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21. Juni 2013

Tag des Schlafes nicht verschlafen

Ups, fast hätte ich ihn verschlafen - den Tag des Schlafes. Dabei gibt es bei flickr.com tolle Bilder, die zu diesem Thema passen.

Den  „Tag des Schlafes“ gibt es bereits seit 2000. Er wurde vom Verein „Tag des Schlafes“ ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung des Schlafes aufmerksam zu machen. Der Aktionstag findet in Deutschland jährlich am 21. Juni statt.

DSC_0890_2 Mumbai sleepy dog

Schlafende Hunde soll man nicht wecken… - dass zumindest sagt ein bekanntes Sprichwort. Allerdings glaube ich nicht, dass dieser kleine Kerl mir etwas Böses antun würde.


Sleeping Contortionist

So, oder so ähnlich schlafen wohl Studenten…


sunday dream of music
sunday dream of music © Foto: www.flickr.com/photos/37116665@N04/

Sweet Dreams: Wenn Eltern ihre Kinder in Gitarren- oder Geigenkoffern zum Schlafen legen, werden aus ihnen  möglichweise mal berühmte Musiker – aber wer weiß das schon… Auf jeden Fall gibt es ein paar schöne Sweet Dreams.

17. Juni 2013

31.1.1992 – Geburtstag von Cro

Cro bei greenville festival-3

Steckbrief / Lebenslauf
Cro  (deutscher Rapper, Sänger, Produzent und Designer)

Name: Carlo Waibel
Künstlername: Cro
Geboren: 31. Januar 1992
Geburtsort: Stuttgart
Sternzeichen: Wassermann

Sonstiges: Cro bezeichnet seine Musik als eine Mischung aus Rap- und Pop-Musik, was er mit dem Begriff „Raop“ abkürzt. Im Alter von etwa dreizehn Jahren begann er Musik aufzunehmen. Er lernte die Instrumente Klavier und Gitarre zu spielen.



CRO
Cro ohne Maske © Foto: www.flickr.com/photos/35080228@N08/


4. Juni 2013

Internet statt Baumarkt

Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Garten- und Heimwerkersaison. Anstatt Werkzeuge oder Gartengeräte im nächsten Baumarkt zu kaufen, bestellen immer mehr Menschen im Internet. Jeder fünfte Internetnutzer hat bereits Heimwerkerbedarf im Web gekauft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Besonders beliebt sind die Online-Baumärkte bei den 50- bis 64-jährigen Onlinern. 28 Prozent von ihnen haben bereits Werkzeuge, Gartengeräte oder Material für die Renovierung online gekauft. „Im Internet werden nicht mehr nur Bücher und Kleidung gekauft“, sagt Tobias Arns, Experte für den Online-Handel beim BITKOM. „Ob Artikel des täglichen Bedarfs, Lebensmittel oder sogar Gartenhäuser: Immer mehr Produktkategorien werden erfolgreich im Web angeboten.“

Heimwerker- und Gartenbedarf im Web gibt es nicht nur bei großen Internet-Kaufhäusern. Auch viele Baumärkte haben eigene Online-Shops. Das Angebot reicht von Werkzeugen und Badewannen hin zu Balkonpflanzen und Rollrasen. Kleinere Waren verschicken die Online-Baumärkte als Paket, größere Bestellungen werden von einer Spedition geliefert. Die Lieferkosten betragen dann meist zwischen 30 und 35 Euro. Einige der Internet-Baumärkte bieten auch eine Mobil-Version ihres Online-Shops, die für Smartphones angepasst ist.

Heimwerker finden auf den Webseiten der Baumärkte zudem häufig Tipps und Anleitungen: Die Hilfestellungen reichen von der richtigen Benutzung von Werkzeugen, über das Verlegen von Laminat bis zum Einbau eines Fensters. Einige der Online-Baumärkte bieten sogar Video-Anleitungen zu unterschiedlichen Heimwerker-Projekten an, etwa dem Möbelbau oder dem Anlegen eines Gartenteichs. Auch Foren, in denen sich die Heimwerker und Hobby-Gärtner austauschen können, sind Teil einiger Online-Baumärkte.


Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.063 Internetnutzer ab 14 Jahren in Deutschland befragt. Die Daten sind repräsentativ.

5. Januar 2013

Zimt - Gewürze und Heilmittel

Zimt ist eines der ältesten Gewürze und Heilmittel der Menschheit. Foto: Wirths PR

Was Sie über Zimt wissen sollten

Allgemeines
Zimt ist eines der ältesten Gewürze und Heilmittel der Menschheit. Die Rinde des Zimtbaumes ist sogar durch mehrere Erwähnungen im alten Testament belegt. Im Altertum diente die sagenumwobene Kostbarkeit vorwiegend kosmetischen und gesundheitlichen Zwecken. Besonders die feine Gesellschaft erfreute sich an den mit Zimt aromatisierten Duftölen und Balsamen. Heute ist Zimt weltweit auch eines der beliebtesten Gewürze. Er ist hierzulande das wichtigste Weihnachtsgewürz und eines der am häufigsten verwendeten Backgewürze. Im Orient darf Zimt auch bei deftigen Speisen nicht fehlen. Darüber hinaus verleiht er vielen Tees seine unverwechselbare Note.

19. Dezember 2012

Sauerkraut - auch für die leichte Küche


Sauerkraut ist ein typisch deutsches Wintergemüse, das auch im Ausland sehr bekannt ist. In englischsprachigen Ländern werden die Deutschen gerne als "Krauts" bezeichnet. Das saure Gemüse muss aber nicht immer klassisch mit deftigem Fleisch wie Kasseler und Eisbein kombiniert werden. Es schmeckt auch in einer leichten Suppe mit Lachs, in der Quiche, im Auflauf, zu Lamm, Geflügel und geräuchertem Fisch.

Das Kohlgemüse eignet sich ebenfalls für Lasagne und Schupfnudelpfanne mit Zwiebeln und Speck. Leicht und lecker ist ein Rohkostsalat mit Sauerkraut, fein geraspelten Äpfeln, Möhren und einem Joghurtdressing. Gewürze wie Kümmel, Chili, Majoran, Piment und Wacholder geben dabei eine immer neue Note.

