ein Widerspruch ebenfalls möglich. „Der Start
des Online-Portals für Geodatendienste zeigt, dass die Wirtschaft ihrer
Selbstverpflichtung zum Datenschutz nachkommt“, sagte BITKOM-Präsident Prof.
Dieter Kempf. Neben der Verpixelung von Fassaden auf Antrag von Hausbesitzern
und Mietern verpflichten sich die Anbieter, Gesichter von Personen und Kfz-Kennzeichen
automatisch unkenntlich zu machen. Zudem informieren die Anbieter im Voraus
über geplante Neuaufnahmen und ahnden Verstöße gegen den Kodex.
Mit der Freischaltung des Online-Portals löst die IT-Branche
eine Zusage an die Politik ein. Nach einer breiten öffentlichen Debatte um
Geodatendienste hatten die Unternehmen unter dem Dach des BITKOM zugesichert,
entsprechende Regelungen auf freiwilliger Basis zu schaffen. „Die
Selbstregulierung ist der richtige Weg, da wir nicht für jeden neuen Online-Dienst
ein neues Gesetz brauchen“, betonte Kempf. Den Datenschutz-Kodex für
Geodatendienste haben folgende Unternehmen unterzeichnet: Google, Microsoft,
Nokia, Deutsche Telekom, Deutsche Post, Encourage Directories und Panolife. Um
die praktische Umsetzung sowie die Einhaltung des Kodex zu gewährleisten,
gründeten die Unternehmen den Verein „Selbstregulierung Informationswirtschaft
e.V.“ (www.sriw.de). „Die IT-Branche hat das Ziel, den Verbraucher- und
Datenschutz in der digitalen Welt zu fördern“, sagte Kempf. Der Verein
Selbstregulierung Informationswirtschaft werde dazu einen wichtigen Beitrag
leisten. Nach dem Kodex für Geodatendienste könnten auf dieser Plattform
innerhalb kurzer Zeit weitere Vereinbarungen getroffen werden.
Aktuell gibt es mit Google nur einen Anbieter, der einen
Geodatendienst mit Panoramaaufnahmen in Deutschland betreibt. „Die Unternehmen
halten sich im Moment mit der Einführung neuer sowie der Aktualisierung oder
Erweiterung bestehender Dienste zurück“, sagte Kempf. Der Grund sei die aus
Sicht der IT-Branche teilweise überzogene Kritik an den Geodatendiensten und
die Sorge vor einem erneuten Aufflammen der Diskussion. Kempf: „Es ist
bedauerlich, dass mal wieder innovative und heute millionenfach genutzte Dienste
in Deutschland ausgebremst werden.“
Quelle: www.bitkom.org
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16. Oktober 2012
Liebesfilm oder Komödie?
Soll es ein Liebesfilm sein, Action oder doch lieber eine
Komödie? Wer in der Videothek einen Film aussucht oder ins Kino geht, hat die
Qual der Wahl. Besonders schwierig wird es, wenn mehrere Personen gemeinsam
einen Film anschauen wollen. Wissenschaftler der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster zeigen nun, dass neue computergestützte
Empfehlungssysteme helfen können, einen Film zu finden, der allen Mitgliedern
einer Gruppe gefällt. Damit haben solche Systeme ein großes Potenzial für
Unternehmen, die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung zu verbessern. Die
Studie der münsterschen Forscher, an der 460 Testpersonen teilnahmen, ist in
der aktuellen Ausgabe des renommierten "Journal of Marketing"
erschienen.
Intelligente Empfehlungssysteme können Nutzern
maßgeschneiderte Produktempfehlungen geben, die auf ihren jeweiligen Vorlieben
und ihrem bisherigem Verhalten basieren. Systeme, die den einzelnen Kunden
Produktvorschläge machen, werden beispielsweise von Online-Verkaufsplattformen
wie Amazon eingesetzt. Empfehlungssysteme für Gruppen sind dagegen bislang
nicht verbreitet. Nun zeigen die Autoren erstmals anhand einer umfangreichen
Studie für die Auswahl von Spielfilmen, dass solche Gruppen-Empfehlungssysteme
tatsächlich einen Mehrwert für Nutzer bieten können. "Unsere Ergebnisse
belegen, dass Kunden eine bessere Auswahl treffen können und mit dem gewählten
Film zufriedener sind, wenn sie Gruppen-Empfehlungssysteme nutzen" erklärt
Prof. Dr. Thorsten Hennig-Thurau vom Marketing Center Münster, der die Studie
gemeinsam mit Dr. André Marchand und Paul Marx durchgeführt hat. Die Autoren
weisen dabei auch nach, dass die Systeme für Menschen, die sich nahestehen und
sich solcher Technik
gegenüber aufgeschlossen zeigen, besonders vielversprechend sind.
