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4. Dezember 2012

Das Kino wird zum Klassenzimmer

Im Programm der SchulKinoWochen NRW: "Ziemlich beste Freunde" mit François
Cluzet und Omar Sy. Foto: Senator Film


Startschuss zu den sechsten SchulKinoWochen NRW: Ab sofort können sich Lehrer zum größten medienpädagogischen Projekt in Nordrhein-Westfalen anmelden. Wie schon in den Vorjahren wird ein umfangreiches Filmprogramm in Kinovorstellungen während der Unterrichtszeit präsentiert, mit bemerkenswerten und preisgekrönten Filmen, Filmgesprächen, Referenten und prominenten Gästen, sowie zahlreichen Filmen, die das Verständnis für Menschen mit Behinderungen fördern sollen wie z.B. dem französischen Kinohit "Ziemlich beste Freunde".

13. November 2012

Unhaltbare Zustände in der Tierhaltung

Unhaltbare Zustände fanden die Veterinäre des Kreises Borken in den vergangenen Wochen bei einem Tierhalter aus Legden vor. Dieser war offenkundig nicht mehr in der Lage, die 29 auf seinem Hof untergebrachten Pferde zu versorgen. Außerdem konnte er eine angemessene Haltung der Tiere in den bevorstehenden Wintermonaten nicht sicherstellen.

Das war Grund genug für den Fachbereich Tiere und Lebensmittel der Borkener Kreisverwaltung, dem Tierhalter mittels Ordnungsverfügung aufzugeben, den Großteil der Tiere zu verkaufen. Darauf reagierte dieser aber nicht, so dass die Kreisveterinäre heute (13.11.2012) alle Pferde aus dem Bestand nehmen ließen. Die Tiere sind nun vorläufig in zwei anderen Ställen untergebracht worden und sollen in Kürze veräußert werden.




8. November 2012

Kulturbörse und Jugendkulturfestival feiern Premiere

Musik und Tanz, Gesang und Theater, Workshops und Informationsstände - quasi in jedem Winkel des LWL Industriemuseums Henrichshütte wird am Freitag, 23. November, ein Angebot zu finden sein. Die Gebläsehalle ist an diesem Tag Schauplatz von gleich zwei Premieren: Sowohl die Kulturbörse EN als auch das Jugendkulturfestival erleben ihre erste Auflage. "Beide Veranstaltungen werden den Besuchern vor Augen führen, wie vielfältig, bunt und kreativ es in unseren neun Städten zugeht. Die Angebote laden direkt zum Mitmachen ein oder lassen den Betrachter staunen", kündigt Jutta Erdmann, Mitarbeiterin der Kreisverwaltung, an. Bei ihr und den übrigen Mitgliedern des Organisationsteams laufen momentan alle Fäden zusammen.

Los geht es am 23. November um 11 Uhr. Dann präsentieren Kultureinrichtungen und Kulturschaffende an insgesamt 35 Ständen ihre vielschichtigen und generationsübergreifenden Angebote. Dabei sind unter anderen Museen, Musikschulen und Kulturvereine sowie bildende Künstler, die Workshops für Kinder anbieten. Parallel dazu läuft ein abwechselungsreiches Bühnenprogramm. "Während uns die Rückmeldungen darüber, wer dabei sein möchte, bereits vorliegen, basteln wir momentan noch am Ablauf, wann wer wie auftreten wird", berichtet Erdmann. Fünf Stunden haben die Besucher Zeit, sich umfassend über das kulturelle Leben zwischen Breckerfeld und Wetter, Witten und Herdecke zu informieren.

Um 16 Uhr wird aus der Kulturbörse EN dann das Jugendkulturfestival, ab diesem Zeitpunkt ist der Nachwuchs für das Programm verantwortlich. Präsentiert wird, was von und in den Städten in den letzten Monaten im Zusammenhang mit dem Landesprogramm "Kulturrucksack" auf die Beine gestellt wurde. "Dank der erfolgreichen Bewerbung des Kreises und der Städte im Rahmen dieses Landesprogramms standen 2012 erstmals gut 71.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen kulturelle Angebote zu eröffnen", erläutert Landrat Dr. Arnim Brux den Hintergrund. Er ist stolz, dass der Ennepe-Ruhr-Kreis eine von 29 Pilotregionen in Nordrhein-Westfalen ist.

Kreis und Städte haben das Geld genutzt, um für und mit Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren Veranstaltungen und Projekte der kulturellen Bildung auf die Beine zu stellen und vorhandene Strukturen weiterzuentwickeln. Das Leitmotiv lautete "Zukunftserwartung - Zukunftsangst". "Den Jugendlichen wurde in insgesamt 36 Projekten ein hohes Maß an Eigeninitiative und Mitbestimmung eingeräumt, viele haben ganz neue Talente entdeckt", berichtet Erdmann.

Aktivitäten waren die jungen Menschen beispielsweise in den Bereichen Musik, Tanz, Literatur, bildende Kunst oder Theater. So gab es ein Coaching von Rock- und Popbands, die Produktion eines Hip-Hop-Samplers, Graffiti-Projekte und Jugendliche wirkten an den Wittener Tagen der Kammermusik mit. Eines von vielen Tanzprojekten war der Bollywood-Tanzkurs. "Motto. Man nehme eine Prise Hollywood und einen Löffel indischen Tanz, rühre kräftig um und gebe noch einen Schuss Jazzdance hinzu. Nach Belieben mit Hip-Hop, Ballett, Salsa, Bauchtanz ergänzen, abschmecken und mit viel Spaß genießen", skizziert Erdmann.

Ähnlich schwungvoll das brasilianische Tanztheater Capoeira mit seiner Mischung aus Kampf, Tanz, Akrobatik und Musik. Entstanden ist Capoeira vor mehr als 400 Jahren als afrobrasilianische Sklaven zur Selbstverteidigung und Befreiung Kampftechniken entwickelten und diese mit tänzerischen Elementen und Musik tarnten. Des Weiteren wurde eine Gruppe von Kindern auf Entdeckungstour zu Tempeln und Moscheen, Kirchen und Synagogen geschickt. Ziel war es, die verschiedenen Religionen und Gotteshäuser im Umkreis kennen zu lernen und in einem großen Reisetagebuch festzuhalten. "Schon diese wenigen Beispiele zeigen: Ein Besuch des Jugendkulturfestivals wird sich lohnen", wirbt Erdmann.

Stichwort "Bedeutung kultureller Bildung"


Die Bedeutung der kulturellen Bildung für die Persönlichkeitsbildung, für die Entwicklung der Kreativität und für den Wissenserwerb wird zunehmend anerkannt. Entsprechende Erkenntnisse haben unter anderem Projekte wie ´Jedem Kind ein Instrument´ oder ´Kultur und Schule´ geliefert. "Damit die positiven Effekte zum Tragen kommen, ist es entscheidend, Kindern und Jugendlichen die Tür zu Kunst und Kultur so früh und so weit wie möglich zu öffnen", nennt Brux die Motive für die seinerzeitige Bewerbung um den "Kulturrucksack". Die Teilnahme sei insbesondere deshalb interessant, weil das Landesprogramm mit den 10 bis 14-jährigen die Kinder und Jugendlichen im Auge habe, für die Angebote der kulturellen Bildung vergleichsweise rar sind. "Und", so der Landrat, "diese wenigen Angebote treffen auf eine Altersgruppe, die sich schwer tut mit den gängigen Formen der kulturellen Bildung." Hier haben Kreis und Städte jetzt gemeinsam angesetzt und mit neuen Ideen und bewährten Strukturen Interesse geweckt.