Sauerkraut ist ein durch Milchsäuregärung haltbar gemachter Weißkohl. Das Verfahren ist schon Hunderte von Jahren alt: Zunächst wird der frische Kohl von den äußeren Blättern und dem holzigen Strunk befreit und in feine Streifen geschnitten. Man mischt ihn mit ein bis zwei Prozent Kochsalz und gibt ihn in einen Gärtopf. Jede Schicht wird gestampft, bis der Zellsaft austritt. Weitere Zutaten wie Zucker, Kümmel, Wacholderbeeren und Weinblätter können hinzugegeben werden. Im Zellsaft vermehren sich die Milchsäurebakterien und bringen den Weißkohl zum Gären. Der enthaltene Zucker wird in Milchsäure umgewandelt, die für den sauren Geschmack verantwortlich ist und das Kraut haltbar macht. Dieser Prozess dauert vier bis sechs Wochen. In dieser Zeit muss der Behälter abgedichtet sein, damit kein Sauerstoff an das Kraut gelangt.

Sauerkraut ist reich an wertvollen Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen wie Vitamin C. Deswegen aßen in früheren Zeiten die Menschen das Gemüse in den Wintermonaten, denn frisches Obst und Gemüse war nur selten zu haben. Die Seefahrer nahmen es als Proviant mit auf das Schiff, um der Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut vorzubeugen. Als die Methoden zur Haltbarmachung von Lebensmitteln immer besser wurden, verlor der sauer eingelegte Weißkohl an Bedeutung und galt bald als Arme-Leute-Essen. Heutzutage wird das Sauerkraut wieder häufiger in der Küche verwendet. Es stammt meist aus regionaler Produktion und ist zudem mit nur 18 Kilokalorien pro 100 Gramm besonders kalorienarm.

Ein gutes Sauerkraut hat eine angenehme Säure, eine helle Farbe und ist leicht knackig. Das gesunde Wintergemüse ist lose in Fleischereien, im Reformhaus, im Bioladen und manchmal auf dem Wochenmarkt und dem Supermarkt erhältlich. Sauerkraut gibt es natürlich auch ganzjährig in eingeschweißten Kunststoffbeuteln oder als Dauerkonserve in Dosen.

Heike Kreutz, www.aid.de

18. Dezember 2012

Wildfleisch: So bleibt das Fleisch zart und saftig


Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase und Kaninchen - Gerichte mit Wildfleisch sind nach wie vor etwas Besonderes und haben gerade in der kalten Jahreszeit Saison. Damit das Wild gut schmeckt, gibt es ein paar Dinge zu beachten. So sollten beispielsweise Reste der Außenhaut entfernt werden, da sie ausgesprochen sehnig ist. Besonders saftig gelingt das Fleisch, wenn es über Nacht an einem kühlen Ort in einer leicht gesalzenen Brühe aus Wildknochen eingelegt wird. Die oberen Zellschichten nehmen die Flüssigkeit auf und geben sie beim Braten wieder ab. Der eigene Fleischsaft bleibt dadurch weitestgehend im Wildbret erhalten.

Dass Spicken oder Bardieren das Fleisch saftiger macht, ist übrigens eine Mär. Beim Spicken wird das Fleisch mit Speckstreifen oder Gewürzen durchzogen, Bardieren ist das Umwickeln mit Speck. Das Fleisch nimmt generell kein Fett auf, es bleibt lediglich an der Oberfläche haften. Da der Speck zusammen mit dem Fleisch gegessen wird, entsteht jedoch der Eindruck, dass das Wildbret durch diese Methode saftiger schmeckt. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Oberfläche des umwickelten Fleischstücks verschließt sich beim direkten Anbraten in Fett erst später und solange kann Saft austreten.

Durch das Spicken mit Gewürzen gelangen die Aromen ins Innere des Fleisches. Allerdings verwendet man hierfür besser nicht die Spicknadel, sondern schneidet das Loch vorsichtig mit einem Messer. So werden die Zellen geöffnet und die Gewürze nicht abgestreift.

Wildfleisch sollte mindestens für zwei Minuten auf eine Kerntemperatur von 70 Grad Celsius oder darüber erhitzt werden. Denn beim Erlegen des Tieres kann man ein Eindringen von Erregern in die Muskelzellen nicht ausschließen - auch trotz einer amtlichen Fleischuntersuchung. Wenn das Fleisch beim Eindrücken mit dem Finger nicht mehr nachgibt, ist das Stück durchgegart. Der austretende Saft sollte nicht mehr rosa sein. Wer auf Nummer Sicher gehen will, verwendet ein Bratthermometer.
Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft "Wild und Wilderzeugnisse", Bestell-Nr. 61-1341, 2,50 EUR, http://www.aid-medienshop.de

Weitere Tipps zur Zubereitung und Lagerung von Wildfleisch auf www.was-wir-essen.de in der Rubrik Lebensmittel von A-Z / Wildfleisch / Zubereitung und Lagerung.

17. Dezember 2012

Citronat und Orangeat - Manche mögen's, manche nicht...


Citronat wird aus Schalen der Früchte des Zedratbaumes gewonnen. © Foto: aid

Am grün-gelben Citronat und dem orangefarbenen Orangeat scheiden sich die Geister: Die alljährliche Debatte ob "mit oder ohne" ist in vielen Familien Ritual. Beide Backzutaten sind geradezu umwerfend süß. Pur sind sie kaum genießbar. Teig aber geben sie eine sehr interessante Note, die Stollen und Lebkuchen hervorragend abrunden kann. Der Name ist allerdings nicht Programm, denn Citronat und Orangeat werden nicht aus Zitronen und Orangen hergestellt.

Citronat wird aus Schalen der Früchte des Zedratbaumes gewonnen. Dessen lateinischer Name "Citrus medica" deutet nicht etwa auf medizinische Wirkung hin, sondern auf die ursprüngliche Heimat der Pflanze: Medien, ein Land des Altertums im heutigen Iran. Die grüngelben Früchte werden daher auch "medischer Apfel" genannt. Der Anbau konzentriert sich heute auf Süditalien, Korsika, Marokko und Puerto Rico. Die Früchte werden bis zu 3 kg schwer, haben vergleichsweise wenig Fruchtfleisch, dafür aber eine außergewöhnlich dicke Schale.

