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12. November 2012

Schoko-Möhrenkuchen

Einfach Lecker: Schoko-Möhrenkuchen.                                       Foto: Wirths PR


Schoko-Möhrenkuchen
(ergibt 12 Stück)

150 ml Sonnenblumenöl
150 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier Größe M
250 g fein geriebene Möhren
Saft 1/2 Orange
275 g Weizenmehl
100 g Weizenstärke
1 Päckchen Backpulver
50 g Blockschokolade, gerieben
1 TL Zimt
100 g Kuvertüre oder Schokoladenglasur
30 g grob gehackte Haselnüsse zum Bestreuen

Sonnenblumenöl mit Zucker und Salz schaumig rühren, Eier nach und nach zugeben. Die fein geriebenen Möhren und den Orangensaft zugeben und unterrühren. Mehl und Stärke mit Backpulver mischen und nach und nach unterarbeiten. Zimt zugeben und die geriebene Schokolade unterheben. Teig in eine gefettete Springform (26 cm Æ) füllen. Auf der 2. Schiene von unten bei 200 °C ca. 45 Minuten auf Sicht backen. Den abgekühlten Kuchen aus der Form lösen, mit der aufgelösten Schokoglasur bestreichen und mit gehackten Haselnüssen bestreuen.

Pro Stück: 372 kcal (1557 kJ), 5,9 g Eiweiß, 18,9 g Fett, 44,3 g Kohlenhydrate

9. November 2012

Tipp: Fahren bei Nebel


Nebel oder plötzlich auftretende Nebelbänke können zu gefährlichen Situationen auf den Straßen führen. Im vergangenen Jahr kam es zu mehr als 700 nebelbedingten Unfällen. Vor allem auf Landstraßen sollten Autofahrer vorsichtig sein. Gerade die schlechten Sichtverhältnisse sowie nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Abstand zum Vordermann sind die Hauptgründe für Unfälle im Nebel. Der ADAC gibt Tipps, wie man jetzt sicher durch den Herbst kommt.
  • Autofahrer sollten sich auf plötzliche Sichtbehinderungen einstellen, auch tagsüber mit Abblendlicht fahren und stets bremsbereit sein.
  • Ausreichend Abstand halten! Als Regel gilt: Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit. Wer zu dicht auffährt, kann sein Auto nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen, wenn der Vordermann plötzlich bremst.
  • Immer am rechten Fahrbahnrand und den seitlichen Leitpfosten orientieren. Sie sind auf Autobahnen und Landstraßen in einem Abstand von 50 Metern aufgestellt.
  • Geschwindigkeit reduzieren! Die StVO schreibt vor: Sieht man weniger als 50 Meter (Abstand zwischen den Pfosten am Fahrbahnrand), darf man nicht schneller als 50 km/h fahren. Bei noch dichterem Nebel heißt es „Fuß vom Gas“, auch wenn damit nur noch Tempo 30 oder weniger gefahren werden kann.
  • Bei Sichtweiten unter 50 Meter die Nebelschlussleuchte aktivieren. Haben sich die Sichtverhältnisse wieder gebessert, muss sie ausgeschaltet werden, um den Nachfolgeverkehr nicht unnötig zu blenden.
  • Nebelfahrten sind anstrengend. Wenn die Augen durch das Starren in die Nebelwand zu brennen beginnen, sollte eine Pause eingelegt werden. Besondere Vorsicht ist dabei auf Parkplätzen geboten, da Fußgänger erst im letzten Moment zu erkennen sind.
  • Während der Pausen falls notwendig Scheinwerfer und Leuchten abwischen, um Schmutz und Feuchtigkeit zu beseitigen. Auch bei der Fahrt regelmäßig die Scheibenwischer anschalten.

Bei Nebelfahrten ist laut ADAC höchste Aufmerksamkeit geboten. Alles, was den Fahrer ablenken kann, sollte man bei der Fahrt durch die graue Suppe unterlassen.