7. November 2012

Geld ist nicht zum Verheizen da!

Zehn Energiespartipps: Die Heizungsperiode hat begonnen und es stellt sich wieder die Frage, wie heize ich richtig? Welche Temperatur ist optimal für die Gesundheit? Welche Temperatur ist für welche Räume geeignet? Und vor allem, wie kann ich Geld sparen und heize das Geld nicht zum „Fenster heraus“?

Der Leiter der Abteilung für Umwelt- und Klimaschatz des Rhein-Sieg-Kreises, Rainer Kötterheinrich, gibt zehn Energiespartipps zum richtigen Heizen: „Wichtig ist, dass eine gute Isolierung, Heizungswartung, richtiges Lüften, und eine angemessene  Raumtemperatur Hand in Hand gehen. Es gibt nicht „die“ Lösung, sondern die „Mischung macht´s.“

1. Die Raumtemperatur sollte im Wohnzimmer zwischen 18 und 20°C liegen.
Die Temperatur der Küche sollte bei 18°C liegen, da Herdplatten beim Kochen und der Backofen beim Backen, sowie die Abwärme des Kühlschranks nicht zu unterschätzende Wärmelieferanten sind. Jedes Grad weniger Raumtemperatur in den Wintermonaten spart sechs Prozent der Heizkosten. Medizinisch gesehen ist eine Temperatur von 18°C optimal für die Atemwege; eine Temperatur über 25°C kann sogar die körperliche Leistungsfähigkeit einschränken.

2. Nicht sinnlos Heizen! Wenn niemand zu Hause ist, braucht das Thermostat nicht über 16°C gedreht werden. Bei einer längeren Abwesenheit reicht eine Temperatur von ca. 12°C. An kühleren Tagen sollte die Temperatur nicht zu weit nach unten geregelt werden, damit Wände, Decken und auch die Fußböden nicht auskühlen, was die Heizkosten beim Wiederaufwärmen unnötig steigen lässt.

3. Stoßlüften, bis höchstens zehn Minuten, ist am effektivsten. In der Zeit sollte die Heizung heruntergedreht werden, da sonst die Wärme direkt nach draußen entweicht. Richtiges Lüften verhindert auch die Schimmelpilzbildung. Grundsätzlich gilt, je kälter die Temperatur desto eher bildet sich Schimmelpilz.

4. Eine qualitative Isolierung ist wichtig. Mit Abdichtbändern aus dem Supermarkt können Sie undichte Bereiche an Fenstern abdichten. Diese machen Sie am besten durch eine brennende Kerze sichtbar. Fängt die Kerze an zu flackern, ist das Fenster undicht. Nachts empfiehlt es sich, die Rollläden, Fensterläden und Vorhänge zu schließen um eine zusätzliche Isolationswirkung zu erreichen. Auch schlecht isolierte Rohrleitungen im Keller führen zu einem Energieverlust. Die Dicke der Dämmung sollte gleich dem Rohrdurchmesser sein, in der Regel jedoch mindestens 20 mm.

5. Heizkörper nicht „verstecken“! Auch wenn Heizkörper nicht immer als dekorative Wohnungseinrichtung geeignet sind, sollte der Blick auf sie nicht durch nahe stehende Möbel oder andere Dinge verdeckt sein. Diese nehmen einen nicht unerheblichen Teil der Wärme auf und verursachen somit höhere Heizkosten.

6. Heizkörper regelmäßig entlüften! Wenn die Heizung blubbert und gluckst bedeutet dies, dass Luft im Heizungskreislauf ist. Dies ist völlig normal, jedoch sollten Sie die Luft ablassen, um nicht die Heizleistung zu schmälern und die Heizkosten nach oben zu treiben. Zum Entlüften der Heizung benötigen Sie kaum handwerkliches Geschick: Nachdem das Thermostatventil geschlossen wurde, einfach mit Hilfe eines Entlüftungsschlüssels das Entlüftungsventil an der Seite der Heizung öffnen und es sofort wieder zudrehen, wenn das erste Wasser heraustritt. Sicherheitshalber sollten Sie Lappen und Eimer bereitstellen, falls doch mehr Wasser als erwartet herausfließt.

7. Heizkörpernischen sollten gedämmt werden. Sie verursachen einen großen Teil des Wärmeverlustes, da die dortigen Wände dünner sind. Heizkörperdämmplatten oder flexible Dämmfolien können je nach Abstand des Heizkörpers zur Wand Abhilfe schaffen und Ihnen bares Geld sparen. Zu beachten ist, dass der Dämmstoff so dick wie möglich gewählt wird, um optimal zu isolieren.

8. Verdunstungsgefäße oder Luftbefeuchter aufstellen! Ist die Luftfeuchtigkeit zu gering, die Luft also zu trocken, so wird die Temperatur aufgrund des subjektiven Wärmeempfindens als weniger warm empfunden. Eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent ist optimal.

9. Regelmäßige Wartung der Heizungsanlage! Hausbesitzer sollten Ihre Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachmann reinigen und warten lassen, um so überflüssigen Energieverlust zu vermeiden.

10. Während der Heizperiode sollten die Heizkörper in ungenutzten Räumen herunter geregelt werden. Die Nachtabsenkung oder -abstellung sollte richtig eingestellt sein und die Warmwassertemperatur nicht mehr als 60°Celsius betragen. Die Vorlauftemperatur im Heizkessel sollte mit dem Sollwert übereinstimmen und der Druck im Heizungssystem den richtigen Wert haben.

Infos und Ratgeber rund ums Heizen und Energiespartipps gibt´s auf dem Klimaschutzportal des Rhein-Sieg-Kreises: www.rhein-sieg-kreis.de; hier die Rubriken Bürgerservice, Umwelt & Verbraucher, CO2-Ratgeber online oder Klimaschutzportal anklicken.




Cybermobbing - Jeder dritte Schüler bereits Opfer

Mehr als jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren war in Nordrhein-Westfalen bereits einmal Opfer einer Cybermobbing-Attacke. Dabei wurde laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) jeder fünfte betroffene Schüler im Internet oder per Handy direkt bedroht oder beleidigt. Jeder Sechste litt unter Verleumdungen und bei elf Prozent kam es zu einem Missbrauch der Internetidentität. Gemeinsam mit dem Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Bielefelder Polizei informierte die Kasse heute über Hilfen und Strategien im Umgang mit Cybermobbing.