Die nutzt man zur Herstellung von Konfitüre, Citronat und Likör. Wegen ihres hohen Gehaltes an ätherischen Ölen ist sie auch für die Parfumherstellung von Bedeutung. Orangeat wird aus Bitterorangen hergestellt, auch Pomeranzen genannt (Citrus x aurantium L.). Sie sind eine Kreuzung zwischen Mandarine und Pampelmuse und kommen wohl ursprünglich aus Südchina. Ihr Geschmack ist vor allem durch die englische "Bitter Orange Marmelade" bekannt. Die Pomeranze hat eine dickere, unebenere Schale als die Apfelsine und wird ebenfalls zur Gewinnung von Duftwässern verwendet. Citronat und Orangeat, beide auch als "Succade" bekannt, entstehen durch das Kandieren der Fruchtschalen. Das Prinzip ist für alle zu kandierenden Fruchtarten gleich: Zunächst werden die Früchte oder Schalen einige Tage lang in Salzwasser eingeweicht.

Das Wasser wird regelmäßig ausgetauscht. Dann benötigt man Zucker, etwa im Verhältnis 1:1 zum Obst, und kocht Zuckerwasser ein, bis sich Fäden ziehen lassen. Darin werden dann die Früchte gekocht, abgeschöpft und erneut im Sirup eingekocht. Anschließend müssen die kandierten Früchte abtropfen, werden dick mit Zucker bestreut und dann erst in die kleinen Würfel geschnitten, die sich hierzulande in der Weihnachtsbäckerei durchgesetzt haben. Sie haben einen Zuckeranteil von mindestens 65, teils 70 Prozent und sind damit weit entfernt vom ursprünglichen Obst.

Johanna Thelemann, www.aid.de

11. Dezember 2012

Weihnachtszeit ist Bratapfelzeit



Die einfache, aber hocharomatische Süßspeise aus gebackenen Äpfeln bereichert die winterliche Dessertküche in mannigfachen Variationen. Wer es klassisch mag, bäckt die ganzen, ungeschälten Früchte in einer Auflaufform bei mittlerer Hitze. Nach rund einer halben Stunde platzt die Haut der Äpfel auf und löst sich leicht von der Schale.

Mit ein wenig Zucker und Zimt bestreut, können die Bratäpfel dann genüsslich "ausgelöffelt" werden. Etwas raffinierter wird es, wenn man das Kerngehäuse vor dem Backen - beispielweise mithilfe eines Apfelausstechers - entfernt und mit weihnachtlichen Zutaten wie Mandelsplittern, in Rum eingelegten Rosinen, Marzipan oder Konfitüre füllt. Damit die Füllung beim Backen nicht ausläuft, sollte die Unterseite des Apfels möglichst nicht verletzt werden. Gewürze wie Zimt, Vanille oder Nelken verleihen der Süßspeise darüber hinaus eine saisontypische Note. Begleitet von einer Vanille- oder einer warm aufgeschlagenen Rotwein-Sauce kann sie auch als Imbiss zur Kaffeetafel gereicht werden.

Eine "very British" inspirierte Variante des Bratapfels ist der Apple Crumble, ein warmer Apfelauflauf mit Butterstreuseln. Die geschälten und geviertelten Äpfel werden dafür in Scheiben geschnitten und in eine leicht ausgefettete Auflaufform geschichtet. Ein wenig Zimt und Zucker können den Äpfeln auch hier eine besonders weihnachtliche Note verleihen. Aus zerlassener Butter, Zucker und Mehl bereitet man eine Streuselmasse, die über die Apfelschicht gestreut wird. Der süße Auflauf wird dann im Ofen solange gebacken, bis die Streusel goldgelb sind.

Wer möchte, reicht hierzu ebenfalls eine Vanillesauce oder gibt bereits vor dem Backen eine Puddingschicht zwischen Äpfel und Streusel. Kalte Bratapfelreste können übrigens noch einmal im Ofen warm gemacht werden oder auch kalt (ohne Schale) abwechselnd mit Vanille-Quark in ein Dessert-Glas gefüllt werden. Das Bratapfel-Schicht-Dessert bekommt eine besonders exquisite Nuance, wenn in Orangensaft oder Likör getauchte Löffelbiskuits mit eingeschichtet werden. Vorzugsweise eignen sich feinsäuerliche Back-, Brat- und Koch-Apfelsorten wie Boskoop oder Cox Orange am besten für die Zubereitung der köstlichen Kreationen. Für viele Feinschmecker ist klar: ein Bratapfel ist so ziemlich das Leckerste, was aus einem Apfel zur Weihnachtszeit werden kann.

aid, Ira Schneider

10. Dezember 2012

Gefährliche Party-Pillen

Bei Dr. Michele Cagnoli erregt das "ernste Besorgnis": Die Anzahl junger Patienten mit Amphetaminkonsum bis hin zur Abhängigkeit steigt in der Marler Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe (LWL). Hier wie insgesamt in Deutschland gebe es die "alarmierende Entwicklung, dass die Betroffenen immer jünger werden", so der stellvertretende Ärztliche Direktor der Marler LWL-Klinik.

Neben aufputschenden Energy-Drinks bilden sie in manchen Kreisen schon fast einen festen Konsum-Bestandteil bei Partys unter Jugendlichen: Amphetamine. Kleine bunte Pillen oder Pülverchen, die die Stimmung unter den Partygästen deutlich pushen und ihnen eine schier unerschöpfliche Kondition auf der Tanzfläche vorgaukeln.

"Doch so harmlos diese Partydrogen auch scheinen - sie können Einstiegsdroge sein und gravierende körperliche Schäden verursachen", warnt Cagnoli. Erschwerend komme hinzu, dass diese Drogen häufig mehrfach binnen weniger Stunden eingenommen werden. Cagnoli nennt ein aktuelles Beispiel: "Jüngst meldete das Krefelder Herzzentrum schwere Herzschädigungen von Patienten, auch aufgrund ihres Amphetaminkonsums. Die Herzen der Jugendlichen im Alter von 19-23 Jahren sind irreparabel schwer geschädigt." In zwei Fällen sei sogar eine Transplantation notwendig, zitiert der LWL-Experte entsprechende Berichte.

Die genauen Inhaltsstoffe dieser gefährlichen Gute-Laune-Pillen sind laut Cagnoli zumeist unklar. Oft werden verschiedene Substanzen in unterschiedlichen Stärken gemischt - mit unvorhersehbaren Wechselwirkungen auf den Organismus. Als sichtbare Symptome eines regelmäßigen Konsums bezeichnen Fachleute etwa Zittern, weite Pupillen, eine auffällig gehobene oder gereizte Stimmung, einen erhöhten Redefluss, ein plötzlich gestärktes Selbstbewusstsein bis hin zur Selbstüberschätzung, gepaart mit Appetitlosigkeit und einem verminderten Schlafbedürfnis.

