Posts mit dem Label Sicherheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sicherheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

13. Dezember 2012

Tipps für den sicheren Weihnachtseinkauf im Internet

Nach einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM kaufen in diesem Jahr rund 25 Millionen Bundesbürger Weihnachtsgeschenke im Internet. Das sind rund 1,3 Millionen mehr als im Vorjahr.

30. November 2012

Weihnachtsgeschenke sicher online einkaufen

Weihnachtsgeschenke einkaufen ohne lästige Parkplatzsuche und ohne Schlange stehen? Online-Shopping erfreut sich vor allem in der Vorweihnachtszeit immer größerer Beliebtheit. Nach Informationen des Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels geben Verbraucherinnen und Verbraucher mehr als sieben Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke im Internet aus; das entspricht etwa einem Viertel des gesamten Jahresumsatzes im Onlinehandel.

Damit Verbraucher das Internet sorgenfrei nutzen können und beim Online-Shopping keine böse Bescherung erleben, setzt sich das Verbraucherministerium für mehr Sicherheit, mehr Transparenz und mehr Information im Netz ein. Zugleich weist das Ministerium darauf hin, dass es in puncto Sicherheit und Datenschutz beim Online-Shopping, vor allem wenn das Geschäft über Smartphones abgewickelt wird, noch bei vielen Angeboten hapert.

Hinweise zum Einkauf im Internet, zum Umgang mit Cookies sowie Tipps zu sicheren Passwörtern und dem Schutz persönlicher Daten bietet eine aktuelle Servicekarte des Ministeriums: Sie bringt auf den Punkt, was Verbraucher beachten sollten, wenn sie im Internet auf Einkaufstour gehen. Darüber hinaus schützt das vom Bundesverbraucherministerium entwickelte Programm "Kosten-Finder" Verbraucher vor ungerechtfertigten Rechnungen und Mahnungen: Das Programm markiert automatisch Begriffe auf einer Website, die vor allem bei vermeintlichen Gratis-Angeboten auf versteckte Kosten hinweisen.

Das Bundesverbraucherministerium hat den Schutz der Verbraucher im Netz Schritt für Schritt verstärkt. Die im August 2012 in Kraft getretene Button-Lösung ist ein wichtiger Meilenstein, um Nutzer wirkungsvoll vor Übervorteilung im Netz zu schützen: Seither müssen alle Internet-Anbieter vor dem Abschluss eines Vertrages über wesentliche Vertragselemente wie den Preis oder Vertragslaufzeiten informieren - klar, verständlich und in hervorgehobener Weise.

23. November 2012

Gesundheitsamt und Polizei warnen


Amtsapothekerin Birgit Habbes.
Foto: Kreis Unna
Ein Tresor mit giftigen Substanzen und hochwirksamen Schmerzmitteln wurde in der Nacht zum 23. November aus einer Apotheke in Lünen-Nordlünen entwendet. Das Kreisgesundheitsamt warnt dringend vor der Einnahme der gefährlichen Substanzen oder einer Kontaktaufnahme mit ihnen.

Gefährliche Medikamente

In den Nachtstunden zum 23. November entwendeten unbekannte Täter nach Angaben der Polizei aus einer Apotheke in Lünen einen verschlossenen Tresor mitsamt Betäubungsmitteln und giftigen Substanzen zur Medikamentenherstellung sowie hochwirksame Schmerzmittel. "Die Einnahme vor allem der hochwirksamen Schmerzmittel ist gefährlich und kann zum Tode führen", warnt die Amtsapothekerin des Kreises Unna, Birgit Habbes.


Amtsapothekerin Habbes und das für Lünen zuständige Polizeipräsidium Dortmund raten dringend, beim Auffinden dieses Schrankes sofort entweder den Notruf der Polizei 110 oder die Rettungsleitstelle des Kreises mit dem Notruf 112 zu informieren.