Empfehlungssysteme sind nicht nur für die Auswahl von Filmen
einsetzbar, sondern auch für andere Bereiche der Freizeitgestaltung, beispielsweise
Urlaubsreisen, Restaurant- oder Konzertbesuche. "Das Anwendungsfeld von
Gruppen-Empfehlungssystemen ist sehr groß. Schließlich verbringen die meisten
Menschen einen beträchtlichen Teil ihrer Freizeit gemeinsam mit Freunden,
Bekannten oder der Familie", betont Dr. André Marchand. "Ich bin
davon überzeugt, dass in Zukunft computergestützten Entscheidungshilfen eine
immense Bedeutung zukommen wird", prognostiziert er. "Schließlich
werden die Angebote, die die Freizeit- und Medienbranche bereithält, immer
unüberschaubarer." Die Wissenschaftler hoffen, dass ihre Erkenntnisse
Anbieter dazu motivieren, sich nicht nur an einzelnen Kunden auszurichten,
sondern auch für Gruppen attraktive Empfehlungen zu generieren.
An der Studie nahmen insgesamt 460 Testpersonen teil.
Jeweils ein Gruppenmitglied durfte aus einer Auswahl an – für alle
Gruppenmitglieder unbekannten – Filmen denjenigen wählen, den die Gruppe später
gemeinsam anschaute. Dabei erhielten die Testpersonen Empfehlungen, die
entweder nur den eigenen Filmgeschmack berücksichtigten oder auch den der
Gruppe. Eine Kontrollgruppe suchte den Film ohne computergestützte Empfehlungen
aus.
Quelle: www.uni-muenster.de
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Arbeitgeber lassen Mitarbeiter beim Thema IT-Sicherheit allein
Viele Arbeitgeber vernachlässigen den Schutz vor
Computerkriminalität und lassen ihre Mitarbeiter mit dem Thema IT-Sicherheit
allein. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands
BITKOM unter Erwerbstätigen ergeben. Danach sagt ein Fünftel (21 Prozent) der
Beschäftigten, dass ihr Arbeitgeber keinerlei Vorgaben zur Verhinderung von
Computerkriminalität macht. Das können zum Beispiel Regeln für die Benutzung
von Passwörtern oder den Umgang mit externen Datenträgern wie USB-Sticks sein.
Ein weiteres Fünftel (19 Prozent) gibt an, dass ihnen entsprechende Regeln
nicht bekannt sind. „Vier von zehn Beschäftigten bekommen in Sachen
IT-Sicherheit nicht die notwendige Unterstützung von ihren Arbeitgebern“, sagte
BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf zum Start der IT-Sicherheitsmesse it-sa in
Nürnberg. „Vor allem viele kleine und mittelständische Unternehmen
unterschätzen die Risiken durch Computer- und Internetkriminalität.“ Der
richtige Umgang der Mitarbeiter mit Computern, mobilen Geräten und Internet sei
eine zentrale Voraussetzung, um die Gefahren für die Unternehmen einzudämmen.
Laut der Umfrage sagt nur jeder zweite Erwerbstätige, dass
es in seinem Betrieb Richtlinien für die Benutzung von Passwörtern gibt. 41
Prozent der Unternehmen verfügen über Vorgaben für den Umgang mit externen
Datenträgern. Dazu zählen insbesondere USB-Sticks, die besonders gefährlich
sein können. „USB-Sticks sind ein beliebtes Werbegeschenk und dienen häufig als
Träger von Viren oder anderen Schadprogrammen“, sagte Kempf. Bei vier von zehn
Erwerbstätigen gibt es Vorgaben zum Surfen im Internet inklusive der Nutzung
sozialer Medien, ein Drittel (35 Prozent) hat Richtlinien zum Umgang mit
Spam-E-Mails bekommen. Spam-Mails enthalten häufig infizierte Dateianhänge oder
führen über Links zu Webseiten mit Schadsoftware. Nur ein Drittel (31 Prozent)
der befragten Erwerbstätigen erhält von seinem Arbeitgeber Regeln für den
Umgang mit mobilen Endgeräten wie Smartphones, Notebooks oder Tablet Computern.