Wer solche Symptome bei seinem Kind feststellt, sollte sich sofort an seinen Hausarzt wenden, rät der LWL-Kinder- und Jugendpsychiater. Hält dieser eine weitere Abklärung
oder Behandlung für notwendig, bietet die Ambulanz der LWL-Klinik Marl-Sinsen unter 02365/ 802-2402 Hilfe an.

Hintergrund:

Die Marler LWL-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie ("Haardklinik"), mit 119 Betten eines der größten Fachkrankenhäuser in Deutschland, verfügt mit der Station "Spurwechsel" über eine spezielle Station mit zwölf Behandlungsplätzen für männliche und weibliche alkohol- und drogenkonsumierende Jugendliche.

Hier klären ein Stationsarzt und eine Stationspsychologin in einem ambulanten Vorgespräch ab, ob ein junger Mensch neben der Suchtproblematik Symptome einer anderen Kinder- und jugendpsychiatrischen Störung aufweist. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Angsterkrankung, eine Depression, eine Psychose oder eine ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätsstörung) handeln.

Sind sich alle Beteiligten, einschließlich der Eltern/Erziehungsverantwortlichen, einig, dass eine stationäre Aufnahme notwendig und sinnvoll ist, zeigen die Mitarbeiter/-innen dem Patienten die Station, um einen Einblick in den gesamten Therapieablauf, die Therapieangebote und die räumliche Ausstattung der Klinik zu geben. Die eigentliche Aufnahme erfolgt in der Regel nach wenigen Wochen.

152 Patienten wurden im vergangenen Jahr auf der Station Spurwechsel stationär behandelt. Die meisten blieben ca. zehn Wochen. Manche schaffen es nicht im ersten Anlauf, ihre Sucht auf Dauer zu überwinden. Aber auch dann können sie sich an die Klinik wenden und es erneut versuchen.

Das Konzept der Station sieht zwei Behandlungsphasen vor: An eine etwa dreiwöchige Entgiftungsphase schließt sich die Psychotherapiephase an. Dazu wird für jeden Patienten ein individuelles Programm zusammengestellt, das unter anderem aus einer Einzel- und Gruppentherapie sowie Familiengesprächen besteht. Positive Ressourcen zu stärken, darauf liegt ein Fokus des Teams aus Ärzten, Psychologen, Sozialarbeiten, Therapeuten und dem Pflege- und Erziehungsdienst.

Außerdem erhält der oder die Jugendliche Unterstützung bei belastenden Schul- bzw. Ausbildungssituationen. Außerdem findet eine Rückfallprophylaxe statt, in der der Patient lernt, Signale für einen möglichen Rückfall zu erkennen und Strategien entwickelt, diesen zu vermeiden. Abschließend wird gemeinsam mit dem Team eine tragfähige Zukunftsperspektive erarbeitet, wie es für sie oder ihn nach der stationären Behandlung weitergeht.

Voraussetzung für eine Behandlung ist die Einsicht in die eigene Erkrankung sowie die Bereitschaft an sich zu arbeiten und am Gruppenleben teilzunehmen.



LWL-Einrichtung:
LWL-Klinik Marl-Sinsen
Haardklinik
Halterner Str. 525
45770 Marl
Karte und Routenplaner


Sonnenfrüchte mit Vitamin C: Herkunft und Unterscheidung


Apfelsinen und Mandarinen erfreuen sich in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit. Foto: www.aid.de

Apfelsinen und Mandarinen erfreuen sich in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit. Die Sonnenfrüchte gibt es das ganze Jahr zu kaufen, jedoch kommen sie in den Wintermonaten verstärkt in den Handel. Die ursprüngliche Heimat der Apfelsinen, die auch Orangen genannt werden, und der Mandarinen ist das Gebiet zwischen Nordostindien und Südwestchina.

Das prägte im Übrigen auch den Namen Apfelsine: Apfel aus China. Die seit über 4000 Jahren bekannte Frucht ist wahrscheinlich eine natürlich entstandene Hybride (Kreuzung) aus Pampelmuse und Mandarine. Ebenso haben sich die kernlosen Clementinen und Satsumas als Hybriden zwischen Apfelsinen und Mandarinen entwickelt. Apfelsinen und Mandarinen zählen zu den Zitrusfrüchten und stellen besondere Art der Beere, ein sogenanntes Hesperidium dar, eine fleischige Beerenfrucht mit einer festen, ledrigen Schale. Unter der wachsbedeckten Haut befinden sich die "Flavedo", die sich bei der Reife durch Carotinoide gelb oder orange färbt und zahlreiche Öldrüsen enthält. 

Darunter liegt die "Albedo", ein weißes, schwammiges und pektinreiches Gewebe, das das eigentliche Fruchtfleisch umschließt. Dieses besteht meist aus zehn Segmenten, in denen zahlreiche Saftschläuche und auch die Samen enthalten sind. Die Früchte sind - je nach Sorte - rund, oval, eiförmig oder abgeplattet mit dünner, dicker, glatter oder rauher Schale. Diese ist unreif zunächst noch grün, später gelb, orange oder rot. Apfelsinen und Mandarinen müssen übrigens vollreif geerntet werden, denn sie reifen nicht nach. Eine Schale, die grünliche Stellen aufweist, ist allerdings kein Zeichen für eine unreife Frucht, da die Ausfärbung der Schale vom Unterschied zwischen Tag- und Nachttemperatur abhängt.

Ira Schneider, www.aid.de


Weitere Informationen: Mehr über Zitrusfrüchte und andere Obstsorten bieten auch die Broschüre "Obst" (aid-Heft, Bestellnummer 61-1002, 4,00 Euro) und das Nachschlagewerk "Obst, Exoten und Zitrusfrüchte" (CD-ROM, Bestellnummer 61-3798, 26,00 Euro), die über www.aid-medienshop.de bezogen werden können.