"Öffnen Sie den Schrank nicht oder berühren sie auch keine verdächtigen Substanzen, die die Täter nach Öffnen des Tresors weggeworfen haben könnten", mahnt Amtsapothekerin Birgit Habbes zur Vorsicht. Sie bittet auch Eltern, mit ihren Kindern über die möglichen Gefahren zu sprechen.

Über den Diebstahl der gefährlichen Substanzen informiert sind neben Polizei und Rettungsleitstelle des Kreises unter anderem auch die örtlichen Ordnungsämter.

Wer Hinweise zur Klärung der Straftat geben kann, sollte sich an den Kriminaldauerdienst der Dortmunder Polizei unter der Rufnummer 0231-132-7441 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden. Wer allgemeine Fragen zu giftigen Substanzen hat, kann sich an das Kreisgesundheitsamt Unna, Tel. 0 23 03 / 27 - 12 53, wenden.


31. Oktober 2012

Gefahr durch Wildwechsel

220 000 Rehe, etwa 12 000 Wildschweine und über 200 000 Hasen und Kaninchen kommen jedes Jahr unter die Räder. Mit Herbst-Beginn ist auf Deutschlands Straßen wieder vermehrt mit Wildwechsel zu rechnen. Für Autofahrer sind vor allem die Abend- und frühen Morgenstunden gefährlich. Insgesamt werden jährlich ca. 2 500 Verkehrsteilnehmer bei Wildunfällen verletzt.

Die Tiere sind zu dieser Jahreszeit auf Deckungssuche, da abgeerntete Felder an Wiesen oder Waldrändern keinen Schutz mehr bieten. Zur Futtersuche  queren Schwarz- und Rotwild sowie Füchse oder Hasen immer wieder die Straßen. Besonders in der Dämmerung oder bei Nebel ist in den kommenden Wochen Vorsicht geboten. Für alle Verkehrsteilnehmer gilt: Mit angepasster Geschwindigkeit, vorausschauend und vorsichtig fahren, sowie immer ausreichend Abstand zum Vordermann halten. Taucht ein Reh am Straßenrand auf, sofort das Tempo reduzieren, denn einem Wildtier folgen meist mehrere. Scheint ein Zusammenprall unvermeidlich, auf keinen Fall ausweichen, sondern voll bremsen. Denn ein Baumunfall oder ein Frontalzusammenstoß mit einem anderen Auto haben viel schwerwiegendere Folgen als ein Wildunfall.

Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, gilt: Warnblinker einschalten, Warndreieck aufstellen, gegebenenfalls Verletzte versorgen und die Polizei verständigen. Die Polizei informiert den Revierinhaber, der das getötete oder verletzte Tier von der Straße nimmt und eine Unfallbescheinigung für die Schadenregulierung mit der Kaskoversicherung ausstellt.

Angefahrene Tiere sollten nach einem Unfall auf keinen Fall berührt werden,  sie könnten auskeilen oder Krankheiten übertragen. Getötetes Wild mitzunehmen, ist strafbar und wird als Wilderei mit Geld- oder Haftstrafe bis hin zur Beschlagnahme des Fahrzeugs geahndet. Auch wenn ein Tier nur angefahren wurde und wieder verschwindet, ist die Polizei zu informieren. In solchen Fällen muss aus Gründen des Tierschutzes der Jäger das verletzte Tier suchen und es von seinen Schmerzen erlösen.


Quelle: www.adac.de


30. Oktober 2012

Katastrophen-Tunnel Tauern jetzt Spitze


Sanierung lohnt sich – das zeigen die guten Ergebnisse des diesjährigen ADAC Tunneltests. In der aktuellen Untersuchung fällt keiner der zehn getesteten Tunnel durch, zwei Röhren schneiden mit „sehr gut“, sechs mit „gut“ und zwei mit „ausreichend“ ab.