"Schon früher haben Jugendliche auf dem Schulhof gestritten oder in der Clique gelästert. Aber heute gibt es einen fatalen Unterschied: Das Netz vergisst nichts und ist grenzenlos", erläutert Ulrich Adler, Leiter regionales Vertragswesen der TK in NRW, die neue Qualität des Mobbings. Deshalb ergänzte die TK ihr Aufklärungsportal "www.gewalt-gegen-kinder.de" um das Kapitel "Cybermobbing".

"Die Forsa-Studie bestätigt auch unsere Erfahrungen: Cybermobbing ist kein Randphänomen, sondern weitverbreitete Realität", sagt Monika Atorf, Kriminaloberkommissarin aus Bielefeld. Angesichts der Verbreitung des Internets sei dies keine Überraschung. "Schließlich ist für Jugendliche das Internet heutzutage selbstverständlicher Alltag", weiß die Expertin der Polizei.

Mobber im Internet begehen Straftaten. Jede Beleidigung, Bedrohung, das Ausspähen von Daten oder Nachstellung im Netz hat Konsequenzen. Das Strafgesetzbuch sieht für Fälle von Beleidigungen eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe vor. Bei Erpressungen liegt das Strafmaß sogar bei bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Laut TK-Studie nutzen 99 Prozent der Befragten das weltweite Netz. Täglich surfen 69 Prozent der nordrhein-westfälischen Schüler länger als eine Stunde im Internet, 63 Prozent sind in sozialen Netzwerken aktiv, 36 Prozent in Chatrooms.

Die Opfer einer Cybermobbing-Attacke sind nicht nur wütend (70 Prozent), verzweifelt (24 Prozent) oder fühlen sich hilflos (22 Prozent), sondern leiden auch unter körperlichen Folgen. Von Schlafstörungen berichten 17 Prozent, Kopfschmerzen nennen 10 Prozent und Bauchschmerzen acht Prozent als Reaktion auf Cybermobbing. "Auf Grundlage der Forsa-Umfrage müssen wir davon ausgehen, dass rund 400.000 Schülern allein in NRW bisher Opfer von Cybermobbing geworden sind. Angesichts dieser Daten besteht dringender Handlungsbedarf. Als Krankenkasse wollen wir mit dem neuen Baustein Cybermobbing im Portal 'www.gewalt-gegen-kinder.de' helfen", unterstreicht Ulrich Adler.

Auch die Polizei Bielefeld ist der Ansicht, dass Aufklärung und Information über Cybermobbing verbessert werden müssen. Vor allem, um schon die Anfänge von Cybermobbing zu vermeiden. Bereits im Vorfeld können Schülerinnen und Schüler darauf achten, ihre Privatsphäre zu schützen. Denn ein leichtfertiger Umgang mit persönlichen Daten wie Wohnadresse, eMail-Adresse, private Fotos, Passwörter und Telefonnummer öffnet Cybermobbern Tür und Tor.


Für Opfer von Cybermobbing-Attacken gibt die Polizei folgende Tipps: 
  • bleibe ruhig und mobbe niemals zurück
  • hole dir Hilfe von erwachsenen Vertrauenspersonen (z.B. Eltern oder Lehrer) und entscheidet gemeinsam über das weitere Vorgehen
  • sichere Beweise (SMS, eMails, Bilder)
  • melde Belästigungen indem du oder deine Eltern Kontakt mit dem Anbieter der Plattform aufnehmen
  • sofern die Möglichkeit besteht, sperre Personen die dich belästigen

Hilfe finden Betroffene zudem bei Beratungsstellen vor Ort. Entsprechende Adressen gibt es beim Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Bielefelder Polizei, Tel.: 05 21 / 54 5-0.
  

Hintergrund:

Für die Forsa-Umfrage wurden im Jahr 2011 in Nordrhein-Westfalen 1.000 deutschsprachige Schüler zwischen 14-20 Jahren telefonisch interviewt. 

Quelle: www.tk.de
Stand: 30/10/12


Windenergie und Vogelschutz

Der Windenergie kommt bei der Energiewende und der steigenden Bedeutung des Klimaschutzes eine entscheidende Bedeutung zu. Auch im Rein-Sieg-Kreis sind seit einiger Zeit verstärkte Bemühungen um Windenergieanlagen zu beobachten. Das gilt zum einen für die Kreiskommunen, die in ihrer Bauleitplanung die planerischen Grundlagen für Vorranggebiete schaffen oder diese überarbeiten wollen. Zum anderen gilt dies für Investoren, die aufgrund verbesserter technischer Möglichkeiten der Windausnutzung vermehrt auf Standorte zurückgreifen wollen, die bisher als nicht wirtschaftlich galten. Gleichzeitig wurden auf Bundes- und Landesebene die rechtlichen Bestimmungen an diese Entwicklung angepasst und die Errichtung von Windenergieanlagen erleichtert.

„Bei der Standortwahl gilt es, besonders die Belange des Artenschutzes frühzeitig mit in alle Überlegungen einzubeziehen“ erläutert Kreisumweltdezernent Christoph Schwarz. „Hier befinden wir uns in einem typischen Spannungsfeld.“ Vor diesem Hintergrund hat der Rhein-Sieg-Kreis für seine kreisangehörigen Städte und Gemeinden eine Planungshilfe in Form einer Kreiskarte im Maßstab 1:60.000 erarbeitet, deren Ergebnisse gestern (06.11.2012) von Kreisumweltdezernent Christoph Schwarz gemeinsam mit den Abteilungsleitern Rainer Kötterheinrich und Christoph Rüter im Siegburger Kreishaus vorgestellt wurden.

Aus der Planungshilfe ist ersichtlich, welche Flächen aus Sicht des Vogelschutzes für die Errichtung von Windenergieanlagen eher mehr oder eher weniger geeignet sind. Sie gibt auch Hinweise, für welche Arten vertiefende Untersuchungen erforderlich wären oder wo diese entbehrlich sind. Der Rhein-Sieg-Kreis besitzt – bedingt durch seine landschaftliche Vielfalt, seine geografische Lage und zahlreiche weitere positive Randbedingungen - für verschiedene Vogelarten eine besondere Verantwortung. Diese Arten haben einerseits hier einen Verbreitungsschwerpunkt und sind andererseits als „windkraftsensibel“ einzustufen, d.h. sie können durch Windenergieanlagen direkt bedroht werden. Als Beispiel ist hier der Rotmilan zu nennen: ca. 50 Brutpaare haben im Rhein-Sieg-Kreis ihre Heimat gefunden. „Wenn man bedenkt, dass sich die Hälfte des weltweiten Bestandes alleine in Deutschland aufhält, dann wird sehr schnell deutlich, dass hier ein besonderer Schutz gewährleistet werden muss“, so Christoph Rüter.

Die Planungshilfe des Rhein-Sieg-Kreises besitzt für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden rein empfehlenden Charakter und gibt einen grundsätzlichen Überblick darüber, wo sich vertiefende Untersuchungen zum Beispiel für Windenergie-Vorrangzonen in der Bauleitplanung lohnen. „Sie ist aber keine Vorwegnahme einer Zulassungsentscheidung“, sagt Rainer Kötterheinrich.