 Quelle: www.adac.de


6. November 2012

Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster

Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster                        © Wirths PR


Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster
(für 4 Personen)

150 g Weizenmehl
50 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
1/4 l Milch
1 TL Zitronensaft
1-2 Tropfen Bittermandelaroma
50 g Butter
50 g Rosinen
Puderzucker
1 Glas eingemachte Pflaumen (Füllmenge 680 g)
1 Stange Zimt
2 Nelken

Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben und gut mischen, Eier und Milch zugeben und zu einem glatten, klumpenfreien Teig verrühren. Den Teig 10 Minuten quellen lassen, erst dann Zitronensaft und Bittermandelaroma zugeben. 25 g Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Hälfte des Teiges und die Hälfte der Rosinen in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten goldbraun backen. Den „Schmarren“ mit zwei Kochlöffeln in kleine Stücke zerreißen. Die Stücke noch einmal wenden und vermengen. Die restliche Butter erhitzen und den Rest des Teigs genauso verarbeiten. Den Kaiserschmarren anschließend mit Puderzucker bestreuen. Für die Zwetschgenröster die eingemachten Pflaumen mit der Aufgussflüssigkeit in einen Topf geben, mit den Gewürzen kurz aufkochen und zum Kaiserschmarren servieren.

Pro Person: 419 kcal (1754 kJ), 10,0 g Eiweiß, 16,0 g Fett, 59,7 Kohlenhydrate


2. November 2012

Wühlmäuse richtig bekämpfen


Der Herbst ist eine günstige Zeit, um Wühlmäuse im Garten zu bekämpfen, teilt der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit. Schäden durch Wühlmausfraß entstehen vor allem an den Wurzeln von jungen Obstbäumen, Beerenobststräuchern und Ziergehölzen. Darüber hinaus werden von Wühlmäusen aber auch Blumenzwiebeln sowie Wurzel- und Knollengemüse angefressen. Der Gärtner erkennt das Problem aber nicht sofort, sondern erst im Frühjahr, denn im Herbst gepflanzte Sträucher oder Bäume treiben dann nicht aus, Tulpenzwiebeln entwickeln keine Blüte.

Wühlmäuse sind das ganze Jahr über aktiv. Bei der Suche nach Nahrung legen sie unterirdisch weitläufige Gangsysteme an. Oft besiedeln sie auch Gänge, die zuvor von Maulwürfen genutzt wurden. Um Obstbäume vor Wühlmausfraß zu schützen, ist es sinnvoll, diese bereits beim Anpflanzen in spezielle Drahtkörbe aus Maschendraht zu setzen. Zum Schutz von Blumenzwiebeln können auch Pflanzkörbe aus Kunststoff verwendet werden. Eine direkte Bekämpfung von Wühlmäusen lässt sich am besten im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr durchführen, wenn die Tiere unter Nahrungsmangel leiden und Fallen oder Fraßköder besonders gut annehmen.

Vor einer Bekämpfungsmaßnahme ist es erforderlich, eine sogenannte Verwühlprobe durchzuführen, um Verwechslungen mit dem ebenfalls häufig auftretenden Maulwurf auszuschließen. Der Maulwurf steht unter Naturschutz und darf somit nicht bekämpft werden. Bei der Verwühlprobe wird der Boden neben dem Erdhügel auf kreisförmigen Bahnen mit einem Wühlmausstab abgetastet. Ist ein Gang getroffen, sinkt der Stab ein. An dieser Stelle wird der Gang mit dem Spaten auf einer Länge von 20 bis 30 Zentimeter freigelegt.

Von den verschiedenen Wühlmausbekämpfungsmethoden ist der Einsatz von Fallen am effektivsten. Eine Falle wird in den freigelegten Gang geschoben. Gespickt mit einem Stück Sellerie oder Möhre als Lockmittel gehen die Wühlmäuse besser in die Falle. Darüber hinaus lassen sich auch Fraßköder sowie Mittel zur Begasung einsetzen. Als nicht ausreichend wirksam haben sich verschiedene Maßnahmen zur Vertreibung erwiesen, wie beispielsweise die Anpflanzung von Feindpflanzen oder der Einsatz von Klappermühlen, Windrädern und Geräten mit Ultraschallerzeugung.