Testsieger ist der bereits zum dritten Mal getestete Tauerntunnel in Österreich, international bekannt geworden durch den verheerenden Tunnelbrand im Jahr 1999 mit zwölf Toten und 42 Verletzten. Der Tunnel an der A10 von Salzburg nach Villach erreicht nach dem ADAC Urteil „bedenklich“ im Katastrophenjahr jetzt ein „sehr gut“. Wesentlicher Grund für die Top-Bewertung: die neue, erst im vergangenen Jahr eingeweihte zweite Röhre. Im Gegensatz zu früher fährt damit der Verkehr nur noch in jeweils eine Richtung, dazu kommt modernste Technik wie etwa eine lückenlose Verkehrsüberwachung. Außerdem verfügt der Tauerntunnel über geschultes Personal in der Leitzentrale, das im Notfall auf eine gut ausgestattete Feuerwehr zurückgreifen kann.

Der Testverlierer Isla Bella kommt aus der Schweiz und erhält die Note „ausreichend“. Der Tunnel an der A13 von St. Margrethen nach Bellinzona konnte sich damit nach dem ADAC Urteil „bedenklich“ im Jahr 2000 verbessern. Gravierende Mängel sind aber immer noch die fehlenden zusätzlichen Flucht- und Rettungswege, da der Verkehr nach wie vor nur durch eine Röhre geleitet wird. Der Bau eines separaten Fluchtstollens ist jedoch für 2018/19 geplant.

In Deutschland wurden zwei Tunnel getestet. Der Allacher Tunnel auf der A99 (Autobahnring München) erzielte die Note „gut“. Der Wattkopf Tunnel auf der L562 (Umgehung Ettlingen bei Karlsruhe) schnitt 2004 noch mit „mangelhaft“ ab. Jetzt wurden die meisten Mängel beseitigt, die Röhre erzielte ein „gut“.

Die häufigsten Mängel im ADAC Test gab es in den Kategorien Verkehr und Verkehrsüberwachung, Flucht- und Rettungswege sowie Brandschutz. In jedem zweiten Tunnel fehlten Pannenbuchten oder Seitenstreifen sowie Lautsprecher an den Notausgängen und Portalen.

Die erfreuliche Tendenz beim diesjährigen Test bestätigt, dass Europas Röhren immer sicherer werden. Aber immer noch bedarf es hartnäckiger Anstrengungen, damit sich Autofahrer in ganz Europa im Tunnel sicher fühlen können. Deshalb fordert der ADAC weiter nachzurüsten, um bis zum Jahr 2014 alle wichtigen Tunnel Europas auf den einheitlichen Mindeststandard nach EU-Richtlinie zu bekommen.


Quelle: www.adac.de


27. Oktober 2012

Sicher unterwegs mit guten Sitzen


2011 verunglückten laut Statistischem Bundesamt 24 Kinder im Alter bis 12 Jahre im Pkw tödlich, 953 wurden schwer verletzt. Um die Sicherheit von Kindern im Auto zu erhöhen testet der ADAC zusammen mit der Stiftung Warentest regelmäßig neue Kindersitzmodelle. Im zweiten Test 2012 standen 13 Produkte auf dem Prüfstand. Sechsmal wird die Note „gut“, fünfmal die Note „befriedigend“, einmal „ausreichend“ vergeben – ein Sitz fällt bei der Schadstoffanalyse durch und erhält nur ein „mangelhaft“.

In allen Klassen – unterteilt nach Alter, Gewicht und Größe der Kinder – gibt es gute Sitze, die bei Sicherheit und Handhabung punkten und dadurch Unfallfolgen mildern können. So ist der Graco Junior Baby mit und ohne Basis bei den Babyschalen „empfehlenswert“ - beide Varianten erreichten beim Frontalcrash die beste Beurteilung. In der Kategorie I (Kinder zwischen 1 und 4 Jahren) liegen der Römer Duo Plus und der Kiwy SPF 1 Isofix vorne. Der Kiddy Guardianfix Pro 2 überzeugt bei Sicherheit sowie Bedienung und erreicht die Spitzennote in der Klasse I/II/III (für 1-12 Jährige). Der Takata Maxi Isofix (Klasse II/III für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren) zeichnet sich vor allem durch eine geringe Verletzungsgefahr beim Seitencrash aus und liegt daher vorne. Diesen Sitz sowie den Römer beurteilten die Tester besonders positiv: die Köpfe werden sehr gut abgestützt, die Verbindung zum Fahrzeug ist solide, die Größeneinstellung ist einfach und die Handhabung vorbildlich.