„Ein Großteil der sensiblen Daten befindet sich heute auf mobilen Geräten“,
sagte Kempf. „Zum Schutz von mobilen Geräten ist eine eigene
Sicherheitsstrategie notwendig.“
Das Thema mobile Sicherheit ist ein Schwerpunkt der
IT-Sicherheitsmesse it-sa, die vom 16. bis 18. Oktober in Nürnberg stattfindet.
Weitere Themen sind die Sicherheit industrieller Anlagen, mehr Sicherheit durch
Cloud Computing und der Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Veranstalter
erwarten rund 350 Aussteller und ca. 6.000 Fachbesucher.
Quelle: www.bitkom.org
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15. Oktober 2012
RoboCup German Open 2013
Vom 26. bis 28. April 2013 werden in Magdeburg die 12.
RoboCup German Open stattfinden. Die Landeshauptstadt ist damit bereits zum
vierten Mal Gastgeber für dieses internationale Robotikturnier. Im Rahmen der
German Open wird zudem die 13. Deutsche RoboCup-Junior-Meisterschaft
ausgetragen, für deren Qualifikation jetzt bundesweit Anmeldungen möglich sind.
"RoboCup Junior steht für Technikbegeisterung,
Teamarbeit und attraktive Nachwuchsförderung. Ich freue mich schon heute auf
die zahlreichen Teams aus ganz Deutschland. Wir können uns als
Wissenschaftsstadt präsentieren und
gleichzeitig Kindern und Jugendlichen aus der Region zeigen, dass
Wissenschaft und Technik attraktiv und spannend ist", freut sich
Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper.
Während des letzten Aprilwochenendes werden die Hallen der
Messe Magdeburg wieder fest in der Hand von Schülerinnen und Schülern,
Nachwuchsforschern und Wissenschaftlern mit ihren autonomen Robotern sein.
RoboCup Junior - Anmeldung zur Qualifikation
Für den Nachwuchswettbewerb RoboCup Junior sind seit heute
Anmeldungen möglich. Die Schülerteams müssen sich zunächst in regionalen
Vorturnieren für eine Teilnahme an der Deutschen
RoboCup-Junior-Meisterschaft qualifizieren.
Im Frühjahr 2013 finden bundesweit vier Qualifikationsturniere statt: im
Kulturzentrum Vöhringen (23. und 24. Februar), an der Hochschule
Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin (23. und 24. Februar), in Hannover auf dem
Messegelände (25. und 27. Februar) und in der Urania in Berlin (2. und 3.
März). Eine Qualifikation ist aufgrund der stark gestiegenen Anzahl von aktiven
Schülerteams notwendig geworden und wird seit dem vergangenen Jahr praktiziert.
Wer sich bei einem der Qualifikationsturniere für die 13.
Deutsche RoboCup- Junior-Meisterschaft
qualifiziert, trifft vom 26. bis 28. April 2013 bei der RoboCup German
Open auf der Messe Magdeburg auf die besten RoboCup-Junior-Teams aus ganz
Deutschland. Dort werden die deutschen Meister in den drei Disziplinen Dance, Rescue
und Soccer ermittelt. Die Besten qualifizieren sich zudem für eine Teilnahme an
der RoboCup-Weltmeisterschaft, die vom 24. bis zum 30. Juni 2013 nach fünf
Jahren wieder in Europa ausgetragen wird und in Eindhoven in den Niederlanden
stattfindet.
Die Online-Anmeldung für die
RoboCup-Junior-Qualifikationsturniere ist bis zum 30. November 2012 möglich.
Volljährige Teambetreuer können ihre Juniorteams, die bei der kommenden
RoboCup-Saison dabei sein wollen, für eines der Qualifikationsturniere anmelden.
Die Registrierung ist ausschließlich online unter http://www.robocupgermanopen.de möglich. Dort finden
sich auch alle weiteren Informationen zu den vier Qualifikationsturnieren und
zur RoboCup German Open 2013 in Magdeburg.
Hintergrund
RoboCup Junior ist der Nachwuchswettbewerb des international
bekannten Forscherwettbewerbes RoboCup (www.robocup.org) für Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 19
Jahren.
RoboCup Junior wird in drei verschiedenen Disziplinen
gespielt. Bei der Dance Challenge entwickeln die Schüler und Schülerinnen mit
ihren Robotern eine Performance, in der sie selbst mitwirken. Beim Soccer
Challenge spielen die selbstkonstruierten Roboter der Teams gegeneinander
Fußball. Beim Rescue Challenge geht es darum, mit den Robotern in kurzer Zeit
einen Hindernisparcours zu bewältigen. Diese Disziplin ist der ideale Einstieg
für Teams, die bisher noch nicht am RoboCup Junior teilgenommen haben.
