Nach einer aktuellen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM kaufen in
diesem Jahr rund 25 Millionen Bundesbürger Weihnachtsgeschenke im
Internet. Das sind rund 1,3 Millionen mehr als im Vorjahr.
Posts mit dem Label Sicherheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sicherheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
13. Dezember 2012
Tipps für den sicheren Weihnachtseinkauf im Internet
Labels:
Internet,
Online,
Shopping,
Sicherheit,
Tipps,
Weihnachten
30. November 2012
Weihnachtsgeschenke sicher online einkaufen
Weihnachtsgeschenke einkaufen ohne lästige Parkplatzsuche und ohne
Schlange stehen? Online-Shopping erfreut sich vor allem in der
Vorweihnachtszeit immer größerer Beliebtheit. Nach Informationen des
Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels geben Verbraucherinnen und
Verbraucher mehr als sieben Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke im
Internet aus; das entspricht etwa einem Viertel des gesamten
Jahresumsatzes im Onlinehandel.
Damit Verbraucher das Internet sorgenfrei nutzen können und beim Online-Shopping keine böse Bescherung erleben, setzt sich das Verbraucherministerium für mehr Sicherheit, mehr Transparenz und mehr Information im Netz ein. Zugleich weist das Ministerium darauf hin, dass es in puncto Sicherheit und Datenschutz beim Online-Shopping, vor allem wenn das Geschäft über Smartphones abgewickelt wird, noch bei vielen Angeboten hapert.
Hinweise zum Einkauf im Internet, zum Umgang mit Cookies sowie Tipps zu sicheren Passwörtern und dem Schutz persönlicher Daten bietet eine aktuelle Servicekarte des Ministeriums: Sie bringt auf den Punkt, was Verbraucher beachten sollten, wenn sie im Internet auf Einkaufstour gehen. Darüber hinaus schützt das vom Bundesverbraucherministerium entwickelte Programm "Kosten-Finder" Verbraucher vor ungerechtfertigten Rechnungen und Mahnungen: Das Programm markiert automatisch Begriffe auf einer Website, die vor allem bei vermeintlichen Gratis-Angeboten auf versteckte Kosten hinweisen.
Das Bundesverbraucherministerium hat den Schutz der Verbraucher im Netz Schritt für Schritt verstärkt. Die im August 2012 in Kraft getretene Button-Lösung ist ein wichtiger Meilenstein, um Nutzer wirkungsvoll vor Übervorteilung im Netz zu schützen: Seither müssen alle Internet-Anbieter vor dem Abschluss eines Vertrages über wesentliche Vertragselemente wie den Preis oder Vertragslaufzeiten informieren - klar, verständlich und in hervorgehobener Weise.
Damit Verbraucher das Internet sorgenfrei nutzen können und beim Online-Shopping keine böse Bescherung erleben, setzt sich das Verbraucherministerium für mehr Sicherheit, mehr Transparenz und mehr Information im Netz ein. Zugleich weist das Ministerium darauf hin, dass es in puncto Sicherheit und Datenschutz beim Online-Shopping, vor allem wenn das Geschäft über Smartphones abgewickelt wird, noch bei vielen Angeboten hapert.
Hinweise zum Einkauf im Internet, zum Umgang mit Cookies sowie Tipps zu sicheren Passwörtern und dem Schutz persönlicher Daten bietet eine aktuelle Servicekarte des Ministeriums: Sie bringt auf den Punkt, was Verbraucher beachten sollten, wenn sie im Internet auf Einkaufstour gehen. Darüber hinaus schützt das vom Bundesverbraucherministerium entwickelte Programm "Kosten-Finder" Verbraucher vor ungerechtfertigten Rechnungen und Mahnungen: Das Programm markiert automatisch Begriffe auf einer Website, die vor allem bei vermeintlichen Gratis-Angeboten auf versteckte Kosten hinweisen.
Das Bundesverbraucherministerium hat den Schutz der Verbraucher im Netz Schritt für Schritt verstärkt. Die im August 2012 in Kraft getretene Button-Lösung ist ein wichtiger Meilenstein, um Nutzer wirkungsvoll vor Übervorteilung im Netz zu schützen: Seither müssen alle Internet-Anbieter vor dem Abschluss eines Vertrages über wesentliche Vertragselemente wie den Preis oder Vertragslaufzeiten informieren - klar, verständlich und in hervorgehobener Weise.