Apfelsinen und Mandarinen: Kleine Warenkunde


Apfelsinen und Mandarinen stellen im Hinblick auf Sorten, Aussehen und Geschmack eine äußerst große und variable Gruppe dar. Während Apfelsinen in Navel-Orangen, gewöhnliche Orangen, Blutorangen und Zuckerorangen eingeteilt werden, gibt es bei den Mandarinen eine Vielzahl an Hybriden. Neben den herkömmlichen Sorten Mandarine, Satsuma und Tangerine unterscheidet man Kreuzungen zwischen Mandarine, Satsuma, Tangerine, Orangen und Grapefruits.

 Mandarinen sind insgesamt süßer und kleiner als Orangen. Die mittelgroßen Satsumas sind sehr saftig und überzeugen durch säurearmes, wohlschmeckendes Fruchtfleisch. Die Tangerine ist die wohl kleinste Mandarine und sehr kernarm. Das Aroma der saftigen, säurearmen Frucht ist im Vergleich zu anderen Sorten verhältnismäßig leicht. Clementinen, eine Kreuzung aus Mandarine und Pomeranze, sind deutlich zuckerhaltiger und säureärmer als Mandarinen und daher bei Kindern besonders beliebt. Das Fruchtfleisch ist zart, sehr saftig, meist dunkelorange gefärbt und überwiegend kernlos. Durch ein ausgewogenes Zucker-Säure-Verhältnis schmecken sie angenehm süß und aromatisch. Bei den Orangen, der großen Schwester der Mandarine, unterscheidet man vier Sortengruppen. 

Die kernlosen, am frühesten reifen Navel-Orangen gehören zu den besten Essorangen und haben den größten Marktanteil. Ihr Kennzeichen ist die Ausbildung eines Nabels, unter dem sich zwischen den Segmenten eine mehr oder weniger große Zweitfrucht befindet. Die gewöhnlichen Orangen, früher auch Blondorangen genannt, sind eine sehr heterogene Gruppe, zu der sehr viele Saftorangen zählen. Blutorangen haben nur eine geringe Marktbedeutung. Das Fruchtfleisch und auch die Schale der Blutorange bilden bei niedrigen Temperaturen rote Farbstoffe aus, die ihr ein nahezu kirschähnliches Aroma verleihen. Zuckerorangen sind sehr säurearm. 

Der Säuregehalt von Zuckerorangen liegt mit nur etwa 0,1 Prozent deutlich unter dem anderer Orangen-Sorten (1 bis 1,5 Prozent). Sie sind hauptsächlich in Brasilien, Indien, Pakistan, Ägypten und der Türkei - vor allem bei Kindern - beliebt.

Ira Schneider, www.aid.de


Weitere Informationen: Mehr über Zitrusfrüchte und andere Obstsorten bieten auch das aid-Heft "Obst" (Bestellnummer 61-1002, 4,00 Euro) und das Nachschlagewerk "Obst, Exoten und Zitrusfrüchte" (CD-ROM, Bestellnummer 61-3798, 26,00 Euro), die über www.aid-medienshop.de bezogen werden können.

9. Dezember 2012

Blumenkohl, Romanesco, Brokkoli - Warenkunde


Blumenkohl, sein „grüner“ Zwillingsbruder Romanesco, Brokkoli, Kohlrabi, Grünkohl, Rotkohl, Weißkohl, Chinakohl, Rosenkohl, Wirsing sowie einige weitere Sorten gehören – trotz ihres unterschiedlichen Aussehens – alle zur Familie der Kohlgemüse (Brassica oleracea). Die ersten drei sind Vertreter der Blütengemüse und haben einen gemeinsamen Urahnen: den wilden Kohl, der ursprünglich im Kaukasus und auf Zypern beheimatet war. Italienische Kreuzfahrer brachten die Urform der Kohlgemüse vor 400 Jahren in ihre Heimat. Von dort aus verbreiteten sich seine zahlreichen, in Italien gezüchteten Abkömmlinge über ganz Europa. Als Erinnerung an „italienische Zeiten“ wird heute für Blumenkohl in Österreich noch der Begriff „Karfiol“ verwendet, der sich vom italienischen „Cavolfiore“ ableitet.

Blumenkohl, Romanesco und Brokkoli sind keinesfalls gewöhnliche Kohlsorten. Interessanterweise verzehren wir nämlich ihre fleischig verwachsenen Blütenstiele und -knospen, die sogenannte „Blume“. Diese hat dank der Kreativität italienischer Züchter immer neue Formen und Farben angenommen, sodass wir heute die unterschiedlichsten Arten von Blumenkohl und Brokkoli kennen. Eine besondere Form des Blumenkohls ist der zackenförmige Romanesco, der sich durch Lichteinfluss grün verfärbt hat. Dies geschieht, wenn die äußeren Hüllblätter die Blütensprossen nicht komplett umschließen.

Am beliebtesten sind bei uns nach wie vor der weiße Blumenkohl und der knackig-grüne Brokkoli. Wir genießen sie besonders gern mit Sauce Hollandaise, aber auch überbacken, gratiniert oder als Auflauf sind sie eine Delikatesse. Was viele nicht wissen: beide können auch roh verzehrt werden, beim Brokkoli zu den Röschen auch die kleinen, zarten Blätter und die Stängel. Doch Vorsicht: Jedes noch so köstliche Gemüse kann uns den Appetit verderben, wenn es „bewohnt“ ist. Man sollte Blumenkohl und Brokkoli deshalb vor dem Kochen eine halbe Stun­de mit dem Strunk nach oben in Salz- oder Essigwasser legen. Das lässt Raupen und andere Insekten herauskriechen!

Damit Blumenkohl und Brokkoli so richtig gut schmecken, sollten sie möglichst rasch verzehrt werden. Sie lassen sich nämlich nur schlecht lagern, im Gemüsefach des Kühlschranks sind sie maximal 2 Tage haltbar. Eine längere Lagerung ist allenfalls bei Temperaturen von 0-1 °C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit möglich. Wichtig: Äthylen lässt Blumenkohl vorzeitig verderben. Er darf deshalb nicht zusammen mit Obst und Gemüse gelagert werden, die dieses Reifegas ausscheiden, d.h. mit Tomaten, Äpfeln oder Zitrusfrüchten.