Insgesamt belegt die Planungshilfe, dass bei sorgfältiger Planung und Standortsuche auch der Rhein-Sieg-Kreis einen Beitrag zur Energiewende leisten kann, ohne die Belange des Vogelschutzes zu vernachlässigen.




Zurück in den Beruf, aber wie?

Wie können Frauen, die für die Familie ihre Erwerbstätigkeit reduziert oder sogar aufgegeben haben, den Weg zurück in den Beruf finden? Vielfältige Antworten auf diese Frage zeigt der Infotag Wiedereinstieg auf, der am 15. November 2012 von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr im Siegburger Kreishaus (Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg) stattfindet. Hierzu laden der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg sowie das jobcenter rhein-sieg ein.

Wäre Selbstständigkeit eine Idee für mich? Welche arbeitsrechtlichen Gesichtspunkte gilt es beim Wiedereinstieg zu berücksichtigen? Und hält die Bewerbungsmappe einem professionellen Check stand? Verschiedene Workshops und Vorträge geben hierzu konkrete Antworten sowie Hilfestellungen und Informationen für die ersten Schritte zurück in den Beruf. Zahlreiche Weiterbildungsträger, Institutionen und Netzwerke bieten einen Überblick über Möglichkeiten der beruflichen (Neu-)Orientierung, der Fort- und Weiterbildung und des Wiedereinstiegs sowie der Existenzgründung.

„Die Erfahrung zeigt, dass die Rückkehr ins Berufsleben für Frauen häufig mit einer Vielzahl von Fragen verbunden ist, die sich nicht selten als Hürde für einen Wiedereinstieg erweisen. Nutzen Sie daher die Chance, sich bei unserer ganztätigen Veranstaltung umfassend zu informieren und die Weichen für einen beruflichen Neustart zu stellen“, so Irmgard Schillo, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises.

Der Besuch des Infotages ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Kinder bis zum Grundschulalter wird eine Betreuung im Eltern-Kind-Arbeitszimmer der Kreisverwaltung angeboten.

Ausführliche Informationen zum Programm des Infotages gibt ein Faltblatt, das bei den Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, der Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis sowie bei der Agentur für Arbeit und in den Geschäftsstellen des jobcenters rhein-sieg erhältlich ist. Darüber hinaus kann das Infoblatt auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/gleichstellung (rechte Spalte) heruntergeladen werden.

Quelle: www.rhein-sieg-kreis.de


6. November 2012

Kindergärten - Bundesstatistik ist überholt

Als „bereits überholtes Zahlenwerk“ hat NRW-Familienministerin Ute Schäfer die Bundesstatistik zum Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige bezeichnet, die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht wurde. „Wir sind bereits erheblich weiter, als in den Zahlen der Bundesstatistik zum Ausdruck kommt. Diese beziehen sich nämlich auf den 1. März 2012 und damit auf das Kindergartenjahr 2011/2012. Wir kennen jedoch bereits die Zahlen, die uns die Landesjugendämter für das laufende Kindergartenjahr für unter Dreijährige gemeldet haben: rund 117.000 Betreuungsplätze, davon rund 84.500 Plätze in den Kindertageseinrichtungen und rund 32.600 Plätze in der Kindertages­pflege. Das ergibt eine Quote von rund 26 Prozent“, erklärte Schäfer.

Dass Nordrhein-Westfalen bei den U3-Plätzen des vergangenen Kindergartenjahres, das am 1. August 2011 begonnen hat, den letzten Platz im Bundesländervergleich belege, könne nicht verwundern. „Erst nach dem Regierungswechsel im Sommer 2010 wurden eigene zusätz­liche Landesmittel in den U3-Ausbau in Höhe von mittlerweile 440 Mil­lionen Euro im Rahmen eines Landesinvestitionsprogramms investiert. Innerhalb von zwölf Monaten den Rückstand zu den anderen Bundes­ländern aufzuholen, der eindeutig aus der mangelnden Investitions­bereitschaft der Vorgängerregierung resultiert, war für die Kommunen schlicht und ergreifend unmöglich. Mittlerweile haben wir allerdings mit einer Quote von 26 Prozent eine Trendwende erreicht“, sagte Schäfer.

Den Kommunen sprach die Ministerin ihre Anerkennung aus. „Sie haben mit Hilfe unserer Landesmittel und der noch zur Verfügung stehenden Bundesmittel in den vergangenen zwei Jahren bereits riesige Anstrengungen unternommen, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ein- und zweijährige Kinder 2013 erfüllen zu können“, so Schäfer. Das mache auch die hohe Inanspruchnahme der Bundesmittel deutlich. „Mehr als 95 Prozent der Bundesmittel sind inzwischen von den nordrhein-westfälischen Jugendämtern beantragt worden“, sagte die Ministerin. Mit mehr als 16.000 neuen U3-Plätzen in diesem Kindergartenjahr sei in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu den vergangenen Jahren der mit Abstand stärkste Zuwachs an neuen Plätzen für unter Dreijährige Kinder gelungen.

„Nordrhein-Westfalen hat beim U3-Ausbau eine enorme Aufholjagd gestartet, die erste Erfolge zeigt, aber noch nicht zu Ende ist. Deshalb dürfen wir jetzt nicht nachlassen“, sagte Schäfer. Um eine Betreuungs­quote von rund 32 Prozent erreichen zu können, müssten insgesamt rund 144.000 U3-Plätze zur Verfügung stehen und somit noch rund 27.000 Plätze geschaffen werden.

„Dabei können die Kommunen und Träger sich sicher sein, dass wir sie unterstützen. Das haben wir bereits mit unserem rund 440 Millionen Euro starkem Landesinvestitionsprogramm bewiesen. Darüber hinaus werden wir bis 2018 Ausgleichszahlungen in Höhe von rund 1,4 Milliar­den Euro an die Kommunen leisten. Dies zeigt: Seit dem Regierungs­wechsel 2010 steht das Land den Kommunen und Trägern bei der Schaffung von U3-Plätzen als verlässlicher Partner zu Seite“, erklärte die Ministerin.


Quelle: www.nrw.de



„Ideen schützen - Innovationen fördern“


Wenn es darum geht, eine gute Idee umzusetzen, müssen Unternehmen häufig mit hohen Kosten fertig werden. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen gehen bei Entwicklungsleistungen ein hohes Risiko ein, manchmal fehlen auch schlicht die Ressourcen oder das nötige Know-How, um eine systematische Innovationskultur zu pflegen. Um hier gegenzusteuern, den Erfindergeist zu stärken und den Zugang zu wissenschaftlichen Ressourcen zu erleichtern, können Interessierte allerdings auf eine Vielzahl von Förderinstrumenten zurückgreifen.