Weitere Informationen
Labels:
Familie,
Internet,
Shopping,
Sicherheit,
Weihnachten
23. November 2012
Gesundheitsamt und Polizei warnen
![]() |
| Amtsapothekerin Birgit Habbes. Foto: Kreis Unna |
Gefährliche Medikamente
Amtsapothekerin Habbes und das für Lünen zuständige Polizeipräsidium Dortmund raten dringend, beim Auffinden dieses Schrankes sofort entweder den Notruf der Polizei 110 oder die Rettungsleitstelle des Kreises mit dem Notruf 112 zu informieren.
"Öffnen Sie den Schrank nicht oder berühren sie auch keine verdächtigen Substanzen, die die Täter nach Öffnen des Tresors weggeworfen haben könnten", mahnt Amtsapothekerin Birgit Habbes zur Vorsicht. Sie bittet auch Eltern, mit ihren Kindern über die möglichen Gefahren zu sprechen.
Über den Diebstahl der gefährlichen Substanzen informiert sind neben Polizei und Rettungsleitstelle des Kreises unter anderem auch die örtlichen Ordnungsämter.
Wer Hinweise zur Klärung der Straftat geben kann, sollte sich an den Kriminaldauerdienst der Dortmunder Polizei unter der Rufnummer 0231-132-7441 oder an jede andere Polizeidienststelle wenden. Wer allgemeine Fragen zu giftigen Substanzen hat, kann sich an das Kreisgesundheitsamt Unna, Tel. 0 23 03 / 27 - 12 53, wenden.
Labels:
Gesundheit,
Nordrhein-Westfalen,
Sicherheit,
Tipps
31. Oktober 2012
Gefahr durch Wildwechsel
220 000 Rehe, etwa 12 000 Wildschweine und über 200 000
Hasen und Kaninchen kommen jedes Jahr unter die Räder. Mit Herbst-Beginn ist
auf Deutschlands Straßen wieder vermehrt mit Wildwechsel zu rechnen. Für
Autofahrer sind vor allem die Abend- und frühen Morgenstunden gefährlich.
Insgesamt werden jährlich ca. 2 500 Verkehrsteilnehmer bei Wildunfällen
verletzt.
Die Tiere sind zu dieser Jahreszeit auf Deckungssuche, da
abgeerntete Felder an Wiesen oder Waldrändern keinen Schutz mehr bieten. Zur
Futtersuche queren Schwarz- und Rotwild
sowie Füchse oder Hasen immer wieder die Straßen. Besonders in der Dämmerung
oder bei Nebel ist in den kommenden Wochen Vorsicht geboten. Für alle
Verkehrsteilnehmer gilt: Mit angepasster Geschwindigkeit, vorausschauend und
vorsichtig fahren, sowie immer ausreichend Abstand zum Vordermann halten.
Taucht ein Reh am Straßenrand auf, sofort das Tempo reduzieren, denn einem
Wildtier folgen meist mehrere. Scheint ein Zusammenprall unvermeidlich, auf
keinen Fall ausweichen, sondern voll bremsen. Denn ein Baumunfall oder ein
Frontalzusammenstoß mit einem anderen Auto haben viel schwerwiegendere Folgen
als ein Wildunfall.
Kommt es dennoch zu einem Wildunfall, gilt: Warnblinker
einschalten, Warndreieck aufstellen, gegebenenfalls Verletzte versorgen und die
Polizei verständigen. Die Polizei informiert den Revierinhaber, der das
getötete oder verletzte Tier von der Straße nimmt und eine Unfallbescheinigung
für die Schadenregulierung mit der Kaskoversicherung ausstellt.
Angefahrene Tiere sollten nach einem Unfall auf keinen Fall
berührt werden, sie könnten auskeilen
oder Krankheiten übertragen. Getötetes Wild mitzunehmen, ist strafbar und wird
als Wilderei mit Geld- oder Haftstrafe bis hin zur Beschlagnahme des Fahrzeugs
geahndet. Auch wenn ein Tier nur angefahren wurde und wieder verschwindet, ist
die Polizei zu informieren. In solchen Fällen muss aus Gründen des Tierschutzes
der Jäger das verletzte Tier suchen und es von seinen Schmerzen erlösen.