Blumenkohl und Brokkoli sind nicht nur köstlich-lecker, sondern auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders der Brokkoli ist ein wahres “Gesund­heitsgemüse“ - schon 100 g Brokkoli decken den täglichen Bedarf an den Vitaminen A, C und K. Er enthält zudem viel Niacin und Pantothensäure, sowie Kalium, Calcium und Eisen. Auf Grund seines hohen Gehalts an sekundären Pflanzenstoffen zählt Brokkoli heute zu den wichtigsten Gemüsesorten der natürlichen Krebsvorsorge und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen. Als wichtigster sekundärer Pflanzenstoff gilt das Sulforphan, das im Zusammenspiel mit ca. 50 anderen sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien den Brokkoli so wertvoll macht.

Der „große weiße Bruder“ Blumenkohl ist nicht ganz so reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Brokkoli. Aber auch er liefert beträchtliche Mengen an den Vitaminen C und K, an Pantothensäure sowie Kalium. Durch ihren Ballaststoffgehalt wirken sich alle Blumenkohlarten und Brokkoli zusätzlich positiv auf unsere Verdauung aus.

Quelle: Wirths PR


5. Dezember 2012

Welchen Einfluss haben Zuschauer?


Welchen Einfluss haben Zuschauer auf den Erfolg ihrer Fußball- oder Handballmannschaft? Der Sportpsychologe und Spitzensportbeauftragte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), Prof. Dr. Bernd Strauß, ist davon überzeugt, dass der vermeintliche Heimvorteil überschätzt wird. Tatsächlich könne der "soziale Druck" des Publikums auf die Heimmannschaft sogar "hemmend" wirken - die Folge ist in vielen Fällen eine Verunsicherung. In seinem neuen Buch mit dem Titel "Sportzuschauer" (Hogrefe-Verlag) hat Bernd Strauß in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Wissenschaftler-Kollegen die Rolle und den Einfluss der Zuschauer unter die Lupe genommen.

4. Dezember 2012

Die Geschichte des Christstollen

Foto: Wirths PR
Unser heutiges Weihnachtsgebäck hat seinen Ursprung in den mittelalterlichen Klöstern. Anfangs wurden vor allem Spekulatius, Lebkuchen, Printen, Pfefferkuchen, Anisgebäck und Stollen gebacken – der erste Christstollen wurde 1329 in Naumburg an der Saale urkundlich erwähnt. Der Geschmack kann nicht besonders gut gewesen sein, denn als Fastenspeise musste das Backwerk ohne Butter, Eier und Milch hergestellt werden. Erst später, etwa um 1500, wurde durch päpstlichen Erlass Butter zum Backen des heute so beliebten Weihnachtsstollens erlaubt.


Mit Honig wurde schon viel früher gebacken. Bereits um 350 vor Christi wurden in Ägypten Honigkuchen verzehrt. Bis zum 16. Jahrhundert wurde auf der ganzen Welt fast ausschließlich mit Honig gesüßt. Erst danach wurde mit Rohrzucker und ab dem 19. Jahrhundert auch mit Rübenzucker gesüßt.

Für die Weihnachtsbäckerei Honig nehmen

Trotz des höheren Preises hat Honig beim Backen jedoch einige Vorteile: gerade in der Weihnachtsbäckerei macht sich sein Eigengeschmack positiv bemerkbar, dieser harmoniert sehr gut mit den verschiedensten Weihnachtsgewürzen. Aufgrund seines hohen Fructosegehaltes schmeckt Honig auch etwas süßer – wir können ihn daher sparsamer verwenden als Haushaltszucker. Seine größten Vorteile liegen jedoch in den wertvollen Inhaltsstoffen. Sie sorgen dafür, dass Honig nicht nur schmackhaft ist, sondern auch seinen Platz in der Naturheilkunde gefunden hat. Es sind vor allem die Enzyme und Säuren, die dem Honig den Ruf als Heilmittel eingebracht haben. Die Säuren tragen nicht nur zum Geruch und Geschmack der Sorten bei. Sie regen auch den Appetit und die Verdauung an und hemmen das Wachstum von Keimen.

Besonders wertvoll ist übrigens der neuseeländische Manuka-Honig. Er zeichnet sich durch einen sehr hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO) aus. Durch diesen Wirkstoff ist er um ein Vielfaches antibakterieller als andere Honigsorten. Er wirkt wie ein natürliches Antibiotikum. Bienen gewinnen ihn aus dem Blütennektar des Manukastrauches. Maori, die Ureinwohner Neuseelands, nutzen traditionell die Blätter, die Rinde und den Honig des Manukastrauches als Heilmittel. Die Ursache für die extrem große antibiotische Wirkung entdeckten Wissenschaftler der TU Dresden im Jahr 2006. Das Team um Prof. Thomas Henle fand heraus, dass „aktiver“ Manuka-Honig einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO) hat – ein Wirkstoff mit einer stark antibakteriellen Wirkung.

Manuka-Honig kann sowohl innerlich als auch äußerlich eingesetzt werden. Regelmäßig eingenommen, trägt Manuka-Honig zur Stärkung des Immunsystems bei. Er eignet sich besonders für die Behandlung entzündlicher Erkrankungen und Irritationen in Mund, Rachen und Magen-Darmtrakt sowie äußerlich für die Versorgung kleinerer Verletzungen oder Verbrennungen.

Interessant für die innerliche Anwendung: Im Gegensatz zu normalem Honig bleibt das hitzestabile MGO im Manuka-Honig antibakteriell „aktiv“ – also ideal zum Einrühren in heiße Getränke wie Milch oder Tee oder zum Backen.

Mehr über Manuka-Honig unter: www.manuka-honig.org

30. November 2012

Weihnachtsbäume - Die Pest zum Fest


Schätzungsweise 25 Millionen Weihnachtsbäume werden die Deutschen in diesem Jahr kaufen. Aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht ist ein Großteil davon jedoch alles andere als feierlich, so die Warnung der Naturschutzorganisation WWF. „Die meisten Weihnachtsbäume stammen aus ökologisch bedenklichem Anbau in Monokulturen, die mit Chemikalien behandelt werden. Das ist schlecht für die Umwelt und den Menschen“, sagt Christian Beuter, Waldreferent beim WWF Deutschland.