Für die Konstruktion der Roboter können Schülerinnen und
Schüler marktübliche Roboterbausätze verwenden oder sie aus mechanischen und
elektronischen Komponenten frei gestalten. Das internationale Regelwerk
beschreibt für jede Disziplin die Spielfelder so wie die Maße und Eigenschaften
der Roboter, die eingehalten werden müssen.
Die Teilnahme am RoboCup Junior ist Motivation und ein
lohnendes Ziel für bestehende und neu gegründete Roboter-Arbeitsgemeinschaften
an Schulen oder im Rahmen von außerschulischen oder privaten Initiativen. Junge
Menschen bekommen die Möglichkeit, sich intensiv und mit Freude mit attraktiven
technischen Themen zu beschäftigen. RoboCup-Junior-Wettbewerbe leisten so einen
aktiven und nachhaltigen Beitrag zur Förderung von Mathematik, Informatik,
Naturwissenschaft und Technik (MINT).
Ansprechpartner
Dr. Ansgar Bredenfeld, Chair der RoboCup German Open,
E-Mail: ansgar.bredenfeld@robocupgermanopen.de, Telefon: 0391-59 777 605
Janine Lehmann, Landeshauptstadt Magdeburg, Büro des
Oberbürgermeisters, Team Wissenschaft, E-Mail: Janine.Lehmann@ob.magdeburg.de,
Telefon: 0391- 5 40 26 36
Quelle: www.magdeburg.de
11. Oktober 2012
Acht Millionen lesen E-Books
Die steigende Verbreitung von Tablet Computern, Smartphones
und E-Readern gibt elektronischen Publikationen einen kräftigen Schub. Nach
einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM lesen
derzeit elf Prozent aller Bundesbürger elektronische Bücher (E-Books) auf
diesen Geräten. Das entspricht rund 8 Millionen Personen. Zum Vergleich: Vor
zwei Jahren war der E-Book-Markt weniger als halb so groß. In einer
BITKOM-Umfrage im Frühjahr 2010 gaben gerade einmal 4 Prozent der Bundesbürger
(2,9 Millionen) an, die Anschaffung eines E-Books überhaupt in Erwägung zu
ziehen. „Tablet Computer und E-Reader haben sich nach Smartphones im
Massenmarkt etabliert. Entsprechend weiten die Verlage ihre Angebote an
elektronischen Büchern, Zeitungen und anderen Publikationen immer mehr aus“,
sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder vor dem Start der
Frankfurter Buchmesse.
Elektronische Publikationen werden von Männern stärker genutzt als von Frauen. 16 Prozent der Männer lesen elektronische Zeitungen, aber nur 10 Prozent der Frauen. 12 Prozent der Männer lesen elektronische Sachbücher, bei den Frauen sind es nur 4 Prozent. Lediglich bei der Belletristik ist das Verhältnis umgekehrt. 10 Prozent aller Frauen in Deutschland lesen Werke der Belletristik als E-Book, aber nur 8 Prozent der Männer.
„Die Leser wissen die Vorteile zunehmend zu schätzen:
E-Books sind schnell verfügbar, umweltfreundlich und leicht zu transportieren.“
Die Nutzung zieht sich durch fast alle Altersgruppen. Erst in der Generation 60
Plus fällt die E-Book-Leserschaft auf einen Anteil von 3 Prozent ab. Auffällig
ist der Unterschied zwischen Ost und West: 12 Prozent der Westdeutschen, aber
nur 8 Prozent der Ostdeutschen lesen elektronische Bücher.
Noch etwas stärker als E-Books werden elektronische
Zeitungen genutzt. 13 Prozent der Bundesbürger lesen Zeitungen in Form von Apps
oder als E-Paper auf ihren Tablets, E-Readern oder Smartphones. Die
elektronischen Angebote von Zeitschriften bzw. Magazinen werden von 11 Prozent
der Bevölkerung genutzt, bei sonstigen Publikationen wie wissenschaftlichen
Aufsätzen oder Fachinformationen liegt der Anteil bei 6 Prozent. Immerhin 2 Prozent
geben an, Comics auf Tablets oder E-Readern zu lesen.