28. Oktober 2012

Reifenwechsel - Was richtig lagert, hält länger


Mit dem jetzt anstehenden Wechsel von Sommer- auf Winterreifen stellt sich die Frage nach der richtigen Einlagerung der Sommerpneus. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt: 
  • Vor dem Abmontieren sollten die Reifen mit Kreide gekennzeichnet werden („VR“ für „vorn rechts“, „HL“ für „hinten links“). Dieses Vorgehen erleichtert die Montage nach dem Winter. 
  • Reifen und Felgen auf Beschädigungen prüfen. Zeigen sich an der Reifenflanke Beulen oder tiefe Risse, deutet dies auf Beschädigungen der Karkasse hin. Der betreffende Reifen sollte dann sofort ausgetauscht werden. 
  • Den Reifendruck vor dem Einlagern um 0,5 bar erhöhen. Denn: Die Reifen verlieren den Winter über Luft. Werden sie im Frühling wieder „aktiviert“, haben sie ausreichend Druck, um bis zur Tankstelle zu kommen und den Reifendruck dann aktuell zu prüfen. 
  • Der Gesetzgeber fordert eine generelle Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter, empfohlen wird für Sommerreifen eine Profiltiefe von drei Millimetern. Das Herstellungsdatum verbirgt sich in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Spätestens im Alter von zehn Jahren sollte ein Reifen ersetzt werden. 
  • Reifen auf Felgen sollten übereinander liegend gestapelt oder einzeln an speziellen Wandhaken aufgehängt werden. Reifen ohne Felgen müssen senkrecht, auf einem trockenen, nicht mit Öl oder Benzin verschmutzten Boden stehen. Außerdem sollten sie alle paar Wochen um ein Viertel des Umfangs gedreht werden. Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel. Keinesfalls sollte man die Reifen als Puffer an der Garagenrückwand „missbrauchen“.

Falls für das Auto neue Winterreifen nötig sind, gibt der ADAC Winterreifentest dem Verbraucher einen guten Überblick über aktuelle Reifenmodelle. Mehr Informationen dazu unter: www.adac.de

Wer seine Reifen nicht eigenständig wechseln möchte, der sollte sich an einen Fachbetrieb wenden. Dort können die Pneus den Winter über auch gegen eine Gebühr eingelagert werden.


Quelle: www.adac.de


27. Oktober 2012

Uhrumstellung – Eine Stunde länger schlafen

Die Uhren werden umgestellt

Dead ClockAm 28. Oktober 2012 ist es wieder soweit: Die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt und damit von Sommer- auf Winterzeit die Zeit angepasst. Die Zeitumstellung findet nachts statt. Um 3:00 Uhr „springt“ die Zeit zurück auf 2:00 Uhr. Somit können wir Sonntag eine Stunde länger schlafen. Nee, ich glaube nicht, dass man den nächtlichen „Zeitsprung“ live miterleben muss. Gibt sicherlich etwas was Aufregender ist. 
Übrigens: Die Zeitumstellung wurde in Deutschland bereits 1980 eingeführt. Ein Grund dafür war die bessere Nutzung des Tageslichts zur Einsparung von Energie.

Motorrad - Tipps für den Winterschlaf



Motorradfahrer müssen im kommenden Frühjahr mit unangenehmen Überraschungen rechnen, wenn sie ihr Bike nicht ordentlich überwintern lassen.

Rost, Frostschäden, platte Reifen und leere Batterien –  oft machen die Krafträder nach der kalten Jahreszeit keine gute Figur mehr. Nicht nur der Fahrspaß wird durch Standschäden gemindert, sondern auch der Wert des Fahrzeuges. Um Schäden vorzubeugen, hat der ADAC einige Tipps zusammengestellt, wie Motorräder jetzt richtig gepflegt und konserviert in den Winterschlaf geschickt werden können. Trotzdem sind vorrangig die Hinweise des Herstellers in der Bedienungsanleitung zu beachten.