Der mit der schlechtesten Note bewertete Bébécar Easymaxi EL kann zwar bei der Sicherheitsprüfung überzeugen, rasselt aber aufgrund eines hohen Schadstoffwertes durch. Der getestete Sitzbezug enthält gesundheitsschädliche Stoffe, die im engen Körperkontakt für Kinder schädlich sein können. Tendenziell werden Kindersitzbezüge schadstoffärmer nachdem 2011 dieses Kriterium im Clubtest eingeführt wurde – ein Erfolg der Verbraucherschützer.

Laut ADAC eignen sich immer mehr Produkte zur Befestigung mit Isofix. Generell sind die Gefahren von Fehleinbauten und das Verletzungsrisiko damit geringer, allerdings bestehen auch hier Qualitätsunterschiede. Da ein Isofix-Kindersitz nicht in jedes Fahrzeug passt, sollten Eltern ihr Auto vor dem Sitzkauf mit der Typliste des Sitzherstellers vergleichen und prüfen, ob der dafür notwendige Verankerungspunkt vorhanden ist; Bedienung und Einbau vom Verkäufer erklären lassen und die Bedienungsanleitung genau befolgen. Wichtig ist der richtige Gurtverlauf. Alle ADAC Kindersitztestergebnisse sind unter www.adac.de/kindersitztest zu finden.


Quelle: www.adac.de


24. Oktober 2012

Datenschutz - Mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones

Viele Verbraucher verzichten auf die Nutzung eines Smartphones oder laden bewusst keine Apps herunter, weil sie kein Vertrauen in deren Sicherheit haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die heute von der Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“ des Nationalen IT-Gipfels in Berlin vorgelegt wurde. 28 Prozent der Bundesbürger sind bereits im Besitz eines internetfähigen Smartphones. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom wurden im Jahr 2011 allein in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones verkauft, ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, deren Ministerium sich an der Unterarbeitsgruppe beteiligt und Mitinitiator der Umfrage war, sieht sich durch die Ergebnisse in ihrer Forderung nach mehr Sicherheit und Datenschutz bestätigt: „Investitionen in mehr Sicherheit nützen nicht nur den Verbrauchern – sie können auch Wachstumsimpulse für die Anbieter auslösen. Auf Dauer werden sich nur Internet-Angebote auf dem Markt behaupten können, bei denen die  Nutzer auf die Sicherheit ihrer Daten vertrauen können.“ Es sei unverständlich, dass immer neue Geräte, neue Software und neue Anwendungen auf den Markt kämen – die Sicherheitsvorkehrungen dieser Dynamik aber hinterherhinken. „Niemand würde ernsthaft auf die Idee kommen, ein Auto ohne die neuesten Sicherheitsstandards auf den Markt zu bringen. Bei Smartphones und Apps ist dies leider noch nicht selbstverständlich“, kritisierte Aigner. „Bei der Transparenz, den Voreinstellungen und den Kontrollmöglichkeiten sehe ich noch großen Nachholbedarf.“

Die von TNS Emnid durchgeführte Umfrage (4000 Befragte) verdeutlicht, dass ein Großteil der Verbraucher erwartet, dass die mobilen Geräte bereits im Kaufzustand sicher und alle Daten geschützt sind. Zwar wären viele Verbraucher bereit, für eine umfassende Sicherheit mehr zu zahlen. Allerdings sind 95 Prozent derer, die nicht zu Mehrausgaben bereit sind, der Ansicht, dass Smartphones bereits ab Werk die notwendige Sicherheitsausstattung aufweisen müssen. Auch bei der Nutzerfreundlichkeit von Smartphones und ihren Anwendungen haben die Anbieter Nachbesserungsbedarf: So gibt fast ein Drittel der Nichtnutzer an, die Technik sei ihnen schlicht „zu kompliziert“.