Tannenwald in der Schweiz © Mauri Rautkari / WWF-Canon
Um Schädlingen den Garaus zu machen, würde in herkömmlichen Plantagen oftmals eine wahre Chemiekeule eingesetzt: Herbizide für konkurrierende Gräser, Insektizide gegen Käfer sowie Mineraldünger für einen schnellen und einheitlichen Wuchs. Endgültig unchristlich werde es für die Umwelt, wenn die Bäume dann noch per Lastwagen durch die halbe Republik gekarrt werden. Um diese Gefahren zu umgehen empfiehlt der WWF den Kauf eines heimischen Baumes mit FSC-Siegel. „Mit einem FSC-Weihnachtsbaum kann man an Weihnachten ein deutliches Zeichen für den Umweltschutz und gegen Monokulturen setzen und zugleich Pestizide aus seinem Wohnzimmer verbannen“, so Christian Beuter. Wer einen Weihnachtsbaum aus der Region kauft, vermeide zudem unnötige Transportwege und schütze das Klima.

Das FSC-Siegel garantiere, dass der Baum aus einem Betrieb mit umwelt- und sozialverträglicher Waldwirtschaft stammt. Wer sich für einen solchen Tannenbaum interessiert, sollte bei den lokalen Förstereien nachfragen. Eine Liste der Forstbetriebe, die FSC-zertifizierte Weihnachtsbäume anbieten, ist im Internet unter www.fsc-deutschland.de/db zu finden.


13. November 2012

Jedes vierte Parkhaus durchgefallen


Parkhäuser in deutschen Städten lassen häufig zu wünschen übrig: Oftmals sind sie zu eng, zu dunkel oder zu teuer. Das hat der aktuelle ADAC Test von 40 Parkhäusern in zehn Städten ergeben. Keiner der Kandidaten konnte die Note „sehr gut“ erreichen. Insgesamt vergaben die ADAC Tester elf Mal die Wertung „gut“. Für 19 Testobjekte reichte es nur zu einem „ausreichend“, acht mussten mit „mangelhaft“ benotet werden, für zwei blieb nur ein „sehr mangelhaft“. Den Autofahrern macht dabei vor allem die unzureichende Parkplatzbreite in vielen Parkhäusern zu schaffen. Die bisher vorgeschriebene Breite von nur 2,30 Meter reicht laut ADAC längst nicht mehr aus. Um den immer breiter werdenden Autos Rechnung zu tragen, fordert der Club eine Anpassung der Garagenverordnungen der Länder auf eine Mindestbreite der Parkplätze von 2,50 Meter.

Der Testsieger mit der Note „gut“ kommt aus Potsdam. Das Parkhaus Luisenplatz/Sanssouci besticht durch Übersichtlichkeit und Helligkeit. Aber auch die gute Beschilderung und die schräg angeordneten, breiten Parkplätze zeichnen das Haus aus. Ganz anders beim Verlierer in Mannheim: Das Parkhaus N6 (neues Parkhaus) kommt nicht über ein „sehr mangelhaft“ hinaus. Vor allem die extrem schmalen Parkplätze mit teilweise nur 2,17 Meter Breite schlugen als K.O.-Kriterium negativ zu Buche. Doch das ist nicht das einzige Manko: Die Einfahrt zu eng, Rampen und Fahrbahn zu schmal, die Parkplätze mit vielen Pfeilern garniert und obendrein schlecht beleuchtet, ohne Parkplätze für Eltern mit Kindern und mit nur einem Parkplatz für Behinderte. Ein Lichtblick: Das benachbarte Parkhaus N6 (altes Parkhaus) desselben Betreibers wird derzeit saniert und Mitte Dezember wiedereröffnet.

Die häufigsten Mängel waren fehlende Sonderstellplätze für Eltern mit Kindern, zu wenige und nicht barrierefrei angebundene Parkplätze für Behinderte, abgenutzte Markierungen und nicht vorhandene Fußwege. Bei weiteren drei Parkhäusern griff wegen einer zu geringen Einfahrtshöhe von weniger als 1,90 Metern das K.O.-Kriterium, das heißt, die Häuser wurden abgewertet. Besonders ärgerlich: Nicht einmal in relativ neuen, modernen Parkhäusern war man vor Mängeln sicher. Umgekehrt präsentierten sich ältere, aber sanierte Häuser durchaus benutzerfreundlich. Auf dem Prüfstand waren Testobjekte in Bonn, Braunschweig, Chemnitz, Darmstadt, Duisburg, Kiel, Mainz, Mannheim, Potsdam und Regensburg. Untersucht wurde nach den Kriterien Sicherheit, Befahrbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und Tarif. 

Quelle: www.adac.de

11. November 2012

Frische Feigen in der Küche

Die Feige ist im Mittelmeerraum weit verbreitet und wird auch in der deutschen Küche immer häufiger verwendet. Die herzförmigen Früchte haben eine angenehme Süße und schmecken pur, im Müsli und im Pfannkuchen. Sie können auch als raffinierte Zutaten für den Salat verwendet und etwa mit Rucola, Tomaten und Pinienkernen kombinieret werden. Aus Äpfeln, Birnen, Honig, Walnüssen und frischen Feigen lässt sich ein leckerer Obstsalat zubereiten.

Eine beliebte Vorspeise ist Feige mit Ziegenkäse und Schinken. Dazu wird die Frucht kreuzweise eingeschnitten, der Käse in die geöffnete Frucht gegeben, mit Schinken umwickelt und kurz im Ofen überbacken bis der Käse leicht schmilzt. Das einzigartige Aroma der exotischen Frucht harmoniert gut zu Fleisch, insbesondere Wild und Lamm, aber auch zu Fisch und Gemüse wie Auberginen und Fenchel. Feigen können hervorragend als Beilage in Form von Chutneys und Kompott serviert werden. Auch im Dessert sind sie ein Genuss und schmecken etwa in einer Limettencreme, in einer Mandelmousse, in der Tarte oder im Früchtebrot. Die Haut und die Kerne sind essbar. Wer die Haut nicht mag, kann die Feige aber auch - ähnlich wie eine Kiwi - halbieren und das zarte Fruchtfleisch auslöffeln.

Der Feigenbaum ist vermutlich ursprünglich in Vorderasien beheimatet und einer der ältesten Nutzpflanzen der Welt. In der Antike waren Feigen ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Heute gibt es viele verschiedene Sorten. Die Farbe der Haut variiert von grün bis zu einem dunklen Violett, das Fruchtfleisch kann weißlich-rosa bis rot gefärbt sein. Frische Feigen sind ganzjährig im Handel erhältlich, wobei sie von Juli bis November vor allem aus dem Mittelmeerraum eingeführt werden. In der restlichen Zeit stammen sie unter anderem aus Brasilien und Kalifornien. Auch in Deutschland werden sie in geringem Umfang in wärmeren Regionen wie den Weinanbaugebieten in der Pfalz angebaut.