Mit der Veranstaltung "Ideen schützen - Innovationen fördern" wollen die Wirtschaftsförderungsagentur Ennepe-Ruhr und die Wirtschaftsförderung der Stadt Hattingen die Themen Patentschutz, Technologietransfer und Innovationsförderung ins Blickfeld rücken. Am Mittwoch, 21. November, geben Experten und erfahrene Unternehmer praktische Einblicke in die Förderlandschaft. Treffpunkt ist um 17 Uhr die Avola Maschinenfabrik A. Volkenborn (Heiskampstr. 11) in Hattingen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Da die Zahl der Teilnehmer begrenzt ist, bitten die Organisatoren um eine Anmeldung. Ansprechpartner hierfür sowie für weitere Informationen ist Dietrich Dinges von der EN-Agentur, Telefon 02324/5648 13, Email: dinges@en-agentur.de.

Stichwort EN-Agentur


Seit 1996 unterstützt die EN-Agentur mit Sitz in Hattingen die Arbeit der örtlichen Wirtschaftsförderungen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Sie ist Dienstleister für Unternehmen, bearbeitet gemeinsam mit Partnern strategische Vorhaben und vermarktet die Region nach Außen. Die Arbeit der Agentur erstreckt sich im Einzelnen auf die Schwerpunkte Wirtschaftsförderung, Tourismusförderung und Regionalmarketing sowie Energieeffizienz und Klimaschutz. Internet: www.en-agentur.de.





Hobbyköche aus aller Welt treten gegeneinander an

Zum 13. internationalen Kochturnier lädt das internationale Begegnungszentrum der Universität Münster, die "Brücke", am Montag, 12. November, ab 19 Uhr ein. Jeder, der Interesse und Spaß am Kochen hat, ist herzlich eingeladen, ein leckeres Gericht seines Landes vorzubereiten.

Die Jury vom münsterschen Adolph-Kolping-Berufskolleg wird zusammen mit dem Publikum Preise an die besten Koch-Teams verleihen. Teams, die Lust haben mitzukochen, können sich unter der E-Mail-Adresse vdv193@uni-muenster.de oder telefonisch unter 0251 83-22229 informieren und anmelden. Wer nicht kochen, aber mitprobieren möchte, ist ebenfalls herzlich willkommen.


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Links:
 * http://www.uni-muenster.de/DieBruecke/
   Die "Brücke"
   
 * http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/diebruecke/bruecke-programm_ws20122013.pdf
   Semesterprogramm der Brücke


Etwa jeder zehnte Grundschüler wird von einem Mann unterrichtet

Knapp ein Drittel (30,4 Prozent) der über 155 000 hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein‑Westfalen (ohne zweiten Bildungsweg) sind Männer. Wie Information und Technik Nordrhein‑Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltmännertags (3.11.2012) mitteilt, lag der Männeranteil damit um 0,4 Prozentpunkte unter dem im Schuljahr 2010/11 und 2,5 Prozentpunkte unter dem im Schuljahr 2005/06.

Wie die Grafik zeigt, hat an allen Regelschulformen die Männerquote beim Lehrpersonal zwischen 2005/06 und 2011/12 abgenommen. Bei der Unterrichtung der jüngsten Schülerinnen und Schüler sind Männer deutlich unterrepräsentiert: Der Lehreranteil an Grundschulen ist zwischen 2005 (10,9 Prozent) und 2011 (9,4 Prozent) stetig gesunken.

Männeranteile am Lehrpersonal in Nordrhein‑Westfalen

Die höchste Männerquote verzeichneten mit 45,3 Prozent die Gymnasiallehrkräfte; im Schuljahr 2005/06 lag der Wert noch über der 50-Prozent-Marke (51,8 Prozent). Der Männeranteil beim Lehrpersonal an Gesamtschulen lag 2011 bei 40,9 Prozent, an Hauptschulen bei 35,8 Prozent und an Freien Waldorfschulen bei 34,6 Prozent. An den Realschulen betrug der Lehreranteil 32,5 Prozent und an Förderschulen 25,1 Prozent.

Quelle: www.it.nrw.de

5. November 2012

Mehr Fläche zum Lehren, Lernen und Forschen

Nach nur neun Monaten Bauzeit hat die Hochschule Niederrhein das Richtfest des Neubaus auf dem Campus in Mönchengladbach gefeiert. „Die Landesregierung bestreitet mit über 15 Millionen Euro aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm den Großteil der Kosten an dem Neubau. Gute Lehre und Forschung brauchen auch eine gute Infrastruktur. Deshalb ist das gut angelegtes Geld“, betonte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze in ihrem Grußwort. Gemeinsam investieren das Land, der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) und die Hochschule Niederrhein rund 20 Millionen Euro in den Neubau.

Ministerin Schulze dankte den Beteiligten der Hochschule Niederrhein und des BLB.NRW für die geleistete Arbeit. „An der Hochschule Niederrhein wurden die Ärmel aufgekrempelt, um gute Studienbedingungen für den doppelten Abiturjahrgang zu schaffen“, lobte Ministerin Svenja Schulze. „Das ist vorbildlich!“ Mit dem Richtfest für den Neubau des Multigebäudes ist die bauliche Erweiterung der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach exakt im Zeitplan. „Ich freue mich über den planmäßigen Baufortschritt. Wenn alles so bleibt, steht dem Fertigstellungstermin des Gebäudes im Frühjahr 2013 nichts im Wege“, so Dr. Armin Lövenich, Leiter der Duisburger Niederlassung des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW.

Durch den Neubau entstehen 900 Quadratmeter zusätzliche Fläche für den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. „Der Campus Mönchengladbach bekommt mit dem Neubau des Multigebäudes mehr Platz zum Lehren, Lernen und Forschen“, freute sich Ministerin Schulze. Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg sagte: „Wir sind froh, dass der Neubau des Multigebäudes so zügig vorangeschritten ist, denn wir brauchen die zusätzlichen Flächen dringend, um unseren Studierenden weiterhin optimale Studienvoraussetzungen bieten zu können.“

Quelle: www.nrw.de




Kreis lässt Mietkosten ermitteln

Der Märkische Kreis hat die Beratungsgesellschaft Analyse&Konzepte aus Hamburg mit der Erstellung eines Mietspiegels für die heimische Region beauftragt. Das Unternehmen wird in den nächsten Wochen eine schriftliche Befragung von Vermietern mit großem Wohnungsbestand wie beispielsweise kommunale Wohnungsgesellschaften zu den von ihnen vermieteten Wohnungen vornehmen. In einem zweiten Schritt werden Mieter angeschrieben und um Informationen zu den von ihnen angemieteten Wohnungen (Quadratmeter, Mietpreis) gebeten. Die Teilnahme an diesen Befragungen ist freiwillig.

Hintergrund ist, dass im Rahmen der Hartz IV-Leistungen auch die Kosten der Unterkunft übernommen werden, soweit diese angemessen sind. Der Kreis als Träger der Hartz IV-Leistungen für die Unterkunft muss nach den in mehreren Urteilen formulierten Vorgaben des Bundessozialgerichts zur Ermittlung dieser angemessenen Kosten der Unterkunft ein schlüssiges Konzept vorlegen.