Reinigung und Pflege: Vor einem längeren Abstellen sollte das Fahrzeug gründlich gereinigt werden. Dazu einen Schwamm oder Lappen benutzen, da Hochdruckreiniger empfindliche Teile, wie Steckverbindungen oder Lager beschädigen könnten. Damit auf den Oberflächen keine Rückstände von Reinigern nachwirken, mit klarem Wasser abspülen und gründlich abtrocknen. Spezielle für Rahmen und Verkleidung entwickelte Pflegemittel erhalten die Oberflächen optimal bis zum nächsten Frühjahr. Empfohlen wird, die Mittel sparsam und dünn aufzutragen. Blanke Stellen können mit einem ölgetränkten Lappen behandelt werden. (Bremsscheiben ausgenommen)

Batteriepflege: Wenn das Motorrad kühl und trocken abgestellt wird, reicht es, die eingebaute Batterie mit einem Erhaltungsladegerät zu überwintern. Dadurch bleiben alle Einstellungen des Bordcomputers erhalten. Andernfalls die ausgebaute Batterie trocken und frostsicher lagern und regelmäßig sowie vor dem Wiedereinbau komplett aufladen. Nur geeignete Ladegeräte verwenden.

Reifen: Druckstellen an Reifen verhindern einen reibungslosen Start im nächsten Jahr. Damit das nicht passiert, den Druck um 0,5 bar erhöhen, die Maschine oder zumindest die Räder so unterbauen, dass keine Standplatten an den Reifen entstehen können.

Volltanken: Um Korrosionsschäden im Tank zu vermeiden, ist es wichtig, dass dieser komplett mit E5-Kraftstoff befüllt ist, bevor das Motorrad eingemottet wird. So wird vermieden, dass Wasser im inneren kondensiert. Besitzer von Vergasermaschinen sollten den Benzinhahn auf der letzten Fahrt schließen, bevor der Motor abgestellt wird. So kann das Fahrzeug laufen, bis der Vergaser leer ist. Alternativ kann die Schwimmkammer mittels Ablassschraube entleert werden. Das Benzin muss bei diesem Vorgang aufgefangen und anschließend in den Tank zurückgegossen werden.


Quelle: www.adac.de



25. Oktober 2012

Erster Schnee: Sommerreifen ab sofort tabu


Wer jetzt noch mit Sommerreifen unterwegs ist, kann gehörig ins Schlingern geraten. Denn: Bei winterlichen Straßenverhältnissen, und die sind am Wochenende in einigen Regionen Deutschlands zu erwarten, muss die Bereifung den Witterungsverhältnissen angepasst werden. Wer sich nicht daran hält, gefährdet laut ADAC nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern muss im schlimmsten Fall auch mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Kommt es aufgrund der Sommerreifen zu einem Unfall, kann dies zur teilweisen oder vollständigen Leistungsfreiheit der Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit führen.

Ohne Winterreifen erwischt zu werden, kostet 40 Euro und „bringt“ dem Autofahrer zusätzlich einen Punkt ein. Wird der Verkehr infolge falscher Bereifung behindert, sind 80 Euro sowie ein Punkt fällig. Sommerreifen sind bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte verboten. Eine Beschränkung der „Winterreifenpflicht“ auf bestimmte Monate besteht in Deutschland allerdings nicht.

Sommerreifen verursachen laut ADAC im Winter einen längeren Bremsweg, verringern die Fahrstabilität in Kurven und gefährden so die Fahrsicherheit. Außerdem sind verschneite oder vereiste Steigungen für Autos mit Sommerreifen meist nicht mehr zu bewältigen. Wenn der Autofahrer von einem akuten Wintereinbruch überrascht wird und sein Fahrzeug noch nicht „auf Winter“ umgerüstet hat, sollte er sich gut überlegen, ob er das Auto nicht lieber stehen lässt.  Wird man auf längeren Fahrten vom Schnee überrascht, ist nach Möglichkeit die Autobahn zu nutzen. Dort ist der Winterdienst zuerst aktiv.

Für die Winterreifen gilt: Unbedingt das Profil prüfen! Zwar gilt wie für Sommerreifen auch die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Nach Ansicht des ADAC sind allerdings Winterreifen mit einer Profiltiefe von unter vier Millimeter nur sehr bedingt wintertauglich. Diese sollten dann durch neue Pneus ersetzt werden. Wer aus einem Top-Angebot auswählen möchte, sollte rechtzeitig zuschlagen. Denn die besten Produkte – zum Beispiel die empfehlenswerten Winterreifen aus dem großen ADAC Reifentest – sind meist sehr schnell vergriffen.