Achten Sie beim Einkauf auf Qualität: Wenn man sanft auf die Schale drückt, sind frische Früchte weich, aber nicht matschig. Je dunkler die Farbe, desto reifer und süßer ist die Feige. Die empfindliche Ware wird meist in Seidenpapier eingewickelt, da sie ansonsten leicht Druckstellen bekommt oder aufplatzt. Feigen sollten möglichst direkt nach dem Einkauf verarbeitet werden, weil sie durch die Lagerung an Aroma verlieren.

Heike Kreutz, www.aid.de


Quelle: www.aid.de



Nico Haak gestorben

13. November 1990: Der niederländische Schlagersänger und Entertainer Nico Haak starb völlig überraschend nach einem Herzanfall. Nico Haak, der mit seinem bürgerlichen Namen Nicolaas Oliver Haak hieß wurde am 16. Oktober 1939 in Delft/Niederlande geboren und wurde mit dem Hit “Schmidtchen Schleicher“ bekannt.

Quelle: timebot.blogspot.de





9. November 2012

Majoran – Eine Pflanze mit Heilkraft


Allgemeines
Majoran soll ursprünglich aus Asien kommen. Er wird heute aber in ganz Europa angebaut. Man unterscheidet Gartenmajoran, Kretischen Majoran und Wilden Majoran oder Oregano. Die Herkunft des Namens wird vermutlich vom altfranzösischen Wort „mariol“ abgeleitet und spielt auf die Blütenknollen an, die wie kleine Marionetten aussehen. Die Pflanze wird in der Blüte geerntet, da sie dann den höchsten Gehalt an Aromastoffen hat. Der Duft bleibt in gut verschlossenen Gefäßen über mehrere Jahre erhalten.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Foto: Wirths PR
Über die tatsächlichen Heilwirkungen ist man sich allerdings noch nicht einig. Vieles beruht auf Überlieferungen, schon in der Antike rankte viel Mythos um das aromatische Kraut. Und obwohl Majoran sowohl ätherisches Öl, als auch andere sekundäre Pflanzenstoffe enthält, spielt er arzneilich heute kaum mehr eine Rolle. Das gilt auch für Salben aus Majoran. Die alten Griechen versuchten damit, den natürlichen Farbglanz des Haares und der Augenbrauen zu erhalten. Die Salbe sollte außerdem bei nervösen Leiden, Magenbeschwerden und Blähungen Abhilfe schaffen. Bei Säuglingen und Kleinkindern wurde sie als Schnupfensalbe, sowie bei Verrenkungen und Wunden eingesetzt. In der Antike wurde Majoran auch dem Wein beigegeben, um Liebeskräfte zu wecken.

Verwendungsformen und Darreichung
Als Teeaufguss verwendet man Majoran bei Nervenkrankheiten, Erkältungen, Verdauungsbeschwerden mit Blähungen und Krämpfen, Heuschnupfen und auch bei Mundschleimhautentzündungen. Nebenwirkungen sind bei richtiger Dosierung keine bekannt. Überdosierung und zu langer Gebrauch können allerdings zu Kopfschmerzen und Benommenheit führen.

Sonstiges
Wesentlich mehr Freunde hat Majoran in der Küche. Dem Geschmack nach ähnelt er dem Thymian, ist aber süßer und aromatischer. Er macht Fleisch schmackhafter und passt hervorragend in Eintöpfe, Suppen, Salate und zu gekochtem Gemüse (Bohnen und Kohl werden bekömmlicher). Geben Sie ihn erst gegen Ende der Kochzeit dazu, so behält er sein gutes Aroma.


Acerola - eine Pflanze hilft dem Immunsystem


Die Acerolakirsche enthält wichtige Vitamine.
Foto: Schoenenberger/Wirths PR


Allgemeines
Die immergrüne, bis zu 3 Meter hohe Acerola ist in Zentralamerika, Brasilien, der Karibik und den westindischen Inseln beheimatet. Selten wird die auch als Ahornkirsche oder Antillenkirsche bekannte Pflanze außerhalb ihrer natürlichen Herkunftsländer kultiviert. Die zum Verzehr geeigneten Früchte sind zwischen 1 und 3 cm groß und weisen in ihrer Form und Farbe Ähnlichkeiten zur heimischen Kirsche auf, wenngleich diese nicht miteinander verwandt sind.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Da die frische Frucht für den Transport zu empfindlich ist, wird die Acerolakirsche zumeist zu Saft weiterverarbeitet. Dieser Saft besitzt weltweit am meisten natürliches Vitamin C, ungefähr 800 mg/ 100 ml. Da zudem auch Provitamin A mehr als zur Genüge vorhanden ist, hat die Frucht ein überaus starkes antioxidatives Potential. Das heißt, die Zellen werden geschützt und ihr Alterungsprozess verlangsamt. Daneben runden Vitamin B1, Vitamin B12, Niacin, Eiweiß, Eisen, Kalzium, Phosphor und Flavonoide die wertvolle Palette an gesunden Stoffen in der Acerolakirsche ab.

Verwendungsformen und Darreichung
Nicht nur für Zitrusfrucht-Allergiker bietet sich der naturtrübe Fruchtsaft der Acerola an (erhältlich in Apotheken und Reformhäusern), da schon zwei Teelöffel den normalen Tagesbedarf an Vitamin C decken. Damit besitzt dieser Saft etwa 30-mal mehr Vitamin C als eine Zitrone. Sehr gut lässt er sich mit anderen Fruchtsäften mischen und bringt einen angenehm säuerlichen Geschmack mit sich.

Sonstiges
Raucher haben einen stark erhöhten Bedarf an Vitalstoffen. Eine Schachtel Zigaretten raubt dem Körper ein Mehrfaches der Tagesdosis an Vitamin C, was über kurz oder lang so zu Zahnfleischbluten, Hautalterung und anderen Mangelerscheinungen führt. Gerade die Acerolakirsche beugt demnach mit ihrem überaus hohen Gehalt an Vitamin C diesen Symptomen vor und sollte ernsthaft als Ausgleich erwogen werden.