Die Grundlage hierfür wird ein „grundsicherungsrelevanter Mietspiegel“ bilden. Für die Erstellung dieses Mietspiegels sind Erhebungen bei Mietern und Vermietern von Wohnraum durchzuführen. Die Angaben werden anonymisiert und auf mathematisch-wissenschaftlicher Basis ausgewertet. Die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist gewährleistet.

Die Beratungsgesellschaft Analyse&Konzepte hat bereits deutschlandweit für mehrere Kommunen und Kreise diese Recherchen durchgeführt und verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Wohnungsmarktanalysen. Der Kreis bittet alle Beteiligten, diese Erhebung zu unterstützen und die übersandten Fragebögen ausgefüllt zurückzusenden. Den Unterlagen sind jeweils Freiumschläge beigefügt, Portokosten entstehen nicht.




Irgendwas mit Kunst - Vortragsreihe für Studierende

Was macht eigentlich ein künstlerischer Leiter? Wie arbeitet man im Kunsthandel? Welche Aufgaben hat ein Eventmanager? Was für Berufe gibt es, die irgendwas mit Kunst zu tun haben?

Die Gesprächsreihe des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte "Irgendwas mit Kunst" geht in eine neue Staffel: An vier Abenden werden Fachleute aus unterschiedlichen Berufsfeldern über ihre Tätigkeiten in der Kunstwelt berichten. Die Veranstaltung findet immer am Mittwoch an wechselnden Orten in Münster statt. Organisiert wird die Neuauflage der Vortragsreihe von drei Studierenden der Kunstgeschichte: Daniel Friedt, Rafael Kuhnert und Georgios Paroglou.

Am Mittwoch, den 7. November, macht Alain Bieber zum Thema "Medien und Netzwerk" um 20 Uhr in der ESG Münster, Breul 43, den Auftakt. Alain Bieber studierte Rhetorik, Soziologie, Literatur und Politikwissenschaft und ist Projektleiter von Arte Creative, einem Online-Netzwerk für zeitgenössische Kunst und Kultur.

2007 fanden erstmals Gespräche mit Experten wie Kasper König, bis vor kurzem Direktor des Ludwig Museums Köln und Mitbegründer der Skulptur Projekte, statt.

Der Eintritt ist für alle frei. Weitere Infos unter

http://www.irgendwasmitkunst.com

Weitere Termine:

28. November 2012
Künstlerische Leitung
Rein Wolfs, Kunsthalle Fridericianum, Kassel
19 Uhr, Schloss-Aula, Schlossplatz 2

12. Dezember 2012
Kunsthandel
Gallus Pesendorfer, Sotheby's Köln
20 Uhr, Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11

9. Januar 2013
Eventmanagement
Andrea zur Strassen, London
19 Uhr, Schloss-Aula, Schlossplatz 2



Quelle: www.lwl.org


Aktionen gegen das Übergewicht von Kindern

In Deutschland leben nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 1,9 Mio. übergewichtige Kinder und Jugendliche. Daher planen das Kreisgesundheitsamt und die Sportjugend des Kreissportbundes für 2013 eine Reihe von gemeinsamen Aktionen gegen das Übergewicht bei Kindern.

Die Folgen von Übergewicht sind neben Koordinationsschwäche auch gesundheitliche Risiken wie ein veränderter Fettstoffwechsel, Bluthochdruck, Diabetes Typ 2, Schlaganfall und Herzinfarkt. Die Abteilung Gesundheit des Kreises Soest organisiert daher schon seit Jahren Aktionen im Bereich Ernährung in Tageseinrichtungen für Kinder. 

Unter „Bunt und gesund“ führen qualifizierte Landfrauen mit den Kindern einen Aktionstag und zeitnah einen Elternabend durch, der von der Krankenkasse IKK classic finanziert wird. Außerdem werden die Einrichtungen auf Wunsch kostengünstig zur Verpflegung entsprechend der Qualitätsstandards beraten und fortgebildet. Interessierte Einrichtungen können sich ans Gesundheitsamt wenden (Karola.Born@kreis-soest.de, Telefon: 02921-302152).

Der organisierte Sport kann auch helfen, gefährdete Kinder oder bereits übergewichtige Kinder mit angemessenen Bewegungsangeboten zu unterstützen. Das Projekt „SCHWER mobil“ ist Teil des „Paktes für den Sport“ und wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, der Sportjugend im Landessportbund Nordrhein-Westfalen, dem BKK-Landesverband NORDWEST und der METRO GROUP getragen. Ziel des Projektes „SCHWER mobil“ ist es, Kindern mit Bewegungsmangel den Zugang zu Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten in einem Sportverein im Kreis Soest zu ermöglichen, ihnen ein neues Umfeld mit Erfolgserlebnissen zu bieten und die ihre Familien durch Informationsveranstaltungen und Elternabende einzubinden.

In einem gemeinsamen Gespräch mit der Abteilung Gesundheit des Kreishauses Soest, stellten die Jugendbildungsreferentin Julia Sternberg und die Beraterin des Kinder- und Jugendsports Anne Bremenkamp das Projekt vor und verständigten sich mit den Mitarbeiterinnen Catharina Liedtke, Karola Born und Ilona Blume auf eine gute Netzwerkarbeit. Vom 8. bis 12. Juli 2013 wird die Ausstellung „Wir machen schwer mobil“ im Foyer des Kreishaus besonders Kindergärten, Grundschulen und den weiterführenden Schulen (Jahrgangsstufe 5 und 6) gezeigt. „Langfristiges Ziel ist es, die Kinder in den normalen Breitensport zu überführen und ihnen Spaß an der Bewegung und gesunder Ernährung ein Leben lang schmackhaft zu machen“, so Julia Sternberg von der Sportjugend im Kreissportbund (KSB) Soest e.V..

Interessierte Vereine können sich bei der Sportjugend im KSB Soest hinsichtlich der Planung, Durchführung und Finanzierung beraten lassen (Julia.Sternberg@ksb-soest.de, Telefon: 02921-3193151). Die Sportjugend im Kreissportbund Soest e.V. hat bereits gute Erfahrungen mit einzelnen Sportvereinen gesammelt. Dem Programm „SCHWER mobil“ sind dieses Jahr bereits folgende zwei Sportvereine beigetreten: Der Lippstädter Turnverein 1848 e.V. bietet zum Beispiel für die Sechs- bis Zwölfjährigen eine gemischte Spiel- und Turngruppe, eine Tanzgruppe für Mädchen und eine Turngruppe für die Drei- bis Sechsjährigen an. Der TuS Bad Sassendorf hat eine Schwimmgruppe, in der übergewichtige Kinder im Grundschulalter in Bewegung kommen.

Die Kooperationspartner würden sich freuen, wenn sich weitere Vereine besonders auch aus anderen Städten und Gemeinden melden würden. Ansprechpartner sind die Abteilung Gesundheit des Kreises Soest und die Sportjugend im KSB Soest e.V..