Für Dr. Karsten Ottenberg, Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet“ des IT-Gipfels und Vorsitzender der Geschäftsführung Giesecke & Devrient GmbH sind Sicherheit und Vertrauen zentrale Voraussetzung für eine breite Nutzung der neuen Technologien. Beides seien Themen, bei denen die deutsche Industrie auch international punkten könne. „In vielen technologischen Flaggschiffen auf dem Mobilfunk-Markt steckt deutsche Spitzentechnologie. In der Arbeitsgruppe des IT-Gipfels beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir neben den technologischen Aspekten auch ein modernes, angemessenes regulatorisches Rahmenwerk schaffen können, um in Deutschland und aus Deutschland heraus unsere Vorstellungen international zur Geltung zu bringen", so Ottenberg. Wie die Umfrage zeige, sei Sicherheit dabei ein wichtiges Argument für die Auswahl eines Smartphones.

Aigner sieht Anbieter in der Bringschuld


Nachdem die Bundesregierung mit der Einführung der Button-Regelung zum Schutz vor Internet-Kostenfallen und der Möglichkeit der Drittanbieter-Sperre bei Telefonrechnungen die Rahmenbedingungen für sicheres mobiles Internet massiv verbessert hat, sieht Aigner nun die Anbieter – vom Gerätehersteller bis zum App-Programmierer – in der Bringschuld: „Die Anbieter müssen die Verbraucher mit hohen Sicherheitsvorkehrungen effektiv vor Datenmissbrauch schützen.“ Vor allem bei Apps sieht Aigner Nachholbedarf. Teilweise greifen Apps auch auf Daten zu, die sie gar nicht benötigen. Aigner forderte, Verbraucher müssten „jederzeit die volle Kontrolle über ihre Smartphone-Daten haben“. Auch vorinstallierte Apps müssten auf einfachem Weg wieder zu deinstallieren sein.

Aigner bekräftigte, sich im Rahmen der laufenden Gespräche über die geplante EU-Datenschutz-Grundverordnung weiter für die Verpflichtung zu datenschutzfreundlichen Voreinstellungen und zur Berücksichtigung des Datenschutzes im Produkt-Design einzusetzen. „Verbraucherfreundliche Voreinstellungen sind gerade bei Smartphones für das Verbrauchervertrauen von großer Bedeutung“, so Aigner. Bisher müssen sich die Verbraucher in der Regel mühsam durchklicken, um herauszufinden, auf welche Daten eine App zugreifen kann oder wie sie eine PIN zur Sperrung des Handys aktivieren können. Die Unternehmen müssten künftig die Geräte so ausgestalten, dass die Verbraucher zum Beispiel vor dem Zugriff einer App auf ihre Kontakte, ihren Standort oder andere vertrauliche Bereiche gefragt werden, ob sie diesen Zugriff erlauben wollen. Derzeit wird es häufig dem App-Anbieter überlassen, ob er die Nutzer ausreichend informiert.

Weitere Ergebnisse der Umfrage zu Smartphones


86 Prozent der Befragten halten Sicherheit und Datenschutz für wichtig bis sehr wichtig, für 45 Prozent sind sie ein wesentliches Kriterium bei der Kaufentscheidung. Über ein Drittel derer, die kein Smartphone nutzen, nennen fehlendes Vertrauen als Grund für die Nichtnutzung. 80 Prozent der Befragten geben an, auf bestimmte Anwendungen zu verzichten, um sich vor Gefahren bei der Smartphone-Nutzung zu schützen. Nur wenige nutzen bisher das Smartphone für mobile Bankgeschäfte oder mobiles Bezahlen. Als Hauptgrund werden Zweifel an der Sicherheit genannt. Zwei Drittel lehnen den Zugriff Dritter auf ihr Smartphone generell ab, der Rest der Nutzer will dies nur dann gestatten, wenn er zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Deutlich erkennbar ist auch der Wunsch nach mehr Transparenz: 87 Prozent der Befragten wollen vor der Installation einer App wissen, auf welche konkreten Daten die Anbieter sowie Dritte zugreifen.