Elektronische Publikationen werden von Männern stärker genutzt als von Frauen. 16 Prozent der Männer lesen elektronische Zeitungen, aber nur 10 Prozent der Frauen. 12 Prozent der Männer lesen elektronische Sachbücher, bei den Frauen sind es nur 4 Prozent. Lediglich bei der Belletristik ist das Verhältnis umgekehrt. 10 Prozent aller Frauen in Deutschland lesen Werke der Belletristik als E-Book, aber nur 8 Prozent der Männer.
Zusammen genommen liest fast ein Viertel (23 Prozent) aller
Bundesbürger elektronische Publikationen auf Tablets, E-Readern oder
Smartphones. Rohleder: „Der E-Book-Markt entwickelt sich rasend schnell. Die
beteiligten Branchen haben das Henne-Ei-Problem gelöst: Jetzt gibt es
leistungsfähige Lesegeräte und attraktiven Lesestoff.“
Auf der Frankfurter Buchmesse veranstaltet der BITKOM
mehrere Veranstaltungen zum digitalen Wandel in der Verlagswelt, darunter zu
den Themen Eigenpublikationen (Selfpublishing), Digitales Rechtemanagement
(DRM) sowie den neuen Lesegewohnheiten durch E-Books.
Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des Hightech-Verbands
BITKOM hat das Marktforschungsinstitut Forsa 1.000 Personen ab 14 Jahre
befragt, ob sie elektronische Publikationen (Bücher, Zeitungen, Zeitschriften
u.a.) auf Tablet Computern, E-Readern oder Smartphones als E-Book oder E-Paper
lesen.
Quelle: www.bitkom.org
Stand: 09/10/12
Stand: 09/10/12
8. Oktober 2012
Private Smartphones werden für den Job genutzt
Die Nutzung von privaten Geräten wie Smartphones und
Tablet-Computern am Arbeitsplatz liegt im Trend. 43 Prozent der ITK-Unternehmen
erlauben ihren Mitarbeitern, eigene Geräte mit dem Firmennetzwerk zu verbinden.
Das Verfahren nennt man Neudeutsch „Bring your own Device“, kurz: BYOD. Fast
zwei Drittel (60 Prozent) von ihnen haben dafür spezielle Regeln aufgestellt.
Dies geht aus einer aktuellen Branchenbefragung des Hightech-Verbands BITKOM
hervor. Von den Unternehmen, die BYOD zulassen, erhoffen sich 81 Prozent eine
höhere Mitarbeiterzufriedenheit. Knapp drei Viertel (74 Prozent) erwarten
Effizienzsteigerungen, weil die Mitarbeiter mit ihren Geräten vertraut sind.
Rund 40 Prozent wollen so als moderner Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. „Mit
der Nutzung privater Endgeräte am Arbeitsplatz sollten sich Arbeitgeber aktiv
auseinandersetzen“, sagt Herbert Merz vom BITKOM-Präsidium. „Vor allem jüngere
Arbeitnehmer erwarten immer häufiger, ihre eigenen Smartphones und
Tablet-Computer auch im Job einsetzen zu können.“
Jedes zweite befragte Unternehmen (53 Prozent) lehnt private
Endgeräte am Arbeitsplatz jedoch ab. Zu den häufigsten Gründen gehört der erhöhte
Wartungs- und Sicherheitsaufwand. Viele Unternehmen befürchten
Sicherheitsprobleme, wenn viele verschiedene Geräte mit unterschiedlicher
Software eingesetzt werden. „Bevor Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung
privater Geräte am Arbeitsplatz erlauben, sollten sie klare Regeln aufstellen –
insbesondere zur Datensicherung und dem Verhalten bei Verlust des Geräts“, rät
Merz. Mit einem sogenannten Mobile Device Management (MDM) können Unternehmen
zentral die Mobilgeräte verwalten. Somit kann der Administrationsaufwand
deutlich verringert werden, indem etwa Sicherheits-Updates zentral verteilt und
Backups angelegt werden.
„Bring your own Device“ ist eines der zentralen Themen auf
der Communication World in München. Die Ausstellung mit begleitendem Kongressprogramm
rund um mobile IT findet am 9. und 10. Oktober im MOC München statt. BITKOM ist
fachlicher Träger der Communication World. Weitere Informationen zur
Communication World unter http://www.communication-world.com.
Zur Methodik: Grundlage der Angaben über die Unternehmen,
die private Endgeräte am Arbeitsplatz erlauben, ist eine aktuelle Umfrage des
BITKOM in der ITK-Branche.
Quelle: www.bitkom.org
Stand: 08/10/12
Stand: 08/10/12
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