Quelle: www.adac.de


20. Oktober 2012

Warum werden die Blätter bunt?

Von grün über gelb, ocker, rot bis braun - jetzt ist es in der Natur richtig bunt, denn der Herbst färbt die Blätter der Bäume. Wie kommt diese Farbenpracht zustande? Die grüne Farbe der Blätter wird nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen durch das Zusammenspiel verschiedener Blattfarbstoffe verursacht. Im Sommer werden die gelben bis rötlichen Farbstoffe wie Carotine, Xanthophylle und Anthocyane durch das grüne Chlorophyll überlagert. Im Herbst wird das Chlorophyll in den Blättern abgebaut, die Bestandteile wandern in die Äste und den Stamm, wo sie gespeichert werden.

Die gelb-roten Farbstoffe bleiben zurück und geben den Blättern ihre Farbe. Doch damit nicht genug: In den absterbenden Blättern werden durch chemische Umwandlungsprozesse verstärkt Anthocyane gebildet, die den Zellsaft sogar tiefrot färben können. Zusammen mit den noch grünen Blättern und den vielen Übergängen zwischen gelb und rot bietet sich dem Auge im herbstlichen Wald ein wahres Feuerwerk an Farben.

Niedrige Nacht- und hohe Tagestemperaturen bei intensiver Einstrahlung führen zur Farbenpracht, die in Nordamerika und Kanada den Indian Summer mit der Gelbfärbung der Ahorne und Pappeln einläuten. Kürzere Tage und geringere Temperaturen führen in den Gehölzen zur Umwandlung von Stärke in Zucker. Dadurch wird die Frosthärte erhöht. Dieser Prozess wird durch kurze Trockenperioden verstärkt.

Vor allem die Tageslänge ist als äußerer Faktor für den Blattfall wichtig. Weitere bedeutsame Auslöser sind Feuchtigkeit und Kälte. Starke Trockenheit kann den Fall der Blätter um mehrere Wochen vorverlegen.


Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen www.lwk.nrw.de


18. Oktober 2012

Gefahr von Wildunfällen jetzt besonders groß

Autofahrer haben es bei herbstlichem oder gar winterlichem Wetter nicht leicht. Regen, Nebel, Schnee und rutschige oder glatte Straßen machen das Fahren in den dunkleren Monaten nicht zum Vergnügen. Dazu kommt noch der Wildwechsel von Rehen oder auch Wildschweinen. Sie überqueren auf dem Weg zu ihren Futterplätzen die Straßen und haben schon so manchen Autofahrer erschreckt. Damit es beim Schrecken bleibt, gibt Kreis-Jagdberater Dietrich Junge einige Verhaltenstipps:

  • Die meisten Wildunfälle lassen sich durch vorausschauende Fahrweise vermeiden. Gerade an beschilderten Wildwechseln und an Waldrändern gilt: Runter vom Gas und Augen auf. Besondere Vorsicht ist an Waldrändern und Lichtungen geboten.
  • Nachts schreckt Fernlicht das Wild ab. Läuft doch mal ein Tier auf die Fahrbahn, gibt es nur eins: Bremsen, Fernlicht aus, hupen.
  • Kommt es doch zu einem Wildunfall, muss nach einem Zusammenprall auf jeden Fall die Polizei verständigt werden. Das gilt selbstverständlich auch, wenn das Tier "nur" verletzt wurde und weggelaufen ist. Die Polizei informiert dann den für das Gebiet zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Dieser entscheidet, was mit dem Tier weiter geschieht bzw. wie und wo eine Suche stattfindet.
  • Auf keinen Fall darf das Tier ins Auto geladen und abtransportiert werden.

Übrigens: Grundsätzlich muss der Verkehrsteilnehmer für den Wildschaden nicht haften, es sei denn, er hat den Unfall z.B. fahrlässig verursacht. Die Kosten für den Schaden am Fahrzeug übernimmt in aller Regel die Kfz-Versicherung.