Der IT-Gipfel und die Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“


Der Nationale IT-Gipfel ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgerichteter und seit 2006 jährlich stattfindender Kongress, der Konzepte entwickelt, wie die Bundesrepublik Deutschland als IT-Standort gestärkt werden kann. Am 13. November 2012 findet der siebte nationale IT-Gipfel in Essen statt. Im Zentrum der Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“ steht die Frage, wie Sicherheit, Datenschutz und Vertrauen im mobilen Internet (Smartphones) gestärkt werden können. Sie ist Teil der Arbeitsgruppe 4 „Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet“.

Weitere Informationen im Internet:

- Hintergrundpapier zur Umfrage „Sicherheit und Datenschutz bei Smartphones“: www.bmelv.de/smartphonesicherheit_hintergrund

- Link zur Broschüre „Mobile Sicherheit – Ortung – Datenschutz“: www.bmelv.de/tipps-mobile-internetnutzung

- Hinweise zu Sicherheit und Datenschutz in der digitalen Welt: www.surfer-haben-rechte.de

- Tipps speziell – aber nicht nur – für Jugendliche: www.watchyourweb.de


Quelle: www.bmelv.de


5. Oktober 2012

Sicher Fahren in Europa


Jeder weiß es: Junge Autofahrer und Zweiradfahrer sind am meisten gefährdet im Straßenverkehr. Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen macht nur knapp zehn Prozent der Bevölkerung aus, verursacht aber mehr als ein Viertel aller Unfälle mit tödlichem Ausgang. Um dieses Risiko zu verkleinern und die Verkehrssicherheit insgesamt zu verbessern, diskutieren Experten aus ganz Europa auf  Einladung des ADAC und der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) innovative Maßnahmen. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Verbesserung des Verkehrsverhaltens bei Fahranfängern.

Interessante Ergebnisse dazu bietet Österreich, wo insbesondere eine um ein Fahrsicherheitstraining erweiterte Fahrausbildung das Unfallrisiko junger Fahranfänger erheblich vermindert hat. Der ADAC sieht daher in der Optimierung der Fahrausbildung ein geeignetes Instrumentarium zur Verringerung der hohen Unfallzahlen. Insbesondere muss der Tendenz zur Selbstüberschätzung nach Erhalt der Fahrerlaubnis begegnet werden.

„Die Verkehrssicherheit bleibt sowohl national als auch im europäischen Maßstab eine zentrale Herausforderung. Beachtliche Erfolge konnten bis heute erreicht werden. Dennoch sind zur Senkung der Zahl der Verkehrstoten weitere Anstrengungen nötig, vor allem die Verbesserung der Ausbildung der jungen Verkehrsteilnehmer“, betont Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr.

Auch der technische Fortschritt leistet seinen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Untersuchungen zu Antiblockiersystem(ABS)-Modellen bei Motorrädern beispielsweise beweisen, dass bei Kombination mit intelligenter Sensorik dieser Bremsassistent Leben retten kann. Der Club tritt deshalb vehement für eine serienmäßige ABS-Ausstattung bei Motorrädern ein.

Fahrerassistenzsysteme bergen sowohl Nutzen als auch Probleme, Notbremssysteme bei Pkw jedoch tragen eindeutig zur Reduzierung von Unfällen bei, wie der ADAC in seinem Test- und Technikzentrum festgestellt hat.


Quelle: www.adac.de