Quelle: www.kreis-soest.de

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Kaffeetrinkern soll sich positiv auf den Blutzucker auswirken, das hat eine indische Studie ergeben. Quelle: http://gesundheit.newspol.de/tag/diabetes/




Kreis fördert weiter Streuobstwiesen

Obstbäume prägen die Landschaft und wirken sich positiv auf den Naturhaushalt aus. Deshalb fördert die untere Landschaftsbehörde auch in diesem Jahr die Anlage von Streuobstwiesen im Kreisgebiet.

So wird am Mittwoch, 7. November auf dem Kreisbauhof Unna an der Florianstraße 7 Pflanzgut an Grundeigentümer kostenfrei abgegeben. Insgesamt bekommen 15 Grundeigentümer von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises kostenfrei rund 125 hochstämmige Obstbäume. Dazu kommen Baumpfähle sowie u.a. Draht und Dachlatten, um die jungen Bäume vor Nagern, Schafen oder Rindern zu schützen. Die Grundeigentümer sind von der Kreisverwaltung direkt über den Ausgabetag und -ort informiert worden. Die Bäume und Materialen werden auf dem Kreisbauhof am 7. November zwischen 9.45 und 13.30 Uhr ausgegeben.

Anträge auf Förderung von Streuobstwiesen können jeweils im Frühjahr bis Ende Juli von Privatleuten, Naturschutzverbänden, aber auch anderen Vereinen und Gruppen gestellt werden. Konkret gefördert werden freiwillige Pflanzmaßnahmen in der freien Landschaft, am Ortsrand oder auf größeren zusammenhängenden Flächen innerhalb einer Ortschaft, die langfristig nicht anderweitig genutzt werden sollen. Dabei sollte die für die Obstbäume zur Verfügung stehende Fläche mindestens 2.500 qm betragen.

Weitere Informationen zu den Fördervoraussetzungen und eine kostenfreie Broschüre zum Thema Streuobstwiesen gibt es bei Hartmut A. Kemper von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Unna, Platanenallee 16, 59425 Unna unter Tel. 0 23 03 / 27-22 70 oder im Internet unter www.kreis-unna.de.

Quelle: www.kreis-unna.de


Ennertaufstieg soll in Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden

Ennertaufstieg und Venusbergtunnel sollen wieder in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen werden! Das haben die Ausschussmitglieder des Planungs- und Verkehrsausschusses des Rhein-Sieg-Kreises in ihrer letzten Sondersitzung (30.10.) mehrheitlich beschlossen.

In der Sitzung wurden die Vorschläge zum neuen Bundesverkehrswegeplan diskutiert. Neben den bekannten Maßnahmen an den Autobahnen A 59, A 61 und verschiedenen Ortsumgehungen standen vor allem die Maßnahmen zur Entlastung des Siebengebirges sowie die Verbesserung der Ost-West-Verbindungen in der Region im Fokus; hier insbesondere der Ennertaufstieg und die Südumfahrung für das Bonner Stadtzentrum (Venusbergtunnel) als Verbindung zwischen den Autobahnen A 565 und A 3. Hier ging es darum, ob wieder beide Maßnahmen in den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) aufgenommen werden. Mit dem mehrheitlichen Beschluss folgten die Ausschussmitglieder den klaren Empfehlungen des Mobilitätsgutachtens für Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis aus dem Jahr 2011. Diese aktuelle Untersuchung im Auftrag des Bundes und des Landes NRW hatte nochmals alle denkbaren Varianten auch unter Berücksichtigung eines starken ÖPNV-Ausbaus untersucht und bewertet.

Landrat Frithjof Kühn, der persönlich an der Ausschusssitzung teilgenommen hatte, hob die große Bedeutung eines politischen Konsenses der Ausschussmitglieder hervor, da es um die zukünftige Entwicklung des Kreises und der gesamten Region gehe. „Die gesamte Region ist eine Wachstumsregion und muss langfristig denken, denn neue Trassen wie der Ennertaufstieg sind Lückenschlüsse mit dem größten Effekt. Sie sind eine Chance für eine Entlastung von Mensch und Natur“, sagte Landrat Frithjof Kühn.

Neben einer weiteren neuen Maßnahme, nämlich dem Bau einer neuen Verbindung zwischen der Autobahn A 555 und der A 59/B8 mit einer Rheinquerung, werden auch die Ortsumgehungen Hennef-Uckerath, Swisttal-Miel, Much und Euskirchen/Kuchenheim sowie Ludendorf-Essig durch den Rhein-Sieg-Kreis für den Bundesverkehrswegeplan angemeldet.

Wie geht es nun weiter?
Die Maßnahmenanmeldungen des Rhein-Sieg-Kreises werden am 23. November 2012 und am 14. Dezember 2012 in der Verkehrskommission beziehungsweise im Regionalrat bei der Bezirksregierung Köln zusammen mit den Anmeldungen der anderen Gebietskörperschaften erörtert. Nach Einholen der Voten der Regionalräte wird ein abschließender Vorschlag des Landes an den Bund unterbreitet.

„Die angemeldeten Maßnahmen sind dazu geeignet, das eigentlich gute Verkehrssystem in der Region zu komplettieren. Wir schaffen heute die Voraussetzungen, damit auch künftige Generationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gut leben und arbeiten können“, sagte Landrat Kühn.

Informationen zum Bundesverkehrswegeplan:

Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist die Grundlage für die Mobilität der Bevölkerung und einer der wichtigsten Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Wirtschaft. Entscheidendes Steuerungselement hierfür ist der Bundesverkehrswegeplan (BVWP). Hier sind alle Investitionen des Bundes an Bahnstrecken des Fernverkehrs, an Bundeswasserstraßen sowie den Bundesautobahnen und Bundesstraßen zusammengefasst. Der derzeit gültige BVWP datiert aus dem Jahr 2003 und wird aufgrund der sich ändernden Rahmenbedingungen aktuell fortgeschrieben. Im Jahr 2015 soll der neue BVWP durch die Bundesregierung beschlossen werden. Im ersten Schritt wurde bereits die Verkehrsentwicklung bis zum Jahr 2025 unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung sowie der erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ermittelt. Demnach wird auch für die Zukunft mit deutlichen Steigerungen des Verkehrsaufkommens gerechnet.

Aktuell hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Bundesländer aufgefordert, die Maßnahmen zu benennen, die für den neuen BVWP in einem einheitlichen Verfahren zu bewerten sind. Für die Bundesstraßen und Bundesautobahnen sind in Nordrhein-Westfalen alle Kreise, kreisfreien Städte sowie Kommunen aufgefordert worden, ihre Vorschläge zu benennen.




Sozialdumping darf in Europa nicht zum Erfolgsrezept


Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Guntram Schneider setzt sich bei den Abgeordneten des Europäischen Parlaments für einen wirksameren Schutz von Arbeitnehmerrechten ein. „Ich will ein soziales Europa und einen fairen Wettbewerb. Und ich will kein Europa, in dem das Lohn­gefüge nach unten getrieben und Sozialdumping zum Erfolgsrezept wird“, sagte Schneider in Düsseldorf.