Quelle: www.adac.de
30. Oktober 2012
Katastrophen-Tunnel Tauern jetzt Spitze
Sanierung lohnt sich – das zeigen die guten Ergebnisse des
diesjährigen ADAC Tunneltests. In der aktuellen Untersuchung fällt keiner der
zehn getesteten Tunnel durch, zwei Röhren schneiden mit „sehr gut“, sechs mit
„gut“ und zwei mit „ausreichend“ ab.
Testsieger ist der bereits zum dritten Mal getestete
Tauerntunnel in Österreich, international bekannt geworden durch den
verheerenden Tunnelbrand im Jahr 1999 mit zwölf Toten und 42 Verletzten. Der
Tunnel an der A10 von Salzburg nach Villach erreicht nach dem ADAC Urteil
„bedenklich“ im Katastrophenjahr jetzt ein „sehr gut“. Wesentlicher Grund für
die Top-Bewertung: die neue, erst im vergangenen Jahr eingeweihte zweite Röhre.
Im Gegensatz zu früher fährt damit der Verkehr nur noch in jeweils eine
Richtung, dazu kommt modernste Technik wie etwa eine lückenlose
Verkehrsüberwachung. Außerdem verfügt der Tauerntunnel über geschultes Personal
in der Leitzentrale, das im Notfall auf eine gut ausgestattete Feuerwehr
zurückgreifen kann.
Der Testverlierer Isla Bella kommt aus der Schweiz und
erhält die Note „ausreichend“. Der Tunnel an der A13 von St. Margrethen nach
Bellinzona konnte sich damit nach dem ADAC Urteil „bedenklich“ im Jahr 2000
verbessern. Gravierende Mängel sind aber immer noch die fehlenden zusätzlichen
Flucht- und Rettungswege, da der Verkehr nach wie vor nur durch eine Röhre
geleitet wird. Der Bau eines separaten Fluchtstollens ist jedoch für 2018/19
geplant.
In Deutschland wurden zwei Tunnel getestet. Der Allacher
Tunnel auf der A99 (Autobahnring München) erzielte die Note „gut“. Der Wattkopf
Tunnel auf der L562 (Umgehung Ettlingen bei Karlsruhe) schnitt 2004 noch mit
„mangelhaft“ ab. Jetzt wurden die meisten Mängel beseitigt, die Röhre erzielte
ein „gut“.
Die häufigsten Mängel im ADAC Test gab es in den Kategorien
Verkehr und Verkehrsüberwachung, Flucht- und Rettungswege sowie Brandschutz. In
jedem zweiten Tunnel fehlten Pannenbuchten oder Seitenstreifen sowie
Lautsprecher an den Notausgängen und Portalen.
Die erfreuliche Tendenz beim diesjährigen Test bestätigt,
dass Europas Röhren immer sicherer werden. Aber immer noch bedarf es
hartnäckiger Anstrengungen, damit sich Autofahrer in ganz Europa im Tunnel
sicher fühlen können. Deshalb fordert der ADAC weiter nachzurüsten, um bis zum
Jahr 2014 alle wichtigen Tunnel Europas auf den einheitlichen Mindeststandard
nach EU-Richtlinie zu bekommen.
Quelle: www.adac.de
Labels:
Auto,
Europa,
Katastrophen,
Reise,
Reisen,
Schweiz,
Sicherheit,
Verkehr,
Wissen
27. Oktober 2012
Sicher unterwegs mit guten Sitzen
2011 verunglückten laut Statistischem Bundesamt 24 Kinder im
Alter bis 12 Jahre im Pkw tödlich, 953 wurden schwer verletzt. Um die
Sicherheit von Kindern im Auto zu erhöhen testet der ADAC zusammen mit der
Stiftung Warentest regelmäßig neue Kindersitzmodelle. Im zweiten Test 2012
standen 13 Produkte auf dem Prüfstand. Sechsmal wird die Note „gut“, fünfmal
die Note „befriedigend“, einmal „ausreichend“ vergeben – ein Sitz fällt bei der
Schadstoffanalyse durch und erhält nur ein „mangelhaft“.