Andere Regeln als bei Wild gelten für Haustiere. Verursacht ein Hund oder eine Katze einen Unfall, kommt der Halter für den Schaden auf. Allerdings muss auch hier die Polizei eingeschaltet werden. Schwierig wird es, wenn der Verkehrsteilnehmer einem Tier ausweicht und dadurch einen Schaden verursacht. Kann er nicht nachweisen, dass das Tier Schuld war, zahlt seine Kfz-Versicherung unter Umständen nicht.


Quelle: kreis-unna.de


17. Oktober 2012

Esskastanien - Die süße Herbstdelikatesse

Eßkastanien

Heiße Esskastanien für kalte Tage

Wenn die Blätter fallen und die Tage kühler werden, stimmen frisch geröstete Esskastanien auf die dunkle Jahreszeit ein. Erst durch das Rösten oder Kochen wird das Schalenobst weich und entwickelt das typische leicht süßliche Aroma. Im Mittelalter dienten die stärkereichen Esskastanien als Grundnahrungsmittel für die ärmere Bevölkerung und wurden auch "Brot des kleinen Mannes" genannt. Inzwischen haben sich die aromatischen Früchte zu einer begehrten Delikatesse entwickelt.

Ganz einfach lassen sich die kleinen braunen Schalenfrüchte im Backofen rösten und als herbstliche Knabberei genießen. Dazu werden die Kastanien vor der Zubereitung mit einem kleinen scharfen Messer kreuzweise angeritzt, auf ein Backblech gelegt und je nach Größe etwa 15 Minuten bei 180 bis 200 Grad geröstet, bis sich die Schale nach außen biegt. Am besten schält man die Früchte, solange sie noch heiß sind und entfernt auch die pelzige Innenhaut.

Esskastanien schmecken aber nicht nur pur, sondern auch püriert als Beilage zu Wildgerichten, als Füllung für Gans und Truthahn, im Risotto und mit Rot- oder Rosenkohl. Für eine cremige Kastaniensuppe werden die Früchte rund zehn Minuten in heißem Wasser vorgekocht, geschält und in eine Gemüsebrühe mit Zwiebeln, Speck, Nelken und Zimt gegeben. Anschließend wird die Suppe passiert und mit einem Schuss Sahne verfeinert. Auch Süßspeisen, Gebäck und Kuchen lassen sich hervorragend mit Esskastanien zubereiten, wobei Honig oder Ahornsirup deren nussige Note noch verstärken.
Ein Klassiker aus Frankreich ist die Maronenkonfitüre - als Brotaufstrich, im Pfannkuchen oder im Dessert.

Im Handel sind frische Esskastanien von September bis März erhältlich. Hochwertige Früchte haben eine glatte, glänzende Schale und fühlen sich schwer an. Sie sollten nicht länger als eine Woche bei Raumtemperatur gelagert werden, da sie ansonsten keimen und ihr Aroma verlieren. Kastanienliebhaber können aber auch im Wald wilde Früchte finden. Erst wenn die stacheligen Fruchthülsen aufplatzen und die Kastanien auf den Boden fallen, sind sie reif. Am besten lässt man das frische Schalenobst ein paar Tage an einem luftigen Ort trocknen, damit ein Teil der Stärke verzuckert und es noch süßer schmeckt.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.was-wir-essen.de in der Rubrik Lebensmittel von A-Z, Nüsse


Quelle: www.aid.de
Stand: 17/10/12



12. Oktober 2012

Goldener Herbst Saison für die Jäger


Während der ersten, sonnigen Herbsttage zog es bereits viele Spaziergänger und Sportler in die bunten Wälder. Der Herbst ist auch die Saison für Treib- und Drückjagden in Feld und Wald. Deshalb bittet der Märkische Kreis, in dieser Jahreszeit unbedingt die Hinweisschilder zu beachten. Da während der Jagden die Waldwege nicht gesperrt sind, wird besondere Rücksicht darauf genommen, niemanden zu gefährden. Es ist ratsam die Wege nicht zu verlassen und möglichst eine andere Route zu wählen.

Während der Jagd werden die Hunde nicht an der Leine geführt, sodass es zu Begegnungen mit nicht angeleinten Vierbeinern kommen kann. Waldspaziergänge oder Wanderungen sollten nach Möglichkeit so geplant werden, dass ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Neben der Sturzgefahr, muss bedacht werden, dass die Jäger in der Dunkelheit nicht mehr mit Erholungssuchenden im Wald rechnen. Ansitzjagden finden nämlich auch während der Nachtzeit statt.