Anlass ist ein von der Europäischen Kommission vorgelegter Vorschlag zur Durchsetzung der Entsenderichtlinie. Schneider lehnt diesen als unzureichend ab: „Wir müssen sehr aufpassen, dass dies kein zahnloser Tiger bleibt. Die Entsendemöglichkeit darf nicht auf Kosten der Beschäftigten missbraucht werden.“

Am heutigen Abend wolle er in Brüssel bei Abgeordneten des Euro-päischen Parlaments für eine faire Regelung zur Entsenderichtlinie werben, sagte Schneider. „Völlig inakzeptabel wäre es beispielsweise, wenn Unternehmen eine Briefkastenfirma in Polen gründen und ihre Beschäftigten in Deutschland jahrelang zu polnischen Tarifen und Arbeitsbedingungen beschäftigen würden.“

Im Interesse der Beschäftigten aber auch aller seriösen Unternehmen in Deutschland müssen aus Schneiders Sicht vier Punkte bei der Durchsetzung der Entsenderichtlinie erfüllt werden:
  • Die Bedingungen für eine Entsendung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern müssen eindeutig geregelt werden, um Missbrauch zu vermeiden.
  • Die Rechtsfolgen von Missbrauch dürfen nicht auf die Beschäftigten abgewälzt werden. Alle Unternehmen, die Missbrauch mit der Entsendung betreiben, oder davon profitieren, sollen dafür auch gerade stehen müssen.
  • Die Kontrollmöglichkeiten nationaler Behörden dürfen nicht eingeschränkt werden. Insbesondere müssen verdachtsunabhängige Kontrollen uneingeschränkt möglich bleiben.
  • Gewerkschaften müssen die Möglichkeit erhalten, auch im eigenen Namen mit Einwilligung der entsandten Beschäftigten deren Ansprüche vor Gericht geltend zu machen.
Die Entsenderichtlinie soll den Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern regeln, die von ihren Betrieben zur Arbeit in ein anderes EU-Land geschickt werden. Derzeit wird in Brüssel ein Vorschlag für eine Richtlinie zur besseren Durchsetzung der Entsenderichtlinie diskutiert. Diese soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2013 im Europäischen Parlament verabschiedet werden.


Quelle: www.nrw.de



Europaschulen ausgezeichnet


Schulministerin Sylvia Löhrmann und die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Angelica Schwall-Düren, haben im Düsseldorfer Landtag weitere sechs Schulen mit dem Zertifikat „Europaschule in Nordrhein-Westfalen“ ausgezeichnet. Damit steigt die Zahl der zertifizierten Europaschulen in Nordrhein-Westfalen auf 172 – so viele wie in keinem anderen deutschen Bundesland.

Ministerin Löhrmann dankte den Schulen für ihr herausragendes Engagement: „Die Chance, die Europaschulen ihren Schülerinnen und Schülern bieten, kann gar nicht hoch genug bewertet werden: nämlich interkulturelle Kompetenz im Umgang mit jungen Menschen in Europa zu lernen und dabei Freundschaften zu gründen, die mitunter ein Leben lang halten.“

Ministerin Schwall-Düren hob die Bedeutung des Konzeptes Europaschule hervor: „Europaschulen versetzen ihre Schülerinnen und Schüler in die Lage, zu verstehen, was in Europa geschieht. Dadurch können sie als mündig werdende Bürgerinnen und Bürger mitbestimmen, in welchem Europa sie in Zukunft leben wollen.“

Europaschulen bieten Schülerinnen und Schülern ein besonderes Fremdsprachenangebot und Förderung interkultureller Kompetenzen. Die Jugendlichen lernen beispielsweise in bilingualen Zweigen und haben die Möglichkeit, an Austauschprogrammen mit europäischen Partnern teilzunehmen und vielfach auch ein Berufspraktikum im Ausland zu absolvieren. Hinzu kommt eine besondere Ausprägung beim Erwerb und Nachweis von europaorientierten Kenntnissen. Dies geschieht im Unterricht aller Fächer, was durch ein schulisches Europacurriculum sichergestellt wird.

Die neu zertifizierten Europaschulen sind:
• das Mauritius-Gymnasium in Büren,
• das Max-Weber-Berufskolleg in Düsseldorf,
• die Grundschule Kalthof in Iserlohn,
• das Grafschafter Gymnasium in Moers,
• das Hittorf-Gymnasium in Recklinghausen
• und das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Velbert.
Das Zertifikat wird den Schulen für fünf Jahre verliehen. 2013 werden 43 Europaschulen der ersten Stunde die erste Zertifizierungsphase durchlaufen haben, einem Rezertifizierungsverfahren stellen.


Quelle: www.nrw.de



Wohnungsmarkt – Entlastung für Studenten


Mit der steigenden Studiennachfrage wächst auch der Bedarf nach be­zahlbaren Wohnungen für Studierende. Knapp ein Drittel der Studieren­den in Nordrhein-Westfalen wohnen bei ihren Eltern, rund zehn Prozent wohnen in einem Studentenwohnheim. Die übrigen suchen auf dem privaten Wohnungsmarkt. Dieser wird in vielen Hochschulregionen in Nordrhein-Westfalen immer enger und oftmals auch teurer. Mit einem eigenen Programm in Höhe von 50 Millionen Euro jährlich will die Landesregierung gegensteuern, was mehr als eine Verdoppelung des bisherigen Fördervolumens bedeutet.

„Das Programm kommt rechtzeitig, damit die Studierenden in der Phase besonders hoher Studiennachfrage davon profitieren können. Es ist ein wichtiges Signal, um die Wohnraumsituation für Studierende zu entschärfen. Wir fördern gezielt preiswerten studentischen Wohnraum und sorgen zugleich für den absehbaren demografischen Wandel in unserer Gesellschaft vor“, erklärte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Bauminister Michael Groschek ergänzte: „Durch die Verdoppelung der bisherigen Förderangebote für studentisches Wohnen im Rahmen der Wohnraumförderung wird nicht nur die studentische Wohnungsnot ge­mildert, sondern werden auch neue Impulse für Stadtquartiere gesetzt. Aber wir müssen auch weit nach vorne schauen: In einigen Jahren wird die Nachfrage nach studentischem Wohnraum wieder rückläufig sein. Umso wichtiger ist es, darauf zu achten, dass die Gebäude in Zukunft auch von anderen Zielgruppen genutzt werden können, also planen wir beispielsweise schon heute barrierefreie Studentenwohnungen für die Senioren von morgen.“

Für den studentischen Wohnungsbau wird die Landesregierung in den nächsten Jahren jährlich 50 Millionen Euro als zinsgünstige Förder­darlehen zur Verfügung stellen. Es steht sowohl den Studentenwerken als auch Wohnungsunternehmen und privaten Investoren offen. Rund 750 studentische Wohnheimplätze können damit pro Jahr neu gebaut werden. Das Wohnungsbauförderungsprogramm für studentisches Wohnen startet Anfang 2013.


Quelle: www.nrw.de