In allen Klassen – unterteilt nach Alter, Gewicht und Größe
der Kinder – gibt es gute Sitze, die bei Sicherheit und Handhabung punkten und
dadurch Unfallfolgen mildern können. So ist der Graco Junior Baby mit und ohne
Basis bei den Babyschalen „empfehlenswert“ - beide Varianten erreichten beim
Frontalcrash die beste Beurteilung. In der Kategorie I (Kinder zwischen 1 und 4
Jahren) liegen der Römer Duo Plus und der Kiwy SPF 1 Isofix vorne. Der Kiddy
Guardianfix Pro 2 überzeugt bei Sicherheit sowie Bedienung und erreicht die
Spitzennote in der Klasse I/II/III (für 1-12 Jährige). Der Takata Maxi Isofix
(Klasse II/III für Kinder zwischen 4 und 12 Jahren) zeichnet sich vor allem
durch eine geringe Verletzungsgefahr beim Seitencrash aus und liegt daher
vorne. Diesen Sitz sowie den Römer beurteilten die Tester besonders positiv:
die Köpfe werden sehr gut abgestützt, die Verbindung zum Fahrzeug ist solide,
die Größeneinstellung ist einfach und die Handhabung vorbildlich.
Der mit der schlechtesten Note bewertete Bébécar Easymaxi EL
kann zwar bei der Sicherheitsprüfung überzeugen, rasselt aber aufgrund eines
hohen Schadstoffwertes durch. Der getestete Sitzbezug enthält
gesundheitsschädliche Stoffe, die im engen Körperkontakt für Kinder schädlich
sein können. Tendenziell werden Kindersitzbezüge schadstoffärmer nachdem 2011
dieses Kriterium im Clubtest eingeführt wurde – ein Erfolg der
Verbraucherschützer.
Laut ADAC eignen sich immer mehr Produkte zur Befestigung
mit Isofix. Generell sind die Gefahren von Fehleinbauten und das Verletzungsrisiko
damit geringer, allerdings bestehen auch hier Qualitätsunterschiede. Da ein
Isofix-Kindersitz nicht in jedes Fahrzeug passt, sollten Eltern ihr Auto vor
dem Sitzkauf mit der Typliste des Sitzherstellers vergleichen und prüfen, ob
der dafür notwendige Verankerungspunkt vorhanden ist; Bedienung und Einbau vom
Verkäufer erklären lassen und die Bedienungsanleitung genau befolgen. Wichtig
ist der richtige Gurtverlauf. Alle ADAC Kindersitztestergebnisse sind unter www.adac.de/kindersitztest zu finden.
Quelle: www.adac.de
24. Oktober 2012
Datenschutz - Mehr Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones
Viele Verbraucher verzichten auf die Nutzung eines
Smartphones oder laden bewusst keine Apps herunter, weil sie kein Vertrauen in
deren Sicherheit haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage,
die heute von der Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“ des Nationalen
IT-Gipfels in Berlin vorgelegt wurde. 28 Prozent der Bundesbürger sind bereits
im Besitz eines internetfähigen Smartphones. Nach Angaben des Branchenverbandes
Bitkom wurden im Jahr 2011 allein in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones
verkauft, ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner, deren Ministerium
sich an der Unterarbeitsgruppe beteiligt und Mitinitiator der Umfrage war,
sieht sich durch die Ergebnisse in ihrer Forderung nach mehr Sicherheit und
Datenschutz bestätigt: „Investitionen in mehr Sicherheit nützen nicht nur den
Verbrauchern – sie können auch Wachstumsimpulse für die Anbieter auslösen. Auf
Dauer werden sich nur Internet-Angebote auf dem Markt behaupten können, bei
denen die Nutzer auf die Sicherheit
ihrer Daten vertrauen können.“ Es sei unverständlich, dass immer neue Geräte,
neue Software und neue Anwendungen auf den Markt kämen – die Sicherheitsvorkehrungen
dieser Dynamik aber hinterherhinken. „Niemand würde ernsthaft auf die Idee
kommen, ein Auto ohne die neuesten Sicherheitsstandards auf den Markt zu
bringen. Bei Smartphones und Apps ist dies leider noch nicht
selbstverständlich“, kritisierte Aigner. „Bei der Transparenz, den
Voreinstellungen und den Kontrollmöglichkeiten sehe ich noch großen
Nachholbedarf.“
Die von TNS Emnid durchgeführte Umfrage (4000 Befragte)
verdeutlicht, dass ein Großteil der Verbraucher erwartet, dass die mobilen
Geräte bereits im Kaufzustand sicher und alle Daten geschützt sind. Zwar wären
viele Verbraucher bereit, für eine umfassende Sicherheit mehr zu zahlen.