Um allen Interessens gerecht zu werden und eine gemeinsame Nutzung der Natur zu ermöglichen, ist gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich. Auch die Autofahrer sollten jetzt besonders vorsichtig fahren. Vor allem in der Dämmerung ist mit Wildwechseln zu rechnen.




1. Oktober 2012

Kräuterspirale im eigenen Garten: Viele Kräuter auf wenig Raum


Im Herbst ist ein guter Zeitpunkt, um eine Kräuterspirale anzulegen. Auf engem Raum gedeihen Heil- und Gewürzkräuter aus verschiedenen Klima- und Vegetationszonen, die durch die erhöhte Lage bequem geerntet werden können.

KräuterspiraleDer ideale Standort ist ein sonniger, warmer und windgeschützter Platz im Garten, der nicht zu weit weg von der Küche gelegen ist. Auf einer runden Fläche mit einem Durchmesser von 2,5 bis 3 Metern wird eine flache Grube ausgehoben und mit einer dicken Schicht Kies gefüllt, die Staunässe verhindert. In der Mitte des Kreises baut man aus Steinen einen 50 bis 70 Zentimeter hohen Hügel. Anschließend wird mit großen Steinen auf der Kiesschicht von innen nach außen eine Spirale markiert, die im Süden mit einem kleinen Teich oder einer Sumpfzone endet. Aus Natursteinen baut man entlang der Steinmarkierung eine Mauer und füllt die Spirale mit unterschiedlichen Erdmischungen - außen nährstoffreich, humos und feucht, innen hingegen mager, trocken und sandig. Die Steine speichern die Sonnenwärme und geben sie an die Pflanzen ab, und auch der kleine Teich sorgt für ein angenehmes Klima.

Da der Übergang zwischen den verschiedenen Zonen fließend ist, werden viele verschiedene Wachstumsbedingungen geboten. In der oberen mageren, trockenen Zone wachsen Mittelmeerkräuter wie Salbei, Thymian, Rosmarin und Majoran. Der Übergangsbereich ist ideal für Schnittlauch, Dill, Bohnenkraut und Liebstöckel. Im unteren nährstoffreichen Teil gedeihen Sauerampfer, Waldmeister und Petersilie sehr gut. Am Teichrand fühlen sich Baldrian und Minzearten und im Teich selbst Brunnenkresse und Fieberklee wohl. Wer die Kräuter beschriftet, behält den Überblick. Stark wachsende Pflanzen wie Pfefferminze und Zitronenmelisse können in Pflanztöpfen ohne Boden eingesetzt werden, damit sich die Wurzeln nicht so stark ausbreiten.

Heike Kreutz, www.aid.de



aid-Heft "Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten", Bestell-Nr. 61-1192, Preis: 3,00 Euro, www.aid-medienshop.de


Quelle: www.aid.de
Stand: 12/09/12


17. September 2012

Beim Pilze sammeln Rücksicht auf Wildtiere nehmen


Im Herbst locken im Wald leckere Pilze zum Sammeln. Und auch der Trend zum Pflücken von Wildobst nimmt zu. Ein Sonntagsausflug mit Pflückkörbchen mit Kind und Kegel - grundsätzlich eine prima Sache. Doch so schön es für die einen ist, durch verwunschene Waldflächen und entlegene Lichtungen zu wandeln, so furchterregend ist es für die anderen: die Wildtiere. Das sollte man wissen, möchte man als Naturliebhaber nicht Rothirsch und Reh zu Tode ängstigen, weil man gerade unbedacht durch ihr Schlafzimmer geht.

Beobachtungen der Deutschen Wildtierstiftung zeigten, dass eine Hirschkuh mit ihrem Kalb so verängstigt auf einen Pilzsammler reagierte, dass sie ihren Tagesstand fluchtartig verließen. Das ist für die Tiere Kräfte zehrend und gefährlich. "Unkalkulierbare Störungen wie Wanderer, Mountainbike-Fahrer oder Pilzsucher, die die üblichen Wege verlassen, werden von Rotwild als Bedrohung angesehen", so die Wildtier Stiftung. Diese Störungen führen auch zu Wildschäden im Wald. Deshalb sollten Waldbesucher unbedingt auf den Wegen bleiben. Dass mitgebrachte Hunde angeleint werden sollten, um Rehe, Hasen und Hirsche nicht unnötig zu beunruhigen, ist für jeden Tierfreund Ehrensache.