Allerdings sind 95 Prozent derer, die nicht zu Mehrausgaben bereit sind, der
Ansicht, dass Smartphones bereits ab Werk die notwendige Sicherheitsausstattung
aufweisen müssen. Auch bei der Nutzerfreundlichkeit von Smartphones und ihren
Anwendungen haben die Anbieter Nachbesserungsbedarf: So gibt fast ein Drittel
der Nichtnutzer an, die Technik sei ihnen schlicht „zu kompliziert“.
Für Dr. Karsten Ottenberg, Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe
„Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet“ des IT-Gipfels und
Vorsitzender der Geschäftsführung Giesecke & Devrient GmbH sind Sicherheit
und Vertrauen zentrale Voraussetzung für eine breite Nutzung der neuen
Technologien. Beides seien Themen, bei denen die deutsche Industrie auch
international punkten könne. „In vielen technologischen Flaggschiffen auf dem
Mobilfunk-Markt steckt deutsche Spitzentechnologie. In der Arbeitsgruppe des
IT-Gipfels beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir neben den
technologischen Aspekten auch ein modernes, angemessenes regulatorisches
Rahmenwerk schaffen können, um in Deutschland und aus Deutschland heraus unsere
Vorstellungen international zur Geltung zu bringen", so Ottenberg. Wie die
Umfrage zeige, sei Sicherheit dabei ein wichtiges Argument für die Auswahl
eines Smartphones.
Aigner sieht Anbieter in der Bringschuld
Nachdem die Bundesregierung mit der Einführung der
Button-Regelung zum Schutz vor Internet-Kostenfallen und der Möglichkeit der
Drittanbieter-Sperre bei Telefonrechnungen die Rahmenbedingungen für sicheres
mobiles Internet massiv verbessert hat, sieht Aigner nun die Anbieter – vom
Gerätehersteller bis zum App-Programmierer – in der Bringschuld: „Die Anbieter
müssen die Verbraucher mit hohen Sicherheitsvorkehrungen effektiv vor
Datenmissbrauch schützen.“ Vor allem bei Apps sieht Aigner Nachholbedarf.
Teilweise greifen Apps auch auf Daten zu, die sie gar nicht benötigen. Aigner
forderte, Verbraucher müssten „jederzeit die volle Kontrolle über ihre
Smartphone-Daten haben“. Auch vorinstallierte Apps müssten auf einfachem Weg
wieder zu deinstallieren sein.
Aigner bekräftigte, sich im Rahmen der laufenden Gespräche
über die geplante EU-Datenschutz-Grundverordnung weiter für die Verpflichtung
zu datenschutzfreundlichen Voreinstellungen und zur Berücksichtigung des
Datenschutzes im Produkt-Design einzusetzen. „Verbraucherfreundliche
Voreinstellungen sind gerade bei Smartphones für das Verbrauchervertrauen von
großer Bedeutung“, so Aigner. Bisher müssen sich die Verbraucher in der Regel
mühsam durchklicken, um herauszufinden, auf welche Daten eine App zugreifen
kann oder wie sie eine PIN zur Sperrung des Handys aktivieren können. Die
Unternehmen müssten künftig die Geräte so ausgestalten, dass die Verbraucher
zum Beispiel vor dem Zugriff einer App auf ihre Kontakte, ihren Standort oder
andere vertrauliche Bereiche gefragt werden, ob sie diesen Zugriff erlauben
wollen. Derzeit wird es häufig dem App-Anbieter überlassen, ob er die Nutzer
ausreichend informiert.
Weitere Ergebnisse der Umfrage zu Smartphones
86 Prozent der Befragten halten Sicherheit und Datenschutz
für wichtig bis sehr wichtig, für 45 Prozent sind sie ein wesentliches
Kriterium bei der Kaufentscheidung. Über ein Drittel derer, die kein Smartphone
nutzen, nennen fehlendes Vertrauen als Grund für die Nichtnutzung. 80 Prozent
der Befragten geben an, auf bestimmte Anwendungen zu verzichten, um sich vor
Gefahren bei der Smartphone-Nutzung zu schützen. Nur wenige nutzen bisher das
Smartphone für mobile Bankgeschäfte oder mobiles Bezahlen. Als Hauptgrund
werden Zweifel an der Sicherheit genannt. Zwei Drittel lehnen den Zugriff
Dritter auf ihr Smartphone generell ab, der Rest der Nutzer will dies nur dann
gestatten, wenn er zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Deutlich erkennbar ist
auch der Wunsch nach mehr Transparenz: 87 Prozent der Befragten wollen vor der
Installation einer App wissen, auf welche konkreten Daten die Anbieter sowie
Dritte zugreifen.
Der IT-Gipfel und die Unterarbeitsgruppe „Mobile Sicherheit“
Der Nationale IT-Gipfel ist ein vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie ausgerichteter und seit 2006 jährlich stattfindender
Kongress, der Konzepte entwickelt, wie die Bundesrepublik Deutschland als
IT-Standort gestärkt werden kann. Am 13. November 2012 findet der siebte
nationale IT-Gipfel in Essen statt. Im Zentrum der Unterarbeitsgruppe „Mobile
Sicherheit“ steht die Frage, wie Sicherheit, Datenschutz und Vertrauen im
mobilen Internet (Smartphones) gestärkt werden können. Sie ist Teil der
Arbeitsgruppe 4 „Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet“.
Weitere Informationen im Internet:
- Hintergrundpapier zur Umfrage „Sicherheit und Datenschutz bei
Smartphones“: www.bmelv.de/smartphonesicherheit_hintergrund
- Link zur
Broschüre „Mobile Sicherheit – Ortung – Datenschutz“: www.bmelv.de/tipps-mobile-internetnutzung
- Hinweise zu
Sicherheit und Datenschutz in der digitalen Welt: www.surfer-haben-rechte.de
- Tipps speziell
– aber nicht nur – für Jugendliche: www.watchyourweb.de
Quelle: www.bmelv.de
5. Oktober 2012
Sicher Fahren in Europa
Jeder weiß es: Junge Autofahrer und Zweiradfahrer sind am
meisten gefährdet im Straßenverkehr. Die Gruppe der 18- bis 24-Jährigen macht
nur knapp zehn Prozent der Bevölkerung aus, verursacht aber mehr als ein
Viertel aller Unfälle mit tödlichem Ausgang. Um dieses Risiko zu verkleinern
und die Verkehrssicherheit insgesamt zu verbessern, diskutieren Experten aus
ganz Europa auf Einladung des ADAC und
der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) innovative Maßnahmen. Einen
Schwerpunkt bildet dabei die Verbesserung des Verkehrsverhaltens bei
Fahranfängern.
Interessante Ergebnisse dazu bietet Österreich, wo
insbesondere eine um ein Fahrsicherheitstraining erweiterte Fahrausbildung das
Unfallrisiko junger Fahranfänger erheblich vermindert hat. Der ADAC sieht daher
in der Optimierung der Fahrausbildung ein geeignetes Instrumentarium zur
Verringerung der hohen Unfallzahlen. Insbesondere muss der Tendenz zur
Selbstüberschätzung nach Erhalt der Fahrerlaubnis begegnet werden.
„Die Verkehrssicherheit bleibt sowohl national als auch im
europäischen Maßstab eine zentrale Herausforderung. Beachtliche Erfolge konnten
bis heute erreicht werden. Dennoch sind zur Senkung der Zahl der Verkehrstoten
weitere Anstrengungen nötig, vor allem die Verbesserung der Ausbildung der
jungen Verkehrsteilnehmer“, betont Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für
Verkehr.
Auch der technische Fortschritt leistet seinen Beitrag zur
Verbesserung der Verkehrssicherheit. Untersuchungen zu Antiblockiersystem(ABS)-Modellen
bei Motorrädern beispielsweise beweisen, dass bei Kombination mit intelligenter
Sensorik dieser Bremsassistent Leben retten kann. Der Club tritt deshalb
vehement für eine serienmäßige ABS-Ausstattung bei Motorrädern ein.
Fahrerassistenzsysteme bergen sowohl Nutzen als auch
Probleme, Notbremssysteme bei Pkw jedoch tragen eindeutig zur Reduzierung von
Unfällen bei, wie der ADAC in seinem Test- und Technikzentrum festgestellt hat.
Quelle: www.adac.de
Abonnieren
Posts (Atom)