Aber auch zum eigenen Schutz gilt es für Waldbesucher einige Tipps beherzigen: Vor Zecken schützen: Sie sitzen besonders gern im Gras, in Büschen und im Unterholz. Lange Hosen, hohes geschlossenes Schuhwerk, und ggfs. Handschuhe sind Pflicht. Beim kleinsten Zweifel an der Essbarkeit von Pilzen oder Wildfrüchten sollte man diese immer stehen oder hängen lassen. Pilze in einem atmungsaktiven Behältnis transportieren und rasch verarbeiten. Nur so viel sammeln, wie man auch verwerten kann. Denn auch Wildtiere wie Dachse sind als Vorbereitung auf den Winter auf Früchte und Beeren angewiesen. Achtung Fuchsbandwurm: Seine Eier sind unsichtbar und können sich überall befinden. Daher alle Kostbarkeiten aus dem Wald gründlich waschen und durchschmoren. Einfrieren macht den Erreger nicht unschädlich.

Dagmar Barkmann, www.aid.de


Weitere Informationen:


Quelle: www.aid.de
Stand: 13/10/10



10. September 2012

Vorsicht Fuchsbandwurm: Tipps zum Schutz vor Infektion


Wald und Natur halten einige Delikatessen für fleißige Sammler bereit: Im Sommer gibt es Brombeeren oder Heidelbeeren und im Herbst beginnt die Hochsaison für Pilze. Das Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock warnt hier allerdings vor einer Gefahr: Bodennahe Früchte können mit den Eiern des Fuchsbandwurms behaftet sein, da infizierte Füchse dort ihren Kot abgesetzt haben. Vor allem in Süddeutschland, aber auch immer mehr im Norden der Republik sind Füchse von diesem Bandwurm befallen. Nimmt der Mensch seine Eier auf, wird er unheilbar und sogar lebensgefährlich krank, da Leber und andere Organe irreversibel geschädigt werden. Zwischen dem Zeitpunkt der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit können bis zu 15 Jahre liegen. Der Mensch ist ein Fehl-Zwischenwirt.

Eigentlich fressen Mäuse oder andere Beutetiere des Fuchses die Bandwurmeier. Über die Mäuse können auch Hunde und Katzen infiziert werden und somit wiederum der Mensch. Deshalb sollten diese Haustiere prophylaktisch und in regelmäßigen Abständen einer Wurmkur unterzogen werden. Mittlerweile sind Füchse auch in Gärten und Obstplantagen zu Gast. Deshalb sind Salat, Erdbeeren oder Fallobst ebenfalls mögliche Träger von Fuchsbandwurmeiern. Um sich vor einer Infektion schützen, sollte man ein paar Dinge beachten: Vor allem sollten rohes Obst und Gemüse vor dem Verzehr sehr gründlich gewaschen werden.

Sicher abgetötet werden die Bandwurmeier aber nur, wenn man das Lebensmittel bei mindestens 70° C kocht oder backt. Kälte hingegen schadet ihnen nicht, weshalb das Einfrieren im Haushalt keinen Schutz bietet. Das LALLF empfiehlt darüber hinaus, - kranke und tote Tiere, besonders Füchse und Mäuse, nur mit Handschuhen und Mundschutz anzufassen, - Fuchskot aus dem Garten mit dichten Plastikbeuteln zu entfernen und im Hausmüll zu entsorgen, - Füchse nicht zu füttern, z.B. mit Fleischresten, Knochen oder Nahrungsmitteln auf dem Kompost, - Abfallsäcke erst am Tag der Müllabfuhr, nicht am Vorabend, draußen bereit zu stellen, - keine Futterteller für Haustiere draußen aufzustellen.

aid, Kirsten Jänisch-Dolle

Quelle: www.aid.de
Stand: 16/09/09